Nur eine Abfolge von wenig Erbaulichem.
Die 30-jährige Berliner Hauptfigur Vito erzählt viel über sein alltägliches, trostloses Dasein, verfällt in Erinnerungen zur Ex-Freundin, zu seiner verstorbenen Mutter, ist nicht wirklich erfolgreich als ...
Die 30-jährige Berliner Hauptfigur Vito erzählt viel über sein alltägliches, trostloses Dasein, verfällt in Erinnerungen zur Ex-Freundin, zu seiner verstorbenen Mutter, ist nicht wirklich erfolgreich als Schauspieler. In kurzen Kapiteln werden Fragen zu Trauer, Bi-Sexualität, Großstadt-Vereinsamung bei Wohnraumknappheit sprachlich frech und teils witzig präsentiert wie z.B. im Eingangskapitel über die Eckkneipe. Inhaltlich kann ich mich nicht mit seinem wirren Lebensgefühl identifizieren. Ob seine subjektiven Gedanken und Gefühle tatsächlich als kritischer, allgemein gültiger Gesellschaftsroman über Millenials angesehen werden kann, vermag ich nicht zu beurteilen.
Kein sehr inspirierendes Werk für mich! 2*