Solider Horror-Roman mit kleineren Schwächen
Früher hab ich Richard Laymon absolut geliebt und mir das Ziel gesetzt alles von diesem Autor zu lesen. Mittlerweile hat sich mein Lesegeschmack etwas geändert und seine Romane sind mir meist etwas zu ...
Früher hab ich Richard Laymon absolut geliebt und mir das Ziel gesetzt alles von diesem Autor zu lesen. Mittlerweile hat sich mein Lesegeschmack etwas geändert und seine Romane sind mir meist etwas zu flach und mit zu vielen unnötig brutalen Szenen gespickt, die nichts zur Handlung beitragen. "Der Pfahl" hat mir allerdings wieder sehr gut gefallen, vor allem was die Mischung aus Spannung, Brutalität und Erzählung angeht. Die Charaktere waren zwar auch hier oft sehr naiv, aber ich hab es sehr gern gemocht, dass es bei diesem Werk eigentlich zwei Geschichten gibt. Einmal mit Larry als Protagonist, der sein Geld als mittelmäßiger Horrorautor verdient und durch einen grausamen Fund in einer verlassenen Stadt auf eine neue Buchidee kommt, und einmal mit dessen Tochter Lane als Protagonistin. Mit ihr erleben wir die alltäglichen und nicht so alltäglichen Probleme eines Teenagers in der Highschool. Am Ende werden diese beiden Geschichten in einem spektakulären, etwas konstruiert wirkenden Ende miteinander verbunden.
Kein Meisterwerk aber trotzdem solide Leseunterhaltung!