Cover-Bild Das Feld
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 09.12.2019
  • ISBN: 9783442489985
Robert Seethaler

Das Feld

Roman
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt.
In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlichen Erlebens.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2025

Geschichten von Lebenden und Toten

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Allgemein wird er nur ‚das Feld‘ genannt, der älteste Teil des Paulstädter Friedhofs. Die Grabsteine liegen zerstreut inmitten einer Wiese, auf der schon lange keine Beerdigung mehr stattfand. Beinahe ...

Allgemein wird er nur ‚das Feld‘ genannt, der älteste Teil des Paulstädter Friedhofs. Die Grabsteine liegen zerstreut inmitten einer Wiese, auf der schon lange keine Beerdigung mehr stattfand. Beinahe täglich kommt ein alter Mann und setzt sich dort auf die Bank unter der Birke, um der Verstorbenen zu gedenken. Er kannte sie beinahe alle. Nun lässt er sich von ihnen erzählen, über ihr Leben, ihre Krankheiten, ihr Sterben …

Robert Seethaler, geb. 1966 in Wien, ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Romane erhielt er eine Reihe von Preisen und Stipendien. Seethaler, der an einem angeborenen Augenfehler leidet (minus 17 Dioptrien), ist Vater eines 2009 geborenen Sohnes und lebt in Berlin und Wien. „Das Feld“ (2018), erschienen bei Hanser Berlin/München, ist der sechste Roman des Autors.

Ein großes, bewegendes Thema, das der Autor hier aufgegriffen hat. Wie in allen seinen Romanen ist auch hier Seethalers Schreibstil sehr flüssig und lebendig und vermittelt einen tiefen Einblick in das Seelenleben und Schicksal der Verstorbenen zu ihren Lebzeiten. Es geht um Leben, Altwerden und in Würde zu Sterben. Sie kannten sich beinahe alle, standen teils in Beziehung zueinander und ihre Schicksale kreuzten sich sogar manchmal. Die Stärke dieses Buches liegt zweifellos in der Fähigkeit des Autors, seine philosophischen Gedanken mit seiner sprachlichen Ausdrucksweise bestens zu vereinen.

Fazit: Ein ruhiger, beschaulicher Roman, einfach und unsentimental, den ich gerne gelesen habe und wärmstens weiter empfehle!

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Erfrischender Roman!

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Eigentlich lese ich hauptsächlich Thriller, aber als ich dieses Buch zufällig in die Hände bekam und den Klappentext las, musste es einfach mit.
Die Idee, die Toten sprechen und auf ihr Leben zurückblicken ...

Eigentlich lese ich hauptsächlich Thriller, aber als ich dieses Buch zufällig in die Hände bekam und den Klappentext las, musste es einfach mit.
Die Idee, die Toten sprechen und auf ihr Leben zurückblicken zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. Die kleinen Geschichten, die über Einzelschicksale berichten, fügen sich zu einer großen Geschichte zusammen.
Leider war mir das Buch an manchen Stellen nicht tiefgründig genug und ich hatte mir erhofft, dass es insgesamt etwas tiefgründiger und berührender ist. Aber wer weiß schon, an was die Toten sich tatsächlich erinnern würden? Vielleicht sind es wirklich nur Anekdoten und banale Situationen, auf die man zurückblickt.
Alles in allem hat mir der Roman dennoch gut gefallen. Es war erfrischend zu lesen und auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil es so nüchtern geschrieben ist.
Eine gute Lektüre für zwischendurch, bei der man teils schmunzeln, teils nachdenken wird :)

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