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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2020

Enttäuschender Fielding Roman

Blind Date
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Zuerst lässt sich sagen: Es ist an sich an gute Roman!
Allerdings werden einige Fielding Fans enttäuscht sein, weil man viel besseres und spannenderes von ihr gewohnt ist. Die Story an sich ist ebenfalls ...

Zuerst lässt sich sagen: Es ist an sich an gute Roman!
Allerdings werden einige Fielding Fans enttäuscht sein, weil man viel besseres und spannenderes von ihr gewohnt ist. Die Story an sich ist ebenfalls gut und besonders aktuell. Dates, die sich durch Dating-Plattformen ergeben, sind in der heutigen Zeit normal geworden und immer mehr Menschen lassen sich darauf ein, ohne evtl. mögliche Gefahren zu bedenken. Dieses Buch beleuchtet genau diese Gefahren. Doch leider bricht die Story an den spannenden Stellen immer wieder ab, und plätschert stattdessen einfach vor sich hin.
Auch das Ende war für meinen Geschmack etwas vorhersehbar und abrupt.
Wer einen Roman lesen will, den man einfach so mal nebenbei lesen will, kann dies mit Blind Date auf jeden Fall.
Wer allerdings einen spannenden Thriller erwartet, ist hier leider falsch.

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Erfrischender Roman!

Das Feld
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Eigentlich lese ich hauptsächlich Thriller, aber als ich dieses Buch zufällig in die Hände bekam und den Klappentext las, musste es einfach mit.
Die Idee, die Toten sprechen und auf ihr Leben zurückblicken ...

Eigentlich lese ich hauptsächlich Thriller, aber als ich dieses Buch zufällig in die Hände bekam und den Klappentext las, musste es einfach mit.
Die Idee, die Toten sprechen und auf ihr Leben zurückblicken zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. Die kleinen Geschichten, die über Einzelschicksale berichten, fügen sich zu einer großen Geschichte zusammen.
Leider war mir das Buch an manchen Stellen nicht tiefgründig genug und ich hatte mir erhofft, dass es insgesamt etwas tiefgründiger und berührender ist. Aber wer weiß schon, an was die Toten sich tatsächlich erinnern würden? Vielleicht sind es wirklich nur Anekdoten und banale Situationen, auf die man zurückblickt.
Alles in allem hat mir der Roman dennoch gut gefallen. Es war erfrischend zu lesen und auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil es so nüchtern geschrieben ist.
Eine gute Lektüre für zwischendurch, bei der man teils schmunzeln, teils nachdenken wird :)

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Guter Thriller mit einigen Minuspunkten

Das Fundstück
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Mir persönlich hat der Thriller alles in allem sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Besonders gefallen hat mir, dass es verschiedene Personen-, Zeit- und Ortsperspektiven ...

Mir persönlich hat der Thriller alles in allem sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Besonders gefallen hat mir, dass es verschiedene Personen-, Zeit- und Ortsperspektiven gibt, die dem Ganzen Dynamik und Spannung verleihen.
Die Story war ebenfalls gut. Vor allem aktuelle Phänomen der Reisebusse als Ersatz für den Flug- oder Schienenverkehr ist gut getroffen. Jeder ist wahrscheinlich schon einmal mit dem Bus gereist und kennt daher die Situation.
Leider habe ich allerdings auch 2 Minuspunkte:
1. Der Einstieg in die Geschichte war irgendwie lahm. Die ersten 120 Seiten habe mich persönlich nicht gecatcht.
2. Das Ende - auch wenn es ein gutes, sinnvolles Ende gibt, war es leider voraussehbar. Ich glaube, ich habe bereits 100 Seiten vor Schluss schon die richtige Vermutung gehabt, sodass der AHA-Effekt am Ende leider ausblieb.

Alles in allem ein guter, solider Thriller, aber leider unberechtigterweise gehypt

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Veröffentlicht am 09.02.2020

Empfehlenswerter Thriller

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Da ich selbst ein absoluter Handyjunkie bin, haben mich der Klappentext und die Idee vom ,,Digital Detox“ sowie das Cover in Form eines Displays direkt angesprochen. Strobels Schreibstil ist gewohnt gut, ...

Da ich selbst ein absoluter Handyjunkie bin, haben mich der Klappentext und die Idee vom ,,Digital Detox“ sowie das Cover in Form eines Displays direkt angesprochen. Strobels Schreibstil ist gewohnt gut, man findet schnell in die Story herein. Die Charaktere sind sehr verschieden und man traut jedem zu, der Mörder zu sein. Bis zum Schluss hatte ich immer wieder andere Verdächtige im Sinn, konnte und wollte mich aber nicht festlegen. Das Ende überrascht, aber ist dennoch schlüssig und logisch.
Zu meinen Kritikpunkten:
Meiner Meinung nach war die Geschichte an manchen Stellen etwas zu zäh und zu sehr in die Länge gezogen. Die immer selben Örtlichkeiten und Personen wurden zeitweise etwas eintönig. Zudem finde ich, dass die Idee des Digital Detox etwas in den Hintergrund gerät, da dasselbe Szenario ebenso mit Smartphones passieren könnte, weil die Gruppe auf 2000m Höhe vermutlich sowieso kein Netz gehabt hätte.
Alles in allem hat mir der Thriller aber sehr gut gefallen und ich würde ihn definitiv empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Kommt nicht an die Erwartungen heran

Someone Else
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Nachdem ich vom 1. Teil mehr als begeistert war, waren meine Erwartungen an den 2. Teil hoch, wohlmöglich zu hoch. Cassie und Auri sind zwei sehr gegensätzliche Charaktere, die sich aber trotz aller äußerlichen ...

Nachdem ich vom 1. Teil mehr als begeistert war, waren meine Erwartungen an den 2. Teil hoch, wohlmöglich zu hoch. Cassie und Auri sind zwei sehr gegensätzliche Charaktere, die sich aber trotz aller äußerlichen Verschiedenheiten in gewisser Weise ähneln und wie füreinander bestimmt sind.
Die Geschichte ist zuckersüß und auch der Schreibstil von Laura Kneidl ist mal wieder super angenehm zu lesen.
Man findet schnell in das Buch rein, fiebert mit und kann sich in Cassie hineinversetzen. Mir gefällt auch, dass viele Charaktere aus dem 1. Teil wieder aufgegriffen werden und man mitbekommt, wie sich deren Leben weiterentwickelt,.
Leider und das ist mein Minuspunkt, finde ich, dass es keine wirkliche ,,Geschichte" gibt, es gibt meiner Meinung nach kein ,,Problem", das es zu lösen gilt.
Bis zum Schluss habe ich gewartet, dass noch etwas ,,Richtiges" passiert. Daher hat mich das Ende auch nicht überrascht, sondern mir kam es eher vorhersehbar vor. Die Geschichte ist süß und liebenswürdig, aber plätschert teilweise vor sich hin, ohne dass etwas passiert.
Ich konnte mich leider auch nicht wirklich mit Cassie identifizieren. Oftmals hätte ich sie gerne einmal geschüttelt und ihr gesagt, dass sie doch einfach den Mund aufmachen soll, um mit Auri zu reden, statt sich so kindisch zu verhalten. Mit Micah aus dem 1. Teil konnte ich mich besser identifizieren.
Vielleicht waren meine Erwartungen durch den grandiosen 1. Teil etwas zu hoch angesetzt, doch so wirklich packen konnte mich der 2. Teil nicht.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Cover