Frau Ebert liefert erneut sb
Mit "Der Silberbaum" präsentiert Sabine Ebert erneut ein fesselndes historisches Meisterwerk, das uns in die faszinierende Welt des Mittelalters entführt. Dieser Roman beginnt in der frühen Kindheit von ...
Mit "Der Silberbaum" präsentiert Sabine Ebert erneut ein fesselndes historisches Meisterwerk, das uns in die faszinierende Welt des Mittelalters entführt. Dieser Roman beginnt in der frühen Kindheit von Heinrich der Erlauchten und erzählt nebenbei die Geschichte von Marthes Erben, die wir aus früheren Reihen kennen.
Sabine Ebert brilliert nicht nur wie gewohnt durch ihre beeindruckende Recherchearbeit, sondern stellt ein mal mehr ihre Fähigkeit unter Beweis, ihre Charaktere zum Leben zu erwecken. Dies ist ihr schon in ihren früheren Reihen (Die Hebammen Saga und die Reihe um Barbarossa) fabelhaft gelungen.
Die größte Stärke von "Der Silberbaum" liegt zweifellos in Eberts unglaublicher Recherchearbeit. Jedes Detail der historischen Zeitperiode, sei es das Alltagsleben, politische Intrigen oder die gesellschaftliche Struktur, scheint akribisch dokumentiert und perfekt in die Handlung eingebunden worden zu sein. Dies verleiht dem Roman eine unglaubliche Authentizität und lässt den Leser vollständig in die Welt des Mittelalters eintauchen.
Jeder Charakter, sei es Heinrich, seine Mutter Jutta, die ihm sein Erbe und nicht zuletzt sein Leben schützen will oder Lukas, der zu Heinrichs Erzieher ernannt wird (und den wir aus früheren Romanen kennen) wird mit einer solchen Lebendigkeit dargestellt, dass man das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen.
Sabine Eberts Schreibstil ist lebendig, bildhaft und gleichzeitig außerordentlich präzise. Er zieht sofort in den Bann und hält den Lesenden von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Für alle Liebhaber historischer Romane ist "Der Silberbaum" ein absolutes Muss!