Eher was für Leseratten
Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. ...
Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. Wollte von Anfang lesen was so da alles erzählt wird, und der Anfang war echt gut (er beginnt damit, dass die Ratte nicht weiß wie sie mit ihrer Erzählung beginnen soll). Leider hat es schnell nachgelassen. Der Anfang war richitg gut gelungen, aus der Sprache könnte man entnehmen, dass die Ratte wirklich schlau war, und trotzdem ging die Geschichte dann den Bach runter. Ein eher kleines Buch, was man schnell lesen kann und somit war das zumindest kein Problem. Aber ich verstehe den Autor nicht. Er könnte wirklich so vieles und tolles schreiben können, aus der Perspektive der Ratte, was sie erlebt und was sie denkt. Es gibt ein paar gute Stellen, das muss ich zugeben. Aber der Fortgang der Geschichte, das Ende, die Personen die vorkommen, quasi alles ist am Ende doch nur etwas was halt vorkommt und wieder weggeht, und die Ratte bevorzugt über nackte Frauen nachzudenken und darüber zu reden (das tut sie und das war einfach komisch), anstatt sich an wirklich wahren, interessanten Dinge zu wenden. Ich finde es nur schade, weil am Ende bittet das Buch meiner Meinung nach fast nichts an. Manche Stellen könnten inspirierend sein und eine tiefere Bedeutung haben, aber wie gesagt, das wurde nicht wirklich gut umgesetzt und es war nicht genug, weil da vor allem nur langweilige und komische Dinge vorkommen. Insgesamt bin ich also enttäuscht, gute Idee aber schlechte Umsetzung, als wäre die Phantasie und Wörterbenutzung des Autors nur begrenzt, obwohl er so vieles damit machen könnte. Und auch der Erzählstil schien am Ende einfach ein nutzloses Geplapper zu werden, am Anfang war es richtig poetisch und schlaumäßig gedankenvoll, und am Ende war einfach alles zerstört. Ich will nichts spoilern, denn am Anfang wird man schon direkt mit dem Ende konfrontiert und somit weiß man "ok, die Geschichte wird am Ende zu Ende gehen", und trotzdem könnte der Weg dahin anders gestaltet werden können. Schade.