Cover-Bild Firmin - Ein Rattenleben
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 31.03.2022
  • ISBN: 9783548291543
Sam Savage

Firmin - Ein Rattenleben

»Lesen Sie dieses Buch.« Denis Scheck
Susanne Aeckerle (Übersetzer), Marion Balkenhol (Übersetzer), Hermann Gieselbusch (Übersetzer), Katrin Fieber (Übersetzer)

DAS Kultbuch über eine wahre Leseratte! 

Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat.

Die berührende, tragische, aber auch humorvolle Geschichte eines Außenseiters, der in einer Buchhandlung sein Glück sucht

Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels.

Sam Savages Roman erzählt von den Hoffnungen und Idealen der Beat-Generation und von der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, möge es noch so hart kommen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Eher was für Leseratten

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Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. ...

Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. Wollte von Anfang lesen was so da alles erzählt wird, und der Anfang war echt gut (er beginnt damit, dass die Ratte nicht weiß wie sie mit ihrer Erzählung beginnen soll). Leider hat es schnell nachgelassen. Der Anfang war richitg gut gelungen, aus der Sprache könnte man entnehmen, dass die Ratte wirklich schlau war, und trotzdem ging die Geschichte dann den Bach runter. Ein eher kleines Buch, was man schnell lesen kann und somit war das zumindest kein Problem. Aber ich verstehe den Autor nicht. Er könnte wirklich so vieles und tolles schreiben können, aus der Perspektive der Ratte, was sie erlebt und was sie denkt. Es gibt ein paar gute Stellen, das muss ich zugeben. Aber der Fortgang der Geschichte, das Ende, die Personen die vorkommen, quasi alles ist am Ende doch nur etwas was halt vorkommt und wieder weggeht, und die Ratte bevorzugt über nackte Frauen nachzudenken und darüber zu reden (das tut sie und das war einfach komisch), anstatt sich an wirklich wahren, interessanten Dinge zu wenden. Ich finde es nur schade, weil am Ende bittet das Buch meiner Meinung nach fast nichts an. Manche Stellen könnten inspirierend sein und eine tiefere Bedeutung haben, aber wie gesagt, das wurde nicht wirklich gut umgesetzt und es war nicht genug, weil da vor allem nur langweilige und komische Dinge vorkommen. Insgesamt bin ich also enttäuscht, gute Idee aber schlechte Umsetzung, als wäre die Phantasie und Wörterbenutzung des Autors nur begrenzt, obwohl er so vieles damit machen könnte. Und auch der Erzählstil schien am Ende einfach ein nutzloses Geplapper zu werden, am Anfang war es richtig poetisch und schlaumäßig gedankenvoll, und am Ende war einfach alles zerstört. Ich will nichts spoilern, denn am Anfang wird man schon direkt mit dem Ende konfrontiert und somit weiß man "ok, die Geschichte wird am Ende zu Ende gehen", und trotzdem könnte der Weg dahin anders gestaltet werden können. Schade.

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Veröffentlicht am 26.02.2022

Uptown Boston

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Firmin ist eine stinknormale Ratte. Sie lebt in einem Bücherladen und erzählt über ihren Alltag in Boston. Okay, sie wohnt zwar in einem Bücherladen, aber der befindet sich in einem schäbigen und ziemlich ...

Firmin ist eine stinknormale Ratte. Sie lebt in einem Bücherladen und erzählt über ihren Alltag in Boston. Okay, sie wohnt zwar in einem Bücherladen, aber der befindet sich in einem schäbigen und ziemlich heruntergekommenen Stadtteil von Boston. Es versteht sich von selbst, das Immobilienhaie bereits ein Auge auf dieses Viertel geworfen haben und nach und nach die Häuser und die verfallenen Gebäude abreisen und in edle und teure Stadthäuser verwandeln.
Den Menschen und Tieren in diesem Viertel gefällt das selbstverständlich nicht. Aber es lebe der Fortschritt und es herrsche nie Stillstand.
Firmin ist sehr belesen. Dank zahlreicher psychologischer Ratgeber von Menschen über Menschen scheint er besser als jeder tierische Mitbewohner in diesem Viertel diesen Vorgang zu verstehen.
Sam Savage macht es sich a la Hitchcock selbst in seiner Geschichte gemütlich und hinterlässt zahlreiche Zitate von Proust und Shakespeare, was die Story selbst irgendwie nicht besser macht.
Es war mir zu schleppend und viel zu viel Gerede. Aber wie Firmin schon so treffend bestätigt: So ist das Leben halt und manchmal sogar ein wenig langweilig.

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