Cover-Bild Die Gesichter des Mithras
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 324
  • Ersterscheinung: 21.11.2025
  • ISBN: 9783695162949
Sami Eriksson

Die Gesichter des Mithras

Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2026

geheimnisvoll, spannend, mythisch

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Der Sklave Lucius lebt im Jahr 190 n. Chr. und verliebt sich in die Livia, die Tochter eines Adelsgeschlechts. Allen Widrigkeiten trotzend, schaffen die beiden es, sich ein Leben aufzubauen. Doch als das ...

Der Sklave Lucius lebt im Jahr 190 n. Chr. und verliebt sich in die Livia, die Tochter eines Adelsgeschlechts. Allen Widrigkeiten trotzend, schaffen die beiden es, sich ein Leben aufzubauen. Doch als das gemeinsame Kind blind zur Welt kommt, wird alles zu viel, und die beiden fangen ein neues Leben weitab von der Heimat an. Aber auch im neuen Zuhause lauert die Gefahr für die junge Familie.
Knapp 2000 Jahre später macht die Archäologin Nora während Ausgrabungen eine sensationelle Entdeckung. Ein uraltes Mithras-Heiligtum wird enthüllt. Während Nora nicht nur mit ihrer vor kurzem erst bekannt gewordenen Schwangerschaft kämpft, sondern auch mit den Widrigkeiten, die ihr bei der Entdeckung der Ausgrabung entstehen, merkt sie, dass sie mit der Vergangenheit vielleicht mehr gemein hat, als es den Anschein hegt.

Der Klappentext hat mich gleich in den Bann gezogen, da hier historische Tatsachen mit Fiktion verbunden werden. Der Autor hat mich dann aber auch mit der Geschichte fesseln können, denn die Story ist wirklich spannend, ausgeklügelt und lässt der Fantasie viel Spielraum.

Die Charaktere waren mir gleich sympathisch. Allen voran Lucius, der als Sklave nicht das beste Los gezogen hat. Zwar ist sein Leben geordnet und er hat einen guten Herrn, der ihm Vertrauen schenkt und ihn sogar teilweise wie einen Sohn behandelt. Doch liegt dieser im Sterben und Lucius weiß nicht, wie sein Leben dann weitergeht. Vor allem, da er als Sklave auch noch eine Affäre mit einer Adelstochter hat.

Durch eine glückliche Fügung jedoch ist den beiden ein gemeinsames Leben möglich, aber im Laufe der Geschichte passieren Dinge, die das junge Paar nicht im Traum für möglich gehalten hätte.

In der Gegenwart treffen wir auf Nora, die an Ausgrabungen auf der Balkanhalbinsel teilnimmt und ein vielversprechendes Talent besitzt. Aber es ist der "Zufall", der dazu verhilft, dass sie auf ein Heiligtum des Mithras stößt. Kaum ist dieses enthüllt, kommt es zu komischen Vorfällen, in die immer wieder Nora verwickelt ist. Dies führt natürlich zu Unstimmigkeiten im Team und Nora muss Entscheidungen treffen, die ihre Zukunft und die ihres ungeborenen Kindes betrifft.

Lucius und Nora haben viel gemeinsam. Beide sind eher still, fressen die Dinge in sich hinein und werden deswegen ausgenutzt oder falsch verstanden. Sie begreifen nicht, was außerhalb ihrer kleinen Bubble alles passiert, und wenn der Groschen fällt, ist es zu spät.

Und dann ist da noch der geheimnisvolle Mithras-Kult, der in der Zeit vom 1. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. besonders bei Soldaten, Beamten und Kaufleuten beliebt war. Die zentrale Kulthandlung war die Tötung eines Stiers durch Mithras, was symbolisch für die Weltschöpfung und die Erneuerung stand. Im späten 4. Jahrhundert wurde der Kult durch das Christentum und durch Verbote verdrängt.

Der Autor hat sich eingehend mit diesem Kult befasst und eine mythische Story daraus geschaffen, in der Lucius in der Vergangenheit und Nora in der Gegenwart im Mittelpunkt stehen. Die beiden trennt die Zeit, doch haben sie sehr vieles gemeinsam.

Die geschickte Verbindung von Mythen und Legenden mit wissenschaftlichen Hinweisen und der fiktiven Story rund um Lucius und Nora hat mir sehr gut gefallen.

Das Ende war abrupt und lässt sehr viel Raum für Fantasie. Eigentlich ein Hinweis auf einen zweiten Teil, weil doch viele Fragen offen bleiben. Sollte dem so sein, würde ich mich freuen, denn ich würde sehr gerne wissen, wie es denn weitergehen könnte.

Meggies Fussnote:
Ein spannender und vor allem gut recherchierter Mix aus Historie und Fantasy.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Interessante Geschichte rund um den Mithras- Kult

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Ich habe vorher noch wenig von Mithras und seiner Religion gehört, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das sich genau diesem Thema widmet. Und ich muss sagen, dass ich so von der Geschichte ...

Ich habe vorher noch wenig von Mithras und seiner Religion gehört, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das sich genau diesem Thema widmet. Und ich muss sagen, dass ich so von der Geschichte gefangen war, dass ich das Buch kaum mehr zur Seite legen wollte, auch wenn es für mich in Teilen etwas zu fantasievoll wurde.

Die Geschichte nimmt den Leser mit nach Rom ins Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.

Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen, dies lag auf jeden Fall an dem locker-leichten Schreibstil und dem schönen Lesefluss, der gegeben ist. So war ich in nur zwei Tagen durch mit der spannenden, aber auch kurzweiligen Geschichte. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen, in der Gegenwart begleitet man die Archäologin Nora und in der Vergangenheit den ehemaligen Sklaven Lucius. Da die Zeitebene kapitelweise gewechselt hat, ist eine schöne Abwechlung während des Lesens geboten. Ausserdem machen die kurzen Kapitel Lust immer weiter zu lesen. Nur anfangs hatte ich kleine Probleme in die Geschichte zu finden, gerade in der Vergangenheit. Es fallen viele fremde Namen und ich musste mich da erst einmal zurechtfinden. Dann jedoch war ich mitten in der Geschichte drin.

Die Story selbst blieb die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Zwar gab hin und wieder etwas langatmige Passagen, aber das war zu verzeihen. Gegen Ende gab es auch immer wieder fantasievolle Szenen, die manchmal doch etwas überzogen waren und mir das Buch ein wenig zu fantastisch gemacht haben, aber das ist natürlich immer Geschmackssache.

Ich habe jedenfalls einiges über Mithras und den Kult rund um ihn gelernt und hatte ein paar unterhaltsame Lesestunden. Die Recherche des Autors ist wirklich gut, dass merkt man auch nochmal im interessanten Nachwort. Ich vergebe 4 Sterne und eine Empfehlung an interessierte Leser, die mehr über Mithras lernen möchten.

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