Cover-Bild Die Winterprinzessin
Band 5 der Reihe "Jeremy Blackshaw"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 01.12.2015
  • ISBN: 9783426509821
Sandra Lessmann

Die Winterprinzessin

Roman

England 1670: Der schwärende Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken und der Geheimvertrag von Dover mit dem französischen König Ludwig XIV. bilden den Rahmen für Sandra Lessmanns fesselnden historischen Roman: Im Auftrag König Charles´ II. reist der Jesuitenpater Jeremy Blackshaw nach Paris, auf der Suche nach einem verschwundenen Briefwechsel zwischen Charles und seiner Schwester Henriette, der Schwägerin König Ludwigs. Keinesfalls darf die Korrespondenz in die falschen Hände geraten, denn diese birgt ein brisantes Geheimnis.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2020

Traumhaft und spannend

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Sandra Lessmann schafft es, den Leser mit viel Gespür fürs Detail über 400 Seiten bei der Stange zu halten und keinesfalls zieht sich die Winterprinzessin in die Länge. Die Seiten fliegen nur dahin, aber ...

Sandra Lessmann schafft es, den Leser mit viel Gespür fürs Detail über 400 Seiten bei der Stange zu halten und keinesfalls zieht sich die Winterprinzessin in die Länge. Die Seiten fliegen nur dahin, aber man sollte sich die Muße und Zeit nehmen, diesen eindrucksvollen Roman zu genießen.



Es ist ihr gelungen, perfekt recherchierte Geschichte in eine spannende Handlung zu verpacken. Die Protagonisten, auch die erfundenen, runden Die Winterprinzessin ab und wirken sehr glaubwürdig. Mit historischen Fakten gespickt und einem lebendigen Schreibstil ausgestattet, bietet der historische Roman von Sandra Lessmann allerbeste Unterhaltung auf höchstem Niveau.



Für Liebhaber von historischen Romanen spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.



Die Winterprinzessin ist mein erster Roman von Sandra Lessmann, aber würde ich auch gern die anderen Bände um Jeremy Blackshaw. Amoret St. Claire und Breandan lesen.





Es handelt sich um eine vierteilige Histo-Krimi-Serie, was ich vorher nicht wusste, aber Die Winterprinzessin ist in sich abgeschlossen und erfordert keine Vorkenntnisse der anderen Bände.

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Veröffentlicht am 15.12.2016

Ein Wiedersehen mit Jeremy Blackshaw

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Es ist das Jahr 1668. Die Schwester des englischen Königs Charles II, Henriette, ist verheiratet mit dem Bruder des französischen Königs Louis XIV und lebt deswegen seit vielen Jahren am Hof in Paris. ...

Es ist das Jahr 1668. Die Schwester des englischen Königs Charles II, Henriette, ist verheiratet mit dem Bruder des französischen Königs Louis XIV und lebt deswegen seit vielen Jahren am Hof in Paris. Regelmäßig bringt ein Vertrauter Briefe zwischen den Geschwistern hin und her. Doch eines Tages wartet Charles vergeblich auf Nachricht von Henriette. Beunruhigt, dass dem Boten William Fenwick etwas zugestoßen ist, ruft er den Jesuitenpater Jeremy Blackshaw, seine ehemalige Mätresse Amoret St. Clair sowie ihren Mann Breandan Mac Mathuna zu sich. Denn in den Briefen ging es auch um brisante politische Dinge, die Frankreich und England betreffen und nicht in falsche Hände geraten dürfen. Charles schickt den Iren Breandan nach Paris, um seiner Schwester Nachricht zu bringen, während Jeremy in England nach einer Spur von William Fenwick sucht. Dies ist wieder ein Rätsel ganz nach seinem Sinne, denn er begann sich im Haus seiner alten Freundin Amoret bereits ein wenig zu langweilen. Amoret wiederum nutzt ihre alten Kontakte bei Hofe, um mehr über die ganze Sache herauszufinden. Schließlich führt die Spur nach Frankreich und die Freunde reisen an den Königshof in Paris.

Nach "Narrenkind" gab es endlich ein Wiedersehen mit Jeremy, Amoret, Breandan sowie dem königlichen Richter Orlando Trelawney, seiner Frau Jane und Wundarzt Alan Ridgeway. Sie alle sind mir inzwischen ans Herz gewachsen, ich liebe die Reihe sehr und habe auch diesen Teil wieder sehr gerne gelesen. In kleineren Rückblenden erfährt der Leser hier auch, wie sich Jeremy und Amoret damals kennenlernten und wie sie als Kind zu seinem Schützling wurde. Den größten Teil nimmt aber die Gegenwart oder besser gesagt die Zeit von 1668 bis 1670 ein und historisch Interessierte ahnen vielleicht, dass die politische Sache in dem Briefwechsel zwischen England und Frankreich den so genannten Vertrag von Dover betraf. Ob Charles in diesen Briefen auch seinen Wunsch erwähnte zum Katholizismus zu konvertieren, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen, da der größte Teil des Briefwechsels mit seiner Schwester vernichtet worden ist. Tatsächlich konvertierte Charles II. aber auf dem Sterbebett.
Neben historischen Fakten und Figuren gibt es auch wieder spannende und interessante Verwicklungen und Momente in der Geschichte sowie emotionale Momente zwischen den Hauptfiguren, etwas als Breandan erkennt, was ihm seine Frau über ihre Vergangenheit am französischen Hof alles nicht erzählt hat. Und gefreut hat mich eine Entwicklung im Leben von Alan Ridgeway. Aber lest selbst, ich möchte nicht zu viel verraten.

Einzig der Titel "Die Winterprinzessin" erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich. Sicher ist damit Henriette gemeint, die als zartes, blasses und elfengleiches Wesen beschrieben wird.

Veröffentlicht am 10.06.2017

Die Winterprinzessin

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England um 1668: König Charles II. führt einen geheimen Briefwechsel mit seiner Schwester Henriette in Frankreich. Der Bote ist Sir William Fenwick. Eines Tages kommt Sir William nicht nach London zurück; ...

England um 1668: König Charles II. führt einen geheimen Briefwechsel mit seiner Schwester Henriette in Frankreich. Der Bote ist Sir William Fenwick. Eines Tages kommt Sir William nicht nach London zurück; seine Spur verliert sich. Er hatte einen Brief von Henriette an König Charles II. dabei, der auf keinen Fall in falsche Hände geraten darf. So wird der Jesuitenpater Jeremy Blackshaw beauftragt, den Verbleib Sir Williams und das Verschwinden des Briefes aufzuklären.

Mein Leseeindruck:

"Die Winterprinzessin" ist mein erstes Buch von Sandra Lessmann, auch wenn es bereits mehrere Historische Romane von ihr gibt. Es gibt auch bereits weitere Teile mit dem Jesuitenpater Jeremy Blackshaw und anderen Protagonisten, die auch in der "Winterprinzessin" eine Rolle spielen, aber man kann dieses Buch auch durchaus als Einzelband lesen. Ich hatte keine Schwierigkeiten, mich in der Geschichte zurechtzufinden.

Für mich ist "Die Winterprinzessin" eine Mischung aus Historischem Roman, Krimi und Detektivgeschichte. Eine sehr interessante Mischung, wie ich finde. Das Buch ist lehrreich; man spürt die gute Recherche der Autorin. Außerdem ist die Geschichte sehr fesselnd; ich habe die Suche nach der Wahrheit mit Spannung mitverfolgt.

Die Protagonisten sind durchgehend sehr interessant, was vielleicht auch daran liegen mag, dass viele einen realen Hintergrund haben. Ich mag es, wenn Geschichte in dieser Form "lebendig" wird.

Ich würde "Die Winterprinzessin" auch zu den etwas anspruchsvolleren Historischen Romanen zählen. Es ist für mich kein Buch, das ich zwischendurch mal eben "weglese". Man sollte sich auf diese Geschichte ganz einlassen und sie einfach genießen.