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Adelina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2017

Tochter der Flut

Tochter der Flut
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Die 14-jährigen Zwillinge Kana und Marin sowie der ebenfalls 14-jährige Line leben auf einer geheimnisvollen Insel. Dort ist es 14 Jahre lang Tag, danach folgt eine 14-jährige Nacht. Während der hellen ...

Die 14-jährigen Zwillinge Kana und Marin sowie der ebenfalls 14-jährige Line leben auf einer geheimnisvollen Insel. Dort ist es 14 Jahre lang Tag, danach folgt eine 14-jährige Nacht. Während der hellen Zeit lebt das Volk auf der Insel, doch wenn die 14 Jahre andauernde Nacht anbricht, müssen die Bewohner die Insel verlassen. Der Anbruch der Nacht steht kurz bevor, und die Inselbevölkerung macht sich bereit für den Aufbruch. Durch ein Ereignis bleiben Kana, Marin und Line alleine auf der Insel zurück, was nicht ungefährlich ist. Bald entdecken die drei Kinder, was das Geheimnis der Insel ist und geraten in Lebensgefahr. Sie müssen fliehen...

Mein Leseeindruck:

Angesprochen an diesem Buch hat mich zunächst das Cover. Es wirkte geheimnisvoll auf mich, und auch der Inhalt hörte sich recht vielversprechend an.

Schnell konnte ich dann in die Geschichte eintauchen. Die Protagonisten sind 14 Jahre alt, was nicht mehr meiner Altersklasse entspricht, aber ich lese sehr gerne Kinder- und Jugendbücher und hatte daher kein Problem damit, mich in die Figuren hineinzufühlen.

Die Geschichte hat recht schnell Spannung aufgebaut und steckte voller Geheimnisse und Überraschungen. Es gab einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Langweilig war mir während der knapp 380 Seiten somit nie.

Auch der Schreibstil hat mich überzeugen können. Das Buch hat sich dank des angenehmen Erzählstils flüssig und leicht lesen lassen.

Ich glaube, dass sowohl Mädchen als auch Jungen Freude an dieser Geschichte finden können, allerdings ist es ein echtes Abenteuerbuch. Einige Szenen sind nicht ohne, daher schließe ich mich der Altersempfehlung (ab 14 Jahren) an. Jüngere Leser sollten mit diesem Buch noch warten.

Veröffentlicht am 04.10.2017

Ein Freund für Nanoka 2

Ein Freund für Nanoka - Nanokanokare 02
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Im zweiten Band der Manga-Reihe taucht Nanokas Exfreund Takato plötzlich wieder auf. Die beiden wollen sich aussprechen, denn ihre Beziehung damals endete sehr unschön und ohne klärende Worte. Doch ist ...

Im zweiten Band der Manga-Reihe taucht Nanokas Exfreund Takato plötzlich wieder auf. Die beiden wollen sich aussprechen, denn ihre Beziehung damals endete sehr unschön und ohne klärende Worte. Doch ist ihre Beziehung wirklich am Ende, oder kann es noch eine Chance für die beiden geben? Doch da ist ja auch noch Hayata, in den sich Nanoka verliebt hat.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem zweiten Band halten soll. Die Zeichnungen haben mir wieder richtig gut gefallen, aber die Handlung fand ich zum Teil schon recht seltsam und schräg. Da erscheint Nanoka zum Beispiel mit einem Mundschutz zum Treffen mit Takato, damit er sie nicht küssen kann... Nun ja.

Trotzdem hat die Geschichte irgendwas, was mich dann aber doch wieder reizt, so dass ich den dritten Band noch lesen werde.

Veröffentlicht am 03.10.2017

Freier Fall

Freier Fall
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Der Polizist Benjamin Funke hat eine Affäre mit einer verheirateten Frau. Nach einem heimlichen Treffen mit ihr wacht er neben ihrer Leiche auf! Seine Geliebte wurde erschossen - mit Benjamins eigener ...

Der Polizist Benjamin Funke hat eine Affäre mit einer verheirateten Frau. Nach einem heimlichen Treffen mit ihr wacht er neben ihrer Leiche auf! Seine Geliebte wurde erschossen - mit Benjamins eigener Dienstwaffe! Er hat keinerlei Erinnerung an die letzten Stunden. Was ist passiert? Eines aber ist für ihn sicher: Niemals hätte er die Frau, die er liebt, erschossen! Auf eigene Faust nimmt er Ermittlungen auf.

Gleichzeitig ermittelt die Profilerin Helen Stein in einem anderen Fall. Im Westerwald scheint ein Serientäter sein böses Spiel zu spielen. Es sind bereits sechs junge Frauen spurlos verschwunden.

Mein Leseeindruck:

"Freier Fall" ist bereits der zweite Band um die Polizisten Benjamin Funke und Helen Stein. Obwohl in diesem Buch immer wieder Anspielungen gemacht werden auf den Vorgängerband, kann man "Freier Fall" aber durchaus auch als Einzelband lesen. Ich kenne den ersten Band nicht und hatte trotzdem keine Schwierigkeiten, in diesem zweiten Band der Handlung zu folgen.

Es gibt zwei Handlungsstränge, die sich aber im Laufe der Geschichte immer mehr miteinander verbinden. Dabei ist die komplette Handlung sehr rasant und actionreich. Zur Ruhe kommt der Leser hier kaum, weil die Story eigentlich immer mehr Tempo aufnimmt. Langeweile kann somit gar nicht erst aufkommen.

Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich hatte sehr unterhaltsame und spannende Lesestunden mit diesem Thriller.

Veröffentlicht am 03.10.2017

Hartmann und der böse Wolf

Hartmann und der böse Wolf
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Hartmann ist ein ehemaliger Polizist und betreibt nun eine Privatdetektei. Vorwiegend überwacht er fremdgehende Ehemänner und Ehefrauen, doch sein neuer Fall führt ihn zu einer Hundeschule. Der Hundetrainer ...

Hartmann ist ein ehemaliger Polizist und betreibt nun eine Privatdetektei. Vorwiegend überwacht er fremdgehende Ehemänner und Ehefrauen, doch sein neuer Fall führt ihn zu einer Hundeschule. Der Hundetrainer schuldet einem Bauherrn eine größeren Geldbetrag und kommt der Begleichung seiner Schulden nicht nach, obwohl es ihm finanziell gut zu gehen scheint. Hartmann soll besagten Hundetrainer ein wenig ausspionieren und beschafft sich zu diesem Zweck einen Alibi-Hund aus dem Tierheim. Schnell erkennt Hartmann, dass der unsympathische Hundetrainier zwar jede Menge Frauengeschichten am Laufen hat, zugleich aber auch eine Menge Feinde bzw. Gegner aufweisen kann. Und dann liegt der Hundetrainer eines Tages tot im Wald; ermordet, wie es scheint…

Mein Leseeindruck:

Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist zugleich spannend und sehr humorvoll geschrieben. Die Charaktere sind alle sehr speziell, allen voran unser Protagonist Hartmann. Obwohl er eine durchaus sehr eigene Art hat, ist er nicht unsympathisch. Er hat „Wiedererkennungswert“, und ich hoffe, es wird noch weitere Kriminalfälle mit ihm geben!

Sehr gut gefallen hat mir natürlich auch Gitte-Bruno, Hartmanns Alibi-Hund aus dem Tierheim. Ich glaube, dass nicht nur Hundefreunde diesen Vierbeiner ins Herz schließen werden.

Die gelungene Mischung aus einem spannenden Krimi und einem humorvollen Roman möchte ich ebenfalls positiv erwähnen. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist enthalten, aber sie bleibt sehr im Hintergrund, lockert die Geschichte aber dennoch zusätzlich noch etwas auf.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Durch die leichte und lockere Art lässt sich das Buch flüssig lesen, und da die Geschichte spannend ist, möchte man sowieso immer noch ein Kapitel mehr lesen.

Insgesamt gesehen kann ich dem Buch volle fünf Sterne geben, da es mich ausgezeichnet unterhalten hat!

Veröffentlicht am 03.10.2017

Und dann kam Mr. Willow

Und dann kam Mr. Willow
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Mirka freut sich auf einen gemeinsamen Urlaub mit ihrem Freund in London. Sie glaubt, dort von ihm einen Heiratsantrag zu bekommen. Es kommt aber ganz anders: Ruben teilt ihr mit, dass er sich mit einer ...

Mirka freut sich auf einen gemeinsamen Urlaub mit ihrem Freund in London. Sie glaubt, dort von ihm einen Heiratsantrag zu bekommen. Es kommt aber ganz anders: Ruben teilt ihr mit, dass er sich mit einer anderen Frau verlobt hat, die ein Kind von ihm erwartet. Mirka ist geschockt. Sie trennt sich von Ruben. Im Park bei einem Spaziergang läuft ihr ein Hund über den Weg, in den sie sich sogleich verliebt und der kein Herrchen zu haben scheint. Kurzerhand schmuggelt Mirka den Hund von London mit zurück nach Deutschland. Auch in Deutschland warten Veränderungen auf Mirka, sowohl beruflicher als auch privater Natur…

Mein Leseeindruck:

Die Geschichte von Mirka hat mir im Großen und Ganzen durchaus gut gefallen, allerdings muss ich leider sagen, dass ich die Handlung stellenweise als etwas zu langatmig empfunden habe. Es fehlten mir ein paar Überraschungen, denn die Handlung war schon sehr vorhersehbar. Das hätte mich noch gar nicht mal so sehr gestört, wenn dafür die Gefühle ein bisschen mehr herausgekommen wären. Eigentlich ist die Geschichte ja sehr emotional – Trennung, Veränderungen, ein Neuanfang – aber leider kamen die Emotionen nicht so wirklich bei mir an. Ich konnte nicht richtig mitfühlen mit Mirka. Ich habe ihre Geschichte gelesen, aber ich war nicht wirklich bei ihr.

Trotzdem habe ich aber das Buch durchaus gerne gelesen, denn die Handlung war schön. Hätte die Autorin es geschafft, mir die Figuren bzw. ihre Empfindungen ein wenig näherzubringen, hätte es perfekt sein können.