Wieder klasse
In ihrem neuesten Sylt-Krimi „Sylterbe" entführt Sibylle Narberhaus die Leser erneut auf die raue, aber faszinierende Nordseeinsel Sylt.
Als die junge Kunststipendiatin und Influencerin Leonie Mahnke spurlos ...
In ihrem neuesten Sylt-Krimi „Sylterbe" entführt Sibylle Narberhaus die Leser erneut auf die raue, aber faszinierende Nordseeinsel Sylt.
Als die junge Kunststipendiatin und Influencerin Leonie Mahnke spurlos verschwindet, glaubt die Polizei zunächst an eine PR-Aktion. Doch bald tauchen mysteriöse Hinweise in Versform auf, die entlang des Kampener Kunst- und Kulturpfads führen. Die Lage eskaliert, als die Leiche der Stiftungsleiterin Martina Engelhorst gefunden wird. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, gerät Anna Scarren, Landschaftsarchitektin und Hobbydetektivin, selbst in große Gefahr - und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Sibylle Narberhaus gelingt es erneut, mit einem bildhaften, flüssigen Schreibstil und kurzen, spannenden Kapiteln eine dichte Atmosphäre zu schaffen.
Besonders gelungen finde ich die Verbindung von Krimi und Kultur, die dem Roman eine besondere Note verleiht.
Die Figuren sind wie immer glaubwürdig und sympathisch, allen voran Anna Scarren, die mit Neugier, Mut und Herzblut ermittelt. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten - und das Ende überrascht.
Fazit:
Ein fesselnder Inselkrimi mit atmosphärischer Kulisse, kurzen Kapiteln und einem Hauch Kultur, perfekt für Sylt-Fans und alle, die es werden.