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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2026

Einfach klasse

Windjammer
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Im Mittelpunkt beim 20. Fall der beliebten Mamma-Carlotta-Reihe von Gisa Pauly steht ein lange verschwundenes Kind, das angeblich nach Jahren wiedergefunden wurde. Während Erik mit seinem Kollegen Sören ...

Im Mittelpunkt beim 20. Fall der beliebten Mamma-Carlotta-Reihe von Gisa Pauly steht ein lange verschwundenes Kind, das angeblich nach Jahren wiedergefunden wurde. Während Erik mit seinem Kollegen Sören den rätselhaften Fall untersucht, erschüttert zusätzlich der Tod eines bekannten Bildhauers die Insel. Schnell zeigt sich, dass hinter diesem Verbrechen zahlreiche Geheimnisse stecken.
Natürlich mischt sich auch Mamma Carlotta wieder in die Ermittlungen ein. Mit ihrer temperamentvollen Art und viel Neugier verfolgt sie eigene Spuren, sehr zum Missfallen ihres eher zurückhaltenden Schwiegersohns. Parallel sorgen Feierlichkeiten in ihrer Stammkneipe für weiteres turbulentes Inselleben.

Mamma Carlotta ist und bleibt für mich die Miss Marple von Sylt. Neugierig, charmant, herrlich eigensinnig und mit einem Talent ausgestattet, in jedem Gespräch mehr herauszuhören als alle anderen. Gerade ihre italienische Direktheit prallt immer wieder wunderbar auf die norddeutsche Gelassenheit der Sylter.
Fazit:
Für mich war „Windjammer“ wie ein Nach-Hause-Kommen in Käpt’ns Kajüte: vertraut, gemütlich und trotzdem spannend genug, um das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Wer Mamma Carlotta bereits kennt, wird sie hier wieder mit Freude begleiten. Und wer die Reihe noch nicht gelesen hat, sollte schnell damit anfangen.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Spannend

Bittere Nacht
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Das Ermittlerduo Lux und Juha vom LKA Hamburg steht erneut vor einem komplexen Fall: Ausgangspunkt ist der Fund einer Leiche in einem Kanal. Doch schnell eskaliert die Situation, als ein weiterer Mord ...

Das Ermittlerduo Lux und Juha vom LKA Hamburg steht erneut vor einem komplexen Fall: Ausgangspunkt ist der Fund einer Leiche in einem Kanal. Doch schnell eskaliert die Situation, als ein weiterer Mord geschieht, den die Ermittler indirekt miterleben müssen. Nach diesen zwei brutalen Morden stoßen sie auf ein Geflecht aus alten Freundschaften und lange verborgenen Geheimnissen.
Während alle Verdächtigen schweigen, wird klar, dass die Wurzeln der Taten weit zurückreichen. Je tiefer die Ermittler graben, desto mehr geraten sie selbst unter Druck, besonders, als der Fall für Lux auch noch persönlich wird. Am Ende steuert es auf einen dramatischen Showdown zu.

Lux und Juha könnten unterschiedlicher kaum sein: Lux, rational und sehr fokussiert,
Juha dagegen verlässt sich auf seinen Instinkt, und genau das macht sie als Ermittlerduo so interessant.
Der Schreibstil von Nikolas Kuhl ist direkt und extrem spannend. Der Einstieg ist schon so intensiv, dass man eigentlich gar keine Chance hat, das Buch zur Seite zu legen.

Fazit:
„Bittere Nacht – LKA Hamburg“ Band 2 hat mich schon auf den ersten Seiten gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen, genau so muss ein richtig guter Krimi sein, und ich bin jetzt schon neugierig, wie es mit Lux und Juha weitergeht

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Atemberaubend

Nebelbeute
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Mit „Nebelbeute“ zeigt Benjamin Cors einmal mehr, dass er ein absoluter Meister seines Fachs ist, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.
Die Ermittlerin Mila Weiss reist in ein abgelegenes Berggebiet, ...

Mit „Nebelbeute“ zeigt Benjamin Cors einmal mehr, dass er ein absoluter Meister seines Fachs ist, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.
Die Ermittlerin Mila Weiss reist in ein abgelegenes Berggebiet, um sich endlich einem Mann aus ihrer Vergangenheit zu stellen: Johannes Toblach. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird eine grausam inszenierte Leiche entdeckt. Während Mila ihrer Mission näherkommt, verschwindet sie plötzlich spurlos. Daraufhin beginnt Jakob Krogh mit seinem Team eine intensive Suche.
Ihre Ermittlungen führen sie in ein isoliertes Dorf, das von Angst und Schweigen geprägt ist.
Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, die Story ist unfassbar gut konstruiert, der
Fall entwickelt sich zu einem düsteren Spiel, bei dem Vergangenheit und Gegenwart unheilvoll miteinander verknüpft werden. Mit jeder Wendung wird der Druck auf die Protagonisten erhöht, einfach gelungen.

Der Schreibstil ist, wie immer, unfassbar spannend, atmosphärisch und die Szenen werden so beschrieben, dass ich einfach mittendrin war und ich konnte den Thriller nicht aus der Hand legen.
Ein Highlight!

Fazit:
Für mich ein absolutes Muss für jeden Thrillerfan. Wer Spannung ohne Längen sucht, wird hier definitiv fündig.
Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Die Burg Hohenzollern

Tod auf Hohenzollern
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„Tod auf Hohenzollern“ von Yvette Eckstein ist ein atmosphärischen Regionalkrimi, der vor allem durch sein sympathisches Ermittlerduo und das besondere Burg-Setting überzeugt, auch wenn mich die Geschichte ...

„Tod auf Hohenzollern“ von Yvette Eckstein ist ein atmosphärischen Regionalkrimi, der vor allem durch sein sympathisches Ermittlerduo und das besondere Burg-Setting überzeugt, auch wenn mich die Geschichte nicht komplett begeistern konnte.
Im Mittelpunkt steht Schlossmeister Wolfgang Kramer, der die Burg Hohenzollern besser kennt als jeder andere. Als ein Wachmann tot aufgefunden wird, glaubt Wolfgang nicht an einen einfachen Unfall. Gemeinsam mit seiner Tochter Hannah beginnt er, selbst nachzuforschen. Dabei stoßen die beiden auf einige Ungereimtheiten und Menschen, die offenbar mehr wissen, als sie zugeben wollen.

Der Schreibstil von Yvette Eckstein ist flüssig und leicht zu lesen. Manche Stellen hätten für meinen Geschmack zwar etwas spannender oder kürzer sein dürfen, insgesamt bleibt die Geschichte aber unterhaltsam.
Mein Fazit: „Tod auf Hohenzollern“ hat mich zwar nicht völlig gecatcht, aber trotzdem eine solide und atmosphärische Unterhaltung für zwischendurch. Wer ruhige Regionalkrimis mit sympathischen Figuren und interessanter Kulisse mag, kann hier durchaus zugreifen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Herrlich

Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick
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Bei „Willkommen in Deerhusen – Scheitern mit Seeblick“ hat mich zuerst das Cover fasziniert 😂 und dann ist auch noch der Inhalt für mich eine herrlich unterhaltsame Auszeit gewesen.

Nach einem Finanzskandal ...

Bei „Willkommen in Deerhusen – Scheitern mit Seeblick“ hat mich zuerst das Cover fasziniert 😂 und dann ist auch noch der Inhalt für mich eine herrlich unterhaltsame Auszeit gewesen.

Nach einem Finanzskandal verliert Isabell Duval ihr gesamtes Vermögen und zieht mit ihren Kindern in ihr Heimatdorf Deerhusen nach Nordfriesland zu ihrer Schwester. Dort müssen sie ohne Luxus neu anfangen und lernen, mit einfachen Mitteln zurechtzukommen. Das gestaltet sich für sie extrem schwierig und dadurch unheimlich witzig😂

Zwei völlig unterschiedliche Welten treffen hier aufeinander und sorgen nicht nur für jede Menge Chaos, sondern auch für unglaublich viele emotionale und lustige Momente. Die Handlung lebt von den zwischenmenschlichen Momenten, den kleinen Missverständnissen und den Situationen, bei denen ich wirklich oft laut lachen musste. Gleichzeitig gibt es aber auch nachdenkliche Augenblicke, die zeigen, dass hinter der humorvollen Fassade viel mehr steckt. Gerade diese Mischung hat das Buch für mich so unterhaltsam gemacht.

Der Schreibstil von Bente van der Meer ist locker und humorvoll, Deerhusen wird so lebendig beschrieben, dass ich mich dort selbst gesehen habe. Die Dialoge sind natürlich und herrlich schlagfertig.
Die Schafe, allen voran Anneliese, die immer ihren Weg in Stines Garten finden, sind einfach der Knaller.

Fazit:
Diese Mischung aus Humor, unterschiedlichen Lebenswelten und den liebevoll gezeichneten Figuren hat mich total abgeholt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung, denn in Deerhusen gibt es hoffentlich noch einiges zu erzählen.

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