Cover-Bild Die Katze
Band der Reihe "Klassiker"
(2)
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21,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ebersbach & Simon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 15.08.2018
  • ISBN: 9783869151564
Sidonie-Gabrielle Colette

Die Katze

Roman
Elisabeth Roth (Übersetzer)

Ein kleiner, brillant erzählter Roman und einer der größten literarischen Erfolge der Katzenliebhaberin Colette!

Dieser psychologisch raffinierte und brillant erzählte Roman, ein echtes Kleinod im Werk der Colette, wurde zu einem ihrer größten literarischen Erfolge. Die ungewöhnliche Dreiecksgeschichte zwischen einem jungen Pariser Ehepaar und der Kartäuserkatze Saha, einem vollkommenen Geschöpf, ist eine eindrucksvolle Parabel auf die Unzulänglichkeit des Menschen. Scharfsinnig erzählt Colette von der Rivalität zwischen Mann und Frau, von Eifersucht und Eitelkeiten, und zeichnet zugleich das zärtliche Portrait einer klugen Katze, die den Menschen überlegen und über alle Dinge erhaben scheint.

»Colette ist das menschlichste Herz der modernen französischen Literatur.« Marcel Proust

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Lesejury-Facts

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  • clematis hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Saha

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Die neunzehnjährige Camille ist verlobt mit dem fünf Jahre älteren Alain. Obwohl er irgendwie das Gefühl hat, sie sei nicht wirklich die Richtige, vielleicht zu einfach, nicht ganz auf seinem Niveau, wird ...

Die neunzehnjährige Camille ist verlobt mit dem fünf Jahre älteren Alain. Obwohl er irgendwie das Gefühl hat, sie sei nicht wirklich die Richtige, vielleicht zu einfach, nicht ganz auf seinem Niveau, wird geheiratet und ein Haus renoviert. Da dieses nicht rechtzeitig fertig wird, zieht man vorübergehend in eine Wohnung im neunten Stock eines Hochhauses, erst ohne Alains liebesbedürftige Kartäuserkatze Saha, aber aus Gründen der innigen Zusammengehörigkeit wird der „kleine Puma“ bald nachgeholt. Die Eifersucht nimmt ihren Lauf …

Poetisch und bildhaft erzählt Sidonie-Gabrielle Colette diese besondere Beziehungsgeschichte, die nicht so sehr durch eine Handlung im klassischen Sinne besticht, sondern vielmehr abzielt auf die Betrachtung von Gefühlen und Stimmungen. Insbesondere Alains Gespräche mit sich selbst und mit Saha prägen etliche Szenen und zaubern einen kunstvollen Anstrich über diese ungewöhnliche Geschichte. Während für andere eine Katze ein profanes Haustier ist, ist Alain der Ansicht: „Eine Katze ist nur eine Katze. Aber Saha ist Saha.“ [kindle, Pos. 480]. Träume, Erinnerungen, Schwärmereien verschmelzen zu einem Gedicht um die Liebe, die körperliche Vereinigung ebenso wie die geistige Übereinstimmung zweier Wesen. Wie passen da Drei unter einen Hut? Colette weiß die Antwort, die sie fein interpretiert, psychologisch fundiert und kritisch beleuchtet.

Ein lebendiger Roman voller Poesie und Hass, wo ist da die Harmonie geblieben? Eine interessante Darstellung mit wenigen markanten Charakteren. Empfehlung!

Veröffentlicht am 03.09.2025

Faszinierend ... irgendwie

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Trotz des Alters der Geschichte (sie erschein 1933) merkt man ihr das nicht an. Problemlos lässt sich die Geschichte auch in die heutige Zeit übertragen. Ungewöhnlich hier ist der Erzählstil. Die Handlung ...

Trotz des Alters der Geschichte (sie erschein 1933) merkt man ihr das nicht an. Problemlos lässt sich die Geschichte auch in die heutige Zeit übertragen. Ungewöhnlich hier ist der Erzählstil. Die Handlung besteht hauptsächlich aus der Betrachtung von Gefühlen und Stimmungen. Viele Szenen werden durch Alains Gespräche mit sich selbst oder mit Saha (die natürlich nicht antwortet, jedenfalls nicht mit Worten) prägen etliche Szenen und verleihen der Geschichte etwas künstlerisches. Poetisch und bildhaft wird dieses Geschichte erzählt.
Ein Klassiker der französischen Literatur und ein Buch für jeden Katzenfreund, der sich bestimmt in seinen Ansichten bestätigt fühlt.
Ich muss allerdings sagen, dass mich persönlich die Geschichte nicht berührt hat. Ich fand den Stil faszinierend, teilweise war es auch schwierig der Handlung zu folgen, vor allem am Anfang, als ich noch nicht wusste, worauf ich mich eingelassen habe.

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