Cover-Bild Willow in Deutschland
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16,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Weitere Themen / Comics, Cartoons, Humor
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 03.09.2018
  • ISBN: 9783453271838
Stefan Rensch

Willow in Deutschland

Ich heiße Willow. Und ich bin außerirdisch. Klug, schön, gewissenhaft und wagemutig. Der Körper, in dem ich stecke, ist Tarnung. Meine Spezies besucht die Erde zum ersten Mal. Denn die Menschheit steht kurz davor, intelligent zu werden. Um sie artgerecht erforschen zu können, weiß ich nur das Allernotwendigste über diese merkwürdig aussehenden Tiere. Meine Untersuchungen fangen also bei null an. Das erste Land, das ich besuche, heißt Deutschland. Dies sind meine Aufzeichnungen. Schockierend, ich weiß.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Merkwürdoge Lektüre

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Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was ...

Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was es geht.

Inhalt:
Willow will die Menschen verstehen, dafür ist er als junger Außerirdischer ein Jahr lang in Deutschland unterwegs.

Meinung:
Gleich zu Beginn mal was zum Aufbau des Buches: es ist eine Art Tagebuch. Man findet hier eben Notizen von Willow. Seine täglichen Erfahrungen mit der Menschheit und wie es sich für ihn anfühlt, dass auch er selbst einen menschlichen Körper hat.

Teils sehr witzig geschrieben und die Erfahrungen die Willow macht scheinen ja auch etwas außergewöhnlich zu sein.
An sich ist das Buch okay, aber nicht wirklich interessant. Gerade als Willow Freundschaften knüpft wird es dich sehr abgedreht und es fehlt dann einfach der rote Faden. Manche Tage wirken dann auch ehe wie Lückenfüller.
Die Gedanken von Willow sind hier und da gut nachzuvollziehen und aus seiner Perspektive auch lustig und manchmal auch etwas merkwürdig. Auch dass Willow gleich zu beginn Vergleiche zum Aussehen zeiht find ich unpassend.
Schade, dass man nicht merkt wie Willow eigentlich als Außerirdischer war/ist – er beschreibt immer nur den Menschen an sich und seine Beobachtungen.
Insgesamt ganz okay, aber nicht dringend zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.05.2019

Selten witzig, meist eher banal und an den Haaren herbei gezogen

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Also Willow versucht die Menschheit zu verstehen. Dafür musste er seinen IQ drosseln. So wirklich kann er dieser Spezies aber nichts abgewinnen.

Geschrieben ist das Buch in einer Art Tagebuch. So geleitet ...

Also Willow versucht die Menschheit zu verstehen. Dafür musste er seinen IQ drosseln. So wirklich kann er dieser Spezies aber nichts abgewinnen.

Geschrieben ist das Buch in einer Art Tagebuch. So geleitet der Leser Willow ein Jahr lang durch sein Leben in Düsseldorf. Hier wird mit vielen Klischees um sich geworfen.

Einige wenige Tage in Willows Jahr hier bei uns zu Besuch verliefen wirklich witzig, aber wie er sich dann mal eben so einen Job besorgt, war dann doch eher an den Haaren herbei gezogen. Denn die Menschheit hat er wirklich nicht verstanden.
Keine Ahnung, wie man auf die teils wirklich abwegigen Ideen kommt, doch der Witz ist bei der Ausführung wirklich verloren gegangen.

Insgesamt ein Buch mit wenigen witzigen Passagen, meist eher banal und an den Haaren herbei gezogen. Sehr schade. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen. Doch so ist der Leser eher froh, wenn das Jahr überstanden ist.