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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Ersten 60 % Top, danach fast nur noch Romance

To Cage a Wild Bird
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Endlich mal wieder eine Dystopie! Es geht wie so meist direkt um Leben und Tod. Etwas zwischen gibt es nicht. Die Welt von Raven is unterteilt in verschiedene Sektoren und sie im untersten Sektor hat es ...

Endlich mal wieder eine Dystopie! Es geht wie so meist direkt um Leben und Tod. Etwas zwischen gibt es nicht. Die Welt von Raven is unterteilt in verschiedene Sektoren und sie im untersten Sektor hat es am schwersten. Kaum Nahrungsmittel, die Eltern wurden ins Gefängnis gebracht. Dort wurde jetzt auch ihr Bruder hingebracht. Es ist sein sicherer Tod. Menschen aus anderen Sektoren zahlen dafür, die Gefangenen auf der Jagd zu erschießen. Ein Prozess wie wir ihn kennen gibt es nicht. Raven soll ihm und einer weiteren Person beim Ausbruch helfen. Das ist noch niemanden gelungen...

Der Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann. Es ist kaum möglich das Buch zur Seite zu legen. Raven und ihre Mitmenschen kennenzulernen und vor allem die Entwicklung von Raven zu beobachten ist wirklich toll. Zumindest die ersten 60 %. Ja, es steht auf dem Buch "Enemies-to-lovers" und ja, ich weiß auch, dass ich nicht sonderlich gerne Bücher lese in denen ich die Hauptcharaktere ständig anfeuern muss. Es gibt jedoch verschiedene Stufen von anstrengender Romance. Ein bisschen Anfeuern gehört dazu. Doch, wenn ich die letzten 40 % gefühlt nur noch überfliege, weil sie nicht mehr voneinander ablassen können, dann ist mein realer Partner irgendwann genervt von mir, obwohl ich doch lese.

So hat mich das Buch leider nach 60 % überhaupt nicht mehr überzeugt. Zu viel Romance. Es war auch wirklich nicht notwendig. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Starke Anlaufschwierigkeiten

The Things Gods Break – Schattenverführt
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Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe. Unabhängiges Lesen der Bände ist schwierig bis unmöglich.

Lyra ist im Tartaros gelandet. Um sie herum all die Titanen. Die Titanen dürfen, wenn ...

Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe. Unabhängiges Lesen der Bände ist schwierig bis unmöglich.

Lyra ist im Tartaros gelandet. Um sie herum all die Titanen. Die Titanen dürfen, wenn es nach den Gottheiten geht, auf gar keinen Fall befreit werden. Doch der Tartaros scheint dem Untergang geweiht. Wie soll das gehen?

Der Schreibstil ist locker leicht zu lesen und knüpft recht nahtlos an Band 1 an, sowohl inhaltlich als auch literarisch. Gleichzeitig ist es so clever eingewoben, dass ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass mehr als ein Jahr in der Realität zwischen Band 1 und Band 2 vergangen ist. Es gab immer wieder die notwendigen Denkansöße und Erinnerungen. Jedoch nie störend.

Leider hat es recht lange gedauert bis mich das Buch wieder wirklich fesseln konnte. Am Anfang ging es gefühlt immer um identische Dinge und nicht wirklich voran. Ungefähr das letzte Drittel habe ich dann inhaliert. Doch so lange musste ich erstmal durchhalten.

Insgesamt somit ein mittelmäßiges Buch mit sehr starken Anlaufschwierigkeiten. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Hohe Aktualität und Spannung

Oxen. Interregnum
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Band 7 mit Nils Oxen - es lohnt sich die vorherigen Bände gelesen zu haben, um sämtliche Anspielungen und privaten Befindlichkeiten wirklich zu verstehen. Inzwischen werden kaum noch neue Charaktere eingeführt.

Scheinbar ...

Band 7 mit Nils Oxen - es lohnt sich die vorherigen Bände gelesen zu haben, um sämtliche Anspielungen und privaten Befindlichkeiten wirklich zu verstehen. Inzwischen werden kaum noch neue Charaktere eingeführt.

Scheinbar haben sie den Danehof doch nicht ganz zerstört. Mossmann hat da eine Tonaufnahme, die etwas gegenteiliges beweist und dann wird eine der beteiligten Personen im Ferienhaus in Südschweden tot aufgefunden. So halb offiziell ermitteln jetzt Franck und Oxen.

Der Schreibstil ist gut und angenehm wie immer. Es wird zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her gewechselt. Manche Zusammenhänge decken sich erst nach und nach auf, doch immer sehr schlüssig und irgendwie immer zum richtigen Zeitpunkt. Besonders gut hat mir diesmal die Aktualität gefallen. So wird unteranderem über den Besuch des US-amerikanischen Außenministers gesagt, dass den keiner sehen möchte, man ihn aber auch gleichzeitig nicht ausladen könnte. Natürlich konnte Jens Henrik Jensen nicht wissen, dass ich das Buch lese kurz bevor das Grönland Thema so richtig hochkocht. Dennoch einfach passend. Es ist auch nicht das einzige Detail, was so perfekt in die aktuelle Weltpolitik passt.

Durch die hohe Aktualität und Spannung war es ein absoluter Genuss das Buch zu lesen und ich freue mich immer auf einen weiteren Band mit Franck und Oxen. So vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannung und überraschende Wendungen

Body Number One
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Grausame Todesfälle in Edinburgh. Nicht nur einer, sondern gleich drei auf einmal. Eindeutig ein Fall für Dr. Connie Woolwine. Sie ist bereits bekannt aus vorherigen Büchern von Helen Fields. Da die Hauptcharaktere ...

Grausame Todesfälle in Edinburgh. Nicht nur einer, sondern gleich drei auf einmal. Eindeutig ein Fall für Dr. Connie Woolwine. Sie ist bereits bekannt aus vorherigen Büchern von Helen Fields. Da die Hauptcharaktere bereits in vorherigen Büchern auftauchen, ist es für ein besseres Verständnis der Verhaltensweisen durchaus hilfreich diese Bücher gelesen zu haben. Dann ist auch der Schreibstil von Helen Fields besser bekannt und ich weise gerne auf die eher ausufernden Beschreibungen der Leichen hin. Das ist definitiv nicht für jeden etwas.

Das Buch ist sehr spannend und hält die ein oder andere überraschende Wendung bereit. Leider habe ich es zu einem ungünstigen Zeitpunkt gelesen, sodass es immer wieder nur ein oder zwei Kapitel über Wochen verteilt waren. Ich kann jedoch berichten, dass der Leser immer wieder gut in die Geschichte rein kommt. Ein noch größerer Lesegenuss ist es sicherlich, wenn etwas mehr Lesefluss aufkommen kann.

Insgesamt ein tolles Buch und Helen Fields ist immer wieder zu empfehlen! So bewerte ich mit 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Drei Magieformen, Spannung pur und ein bisschen Romance

The Ordeals
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Sophia lebt bei ihrem Onkel. Er ist ein Sammler. Offiziell sammelt er Antiquitäten, doch das ist nur Fassade. Sie wurde über eine Blutsbande an ihn gebunden und sammelt für ihn Blut, Blut von Zielpersonen, ...

Sophia lebt bei ihrem Onkel. Er ist ein Sammler. Offiziell sammelt er Antiquitäten, doch das ist nur Fassade. Sie wurde über eine Blutsbande an ihn gebunden und sammelt für ihn Blut, Blut von Zielpersonen, die er daraufhin beobachten kann. Sophia kennt kein anderes Leben und als sie von Killmarth, einer Elite Academy für Magiebegabte, erfährt, hofft sie so ihrem Onkel entfliehen zu können...

Geschrieben ist alles aus der Ich-Perspektive. Gibt es selten und hat mich kurz stocken lassen, da ich mich nicht mehr an den Klappentext erinnern konnte und so war meine erste Frage im Kopf: Wer oder was bin ich nochmal? Zum Glück wurde Sophia recht schnell namentlich angesprochen, sodass es dann kein Problem mehr war.

Sehr gerne habe ich mit Sophia ihre Welt entdeckt. Da sie selber zwar grundlegende Magiekenntnisse hatte, jedoch nichts von oder über Killmarth und die Auswahlkriterien wusste, ist es als Leser sehr einfach in die Welt einzusteigen und mit ihr gemeinsam neue Charaktere kennenzulernen. So ist recht schnell klar, wer mit in die Romance eingebunden werden wird. Mich hat es jedoch nicht gestört, da ich weder anfeuern musste, noch es seitenlanges Hin und Her gab. Young Adult mit den ganz vielen Tropes ist nicht so meins, da war es hier ein guter Kompromiss. Der Fokus lag definitiv mehr auf Fantasy als auf Romance.

Insgesamt ein tolles Buch mit drei Magieformen, spannung pur und dem angesprochenen bisschen Romance. Sehr gerne reise ich wieder zu Sophia zurück. So bewerte ich mit 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

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