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Lotta

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2017

Ein toller Trilogieabschluss

Nightmares! Die Stunde der Ungeheuer
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!Achtung es handelt sich hierbei um Teil 3 einer Trilogie!

Charlie hat seine eigenen Albträume nun im Griff, doch plötzlich erscheint INK in seiner Schule, in der wachen Welt. ICK sitzt währenddessen ...

!Achtung es handelt sich hierbei um Teil 3 einer Trilogie!

Charlie hat seine eigenen Albträume nun im Griff, doch plötzlich erscheint INK in seiner Schule, in der wachen Welt. ICK sitzt währenddessen noch in der Anderwelt fest und dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu...

Der Schreibstil ist wie in den beiden vorhergehenden Bänden sehr angenehm zu lesen.
Ein Highlight ist die Gestaltung der Seiten, an den Rändern finden sich immer wieder gezeichnete Albtraum-Gestalten.

Dieser abschließende Band zeigt die Charakterentwicklungen von Charlie und auch Jack nochmal sehr gut und schlüssig auf. Die Familiengeschichte und die Freundesbanden stehen auch hier im Vordergrund und werden sehr realistisch dargestellt.

Insgesamt ein absolut würdiger Abschluss der Nightmares Trilogie und ich hätte das Buch sehr gerne als Kind gehabt ;)
So vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.03.2017

Mittelmäßig, hat mich zu keiner Zeit vollkommen gepackt

Sie werden dich finden
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Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem der Vater ihrer Tochter ermordet wurde und sie daraufhin die Praktiken der CIA bekannt gemacht hat, lebt sie unter falschem Namen, doch ist die Tarnung von dauer? ...

Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem der Vater ihrer Tochter ermordet wurde und sie daraufhin die Praktiken der CIA bekannt gemacht hat, lebt sie unter falschem Namen, doch ist die Tarnung von dauer?

Der Schreibstil ist recht ungewöhnlich, hält er doch bei vielen Charakteren oder Situationen an Details fest, die nicht wirklich zielführend für den Verlauf der Geschichte sind und auch keinen wirklichen Mehrwert bieten. Es wird aus mehreren Perspektiven in willkürlicher Reihenfolge erzählt.

Mich hat der sehr schnelle und auch blutige Start in diesen Thriller sehr überrascht, doch wird es recht schnell wieder ruhiger.
Zum Ende hin ist der Autor sehr mutig und traut sich etwas, was wirklich nicht vorhersehbar ist.

Leider konnte mich der Verlauf der Geschichte zu keiner Zeit vollkommen packen, dies liegt nicht nur an den zusätzliche Details sondern auch daran, dass die Charaktere irgendwie alle einen weg haben. Ich hoffe sehr, dass die reale CIA aus deutlich weniger verrückten Menschen zusammen gesetzt ist.

Insgesamt war ich so etwas enttäuscht, zwar bekommt man hier mal einen Agententhriller bei dem bei weitem nicht alles glatt läuft, doch der Schreibstil macht es mit den Charakteren zusammen wirklich zu nichte. Somit komme ich auf 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.03.2017

Schockierender Einblick in die NS-Zeit

Der letzte Überlebende
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Sam Pivnik ist einer der Überlebenden von Auschwitz. Als er 13 war, kamen die Deutschen und in seiner Autobiografie erzählt er von seinen Erlebnissen in der Hölle und wie er sie überstanden hat. Insgesamt ...

Sam Pivnik ist einer der Überlebenden von Auschwitz. Als er 13 war, kamen die Deutschen und in seiner Autobiografie erzählt er von seinen Erlebnissen in der Hölle und wie er sie überstanden hat. Insgesamt hat er mehr Leben als eine Katze verbraucht, denn Sam hätte 14 mal in dieser Zeit sterben können.

Das Cover vermittelt schon die entsprechend düstere Atmosphäre, die es bei solchen Erlebnissen gibt. Ein Junge in den bekannten gestreiften KZ-Klamotten auf Bahngleisen bei eher schlechtem Wetter.

Aus der Ich-Perspektive heraus erlebt der Leser die grauenhaften Erlebnisse von Sam Pivnik. Dabei kommt besonders gut die Wandlung von einer friedlichen Kindheit zu den erschreckenden Erlebnissen in der Kriegszeit als Teenager heraus.

Ich habe noch nicht sonderlich viele Bücher aus dieser Zeit, mit vor allem wahren Erlebnissen, gelesen und somit waren die Eindrücke aus den verschiedenen KZ-Lagern für mich teils neu, aber auch erschreckend bildhaft beschrieben. Es ist auch nach so vielen Jahren immer noch unglaublich, wie so etwas passieren konnte und mit welcher Willkür zwischen Tod durch Gas und Leben in Gefangenschaft am Minimum entschieden wurde.

Insgesamt liefert dieses Buch schockierende Einblicke in die NS-Zeit. Alles kommt sehr glaubwürdig rüber und kann den Leser kaum kalt lassen. Gleichzeitig kann man kaum das Buch weglegen, weil man hofft, dass das Grauen für Sam doch endlich ein Ende haben muss. So vergebe ich 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Gedanklicher etwas übertriebener Ausflug ins Weiße Haus!

Der Präsident
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Schon durch das Cover dieses Buches wird sehr deutlich, auf wen das Buch genau anspielen will. Die amerikanische Flagge und davor eine Silhouette von niemanden geringeres als Trump.

So ist es auch nicht ...

Schon durch das Cover dieses Buches wird sehr deutlich, auf wen das Buch genau anspielen will. Die amerikanische Flagge und davor eine Silhouette von niemanden geringeres als Trump.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Untertitel im Groben die Handlung vorweg nimmt: "Kann ihn jemand stoppen, bevor er den 3. Weltkrieg auslöst?"

Der Einstieg ins Buch ist so realistisch wie es nur möglich ist. Man hofft zwar immer wieder, dass es selbst für den Präsidenten von Amerika nicht mal eben so möglich ist einen Atomschlag zu befehligen, aber leider doch.
So fiebert der Leser im ersten Drittel des Buches mit und in die Figur "der Präsident" lässt sich immer wieder höchst realistisch der amtierende Präsident der USA hineininterpretieren. Ein absolut geniales Stilmittel, niemals den Namen zu nennen und ihn auch nie wirklich auftreten zu lassen.

Leider wird das Buch nach diesem spannenden Drittel immer unrealistischer, wirkt überzogen und durch extrem Sexistische Dialoge einiger Charaktere ist es teilweise eine Qual, weiter zu lesen. Natürlich lässt sich hier anmerken, dass dieses Buch eine Kritik an der aktuellen Amerikanischen Regierung darstellt und es dementsprechend nicht realistisch sein muss. Ich hatte es mir jedoch nach diesem vielversprechenden Beginn gewünscht.
Zudem wird es nach etwa der Hälfte in einigen Abschnitten recht vorhersehbar.

Geschrieben ist das Buch in einem sehr angenehmen Schreibstil aus mehreren Perspektiven. Da wäre vor allem zu nennen Maggie, eine Angestellte im Weißen Haus, welche die Hauptfigur darstellt und die der Leser im verlaufe des Buches recht gut kennenlernt.
Die Perspektiven enden immer wieder mit einem kleinen Cliffhanger, doch für mich war dieser Spannungsbogen meist durch eigenes Nachdenken schon zu Nichte gemacht.

Insgesamt hatte ich mir nach einem so realistischen Beginn etwas mehr erhofft. Doch durch die später überzogenen Szenen wurde die ganze Handlung etwas zerstört. Alles in allem komme ich auf 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 20.07.2017

Hohe Erwartung nicht erfüllt!

Rat der Neun - Gezeichnet
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In einer Galaxie besitzen alle Menschen eine besondere Lebensgabe. Diese Gabe entwickelt sich im Verlauf der Jugend.
Einige höher gestellte Familien oder besondere Menschen besitzen ein Schicksal, welches ...

In einer Galaxie besitzen alle Menschen eine besondere Lebensgabe. Diese Gabe entwickelt sich im Verlauf der Jugend.
Einige höher gestellte Familien oder besondere Menschen besitzen ein Schicksal, welches unumstößlich ist.
Akos gehört zu einer dieser Familien und wird dank seines Schicksals gemeinsam mit seinem Bruder entführt...

Der Schreibstil von Veronica Roth lässt sich sehr angenehm lesen und es ist gut möglich sich die Lebensräume der Charaktere gut vorzustellen.
Erzählt wird aus der Sicht von Akos aus der dritten Person und aus der Ich-Perspektive von Cyra. Etwas ungewöhnlich ist dieser Wechsel zwischen den Personen im Erzählstil und den genauen Grund dafür konnte ich auch nicht herausfinden. Meines Erachtens spiegeln sich Gefühle und Gedanken in beiden Perspektiven gleich wieder.

Erwartet hatte ich Science Fiction vom Feinsten. Eine Galaxie, die man immer weiter kennenlernt, doch irgendwie blieb es bis auf wenige Ausnahmen sehr flach und lediglich die Traditionen von zwei Völkern wurden genauer erläutert.
Gleichzeitig zog sich das Buch, so 200 Seiten weniger hätten der Geschichte sicherlich nicht weh getan.
Als weitere Punkt kommt hinzu, dass sich die Beziehung von Akos und Cyra extrem langsam entwickelt und anschließend kommt ein Hin und Her dazu, wie es anscheinend gerade Modern zu sein scheint. Der Leser weiß aber bereits viel eher was sich entwickeln wird und auch einige andere Punkte sind recht vorhersehbar.

Insgesamt hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt und plätscherte nach einem recht brutalen und rasanten Start einfach nur dahin. Sehr schade!
So komme ich auf 2 von 5 Sterne und werde mir genau überlegen, ob ich die Zeit in die Fortsetzung investieren werde oder nicht.