Unter freiem Himmel: Eine charmante Reise durch Großbritannien in Corona-Zeiten
Heute, im Juli, teile ich nun endlich meine Meinung zu dem ersten Buch, das ich in diesem Jahr beendet habe. Man könnte sagen: „Was lange währt, wird endlich gut“ – doch das Buch hat es eigentlich nicht ...
Heute, im Juli, teile ich nun endlich meine Meinung zu dem ersten Buch, das ich in diesem Jahr beendet habe. Man könnte sagen: „Was lange währt, wird endlich gut“ – doch das Buch hat es eigentlich nicht verdient, dass es so lange warten musste. Denn ich erinnere mich natürlich nicht mehr an jedes Detail, und meine Rezension wäre vermutlich umfangreicher ausgefallen, hätte ich sie direkt nach dem Hören geschrieben.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört – gelesen vom Autor selbst – und fand das wirklich angenehm und sehr passend. Stephan Orth nimmt uns mit auf eine ganz besondere Reise durch Großbritannien, mitten in der Corona-Zeit – mit dem Ziel, während seines Aufenthalts kein einziges Mal einen Innenraum zu betreten. Das hat mich sofort neugierig gemacht. Ich selbst habe noch nie versucht, dauerhaft nur draußen zu leben, und es war faszinierend, zu erleben, vor welche Herausforderungen ihn das gestellt hat.
Gleichzeitig unterscheidet sich dieses Buch auch inhaltlich deutlich von Orths bisherigen Reisen, die meist in Länder führten, die man mit Unsicherheit oder Abenteuer verbindet. Großbritannien wirkt im Vergleich dazu fast harmlos – und gerade deshalb ist es spannend, was er dort entdeckt und wie viel Tiefe er in alltäglichen Begegnungen findet.
Ich selbst war noch nie im Vereinigten Königreich, kenne es bislang nur aus Romanen und Filmen – umso spannender war es, das Land einmal aus der Perspektive eines neugierigen, offenen und sehr ehrlichen Reisenden kennenzulernen.
Ein ungewöhnliches Reisebuch voller spannender Begegnungen, britischem Charme und überraschender Einblicke – unter freiem Himmel und mit viel Witz erzählt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!