Cover-Bild Tick mich doch
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16,50
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Liebe und Beziehungen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 20.06.2025
  • ISBN: 9783384608475
Tanja Lieberman

Tick mich doch

Ein fesselnder Roman über den jungen Simon, der mit dem Tourette-Syndrom klarkommen muss, die Geschichte einer großen Liebe und ein packendendes Familiendrama.

Manchmal ist das Leben ein einziges Tourette – chaotisch, laut und unkontrollierbar.

Simon nennt das Tourette-Syndrom seine goldene $#!T!-Karte. Es begleitet ihn seit seiner Kindheit, und an der Uni macht es ihn zur Zielscheibe für bitteren Spott. Nur sein bester Freund Marco steht immer hinter ihm. Zum Glück. Denn als Lovisa in sein Leben stolpert, gerät alles aus dem Gleichgewicht – auf die schönstmögliche Art. Sie sieht mehr in ihm als nur seine Tics. Sie sieht ihn.
Zum ersten Mal glaubt Simon daran, liebenswert zu sein.
Doch auf einmal taucht seine Mutter wieder auf, die Frau, die ihn wegen seiner Tics verlassen hat. In Simon tobt ein Sturm. Alte Wunden brechen auf. Neue Zweifel nagen. Und plötzlich steht alles auf dem Spiel: seine Liebe, sein Selbstwert und seine Zukunft.

Ein ehrlicher, berührender Roman über Anderssein, Freundschaft und die große Liebe.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei AngelaJ in einem Regal.
  • AngelaJ hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2026

Ein Leben mit dem Tourette Syndrom, authentisch und berührend

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"Kämpfe für das, was dir lieb. S.360
Simon lebt mit dem Tourette Syndrom, sein Vater und sein bester Freund Marco sind immer für ihn da. Sie unterstützen ihn, bauen ihn auf und Marco verteidigt Simon ...

"Kämpfe für das, was dir lieb. S.360
Simon lebt mit dem Tourette Syndrom, sein Vater und sein bester Freund Marco sind immer für ihn da. Sie unterstützen ihn, bauen ihn auf und Marco verteidigt Simon auch vor seinen Mitschülern, Mitstudenten und Professoren, er zieht den jungen Mann oft aus Situationen raus, die zu eskalieren drohen. Als Simon auf Lovisa trifft ist es um ihn geschenkt, aber er fragt sich, ob so eine junge hübsche Frau mit ihm, den Spast, zusammen sein will...
Diese Geschichte berührt, weckt auf und regt zum Nachdenken an. Da ich als Schulbegleitung einen Autisten begleite und im Schulalltag unterstütze, erlebe ich oft was solche besondere Menschen in der Schule, auf Klassenfahrt oder auch im späteren Leben durchmachen, sich anhören müssen, die Blicke und auch Sprüche, die sie an den Kopf geworfen bekommen. Die Mobbingsituationen hat die Autorin sehr gut wiedergegeben.
Bewundernswert ist Simons Kampf um neue Medikamente, die vor 10 Jahren noch schwieriger zu bekommen waren, z. B. Cannabis für medizinische Zwecke. Wir lernen viel über das Tourette Syndrom, Medikamente und Therapien.
Die Autorin nimmt uns mit in die Gedanken und Gefühle von Simon, dadurch kann man sich gut in ihn reinversetzen.
Emil ist ein Nebencharakter, den ich auch sehr stark finde, von ihm kann man viel lernen.
Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Lesehighlight

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Tanja Liebermann macht in diesem Roman das für mich unbekannte Tourette-Syndrom zum Thema. Mit „Tick mich doch“ ist ihr ein wahres Herzensprojekt gelungen. Ca. 25 Jahre begleitete die Autorin einen Menschen ...

Tanja Liebermann macht in diesem Roman das für mich unbekannte Tourette-Syndrom zum Thema. Mit „Tick mich doch“ ist ihr ein wahres Herzensprojekt gelungen. Ca. 25 Jahre begleitete die Autorin einen Menschen mit der sogenannten „Diagnose Hurensohn“, bei der man zwanghaft obszöne Wörter ausspricht. Hinzu kommen „unkontrollierbare Körperbewegungen“. Ihr Protagonist Simon ist eine fiktive Person, in der sich die geballte Ladung des Syndroms auslebt. Es ist ihr gelungen, es nicht als Defizit darzustellen, sondern als Teil seiner Persönlichkeit.

Simon beginnt ein Medizinstudium, seit Kindheit begleitet ihn das Tourette Syndrom, an der Uni macht es ihn zur Zielscheibe - Mobbing steht auf der Tagesliste. Aber da ist auch sein bester Freund Marco und Mitstudent, der immer hinter ihm steht. Und Lovisa, die auf einmal in sein Leben stolpert und IHN sieht und nicht nur seine Tics. Zuhause auf der Familieninsel „Vater/Sohn“ kündigt sich auch Donnergrollen an… Lest selbst, was Simon und seine Umwelt erleben, ihr werdet es lieben!

Der Schreibstil ist so mitreißend, lebendig, humorvoll, chaotisch und emotional, dass die Seiten nur so fliegen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Simon erzählt, somit bekommt man seine liebenswerte Art und tiefsten Gefühle und das ganze Ausmaß der sogenannten Tics hautnah mit. Dabei entstehen urkomische Situationen, am Ende fühlt sich Simon oft als Depp, über den geurteilt wird. Ich konnte so mit ihm mitfühlen.

Die Figuren sind authentisch und ausdrucksstark, allen voran Simon. Aber auch das Zusammenleben von Vater und Sohn wird sehr gut dargestellt. Die eingeknüpfte Liebesgeschichte zwischen Simon und Lovisa ist sehr berührend und mit vielen Stolpersteinen behaftet. Tanja Liebermann legt hier viel Fingerspitzengefühl an den Tag.

Für mich ist dieses Buch ein richtiges Highlight! Ich habe mit Simon, Marco, Lovisa und Simons Vater mitgefiebert und gelitten, das Ende hat mich überrascht und irgendwie stelle ich mir sogar eine Fortsetzung vor. So ganz möchte ich die Truppe noch nicht verlassen. Ein sehr tiefgründiges und empfehlungswertes Buch über Freundschaft, Liebe, Mut, Glaube und Neuanfang! Klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl.

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