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Veröffentlicht am 05.05.2026

So toll absolut zu empfehlen

Ich will mitkochen!
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Das Kochbuch „Ich will mitkochen!“ - 80 Rezepte für Groß und Klein von Susanne Dorner ist im riva Verlag erschienen. Es ist ein richtiges Gute Laune Kochbuch und umfasst 207 Seiten. Kinder können bereits ...

Das Kochbuch „Ich will mitkochen!“ - 80 Rezepte für Groß und Klein von Susanne Dorner ist im riva Verlag erschienen. Es ist ein richtiges Gute Laune Kochbuch und umfasst 207 Seiten. Kinder können bereits mit 6 Jahren ganz viel in der Küche mitmachen. In diesem Buch wurde Susanne Dorner tatkräftig von ihren Kindern unterstützt.

Bevor es zu den Rezepten geht, gibt es einige Basics, u. a. worauf man beim Kochen mit Kindern achten sollte: wichtige Küchenregeln, Hygiene in der Küche, sicher schneiden/Techniken für Kinder, geeignete Küchenhelfer, Tipps für Eltern, Lieblingszutaten. Ganz toll finde ich die Küchenwörter im Vergleich - Deutschland, Österreich, Schweiz: z. B. Möhre, Karotte, Rüebli

Die Rezepte sind unterteilt in Basisrezepte - z.B. Julians Lieblingssalatdressing, Frühstück - z. B. Overnight Oats, Salate - z. B. Möhren Apfel Salat, Suppen - z. B. Kartoffel Gemüse Suppe mit Sternchen, Herzhaftes - z. B. Nudelauflauf mit Hack, Süße Hauptgerichte - z. B. Zwetschken Quarkknödel, Desserts - z. B. Kokos Milchreis. Mir hat sehr gefallen, dass man keine exotischen Zutaten benötigt und alle Rezepte durchweg alltagstauglich sind.

Alle Rezepte sind einfach erklärt, ohne viel Schnickschnack, sie sind gelingsicher, lecker und obendrein gesund. Für jedes Gericht sind die Utensilien, z. B. Schneidebrett, Messer, Löffel, Teller angegeben, Zeit für Vorbereitung/Zubereitung, Anzahl Portionen, mit Fleisch, vegetarisch, vegan angegeben.

Ich habe viel probiert (Fotos) und bin absolut begeistert, obwohl ich keine Kinder zum mitkochen dabei hatte, kann ich es mir super vorstellen. Es gibt doch nichts schöneres, als in der Familie gemeinsam Zeit zu verbringen und wenn dann noch so leckere Sachen entstehen, ist das perfekt und man schafft Erinnerungen! Das Buch geht auch weiter an eine junge Familie mit einem kleinen Minikoch. Ich kann das Buch absolut empfehlen! Vielen Dank an Susanne Dorner für das Buch!

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Veröffentlicht am 29.04.2026

DünenSommerLiebe

Die Schloss-Schwestern: Dünensommerliebe
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„DünenSommerLiebe“ ist Band 2 der Trilogie „Die Schloss-Schwestern“ von Liv Helland. Der Roman ist im Rowohlt Verlag erschienen. Es empfiehlt sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Inhaltlich ...

„DünenSommerLiebe“ ist Band 2 der Trilogie „Die Schloss-Schwestern“ von Liv Helland. Der Roman ist im Rowohlt Verlag erschienen. Es empfiehlt sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Inhaltlich geht es erneut um drei Schwestern - Marie, Levke und Ebba, die unerwartet ein Schloss an der Nordsee von ihrem Großvater erben. Jede von ihnen steht an einem Wendepunkt – sei es privat oder beruflich. Während sie versuchen, die Hintergründe des Erbes zu klären, haben alle mit eigenen Herausforderungen zu kämpfen. Marie kommt bei der Suche nach Antworten Noah näher, der jedoch etwas verbirgt. Levke und Ebba kämpfen mit Entscheidungen rund um ihre Zukunft und ihre Karrieren. Zusätzlich bringt eine neue Person alles durcheinander.

Der Schreibstil ist auch hier wieder flüssig zu lesen, sehr bildhaft und fesselnd. Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven von Marie, Levke und Ebba, sodass jede ihren eigenen Handlungsstrang erhält. Das gemeinsame Erbe verbindet sie nun schon über einen Monat, da sie lt. Testament im Schloss wohnen müssen. Es ist spannend, wie unterschiedlich sie mit der Situation umgehen und welche Wege sie einschlagen, um die Beweggründe ihres Großvaters zu verstehen.

Die Figuren wirken weiterhin vielschichtig und authentisch. Marie, Levke und Ebba können nicht unterschiedlicher sein, dennoch wird ihr gemeinsames Band stärker, jede kämpft nicht mehr für sich alleine und ihre Vergangenheit wird langsam aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht diesmal vor allem die freiheitsliebende Marie und ihre Annäherung an Noah. Auch die Nebenfiguren sorgen für Bewegung, während einige geheimnisvolle Charaktere die Spannung zusätzlich steigern.

Wie schon der erste Band endet auch dieser Teil mit einem Cliffhanger.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, bei der beantwortete Fragen direkt neue Rätsel aufwerfen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Ich freue mich auf den finalen Band und gebe hierfür eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Morgensonnenglück

Morgensonnenglück
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Morgensonnenglück von Petra Schier ist eine Familiengeschichte, die sich allein schon mit dem Titel und einem sehr gelungenen Cover hervorhebt.

Es geht um die Familie Flower und den Versuch, die zerstrittenen ...

Morgensonnenglück von Petra Schier ist eine Familiengeschichte, die sich allein schon mit dem Titel und einem sehr gelungenen Cover hervorhebt.

Es geht um die Familie Flower und den Versuch, die zerstrittenen Familie zusammenzuführen. Die Großeltern möchten das Familiengut - einen Pferdehof ihren Enkeltöchtern überschreiben, natürlich nach ihren Vorstellungen. Da alle sehr unterschiedliche Leben führen und im Vorfeld familiäre Spannungen bestehen, war ich sehr gespannt, ob das Ansinnen der Großeltern am Ende aufgeht. Was sich dabei alles in Lissenborn entwickelt, sollte man unbedingt selbst entdecken.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Sprecherin Hannah Baus hat das Buch hervorragend eingesprochen. Sie überzeugt wirklich mit einem Gespür für sämtliche Befindlichkeiten der Figuren - ob männlich oder weiblich..

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Durch die Vielzahl an Figuren und Perspektiven erhält man spannende Einblicke in die unterschiedlichen Charaktere. Ich hatte etwas Mühe per Hörbuch die Figuren auseinander zu halten, so dass ich mir eine Personenliste geschrieben habe, dadurch konnte ich die Fronten besser auseinander halten. Petra Schier versteht es zudem, eine gute Portion Humor einzubauen, wodurch die Geschichte trotz ernster Themen stets unterhaltsam bleibt. Auch die Liebe und Romantik kommen nicht zu kurz. Das Setting des Pferdehofes in der Vulkaneifel ist ganz wunderbar beschrieben.

Die Figuren sind vielschichtig und wirken durchweg authentisch. Innerhalb der Familie gibt es einiges aufzuarbeiten und die Gemüter kochen ziemlich hoch, das Ansinnen der Großeltern gerät gehörig ins Wanken.

Fazit: Ein unterhaltsamer und zugleich tiefgründiger Roman über Familienkonflikte, Vergangenheitsbewältigung und Neuanfänge. Eine klare Leseempfehlung – und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannender Wien Krimi

Wienerberg
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Wienerberg ist bereits der vierte Band der Krimireihe rund um das Ermittlerteam Grohsman, Witt und Kettler von Mina Albich. Die einzelnen Teile lassen sich problemlos unabhängig voneinander lesen.

Worum ...

Wienerberg ist bereits der vierte Band der Krimireihe rund um das Ermittlerteam Grohsman, Witt und Kettler von Mina Albich. Die einzelnen Teile lassen sich problemlos unabhängig voneinander lesen.

Worum geht es? Ein neuer Fall für Felix Grohsman und sein Team: In der Nähe der „Spinnerin am Kreuz“ findet ein Mädchen beim Spielen einen menschlichen Knochen. Die Ermittlungen zeigen, dass das entdeckte Skelett aus jüngerer Zeit stammt, obwohl die Gegend eine düstere historische Vergangenheit als Hinrichtungsstätte hat. Felix Grohsman, seine Kollegin Joe Kettler und die Kriminalpsychologin Nicky suchen nach einem Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Schon bald stoßen sie auf erschütternde Fakten, die allerdings mehr Fragen als Antworten aufweisen.

Der Schreibstil ist fließend, bildhaft und humorvoll und überzeugt auch wieder mit einer großen Portion Wiener Charme. Die Kapitel sind recht kurz, was den Lesefluss erheblich fordert. Die Perspektiven wechseln zwischen den drei Ermittlern und es gibt noch einen Part der kleinen Mara, die den menschlichen Knochen gefunden hat. Maras Erzählstrang hat mir richtig gut gefallen.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Die zu Beginn eingefügte Personenliste erweist sich angesichts der Vielzahl an Charakteren als sehr hilfreich. Auch die privaten Einblicke, u. a. in das Leben von Felix Grohsman, lockern die Handlung auf und machen die Figuren greifbarer.

Der Fall selbst ist spannend aufgebaut, mit unerwarteten Wendungen versehen und wird erst auf den letzten Seiten vollständig aufgelöst. Ich habe wirklich bis zum Schluss mitgefiebert.

Fazit: Ein gut durchdachter und fesselnder Krimi mit historischem Bezug, brisanten Verwicklungen bis in höchste Kreise und einem überzeugenden Ermittlerteam. Absolut empfehlenswert für alle Krimifans.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Spurensuche auf Sylt

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Der Duft des Strandhafers von Gabriele Engelmann ist der zweite Band der Sylt-Dilogie „Die Bücherfrauen von Listland“. Im ersten Band ging es hauptsächlich um Fenja und hier steht Fenja’s Schwester Martje ...

Der Duft des Strandhafers von Gabriele Engelmann ist der zweite Band der Sylt-Dilogie „Die Bücherfrauen von Listland“. Im ersten Band ging es hauptsächlich um Fenja und hier steht Fenja’s Schwester Martje im Fokus. Ich empfehle daher, zuerst „Der Gesang der Seeschwalben“ zu lesen, um die Zusammenhänge besser nachzuvollziehen. Es lohnt sich definitiv! Es gibt auch wieder ein Personenverzeichnis mit allen wichtigen Figuren aus der Vergangenheit und Gegenwart.

Inhalt: Vor vielen Jahren verschwand Fenja‘s Schwester Martje unter ungeklärten Umständen. Die Journalistin Anna März hilft der 85-jährigen Fenja, ihre Schwester zu suchen. Im Zuge ihrer Recherchen stößt Anna auf Hinweise zu Martjes Vergangenheit, darunter eine Liebesgeschichte und Ereignisse rund um ein Schiffsunglück. Es wird deutlich, dass Fenja mehr über das Verschwinden weiß, als sie preisgeben möchte. Doch Anna ist hartnäckig und mit zunehmender Recherche offenbart sich auch die komplizierte Beziehung zwischen den Schwestern. Parallel dazu wird auch Annas Part weitererzählt: Auf Listland begegnet sie erneut Eric und sieht sich mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert.

Der Schreibstil ist wieder sehr mitreißend und hochemotional. Es gibt mehrere Perspektiven, hauptsächlich zwischen Martje und Anna. Zudem wechseln sich unterschiedliche Zeitebenen ab – von der Vergangenheit (1958 bis 1994) bis in die Gegenwart –, wodurch sich die Ereignisse nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen.

Auch die einzelnen Schauplätze sind wieder so wunderbar und lebendig beschrieben: Listland und Hörnum auf Sylt oder die Inseln Amrum und Föhr.

Die Figuren sind vielschichtig und authentisch. Martje ist eine sehr selbstbewusste Frau, hartnäckig, ehrgeizig und unglaublich stur. Aber sie besitzt auch eine sehr sensible Seite, gerade auf Amrum ist dies deutlich zu spüren. Das Zerwürfnis zwischen den Schwestern ist so tragisch, so viel verlorene Jahre! Martjes Weg ist sehr berührend in die Geschichte eingebettet.

Auch Anna‘s Part hat mir gefallen, sie und einige andere Figuren stehen für die Gegenwart, dazu gibt es noch einige Überraschungen. Am Ende schließt sich der berühmte Kreis.

Fazit: Ein berührender Roman über Familie, Schuld, Geschwisterliebe und die Suche nach Antworten. Die vielschichtige Handlung, lebendige Figuren und die eindrucksvolle Kulisse Nordfrieslands machen das Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Abschlussband.

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