Cover-Bild Unterm Birnbaum

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8,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 137
  • Ersterscheinung: 09.11.2018
  • ISBN: 9783746634890
Theodor Fontane

Unterm Birnbaum

Eine der berühmtesten deutschen Kriminalgeschichten.

Wer ist der Tote, der unter dem vielberedeten Birnbaum liegt, und was hat das in der Oder treibende Fuhrwerk mit dem verschwundenen Reisenden einer Krakauer Weinfirma zu tun? Einmal in Gang gesetzt, wird der Kreislauf von Irreführung und Selbsttäuschung zur tödlichen Falle.

Abel Hradschek, Gastwirt eines Oderbruchdorfes, ist ins Gerede gekommen, seit der Reisende einer Krakauer Weinfirma verschwunden ist. Doch nichts ist schwankender als die öffentliche Meinung, und während die einen schon von einer Hinrichtung träumen, schmähen die anderen das Gericht, das ohne Not einen Ehrenmann belangt. Alles wird beredet und beklatscht, jede Andeutung kann eine Entlarvung und jedes Phantasiegebilde der Racheengel sein. Über den plötzlichen Tod seiner Frau hilft sich Abel durch gelegentliche Besuche im amüsablen Berlin hinweg. Die von dort mitgebrachten neuesten Witze und zweideutigen Liedchen gibt er unter dem Jubel der Stammtischrunde zum besten. Doch die da jauchzen und toben und den Wirt hochleben lassen, müssen bald schon erfahren, daß das Spiel einen doppelten Boden hat und die Leiche im Keller nicht nur eine Redensart ist.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2018

Nicht ganz so mein Fall

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Cover / Artwork / Aufbau der Novelle

Meine Version von „Unterm Birnbaum“ enthält auch das Werk „Schach von Wuthenow“ - meine Rezension bezieht sich jedoch ausschließlich auf „Unterm Birnbaum“. Theodor ...

Cover / Artwork / Aufbau der Novelle

Meine Version von „Unterm Birnbaum“ enthält auch das Werk „Schach von Wuthenow“ - meine Rezension bezieht sich jedoch ausschließlich auf „Unterm Birnbaum“. Theodor Fontane schrieb die Novelle in den 1880er Jahren und hat mit ihr seine einzige Kriminalgeschichte geschaffen. Das Werk umfasst rund 150 Seiten und ist geprägt von plattdeuscher Sprache, die der Geschichte nebst der Beschreibungen des Lokalkolorits einen eigenen Schliff geben.


Inhalt

Abel Hradscheck lebt mit seiner Frau einen Gemischtwarenladen im kleinen Dörfchen Tschechin. Er hat seit einiger Zeit große Geldsorgen und alles Abwägen hilft am Ende nicht – eine Lösung muss daher. Und so verstricken er und seine Ursel sich in ein Komplott, an deren Ende kommt, was kommen muss.


Fazit

Sprachlich fand ich die Novelle wirklich gut, allerdings muss ich sagen, dass ich die Geschichte nicht so gerne gelesen habe. Dass ich Abel und auch seine Frau als Protagonisten nicht so richtig mochte – da könnte man noch drüber weg sehen, denn wenn eine Geschichte dennoch gut geschrieben ist, dass kann auch ein unsympathischer Charakter dazu beitragen, dass mir das Gesamtwerk gefällt. Bei dieser Geschichte jedoch muss ich sagen, dass ich weder die Idee, noch die Beschreibung der Handlung wirklich gefallen hat. Einzig die geschwätzige Nachbarin hat mir von den Charakteren her schon sehr gut gefallen und mir ein Schmunzeln entlockt.