Cover-Bild An der Seite der Sucht
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30,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Schattauer
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Psychologie
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 210
  • Ersterscheinung: 11.01.2025
  • ISBN: 9783608401943
Till Roderigo

An der Seite der Sucht

Orientierung für Angehörige von Suchterkrankten

Suchterkrankungen verstehen, Hilfsangebote kennen

Große Zielgruppe: Angehörige sowie deren Therapeut:innen
Fundiert: Profisicht statt flacher Ratgeber
Anschaulich geschrieben: Fallbeispiele illustrieren die Problematik

Vermutlich gibt es eine Person in Ihrem Umfeld, um die Sie sich Sorgen machen, weil sie zu viel trinkt oder Drogen konsumiert. Und Sie fragen sich womöglich, ob diese Person süchtig ist.

Auch wenn der häufigste Rat, Abstand und Distanz zu halten, fundamental wichtig sein kann, zeigt die Realität: Angehörige brauchen mehr als Ratschläge rund um das Thema Coabhängigkeit. Genauso wichtig sind Information und Orientierung. Dieses Buch vermittelt aus der Perspektive eines Psychotherapeuten, was Sie über die Mechanismen von Sucht wissen sollten und wo Sie Hilfe erhalten können. Gefühle von Macht- und Hilflosigkeit werden so abgemildert und Sie können sich auf Ihren individuellen Weg begeben – an der Seite des Süchtigen oder in Distanz zu ihm.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Hilfreich, hatte höhere Erwartungen

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"An der Seite der Sucht" von Till Roderigo ist ein Ratgeber, der sich hauptsächlich an die Angehörigen von Suchterkrankten richtet. Die Süchte, die hier angesprochen werden, sind vielseitig. Es geht sehr ...

"An der Seite der Sucht" von Till Roderigo ist ein Ratgeber, der sich hauptsächlich an die Angehörigen von Suchterkrankten richtet. Die Süchte, die hier angesprochen werden, sind vielseitig. Es geht sehr viel um die Alkoholabhängigkeit, aber auch andere Süchte werden angesprochen.
Es werden die Mechaniken und auch die Definition einer Sucht erklärt, es wird über den Entzug gesprochen, die Problematik dabei und auch die schwere Zeit danach. Ganz wichtig fand ich auch die Seiten, wo erklärt wird, wie man das überhaupt erkennt, ist derjenige süchtig oder eher nicht.
Viele Hinweise sind für die Betroffenen, aber auch die Co-Abhängigen, wie Partner und Familienangehörige. Hier hätten mir einige konkrete Anweisungen zum handeln besser gefallen, ich verstehe aber auch, warum hier an Beispielen und an der Theorie geblieben werden muss.
Als Angehörigen wird einem mit Verstehen geholfen und vor allem damit, eigene Schuldzuweisungen abzulegen, das ist wirklich gut besprochen.
Es wird auch angesprochen, in welcher Art und Weise man Hilfe anbieten kann und wo man diese findet. Und alles ist schön mit praktischen Beispielen erklärt, hilfreich.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Verständnis

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Das Buch richtet sich an diejenigen, die sich um eine suchterkrankte Person sorgen, sie verstehen und ihr zur Seite stehen wollen.
Der Psychotherapeut Till Roderigo beleuchtet das Thema von der Identifizierung ...

Das Buch richtet sich an diejenigen, die sich um eine suchterkrankte Person sorgen, sie verstehen und ihr zur Seite stehen wollen.
Der Psychotherapeut Till Roderigo beleuchtet das Thema von der Identifizierung einer Sucht nach wissenschaftlichen Parametern bis zu Behandlungsmöglichkeiten. Dabei werden immer wieder die Rollen klargestellt, um Erkrankte und Helfer abzugrenzen. „Die süchtige Person muss die Veränderung wollen, nicht Sie!“
In zwei Punkten entsteht, zu Lasten der Glaubwürdigkeit, ein verzerrtes Bild. Erstens wird pauschal von „illegalen Drogen“ gesprochen, die beispielsweise die Dauer einer Therapie beeinflussen, während die Illegalität nichts darüber aussagt, wie eine Sucht behandelt werden muss. Zweitens wird die Cannabissucht auf eine Stufe mit einer Alkoholabhängigkeit gestellt, obwohl in ersterem Fall ein viel geringeres Suchtpotenzial besteht; Tabak wäre, um nicht mit „illegalen Drogen“ anzufangen, ein passenderes Beispiel.
Auch wenn eine genaue Differenzierung in Hinblick auf die Unterschiede möglicher Suchtmittel fehlt, was ich zur Einordnung des Problems für wichtig halte, werden doch praktische Hilfestellungen für die Kommunikation und den Umgang mit Personen mit einer Abhängigkeit gegeben.