Cover-Bild Der Exorzist
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Festa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Klassische Horror- und Geistergeschichten
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 27.01.2026
  • ISBN: 9783986762537
William Peter Blatty

Der Exorzist

Thriller
Patrick Baumann (Übersetzer)

Etwas Übernatürliches hat von der zwölfjährigen Regan Besitz ergriffen und verwandelt sie in eine dämonische Kreatur.
Da diverse Ärzte keine Erklärung finden, bittet Regans Mutter einen katholischen Priester um Hilfe. Doch alle Bemühungen von Pater Karras scheitern. Deshalb beantragt er bei seiner Kirche den Exorzismus. Der Priester will eine Teufelsaustreibung vornehmen, um das Mädchen zu retten …

Das vom Autor überarbeitete und erweiterte Meisterwerk. Neu übersetzt von Patrick Baumann.

Die Verfilmung von 1973 löste weltweite Skandale aus. Schockierte Zuschauer verließen scharenweise die Kinos. Heute gilt der mit drei Oscars ausgezeichnete Film als Klassiker.

St. Louis Post-Dispatch: »Man sollte Der Exorzist zweimal lesen. Zuerst um die Spannung und den Schock zu erleben, um beim zweiten Mal die Sprache und den Stil zu genießen … Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.«

phantastik-couch.de: »Blatty schuf einen modernen Mythos, der in Sachen Kultfaktor und Langlebigkeit irgendwo zwischen Bram Stokers Dracula und Ira Levins Rosemary's Baby anzusiedeln ist.«

Festa CLASSICS – die wahren Meisterwerke der Dark Fiction.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei DaveSp91 in einem Regal.
  • DaveSp91 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Gruselgeschichte

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Es gibt Horrorgeschichten und es gibt "Der Exorzist". Dieses Buch ist kein bloßer Schocker, sondern ein literarisches Erlebnis, das sich langsam, gnadenlos und nachhaltig unter die Haut schiebt.

Im Zentrum ...

Es gibt Horrorgeschichten und es gibt "Der Exorzist". Dieses Buch ist kein bloßer Schocker, sondern ein literarisches Erlebnis, das sich langsam, gnadenlos und nachhaltig unter die Haut schiebt.

Im Zentrum steht die zwölfjährige Regan, deren körperliche und seelische Veränderungen zunächst medizinisch erklärbar scheinen. Blatty nimmt sich viel Zeit für diesen rationalen Zugang: Ärzte, Untersuchungen, Diagnosen – alles wirkt nüchtern, beinahe klinisch. Genau darin liegt die verstörende Kraft des Romans. Denn je länger die Wissenschaft versagt, desto unausweichlicher wird die Erkenntnis, dass hier etwas am Werk ist, das jenseits menschlicher Logik liegt.

Mit Pater Karras erschafft Blatty eine der eindrucksvollsten Figuren der Horrorliteratur. Sein innerer Konflikt – zwischen Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung – ist das eigentliche Herz dieser Geschichte. Der Horror entsteht nicht nur durch das Dämonische, sondern durch den geistigen Kampf eines Mannes, der an Gott glaubt, aber an sich selbst zu zerbrechen droht.

Das Übernatürliche entfaltet sich nicht effekthascherisch, sondern mit erschreckender Konsequenz. Wenn der Exorzismus schließlich beginnt, ist er weniger Spektakel als ein zermürbender, spiritueller Krieg. Brutal, blasphemisch, verstörend – und doch getragen von einer tiefen Ernsthaftigkeit. Blatty zwingt seine Leser*innen, sich mit Fragen nach Gut und Böse, Schuld, Opferbereitschaft und Erlösung auseinanderzusetzen.

Dass die Verfilmung von 1973 Kinogeschichte schrieb, überrascht nach der Lektüre nicht. Doch das Buch geht tiefer. Es ist intimer, psychologischer – und letztlich erschütternder. Wie die phantastik-couch treffend formuliert, hat Blatty hier einen modernen Mythos geschaffen, dessen Einfluss bis heute nachhallt.

"Der Exorzist" ist kein Horrorroman für den schnellen Nervenkitzel, sondern ein düsteres Meisterwerk über Glauben, Zweifel und das absolute Böse.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

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William Peter Blatty - Der Exorzist
(Festa Verlag)

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

Georgetown, Washington, D. C., in den frühen 1970er Jahren. In einem efeuumrankten ...

William Peter Blatty - Der Exorzist
(Festa Verlag)

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

Georgetown, Washington, D. C., in den frühen 1970er Jahren. In einem efeuumrankten Ziegelbau im Kolonialstil lebt die erfolgreiche Schauspielerin Chris MacNeil, gemeinsam mit ihrer Tochter Regan und den beiden Hausangestellten Willie und Karl Engstrom. Mitten in der Nacht von pochenden Lauten aufgeschreckt, betritt Chris das Zimmer ihrer zwölfjährigen Tochter, die tief und fest zu schlafen scheint. Chris bemerkt sogleich die eisige Kälte, obwohl das Fenster geschlossen und die Heizung warm ist. Das dumpfe Klopfen tut sie als Rattenkolonie auf dem Dachboden ab. Fortan verschwinden Dinge im Haus und tauchen andernorts wieder auf, Möbel werden verrückt und Fenster geöffnet. Etwas infiltriert den Geist der kleinen Regan und mischt sich in ihre Träume. Als Chris signifikante Verhaltens- und Gemütsveränderungen bei ihrer Tochter feststellt und sich die Jugendliche fortlaufend ausfälliger, respektloser und vulgärer benimmt, konsultiert Chris Dr. Klein. Eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Nachdem selbiger diverse Tests an dem Mädchen durchgeführt hat, kann Dr. Klein ihr jedoch lediglich eine hyperkinetische Verhaltensstörung attestieren. Als Chris wenige Tage später eine Hausparty gibt, bei der neben dem britischen Regisseur Burke Dennings, der Wahrsagerin Mary Joe Perrin und Regans Privatlehrerin Sharon Spencer auch zwei Priester der Jesuitengemeinde anwesend sind, artet Regan erstmals aus. Die Zwölfjährige kann sich nach den denkwürdigen Vorfällen des Abends allerdings an nichts mehr erinnern.

Obschon im Jahre 1971 erschienen, macht "Der Exorzist", des US-amerikanischen Schriftstellers, Drehbuchautors und Regisseurs William Peter Blatty einen recht modernen und legeren Eindruck. Dies könnte durchaus der Neuübersetzung des Festa Verlags durch Patrick Baumann geschuldet sein. Tröpfelt der Plot zu Beginn noch in schauderhaften Belanglosigkeiten vor sich hin, nimmt die, wie aus dem Leben gegriffene Handlung, im Folgenden ordentlich Fahrt auf und zieht den Leser nachhaltig in seinen Bann. Um dem anfänglichen Spannungsaufbau und dem sinistren Milieukolorit Rechnung zu tragen, macht sich der 1928 in New York geborene und 2017 im Alter von 89 Jahren in Bethesda, Maryland verstorbene Autor eine umgarnende und einnehmende Erzählweise zunutze. Der christlich erzogene Sohn libanesischer Eltern spielt hierbei mit lebensnahen, schlichten bis exzentrischen Figuren, die seine paranormale Niederschrift authentisch und glaubhaft erscheinen lassen. In diesem Zusammenhang beschwört Blatty unkontrollierbare Mächte herauf. Die Situationen werden immer bedrohlicher, abgründiger und abartiger. Dem bösartigen, dämonischen und okkulten Knistern, welches William Peter Blatty exponentiell intensiviert und forciert, wohnt ein verstörender Sound inne, der sich nur allzu gerne auf den Leser zu übertragen scheint.

Als sich Lieutenant of Detectives William F. Kinderman von der Mordkommission in die Angelegenheit um Hexerei, Blasphemie, Mord, schwarze Messen, Kirchenschändungen, Perversitäten und parapsychologische Ereignisse einbringt, bekommen die übersinnlichen Begebenheiten, neben den psychologischen Aspekten, zusätzlich einen investigativen Anstrich. Dr. Klein und sein Kollege Dr. Coleman, die sich bei einem akuten Hausbesuch von dem immer absurderen, furchteinflößenderen und abnormeren Verhalten der kleinen Regan überzeugen können, weisen sie stationär in eine Klinik ein. Dort rät man Chris dazu, einen Exorzisten zu konsultieren. Ein ungleiches Machtverhältnis tut sich auf, dessen perfidem Verwirrspiel der Priester der Jesuitengemeinde Damien Karras anfänglich wenig entgegenzusetzen hat. Erst als es mit Regan augenscheinlich dem Ende zu geht und Pater Lankester Merrin das Zwiegespräch mit dem Dämon übernimmt, scheint sich das Blatt zu wenden.

Der mitreißende, 512 Pagina umsäumende, literarische Mytery-Horror-Trip "Der Exorzist", welcher von einer unterschwelligen Nervosität und Hast gezeichnet ist, behält sich stellenweise regelrecht derbe, obszöne und vulgäre Schockmomente vor. Diese Umstände hätte ich für die damalige, doch (noch) recht prüde Zeit und in dieser expliziten Form gar nicht erwartet. Da ist es kein Wunder, dass viele von diesem mysteriösen, unbehaglichen und beklemmenden Martyrium, wie auch der zwei Jahre später in den Kinos gezeigten Filmadaption schockiert waren. William Peter Blatty, der verheiratet und Vater von sieben Kindern war, hat mit "Der Exorzist" ein entrücktes Schreckensszenario entworfen, das mit seinem philosophischen bis gotteslästerlichen Gedankengut der Kirche ein mächtiger Dorn im Auge gewesen sein dürfte. Blatty hat seinem Pageturner "Der Exorzist" einen flüssigen, zugänglichen Schreibstil aufgedrückt, der neben der eigentlichen Story auch die kleinen Exkurse in die Dämonologie, die Geisteswissenschaft, die Tiefenpsychologie, sowie die medizinische Diagnostik auflockert.

(Janko)

Brutalität/Gewalt: 34/100
Spannung: 82/100
Action: 76/100
Unterhaltung: 87/100
Anspruch: 79/100
Atmosphäre: 78/100
Emotion: 74/100
Humor: 15/100
Sex/Obszönität: 38/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 83/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 16 Jahren (aufgrund der allgemeinen Thematik, diverse Obszönitäten und der abnormen sexuellen Handlungen)

William Peter Blatty - Der Exorzist
Festa Verlag
Horror Klassiker
Buchreihe: Festa Classics - Band 4
ISBN: 978-3-98676-253-7
512 Seiten
Paperback, mit Festa-Lederoptik, Umschlagklappen und Metallfolie
Originaltitel: The Exorcist (1971)
Aus dem Amerikanischen von Patrick Baumann
Erscheinungstermin: 23.01.2026
EUR 16,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-98676-254-4
Erscheinungstermin: 14.01.2026
EUR 5,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Der Exorzist" beim Festa Verlag: https://www.festa-verlag.de/der-exorzist-paperback.html

Leseprobe: https://www.festa-verlag.de/mpattachment/file/download/id/816/

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