Cover-Bild Nur das Allerbeste
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783423285216
Zoe Dubno

Nur das Allerbeste

Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns
Anke Caroline Burger (Übersetzer)

Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns

Bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla – und eine fette Syphilis dazu!


Holzfällen von Thomas Bernhard  meets Ottessa Moshfegh: der Roman einer desaströsen Dinnerparty in New York. Eine herrlich böse Satire auf Kunst, Kommerz und alles, was dazwischenkommt.


»Für alle, die sich schon mal gefragt haben: Was zur Hölle will ich eigentlich hier? Gegenwärtig, zeitlos, fantastisch!« Melissa Broder


Übersetzt von Anke Caroline Burger


»Man möchte sich verneigen vor dieser atemlosen, herrlich bitterbösen Abrechnung mit dem Kulturbetrieb – ein großes Lesevergnügen mit fast schon unangenehm viel Wahrheit zwischen den Zeilen.« Anne Sauer

»Ich liebe das Verheißungsvolle der Kunstwelt – und ich liebe es, wie Zoe Dubno all diese Versprechen platzen lässt.« Jovana Reisinger

»Zoe Dubno seziert auf unterhaltsamste Art und Weise die Inhaltslosigkeit und die im Hintergrund existierenden toxischen Abhängigkeiten im Umfeld der modernen Kunstszene.«  Anika Decker

»Zoe Dubno betrachtet Figuren und menschliche Beziehungen in der gleichen Weise wie eine Kunstkritikerin ein Gemälde. ›Nur das Allerbeste‹ ist die ekstatische Inszenierung einer verschärften Wahrnehmung.« Chris Kraus

»Ein unverfrorener, gnadenlos witziger Roman.« Wall Street Journal

»Als säße man neben einem amüsanten, wenn auch schonungslosen Beobachter der Dummheit der anderen. In der Erzählerin klingt etwas von einem modernen Holden Caulfield an.« Spectator

»In Form eines einzigen langen, irrsinnig komischen Absatzes erzählt, lässt sich ›Nur das Allerbeste‹ mit einem köstlichen Happs verschlingen.« Financial Times

»Umwerfend bissig.« Vogue UK: Die besten Bücher 2025

»Brutal unterhaltsam.« People

»Ein Minenfeld von einem Roman, an dessen schneidenden und oftmals brillanten Beobachtungen die Leser:innen ihre Freude haben werden.« Kirkus

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2026

Eine schonungslose Abrechnung mit der New Yorker Kultur- und Kunstszene

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Mit „Nur das Allerbeste“ wirft Zoe Dubno einen schonungslosen Blick auf die New Yorker Kunst- und Kulturszene.

Die Ich-Erzählerin kehrt nach fünf Jahren zurück nach New York, nachdem ihre Freundin Rebecca ...

Mit „Nur das Allerbeste“ wirft Zoe Dubno einen schonungslosen Blick auf die New Yorker Kunst- und Kulturszene.

Die Ich-Erzählerin kehrt nach fünf Jahren zurück nach New York, nachdem ihre Freundin Rebecca verstorben ist. Wieder landet sie in der Bowery Street bei Eugene und Nicole, reichen Mäzenen, in deren Loft sich regelmäßig die junge New Yorker Kunst- und Kulturszene trifft. Der Roman lebt dabei weniger von Handlung. Es sind vielmehr die Gedanken, Erinnerungen und scharfen Beobachtungen der Erzählerin.

Gelungen fand ich, wie Dubno diese Welt beschreibt, nämlich als pseudointellektuell, arrogant, oberflächlich und völlig losgelöst vom normalen Leben. Man spürt regelrecht die Verachtung, die diese Figuren allem entgegenbringen, was nicht zu ihrem elitär wirkenden Mikrokosmos gehört. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Ich-Erzählerin selbst nicht frei davon ist. Auch sie hält sich stellenweise für belesener oder reflektierter als die anderen. Vielleicht zu Recht, vielleicht aber auch nicht.

Ein Highlight war für mich der Auftritt von „Dr. Beethoven“, der den selbstgefälligen Schriftsteller Alexander verbal auseinandernimmt und erklärt, was Literatur für ihn wirklich bedeutet. Erst dort scheint die Erzählerin überhaupt zu begreifen, mit was für pseudointellektuellen Menschen sie sich umgibt. Auch das Finale mit der jungen Schauspielerin sitzt: Ihre Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene bringt die Leere, den schönen Schein und die permanente Selbstinszenierung noch einmal perfekt auf den Punkt.

Es war interessant, einen Einblick in diese völlig andere Welt zu bekommen, aber ich war am Ende auch froh, die Tür wieder hinter mir schließen zu können. Die Inhaltslosigkeit, die toxischen Abhängigkeiten und die Oberflächlichkeit waren auf Dauer eher anstrengend als fesselnd. Vor allem, weil es scheinbar nie wirklich um Kunst oder Kultur geht, sondern fast ausschließlich um die eigene Selbstinszenierung.

Für alle, die gern einen Blick in die New Yorker Kunst- und Kulturszene werfen wollen, ist dieses Buch genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Sprachlich überzeugend, aber...

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Die Protagonistin sitzt auf einem weißen Sofa, umgeben von der New Yorker Künstlerszene, und hat an jedem der Anwesenden etwas auszusetzen. Dabei macht sie nicht einmal vor sich selbst Halt.

Der Klappentext ...

Die Protagonistin sitzt auf einem weißen Sofa, umgeben von der New Yorker Künstlerszene, und hat an jedem der Anwesenden etwas auszusetzen. Dabei macht sie nicht einmal vor sich selbst Halt.

Der Klappentext sprach mich sofort an. Ich war neugierig, wie dieser ganze Hate verpackt wird, und hatte ehrlich gesagt auf eine gewisse Portion Humor gehofft. Leider kam das für mich nicht wirklich rüber. Die Ich-Erzählerin arbeitet sich nahezu durchgehend an den teils sehr bedenklichen und überwiegend negativen Seiten der Gäste und Gastgeber ab.

Dabei kommt so manches ans Licht, das einen zwar eher an die Abgründe des menschlichen Egos heranführt, als dass es wirklich unterhaltsam wäre. Das kann natürlich auch auf andere Weise spannend sein – und zu Beginn war es das für mich durchaus. Mit der Zeit zog es sich jedoch einfach zu sehr in die Länge.

Zwar mit Punkt und Komma, aber ohne einen einzigen Absatz. Dazu kommen Sätze, die gut und gerne eine halbe Seite einnehmen können. Handwerklich ist das wirklich stark gemacht, sprachlich ebenfalls überzeugend. Doch der konsequente Fokus auf das Negative und die ständige Selbstabwertung der Erzählerin haben dazu geführt, dass ich nach der Hälfte nicht mehr weiterlesen konnte.

Auch das Stilmittel des weißen Sofas wurde für mich zunehmend anstrengend. Es dient als Übergang von einer Person oder Situation zur nächsten – zumindest habe ich es so interpretiert. Mit jedem weiteren Fortschreiten der Geschichte riss es mich jedoch ein Stück mehr aus dem Lesefluss. Zudem wirkte die immer wiederkehrende, recht plumpe Bezeichnung des „weißen Sofas“ auf mich fehl am Platz und wollte für mich nicht so recht zu dem ansonsten sprachlich sehr überzeugenden Stil passen.

Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht verstanden. Das kommt schließlich gelegentlich vor.

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