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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2025

Konnte mich alles in allem nicht wirklich überzeugen

Spiegelgasse
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Inhaltlich geht es in Spiegelgasse um geheime Organisationen, Freundschaft, eine kleine Abenteuerreise und die bösartigen Machenschaften einer Partei, die das Wissen der Menschen beschränken möchte. Das ...

Inhaltlich geht es in Spiegelgasse um geheime Organisationen, Freundschaft, eine kleine Abenteuerreise und die bösartigen Machenschaften einer Partei, die das Wissen der Menschen beschränken möchte. Das ganze in einer Welt, die vor Magie nur so wimmelt, und tatsächlich hat mir genau das eigentlich auch ganz gut gefallen, gleichzeitig fand ich es aber auch sehr schwer, in die Geschichte hineinzufinden.
Die ganzen magischen Elemente finde ich einerseits toll, andererseits konnte ich mir unter einigen Dingen gar nichts vorstellen, und fand sie auch zu wenig erklärt. Dabei gibt es durchaus auch Elemente unserer Welt, nur sind diese im Vergleich extrem sparsam gesetzt, und wirklich für fast alles gibt es magische Begriffe. Einerseits cool, andererseits erschweren sie natürlich das Lesen, und gerade für Kinder kann ich mir durchaus doch vorstellen, dass die neugierig genug sind, um Antworten zu wollen.
Die Geschichte selbst fand ich außerdem sehr spannend, den Aufbau allerdings manchmal recht schwach. So haben wir zwar eine Reihe an Figuren die auch durchaus alle ihr eigenes Ding haben, was schon cool ist, gerade die Dialoge fand ich aber oft gezwungen, das Verhalten einiger Figuren ebenfalls, und insgesamt hatte ich oft das Gefühl, dass die Figuren nur des Buches wegen bestimmte Dinge tun, die sie an sich aber nicht wirklich getan hätten. Und auch hier wurden wieder Dinge nicht immer erklärt. Auch haben wir insgesamt im Buch Kapitel aus ... ich glaube 6 verschiedenen Perspektiven, von denen aber alle gefühlt beliebig auftauchen, teils auch überflüssig auf mich wirkten, und die Unterscheidung der einzelnen Sichten passiert durch minimale Änderungen der Illustrationen die das jeweilige Kapitel einleiten, sodass ich es auch nicht immer ersichtlich fand, durch wessen Augen das Geschehen gerade betrachtet wird.
Das Ende dann fand ich recht vorhersehbar, die Figuren zwischendurch teils sehr flach, gerade Blue kriegt ständig irgendwelche Dinge ab, die ich nicht überzeugend fand (eher vom Buch selbst, weil praktisch ständig darauf rumgeritten wird, wie sehr sie ihre roten Haare hasst und dass jeder rote Haare hassen würde, wenn er sie selbst hätte, aber auch weil sie in manchen Momenten plötzlich sehr stereotypisch handelt und da irgendwie nicht rauskommt, was ich eigentlich eine sehr traurige Darstellung finde, sollten Kinder mit roten Haaren oder Mädchen das Buch lesen), und insgesamt fand ich das Buch einfach nicht überzeugend genug.
Ich denke Kinder wären eindeutig glücklicher mit der Story, aber auch da würde ich vermutlich eher zu anderen Büchern greifen, weil ich dieses hier dann zwischendurch doch recht langatmig und durcheinander fand. Nicht so, dass ich sagen würde, es wäre zwingend ein schlechtes Buch, aber ich gehe eher gleichgültig aus dem Lesen heraus, als irgendetwas anderes.

Veröffentlicht am 11.04.2025

Reihe hat für mich zum Ende wieder nachgelassen

Scary City 3: Der Bezwinger der Dämonen
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Leider konnte der letzte Band der Reihe mich wieder etwas weniger überzeugen als der zweite. Es war weiterhin sehr schnell zu lesen, aber die Klischees waren wieder stark vorhanden, emotional konnte mich ...

Leider konnte der letzte Band der Reihe mich wieder etwas weniger überzeugen als der zweite. Es war weiterhin sehr schnell zu lesen, aber die Klischees waren wieder stark vorhanden, emotional konnte mich nichts vom Geschehen überzeugen (dafür, dass mehrere Leute sterben/in Gefahr schweben war's mir wirklich einfach egal, weil die Art, wie im Buch damit umgegangen wird, für mich einfach sehr gefühllos wirkte, und außerdem wurden die entsprechenden Personen wirklich schnell vergessen), manche Dinge wurden mir zu oft aufgefrischt (es wurde zum Beispiel mehrfach erklärt, wer Mr Myrddin ist, was ich als einmalige Wiederholung von der vorherigen Geschichte okay fände, aber mehr als das braucht's wirklich nicht), einige Figuren fand ich relativ inkonsequent (wie Myrddin, der angeblich niemanden alleine losziehen lassen würde, obwohl ihn das bisher nie gestört hat, oder Mats Mutter, die die ganze Reihe über mal nett, mal ruppig, mal hilfsbereit, mal eher zickig war), und mich hat auch ein wenig gestört, wie leicht Figuren einerseits von Mord reden oder davon Leute umzubringen, sie in anderen Momenten aber ganz geschockt sind, wenn Leute (auch Feinde) sterben.
Auch das Ende ging mir dann leider viel zu schnell. Ich glaube, wenn alles etwas länger oder emotionaler geschrieben worden wäre, dann hätte es auf jeden Fall funktionieren können, so finde ich die Idee zwar nett, die Umsetzung aber an so vielen Stellen eher oberflächlich und mangelhaft, dass ich trotzdem nicht wirklich zufrieden bin.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Gute Ansätze mit einigen Schwächen

Krönchen, Chucks und sieben Zwerge
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Das Buch hat mich einerseits sehr positiv überrascht, andererseits dann aber auch an einigen Stellen wirklich sehr enttäuscht, und an einigen einfach nicht ganz überzeugen können, sodass es mir am Ende ...

Das Buch hat mich einerseits sehr positiv überrascht, andererseits dann aber auch an einigen Stellen wirklich sehr enttäuscht, und an einigen einfach nicht ganz überzeugen können, sodass es mir am Ende doch eher negativ aufgefallen ist.

Die Nachricht des Buches (sei du selbst, verändere dich nicht für andere, Aussehen ist nicht alles im Leben, es kommt auf die inneren Werte an) ist zwar ziemlich offensichtlich und nichts wirklich Neues, aber die Umsetzung hat großteils funktioniert, und es war durchaus interessant, zu lesen, wie Rosie mit allem umgeht, und wie sie Probleme überwindet und langsam dazu lernt.
Die Figuren waren sehr vielseitig, aber teils auch extrem Klischeehaft, sodass sie mich nicht immer von sich überzeugen konnten, einfach weil sie so stereotypisch waren. Und dann kam noch hinzu, dass einige Missverständnisse mir einfach nicht richtig vorgekommen sind. Ja, Rosie hat Fehler gemacht, zu denen sie auch stand, aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass eigentlich das gesamte Buch über niemand wirklich versucht hat, ihr zu helfen, sondern alle wollten sie immer nur ändern, und dann am Ende war sie plötzlich schuld, weil sie nicht mehr sie selbst war? Alle wollen sie dazu bringen, ein Date zu kriegen, und am Ende werfen Leute ihr vor, dass sie besessen davon ist, nachdem am Anfang niemand je auf die Idee kam, ihr zu sagen, dass sie ja vielleicht kein Date braucht? Jemand macht sie an, sie lehnt empört ab, und dann wird sie von ihren Freundinnen abgeschrieben, weil die ihr nicht glauben, und sie entschuldigen sich nicht mal dafür? Und das alles wurde nur noch davon getoppt, dass die Mutter Rosie absichtlich einen verfluchten Spiegel gegeben hat, nur damit sie was lernt. Der Spiegel hätte fast ihr Leben zerstört, was genau hätte die Mutter dann getan? Ja, sie hatte ein Auge auf Rosie, aber wirklich genug? Was, wenn Rosies Freundinnen nie wieder etwas mit ihr hätten zu tun haben wollten, nachdem das vorbei war? Wie genau hätte sie sich da gerechtfertigt? Hätte Rosie dann einfach damit Leben müssen, dass ihr Leben kaputt ist? Und dann wird der Spiegel in der Zukunft vermutlich ans nächste Kind weitergegeben? Das alles war für mich die absolute Katastrophe, und hat tatsächlich dafür gesorgt, dass ich danach eigentlich nichts mehr an dem Buch genießen konnte, auch wenn das Ende durchaus niedlich war.
Und auch außerhalb vom Ende und der Haupt-Message vom Buch gab es durchaus ein paar ziemlich gute Gedanken, die vorhanden waren, und die Kindern ziemlich sicher den richtigen Weg zeigen können, oder auf jeden Fall richtige Lebenshinweise geben, nur gab es eben auch so einige Schwächen im Verhalten der Figuren.
Und zusätzlich dazu war es wirklich nicht erklärt, wie die Märchen eigentlich eins zu eins passiert sind, die Geschichte aber gleichzeitig im modernen alltäglichen New York gespielt hat. Das war zwar das kleinste der Probleme, die ich beim Lesen hatte, aber trotzdem sehr verwirrend.

Insgesamt einige echt gute Ideen und Ansätze, und die Nachrichten an Kinder sind ziemlich gut, aber es gibt auch eindeutig stellen, die so überhaupt nicht funktionieren (oder auf jeden Fall für mich überhaupt nicht funktioniert haben), und dadurch war es teils zum Ende hin wirklich schwer zu lesen, weil die Handlungen einiger Figuren in meinen Augen einfach katastrophal und nicht wirklich zu entschuldigen waren ... nicht zuletzt, weil sich eigentlich niemand wirklich entschuldigt hat, abgesehen von Rosie, dabei hätte sie wirklich nicht die einzige sein sollen.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Spannende Idee, konnte mich nicht überzeugen

Letztendlich sind wir dem Universum egal
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[Spoiler vorhanden, lesen mit Vorsicht]

Die Idee dieses Buches gefällt mir wirklich unglaublich gut, und immer wieder gibt es Momente, die ich einfach fantastisch geschrieben fand. Die Diversität der ...

[Spoiler vorhanden, lesen mit Vorsicht]

Die Idee dieses Buches gefällt mir wirklich unglaublich gut, und immer wieder gibt es Momente, die ich einfach fantastisch geschrieben fand. Die Diversität der Figuren, die mal ganz beiläufig, mal größer in die Geschichte eingebaut ist, hat mir wirklich gut gefallen, und A dabei zuzusehen, wie er immer wieder die Leben wechselt und in neuen Situationen ist, die er irgendwie meistern muss, fand ich wirklich spannend.
Auch hat mir das Konzept gefallen, dass es für A nicht wirklich Geschlechter gibt und es kaum einen Unterschied macht, und er sich weder männlich noch weiblich und gleichzeitig aber irgendwie beides fühlt. Ich habe das Gefühl, dass das Buch (und besonders das Hörbuch) das nicht vollkommen wiedergibt, da der Sprecher Männlich war und der Klappentext außerdem von "ihm" spricht, entsprechend wirkt es beim Lesen/Hören schon so, als wäre A männlich, aber ich hatte auch das Gefühl dass es ihn nicht stört, wenn man ihn anders wahrnimmt, und die Art, wie er einfach mit dem lebt, was ihn jeden Tag aufs neue erwartet, fand ich wirklich schön gemacht.
Was auch der Grund ist, aus dem ich wirklich gerne nur das gehabt hätte. Denn diesen Teil der Geschichte fand ich wirklich toll, und auch der Plot mit Nathan war wirklich interessant, aber leider hat die Liebesgeschichte mir überhaupt nicht gefallen. Die Tatsache, dass es Liebe auf den ersten Blick ist, und er dann wirklich immer und immer wieder darauf besteht, dass er sie liebt, und er bei ihr sein muss, und dass er ohne sie nicht leben kann, war einfach zu viel für meinen Geschmack. Dass er sie ein paar Stunden kennt und lässt seine Liebe sofort an Besessenheit grenzen, wenn man mich fragt, und dass er daraufhin immer wieder alle Grenzen überschreitet, die es gibt, nur um diese Liebe tatsächlich zu bekommen hat mir einfach nicht gefallen. Und zwar nicht nur ihre Grenzen, sondern auch die so ziemlich aller Personen, in deren Körper er steckt. Oft fand ich ihn sympathisch, in vielen kleinen Momenten mochte ich die Art, wie er denkt, aber dann gab es Momente, wie den, in dem er bereit gewesen wäre, ein Date zu versetzen, an dem ihm etwas lag, oder als er den Familienurlaub nicht mit angetreten hat und der Körper darum vermutlich die schlimmsten Probleme jemals bekommen hat/wird, und ... ich hatte einfach so oft das Gefühl, dass er Leben zerstört, und dass er das Gefühl hat, dass ein paar Stunden mit irgendeinem Mädchen (sie ist nett, ja, und ich mag sie, aber sie ist trotzdem nur irgendein Mädchen) das rechtfertigen und okay machen, ging einfach gar nicht.
Leider hat mir an der Stelle auch das Ende wirklich nicht gefallen, auch wenn ich verstehe, was das Ziel war. Also dass er sie hat gehen lassen ist toll, aber nachdem sie ihm gesagt hat, sie braucht nach der Trennung mehr Zeit und alles ist schwer ist sein nächster Anlauf, ihr einfach jemand anderen als sich selbst zu besorgen? Was? Was genau hat er denn nicht verstanden, als sie meinte, sie muss erst mal über Justin hinweg kommen?!
Also eine wirklich tolle Grundidee, und alles um den Hauptplot drumherum mochte ich sehr gerne, aber der hat leider sehr zu wünschen übrig gelassen, da ich immer wieder an As Intentionen zweifeln musste, und ob er wirklich so gut ist, und ich hätte es einfach wesentlich cooler gefunden, wenn er sich unabhängig von der Liebesgeschichte etwas weiterentwickelt hätte, und nicht Rhiannon für alles der Auslöser gewesen wäre. (Und so sehr sie es verdient hat, glücklich zu sein, fühlte sich As Wunsch danach, sie glücklich zu machen und an ihrer Seite zu sein, doch sehr gezwungen in meinen Augen an. Wirklich jedes andere Paar in dem Buch (außer Justin und Rhiannon vielleicht) hatte mehr Chemie als die beiden, in meinen Augen, und ich fand es wirklich schade, so viel Zeit "verschwenden" zu müssen, um über die zu lesen, wenn A sich in der Zeit genauso gut auf andere Leben hätte einlassen können ...)
Insgesamt trotzdem weder richtig schlecht noch richtig gut. Die Romanze hat als schwächster Part leider überwogen, aber der Rest hat mir so gut gefallen, dass es für mich trotzdem eher ein Mittel-Ding ist. Es hätte allerdings wesentlich besser sein können, und ich hätte es mir auch gewünscht.

Veröffentlicht am 20.03.2025

Leider eher enttäuschend

Was ist mit uns
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Ich wünschte wirklich, ich hätte das Buch mehr gemocht, vor allem, weil es Teile gab, die mir echt gefallen haben (oder die mich zumindest haben laut auflachen lassen, und das war sogar erstaunlich oft), ...

Ich wünschte wirklich, ich hätte das Buch mehr gemocht, vor allem, weil es Teile gab, die mir echt gefallen haben (oder die mich zumindest haben laut auflachen lassen, und das war sogar erstaunlich oft), aber irgendwie hat die Geschichte für mich im Großen und Ganzen dann doch nicht funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass ich kurz vorher zwei Oseman-Bücher gelesen habe, so dass der Unterschied zwischen denen und dieser Liebeskomödie hier einfach zu groß war, um mich voll und ganz abzuholen; vielleicht sind es die ganzen Anspielungen, die mir einfach nicht gefallen haben (nicht ihre Schuld, aber bei JKR-Anspielungen in einem guten Licht habe ich irgendwie immer das Gefühl, dass man das lieber lassen sollte, gerade bei queeren Figuren); vielleicht war es der überzogene Schreibstil, der manchmal wirklich ernst wird, aber dann auch nicht ernst genug... Ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall bin ich jetzt am Ende nicht überzeugt.

Ich mochte die Charaktere, und ich mochte (meistens) den Humor, aber ich hatte auch das Gefühl, dass es auch ein bisschen zu viel war und das auf eine erzwungene Art und Weise? Also es war immer viel, aber dann doch nie die Extrameile, wenn es den Charakteren zugute gekommen wäre oder so, und stattdessen gab es dann plötzliche Eifersucht (für mich immer ein großes Nein, vertraut euren Partnern), und Diskussionen/Streitigkeiten, auf die vorher nie wirklich hingearbeitet wurde (ich habe wirklich nicht verstanden, warum Arthur plötzlich so wütend darüber war, dass Ben sich nicht reinhängen würde, wo doch vorher nie angedeutet wurde, dass er Ben für alles andere als perfekt hält), und auch einfach... Ich konnte mich irgendwie mit der „das Universum hat Pläne“-Sache anfreunden, aber dann kommt dieses Buch für mich auch ein bisschen nah an „Liebe auf den ersten Blick“ heran, und das mag ich wirklich nicht, also... vielleicht ist es auch einfach generell nicht das Buch für mich gewesen? Ich dachte ehrlich, es wäre anders, aber vielleicht hätte ich es auch besser wissen sollen?

Einige Interaktionen waren wirklich großartig, und ich mochte die Freunde und Eltern und viele der Nebencharaktere im Allgemeinen, das fand ich oft echt gelungen, ich hatte nur auch das Gefühl, dass es entweder noch ein bisschen mehr auf der Comedy-Seite und „over the top“ hätte sein können, oder ein bisschen weniger. Denn so war es teils zu ernst, um es einfach als eine unterhaltsame Geschichte zu sehen, aber auch zu komödiantisch, um die ernsten Dinge, die angesprochen wurden, wirklich wertschätzen zu können.
(Außerdem mochte ich zwar Ben (schätze ich?), und Arthur war größtenteils in Ordnung (ich mochte seine Eifersuchtsausbrüche wirklich nicht und er ist bei so kleinen Dingen ohne Vorwarnung dann doch ziemlich ausgeflippt, was mir immer zu kritisch war), aber ich verstehe wirklich die Besessenheit der beiden miteinander nicht. Warum genau waren sie so ineinander verliebt? Denn ich hatte das Gefühl, dass da gar nichts zwischen ihnen war, was dazu führte, dass für mich nichts davon funktionierte, weil die Chemie für die Geschichte des Buches ja wirklich wichtig ist, und ich von der halt absolut nichts gemerkt habe. Vielleicht ist es auch das, was mich an dem „Liebe auf den ersten Blick“-Ding stört: dass ich halt echt nicht sehe, wie genau da irgendwas in der Art entstanden sein sollte.)

Insgesamt haben einige Teile mir gefallen, andere nicht, und am Ende bereue ich nicht, dass ich es gelesen habe, aber ich hatte auch nicht die beste Zeit mit dem Buch, und hätte ich‘s nicht gelesen, würd‘s mich wirklich auch nicht stören, denke ich.

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