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Veröffentlicht am 10.08.2025

Liebe, Familie, Freunde, tolles Setting und eine starke Frau - eine Mischung die Freude macht

Wo du das Glück findest
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Der zweite Band der "Die alte Schule am See"-Trilogie lässt sich ebenso toll lesen wie der erste Band. In "Wo du das Glück findest" steht die taffe Jule mit ihrem Concierge-Service aus der Schulhaus-Clique ...

Der zweite Band der "Die alte Schule am See"-Trilogie lässt sich ebenso toll lesen wie der erste Band. In "Wo du das Glück findest" steht die taffe Jule mit ihrem Concierge-Service aus der Schulhaus-Clique im Mittelpunkt. Sie liebt das Reparieren und Organisieren und wird von ihren Freunden nicht umsonst als "General" bezeichnet wenn es um das Vorbereiten und Durchführen von Events und mehr geht. Mit Chris trifft sie jedoch auf einen Menschen der sie nicht nur in dieser Hinsicht herausfordert. Nebenbei muss sie sich noch um ihren Bruder kümmern und herausfinden, was hinter seiner Rebellion steckt.

Mit ihrem flüssig zu lesenden Schreibstil hat mich Jana Lukas auch dieses Mal gepackt. Schön finde ich, dass mit Jule ein ganz anderer Typ Frau im Zentrum des Geschehens steht als im ersten Band Felicia. Genau von dieser Unterschiedlichkeit der Charaktere lebt auch die gesamte Trilogie, so dass es nicht langweilig wird einen weiteren Roman der Reihe zu lesen. Die im Nebenstrang erzählten Auseinandersetzungen mit ihrem Bruder und ihrer Familie gewähren Einblicke in die Strukturen von Familien und machen deutlich, dass auch 16-jährige ihre Familie brauchen bzw. darunter leiden, wenn es zu Disharmonien kommt.

Dass das Cover aller drei Bände sehr ähnlich gestaltet ist gefällt mir gut. So ist sofort ein Wiedererkennungswert gegeben.

So erhält auch dieser zweite Band eine klare Leseempfehlung von mir und natürlich werde ich gerne den dritten Band lesen, bei dem Lina im Mittelpunkt stehen wird.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

gemütliches Lesevergnügen mit Freundschaft und Liebe - Auftakt zur "Die alte Schule am See"-Trilogie

Wo dein Herz zuhause ist
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"Wo dein Herz zuhause ist" ist der Auftaktroman zur Trilogie "Die alte Schule am See" von Jana Lukas.

Nach dem Tod ihrer Großtante steht Felicia mit ihren Träumen und der alten Schule am See alleine ...

"Wo dein Herz zuhause ist" ist der Auftaktroman zur Trilogie "Die alte Schule am See" von Jana Lukas.

Nach dem Tod ihrer Großtante steht Felicia mit ihren Träumen und der alten Schule am See alleine da. Das große Problem: die weitere Finanzierung. Um das Haus, das ihr so sehr ans Herz gewachsen ist, behalten zu können, entschließt sie sich, drei darin befindliche Wohnungen zu vermieten. So platzen unverhofft drei ganz unterschiedliche Menschen in ihr Leben, die nicht nur Felicia, sondern auch ihr ganzes Sein ganz schön durchrütteln. Neben ehrlichen Freundschaften entsteht zu ihrem Mieter Ben ein ganz besonderes Band der Gefühle.

Von der ersten Seite an hat mich dieser schöne Roman in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist geprägt von persönlichen Entwicklungen, Höhen und Tiefen, Missverständnissen, aber vor allem von Freundschaft und Liebe. So ergibt sich ein gemütliches Lesevergnügen, das mit sympathischen Charakteren in ein tolles Setting am Starnberger See eingebettet ist. Man kann wunderbar mit den Figuren mitfühlen und lernt dabei noch etwas über die Sprache der Blumen, die den meisten Menschen nicht geläufig sein dürfte.

Jana Lukas versteht es, die verschiedenen Nuancen der handelnden Personen und deren Beziehungen zueinander fein herauszuarbeiten. Es entsteht ein schöner Lesefluss, dem man sich kaum entziehen kann.

Deshalb von mir gerne eine Leseempfehlung für einen gefühlvollen Roman, auf dessen weitere Bände ich gespannt bin.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Was zunächst ganz harmlos mit einer Auktion beginnt, endet in größtmöglicher Zerstörung.

Die Rosenschlacht
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Barbara und Jonathan Rose machen den Eindruck eines recht durchschnittlichen Paares, das sich während einer Auktion um zwei Boxer-Figuren kennen und lieben gelernt hat. Die Leidenschaft für Antiquitäten ...

Barbara und Jonathan Rose machen den Eindruck eines recht durchschnittlichen Paares, das sich während einer Auktion um zwei Boxer-Figuren kennen und lieben gelernt hat. Die Leidenschaft für Antiquitäten teilen sie auch nach vielen gemeinsamen Jahren und zwei Kindern noch. Entsprechend ist ihr Haus eingerichtet und der Luxus in dem die Familie lebt wird deutlich. Damit auch Barbara ihren beruflichen Traum verwirklichen kann, nehmen sie ein Au-pair auf. Doch dann glaubt Jonathan einen Herzinfarkt zu erleiden und plötzlich ist alles anders. Barbara eröffnet eine Schlacht, bei der es irgendwann ums nackte Überleben geht. So stellt man sich nicht nur ein Mal die Frage: zerstören die beiden am Ende nicht nur was ihnen eigentlich so lieb und teuer war und ist, sondern auch sich selbst?

Mit „Die Rosenschlacht“ ist Warren Adler ein Roman gelungen, der mitreißend erzählt ist und den Lesenden an vielen Stellen zwischen Lachen, angesichts des schwarzen Humors, und Weinen, ob des Ausmaßes der Zerstörung und des Hasses, zurück lässt. Der Kampf steigert sich mit jeder Seite und die Intensität sowie Vehemenz mit der dieser geführt wird macht sprachlos. Die Charaktere sind gänzlich verschieden und man bringt ihnen einen unterschiedlichen Grad an Verständnis entgegen. Identifizieren konnte ich mich zunächst eher mit dem überraschten und noch ungläubigen Jonathan. Doch auch das Verständnis für ihn lies mit jeder Seite nach.

Das Thema des Buches ist 1981, als die Originalausgabe erschien, wie auch Heute aktuell. Wie weit gehen Menschen oder wie weit fühlen sie sich getrieben zu gehen? Was macht ein solcher Kampf mit den Kindern und welche Auswirkungen hat er direkt sowie indirekt auf sie?

Der Spannungsbogen war für mich bis zum Ende hoch, da ich weder die Originalausgabe noch den zugehörigen Film kannte. Interessant wird sicherlich, inwieweit die Neuverfilmung mit der Buchvorlage übereinstimmt und die Szenen dargestellt werden.

Toll fand ich, dass die Figuren der beiden Boxer, die zu Beginn des Buches von Barbara und Jonathan ersteigert wurden, bei genauerer Betrachtung eine tiefere Bedeutung haben. Hier wird deutlich, wie detailliert, hintergründig und eindrücklich der Autor schreibt.

Mit der gebrochenen Rose transportiert das Cover in schlichter Weise bereits den Inhalt des Buches. Was zunächst etwas langweilig wirkte, eröffnet spätestens nach der letzten Seite des Romans seine Bedeutung. Mir persönlich gefällt die schlichte Gestaltung. Diese weckte auf den ersten Blick das Interesse an der dahinter stehenden Geschichte.

„Die Rosenschlacht“ ist ein fesselnder, wenn auch an vielen Stellen überspitzt geschriebener Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte und den ich gerne weiterempfehle. Allerdings sollte man sich vom Verhalten der Hauptcharaktere nicht zur Nachahmung inspirieren lassen, sondern dieses kritisch hinterfragen.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

gelungener Auftakt zu Geschichten rund um den Wolkenhof

Der Ferienhof im Schwarzwald - Der Neubeginn
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Möchte man einen Ferienhof betreiben, muss man einen solchen erst einmal haben!
In diesem ersten Band der Reihe "Der Ferienhof im Schwarzwald" werden die Haupt-und Nebencharaktere sowie das Setting einfühlsam ...

Möchte man einen Ferienhof betreiben, muss man einen solchen erst einmal haben!
In diesem ersten Band der Reihe "Der Ferienhof im Schwarzwald" werden die Haupt-und Nebencharaktere sowie das Setting einfühlsam vorgestellt. Dass der Neubeginn nicht nur für die Hauptprotagonistin Elli einige Überraschungen bereit hält, wird von der Autorin Sandra Poppe stimmungsvoll erzählt.

Das Cover ist gelungen und spiegelt den Grundinhalt des Buches gut wieder.

Dass der Schwarzwaldhof im mittleren Schwarzwald und nicht im Südschwarzwald liegt, ist eine willkommene Abwechslung zu anderen Büchern. Denn nicht nur landschaftlich, auch mit ihren Bewohnern und deren Besonderheiten, braucht sich diese Region nicht zu verstecken.

Schade finde ich, dass am Ende Ellis Entscheidung sehr schnell erzählt wird. Nach vielen Irrungen und Wirrungen die die Spannung hoch halten, wird in den letzten Seiten des Buches für mein Empfinden ein zu schneller "Rundumschlag" geführt, um alle sorgfältig vorbereiteten Erzählstränge abzuschließen. Sei es der Streit von Jürgen und Rosi, die Feindschaft mit Tina oder die Freundschaften der Kinder.

Auch wenn das Ende für mein Empfinden zu abrupt kommt, so sind die Beschreibungen der Landschaft, der Tiere, des Umbaus und der einzelnen Personen durchaus gelungen und machen neugierig auf den zweiten Band der Reihe rund um den Wolkenhof.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

chaotisch, witzig, bissig, ungewöhnlich und teils überzogen mit ernsten Themen

Verlorene Schäfchen
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Mit „Verlorene Schäfchen“ legt Autorin Madeline Cash einen Roman vor, der Chaos und Witz mit ernsten Themen kombiniert.

Familie Flynn könnte die typische Vorstadtfamilie sein: Haus, Eltern, drei Töchter. ...

Mit „Verlorene Schäfchen“ legt Autorin Madeline Cash einen Roman vor, der Chaos und Witz mit ernsten Themen kombiniert.

Familie Flynn könnte die typische Vorstadtfamilie sein: Haus, Eltern, drei Töchter. Doch da ist die Tatsache, dass die Ehe der Eltern am Zerbrechen ist und die völlig verschiedenen Kinder auf ganz unterschiedliche Weise Probleme haben, in die sie sich immer weiter verstricken. Wenig hilfreich ist dabei, dass über allem ein dubioser Milliardär schwebt, der nicht nur ein wenig zwielichtig wirkt. So findet sich die Familie am Ende in einer kriminellen Verschwörung wieder. Werden sie zusammen halten? Und können sie dem Milliardär das Handwerk legen?

Durch die schöne gelbe Farbe wirkt das Buchcover auf den ersten Blick freundlich, hell und unschuldig. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die weiße Wolke, die über dem Haus schwebt und auf es strahlt wie ein extra Spotlight. So, als würde die Wolke das Haus und seine Bewohner bewachen.

Bereits beim Lesen der ersten Seite musste ich lachen. Sätze wie "Kinder hinterließen immer Spuren. Wie kleine Schnecken." sind einfach herrlich. Der trockene Humor, die teils skurrilen Gedanken – manchmal bleibt einem jedoch auch das Lachen im Halse stecken. Den Schreibstil empfand ich zum größten Teil flüssig und leicht zu lesen.

Durch die Kapitel, die jeweils ein anderes Mitglied der Familie in den Mittelpunkt stellen, konnte man alle Familienmitglieder und ihre Denkweise kennen lernen. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht entscheiden, wer die abgedrehteste Figur abgibt. Wobei jede Einzelne für sich einfach auch liebenswert ist.
Eine wirklich verrückte Familie diese Flynns. Die sich mit schweren Themen herumschlägt. Dabei aber trotz aller Verrücktheit ehrlich normal wirkt. Und das macht dieses eigentlich so absurde Buch so lesenswert: diese teilweise brutal ehrliche Auseinandersetzungen und Betrachtungen eines ganz normalen Familienlebens. Die Herausforderungen, denen sich jedes einzelne Familienmitglied stellen muss, aber auch die, die die ganze Familie betreffen bzw. Auswirkungen auf alle haben. So fragt man sich nicht nur einmal, ob es nicht im Grunde doch gewisse Parallelen zum eigenen Leben gibt.

Das Eintauchen in die Welt der Familie Flynn mit all ihren Problemen, Beziehungen und Entwicklungen hat mir auf jeden Fall Freude bereitet. Vor allem am Ende ist die Handlung nicht immer ganz realistisch. Insgesamt jedoch eine Familiengeschichte mit außergewöhnlichen Charakteren, die auch vor Kritik an der Gesellschaft nicht zurückschreckt. Von mir erhält der Roman 3,5 Sterne, mathematisch korrekt aufgerundet 4 Sterne.

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