interessante Figuren bringen die Spannung
Das CampCamp Donkerbloem ist ein heruntergekommener Campingplatz in den Ardennen. Doch das soll sich jetzt ändern. Nachdem Wout Meertens, Besitzer einer heruntergekommenen Kölner Bar, ihn für einen Schnäppchenpreis ...
Camp Donkerbloem ist ein heruntergekommener Campingplatz in den Ardennen. Doch das soll sich jetzt ändern. Nachdem Wout Meertens, Besitzer einer heruntergekommenen Kölner Bar, ihn für einen Schnäppchenpreis gekauft hat, ist sein bester Freund, Tayfun Akyd, dort als Verwalter tätig. Erstmals hat Tayfun das Gefühl am richtigen Platz zu sein, wenn da nicht die Sehnsucht nach Frieda wäre…
Eines voran: diesen zweiten Band sollte man nur lesen, wenn man den ersten kennt. Denn hier trifft man auf alte Bekannte, auf altes Misstrauen und Hass, die bereits im ersten Teil ihren Ursprung haben. Noch immer will jemand, den der Autor wohlweißlich den Mörder oder Killer nennt, Frieda Stahnke aus dem Verkehr ziehen. Als brillante Ermittlerin ist sie einfach für die aktuellen Geschäfte, die sein Auftraggeber vorhat, zu gefährlich. Dabei ist Frieda gerade jetzt neben der Spur, wirft man ihr doch, dank fingierter Spuren, mehrere Verbrechen vor.
Ich empfand in diesem Teil Tayfun und Wout als die zentralen Figuren sehr gut beschrieben. Es hat mir gefallen, wie der Autor ihr Wesen, ihre Motivationen und auch ihre Reaktionen entwickelt hat. Gerade Tayfun, dieser ehemalige Boxer mit einem Herz aus Butter hatte es mir angetan. Kein Wunder, dass auch Frieda seine empathische Art zu schätzen weiß. Leider fand ich in diesem Teil der Trilogie aber die einzelnen Handlungsebenen, Camp, Köln, Hamburg, Lausitz, etwas losgelöst voneinander. Aber spannend war es auf jeden Fall, so dass ich 4 Lese-Sterne gebe.