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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2016

Ganz gut, aber nicht so gut wie Original-Sherlock!

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford
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Inhalt:

Jamie Watson, Nachfahre von Dr. Watson, besucht das Internat Sherringford in London. Dort trifft er auf die kühle und unnahbare Nachfahrin von Sherlock Holmes, Charlotte Holmes. Als beide als ...

Inhalt:

Jamie Watson, Nachfahre von Dr. Watson, besucht das Internat Sherringford in London. Dort trifft er auf die kühle und unnahbare Nachfahrin von Sherlock Holmes, Charlotte Holmes. Als beide als Hauptverdächtige in einen Mordfall verwickelt werden, versuchen sie gemeinsam, den Mord aufzuklären.

Meinung:

Als ich das Cover, den Titel und den Klappentext gesehen habe, war es um mich geschehen. Als Krimiliebhaberin (Sherlock Holmes, Hercules Poirot, Miss Marple, Conan) wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Leseprobe hatte mich nicht enttäuscht und deren Qualität zieht sich auch über das gesamte Buch. Die Geschichte erzählt ein "Sherlock-Krimi" mal anders. Kenner von Sir A.C. Doyles Büchern werden merken, dass der Schreibstil dieses vorliegenden Buchs sich ziemlich vom Original unterscheidet. Der Schreibstil ist jugendlich, frisch, modern und frech. Das Buch ist von der Sprache her leicht und flüssig zu lesen. Mir hat die schlagfertige Ausdrucksweise der Autorin bzw. Jamies, aus dessen Ich-Perspektive die Geschichte geschrieben ist, sehr gut gefallen, sie zauberte mir das eine oder andere Male ein großes Schmunzeln ins Gesicht. Die Hauptprotagonisten, Jamie und Charlotte, haben auf mich sehr sympathisch gewirkt. Ich habe deren Geschichte gerne verfolgt. Die Handlung war spannend und interessant, kommt aber leider nicht an das Original (Sir A.C. Doyles Bücher) heran. Trotzdem für Krimiliebhaber, die nichts gegen eine Prise jugendliche Frische und Humor haben, ein Leckerbissen. Dennoch hoffe ich, dass die Nachfolgebände mehr Potential aus diesem originellen Konzept schöpfen.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Besser als Band 1

Azur
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Dies ist der zweite Band einer Diologie.

Inhalt:

Azur, die Elite-Traumdiebin, hat sich in den Behüter Cedric verliebt. Nun sind sie ein Paar, doch ihre Liebe muss vor der Diebesgilde geheim gehalten ...

Dies ist der zweite Band einer Diologie.

Inhalt:

Azur, die Elite-Traumdiebin, hat sich in den Behüter Cedric verliebt. Nun sind sie ein Paar, doch ihre Liebe muss vor der Diebesgilde geheim gehalten werden. Denn Cedric ist ein Traumwächter. Wird ihrer beider Liebe bekannt, wird das Azurs Tod bedeuten. Um endgültig der Diebesgilde zu entkommen, schmieden sie gemeinsam einen Plan, die Gilde zu stürzen. Dadurch begibt sich Azur mehr als nur einmal in höchste Gefahr...

Meinung:

Im Vergleich zum ersten Band finde ich dieses Buch um Welten besser. Die Liebe zwischen Azur und Cedric hat sich weiterentwickelt und hat gewisse Tiefen erreicht. Der größte Kritikpunkt des letzten Bandes war die oberflächliche Darstellung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Das "Hach-ich-fühle-mich­-so-zu-ihm-hingezogen" hat sich zu meinem Glück gewandelt, nun sind sich beide ihrer Gefühle bewusst und gemeinsam gehen sie das eigentliche Problem an. Romantische Szenen gibt es dennoch, sind von der Menge her gut dosiert und sind nicht allzu aufdringlich. Die Handlung bewegt sich im Vergleich zum ersten Band schneller vorwärts und der Spannungsbogen hält den Leser in Atem. Das Ende war gut, die Szene am Friedhof fand ich sehr passend und hat mich gerührt. Diesem Band der Diologie gebe ich 4 Sterne, da die eigentliche Idee sehr originell ist und die Spannung und die Atmosphäre mich in den Bann gezogen haben.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Unterhaltsam und mit leckeren Rezepten!

Tannie Marias Rezepte für Liebe und Mord
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Inhalt:

Tannie Maria ist eine tüchtige Frau, die als Seelsorgerin für eine Lokalzeitung in Afrika arbeitet. Sie bekämpft Kummer mit leckeren Rezepten. Als eine junge Frau, die per Leserbrief sich ihr ...

Inhalt:

Tannie Maria ist eine tüchtige Frau, die als Seelsorgerin für eine Lokalzeitung in Afrika arbeitet. Sie bekämpft Kummer mit leckeren Rezepten. Als eine junge Frau, die per Leserbrief sich ihr anvertraut hat, stirbt, stürzt sie sich hinein in die Ermittlungen. Dem Kommissar Kannemeyer ist das allerdings gar nicht recht. Langsam kommen Tannie Maria und Herr Kannemeyer sich näher und dem Täter auf die Spur...

Meinung:

Tannie Marias Rezepte für Liebe und Mord ist ein unterhaltsames Buch. Ein Krimi, der locker fluffig leicht erzählt wird mit einer Prise Melancholie (wie z.B. Tannie Marias Gedanken an Fannie). Mit dem bunten Umschlag sieht das Buch zwar nicht aus wie ein Krimi, hat mein Interesse jedoch durch die tollen südafrikanischen Rezepte ködern können. Ich wurde nicht enttäuscht, denn im Anhang befinden sich 12 leckere Rezepte, die einem schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Tannie Maria und ihre Freundinnen sind nette Leute, sympathische und lustige Protagonisten, die stets bereit sind, anderen zu helfen. Sie sind überzeugt, dass Martines Ehemann diese umgebracht hat. Da mischen sie in den Ermittlungen ordentlich mit. Die Kriminalhandlung fand ich auch nicht schlecht, es gab ein gutes Motiv, der Täter war nicht vorhersehbar und der Spannungsbogen gut konstruiert. Die Rezepte und die leckeren Beschreibungen der Gerichte boten eine gute und schmackhafte Ergänzung zur Handlung. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, an wenigen Stellen war es langatmig, aber es war nicht allzu schlimm. Die Mischung aus Krimi, Koch- und Backbuch, Komödie ist der Autorin gut gelungen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, denn die Aufmachung des Buchs (Cover und Titel) war schön, der Plot war zufriedenstellend, die Idee originell und das Lesevergnügen war da.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Ein Jugendthriller für Mädchen.

Secrets
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Das ist der erste Teil einer zusammenhängenden Triologie, die von drei verschiedenen Autorinnen geschrieben wird.

Inhalt:

Emma, Kassy und Marie sind BFFs (Best Friends Forever). Doch auf Maries Abschiedsparty, ...

Das ist der erste Teil einer zusammenhängenden Triologie, die von drei verschiedenen Autorinnen geschrieben wird.

Inhalt:

Emma, Kassy und Marie sind BFFs (Best Friends Forever). Doch auf Maries Abschiedsparty, bevor sie für ein Auslandsjahr nach Australien fliegt, ereignet sich eine Tragödie: Marie stirbt - sie ist die Klippen hinunter gestürzt. Nun fragt Emma sich, was denn genau jene Nacht geschehen ist. Mit Trauer im Herz und depressiven Gedanken im Kopf, versucht sie herauszufinden, wer die Schuld an Maries Tod trägt, was genau passiert ist und warum.



Meinung:

Der Anfang beginnt mit viel "Normalität". Emma, Marie und Kassy sind Schulmädchen, die entsprechend ihrer Jugend die Zeit vor dem Ernst des Lebens genießen. In der Partynacht, als Marie ihren Abschied feiert, geschieht dann das Unfassbare. Ab diesem Zeitpunkt ist die Geschichte von Depressivität, Trauer und Geheimniskrämerei durchzogen. Diese Merkmale haben zum Verlauf der Handlung gepasst, die Handlung war logisch aufgebaut. Für meinen Geschmack war es ein bisschen zu viel Trauer und negative Gedanken, hätte auch gerne ein Lichtblick gesehen ;).

Das Cover und der Titel wirkten geheimnisvoll auf mich und sehr fesselnd. Die Aufmachung hatte meine Neugierde geweckt und bis zum bitteren Ende des Buchs und noch weiterhinaus wurde meine Neugierde noch nicht gestillt. Denn das offene Ende wirft mehr Fragen auf, als Antworten gegeben werden.

Die Innenseiten des Buchumschlags sind sehr kreativ gestaltet. Finde ich sehr authentisch im Vergleich zu dem, was sie darstellen sollen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und die Seitenanzahl beläuft sich auf ca. 200 Seiten, so dass das Buch schnell gelesen ist. Aber Achtung! - Die Geschichte macht Lust auf mehr, denn die Frage, was mit Marie an dem Abend geschehen ist, wird nicht in diesem Band beantwortet. Der Leser muss also wahrscheinlich noch zwei Bände lang zappeln, bevor er die Antwort erhält.

Emma, aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, wirkt auf mich falsch, heuchlerisch und ist keine gute Freundin. Zwar verstehe ich ihre Lage und kann ihr Handeln nachvollziehen, es ändert aber nichts daran, dass sie kein Rückgrat hat. Deshalb finde ich sie unsympathisch. Erst am Ende, als sie die Trauerrede gehalten hatte, hatte sie einiges bei mir wieder gut machen können. Denn dort hatte sie endlich ausgepackt und wenigstens in manchen Dingen die Wahrheit gesprochen.

Ich gebe dem Buch 3,8 Sterne, da das Buch und das Konzept der Triologie sehr interessant und originell war. Die Geschichte wurde auch sehr spannend konstruiert und macht neugierig auf die Fortsetzung, aber mit den Charakteren (z.B. Emma, Kassy, Daniel) konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Des Weiteren war die Atmosphäre der Geschichte zu bedrückend. Sehr viele Personen in dem Buch sind nur mit Trauern beschäftigt. Beide Kritikpunkte haben meinen Lesespaß ein wenig gemindert.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Schwarzer krimineller Humor für zwischendurch

Der tut nix, der will nur morden!
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Inhalt:

26 kurze Geschichten mit schwarzem, sarkastischem Humor. Die Lesezeit pro Geschichte ist um die 3-15 Minuten abhängig von der Länge der Geschichte.

Meinung:

Ich bin positiv angetan von dieser ...

Inhalt:

26 kurze Geschichten mit schwarzem, sarkastischem Humor. Die Lesezeit pro Geschichte ist um die 3-15 Minuten abhängig von der Länge der Geschichte.

Meinung:

Ich bin positiv angetan von dieser Sammlung an Kurzgeschichten. Die Ideen sind originell und die Gags sind meiner Meinung nach sehr schlau eingefädelt. Die Geschichten sind kurz und knackig, so dass man sie zwischendurch lesen kann. Der Erzählstil ist von Geschichte zu Geschichte anders - mal ein Monolog, dann wieder ein Chatdialog, eine normale Erzählung aus der 3. Person-Perspektive, ein neu erzähltes Märchen usw.. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich fand es sehr gut, da dadurch viel Abwechslung geboten wurde. Falls einem der Schreibstil bei einer Geschichte nicht gefallen sollte, auch nicht so schlimm, da sie recht kurz sind. Die Erzählungen haben unterschiedliche "Stimmungen": melancholische, witzige, humorvolle, nachdenkliche, leichte Geschichten - da ist alles dabei. Aber eines haben sie gemeinsam, nämlich einen Bezug zur Kriminalität bzw. in vielen Fällen auch Mord oder Tod. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen, da das Buch unterhaltsam, gut zu lesen und für zwischendurch immer geeignet war (4,5 Sterne).