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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2020

Was zum Lesen wenn sonst nichts da ist

An Ocean Between Us
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Avery hat einen großen Traum. Das Ballett tanzen. Dies macht sie seit ihrer Kindheit. Bis zu dem Tag wo alles vorbei ist. Ein Autounfall zerstört ihren Lebenstraum und hinterlässt ein schwarzes Loch und ...

Avery hat einen großen Traum. Das Ballett tanzen. Dies macht sie seit ihrer Kindheit. Bis zu dem Tag wo alles vorbei ist. Ein Autounfall zerstört ihren Lebenstraum und hinterlässt ein schwarzes Loch und das nicht wissen wie es im Leben weiter gehen soll. Nun ist sie am LaGuardia Community College.

Theo, der gefeierte Schwimmprofi der Universität. Dazu natürlich einer der hübschesten Männer, mit dem klassischen Ruf eine Frau nach der anderen abzuschleppen. Er ist bekannt für seine arrogante, zynische und recht bösen Charakterzüge. Diese bekommt auch Avery recht früh zu spüren.

Wir erfahren ganz zu Anfang das Avery einen Autounfall hat, welcher ihren Rücken so schlimm verletzt, dass sie niemals mehr tanzen wird. Es ist kein Geheimnis das Theo im Unfallauto saß, welches Avery von der Straße befördert hat. Nur das er und sein Cousin dachten es wäre nichts weiter passiert. Seit Montan plagen ihn Alpträume. Diese sollten das erste Mal besser werden, als er Avery auf dem College trifft. Doch er soll die Wahrheit erfahren und wie soll er ihr in die Augen schauen nachdem er weiß das er mir schuld ist?

Es ist recht früh erkennbar, dass die Geschichte in einer emotionalen Bredouille bei Theo endet. Wird er ihr die Wahrheit erzählen oder nicht?

Leide ist das Ganze von vorne rein so sehr vorhersehbar, dass es im Buch keine Überraschung gab und auch das Ende war recht vorhersehbar.

Schön fand ich die Nebencharaktere und die Geschichten wie die Entstehung der Band, wo ich fast schon mehr von lesen wollte. Ansonsten lesen wir halt viel vom Schwimmen, dem Verlust ihres Traumes von Avery und dem emotionalen Dilemma von Theo.

Alles in allem war die Geschichte gut zu lesen, aber es handelt sich nicht um ein Preisverdächtiges Buch.

Veröffentlicht am 06.05.2020

Kein Liebesroman sondern eine Aneinanderreihung von Gewalt

Never Too Late
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Dieses Buch ist das Gegenstück zum Buch „Never too close“. Hier waren Zoé und Jason nur Randfiguren, da es Mitbewohner bzw. Kumpel die Hauptcharaktere sind. Wir erleben nun die Geschichte der beiden, und ...

Dieses Buch ist das Gegenstück zum Buch „Never too close“. Hier waren Zoé und Jason nur Randfiguren, da es Mitbewohner bzw. Kumpel die Hauptcharaktere sind. Wir erleben nun die Geschichte der beiden, und auch Passagen aus dem ersten Buch aus ihrer Sicht.

Das Buch beginnt mit einer Warnung welche sich auf Themen wie Essstörungen und Gewalt beziehen und diese im Buch vermehrt vorkommen sollen. Sowas gehört jedoch nicht ins Buch, sondern auf die Rückseite. Denn grade die junge Leserschaft, kann meines Erachtens ein falsches Bild der Protagonisten bekommen und Fehler begehen wie diese.

Zur Geschichte und den Charakteren:

Zoé ist 20 Jahre jung, lebt in Paris und studiert Mode. So wie ihre Zimmermitbewohnerin Violette. Die beiden Mädchen teilen sich ein Zimmer und in der Wohnung lebt ebenfalls Loan. Diese beiden haben im ersten Buch ihre eigene Liebesgeschichte. In diesem hier, finden Jason und Zoé. Sie ist jung, sehr hübsch, natürlich schlank und mit ihren pinken Haaren sehr auffällig. Sie liebt Mode und hat ein Ziel, welches sie erreichen will. Nach außen ist sie zickig und unnahbar. Männerverschleiß ist bei ihr Normalität.

Aber sie kann auch anders, und dies erfahren wir direkt zum Anfang des Buches. Wir erfahren das sie mit Sara zusammengekommen ist. Einem süßen Mädchen, so wie sie damals auch vor vier Jahren war. Für Zoé war es erst ein Schock, da sie nicht wusste das sie auf Mädchen steht. Aber die Liebe hatte damals keine Chance, wie wir recht früh erfahren. Denn in wechselnden Zeiten, erleben wir das damals und das heute. Damals, wie sie noch zur Schule ging und bei ihrer Mutter und ihrem gestörten Bruder lebt. Dieser erfährt von der Liebelei und stellt sich recht brutal dagegen. Nach und nach erfahren wir im Buch, was aus Sara wurde und warum Zoé so sehr an einer Liste hängt, die sie mit ihre zusammen aufgesetzt hat. Mit Dingen, die sie unbedingt im Leben mal machen will.

In der Gegenwart erleben wir wie sie mit Jason zusammenkommt. Eine schwierige und langatmige Geschichte, da Zoé aus sehr schweren Verhältnissen kommt. Kein Vater, eine Mutter, die auch nicht durch Einsatz in Sachen Liebe und Geborgenheit glänzt und ein gewalttätiger Bruder, der nicht davor zurückschreckt, sie zu schlagen, damals wie heute, sind schwer Laster, die sie verfolgen und ihr das Leben schwer machen. Vor allem da es ihr Geheimnis ist und niemand davon weiß.

Jason kommt aus reichem Hause und will nur seine Selbstständigkeit leben. Ohne Geld und das Einmischen seiner Familie. Mit einer Schwester kommt er sehr gut zurecht, mit der anderen überhaupt nicht. Sein Vater will ihn in eine Richtung drängen, Jason stellt sich dagegen. Er ist der Clown, der Leute gerne nervt und seine Sprüche sind schonmal sehr daneben. Aber er hat ein sehr gutes Herz und zieht liebevoll drei kleine Kätzchen groß. Diese sind die heimlichen Stars im Buch.

So treffen zwei Menschen, mit unterschiedlichen Vorgeschichten aufeinander und es braucht alles viel Zeit und vertrauen, um zu wachsen und bis sich beide eingestehen, dass sie eine Beziehung führen. Gerade für Zoé ist es der schwerster Schritt überhaupt.

Die Kapitel werden im Wechsel von den beiden erzählt. Dabei war mir Jason ständig lieber gewesen, da Zoé extrem anstrengend gewesen ist. Nach außen ist sie die Superzicke die nichts an sich ranlassen will, dumme Entscheidungen trifft und einfach nicht begriffen hat, dass man mit Männer ins Bett schleifen keinen Preis bekommt.

Da Zoé aber auch allen Mist erwischt, ist ihre Erzählung eine lange, depressive, sehr negative Geschichte. Der Verlust von Sara hat sie sehr mitgenommen und lässt sie regelmäßig dem Leser wissen. Dann werden wir mit ihrer Essstörung vertraut gemacht, dass sie zu Saras Zeiten schon richtig runtergehungert war, bis auf die 40 kg. Sie sich immer zu fett vorkommt, sie Tagelang nichts essen würde. Ihren Ärger mir ihrem gestörten Bruder, der sie bedroht, Autoreifen zersticht, sie schlägt und um ihr Geld bringt. Die Depressionen welche Zoé erlebt. Alles ziemlich viel und ziemlich heftig. Daneben eine Liebesgeschichte aufzubauen ist für mich absolut schlecht gewählt.

Die Autorin wusste schon, dass es nicht auf Nächstenliebe treffen würde und hat daher ein Nachwort eingebaut, in dem sie sagt, dass sie folgende Erfahrungen selbst gemacht hat, von Freunden gehört habe oder es bei anderen gesehen habe. Sie diese Themen immens wichtig findet und niemand sich dafür schämen muss Hilfe zu suchen. Das jeder Stark sein kann und Hilfe nichts mit Schwäche zu tun habe. Ja, da gebe ich ihr Recht. Aber ein Buch für so junge Leser, welches so viel Gewalt in der Familie aufweist und eine junge frau, die so immens ihren Körper schändet, mit rumv.. und einer Essensucht, ist für mich keine Grundlage für eine Liebesgeschichte. So hätte sie diese Themen in einem ganz eigenständigen Buch einbringen können. Nur das sie dann nicht die Reichweite erreicht hätte wie hier, denn der Erfolg des ersten Buches war ihr Sprungbrett für dieses zweite.

Somit habe ich ein Buch, wo die Geschichte nicht passt. Die Themen unpassend sind. Zoé als Charakter mir einfach zu unsympathisch ist. Familienzusammenhalt ist das eine, aber das was hier passiert und sich das so gefallen zu lassen, ist für mich das falsche Bild für einen Roman für so junge Menschen.

Daher muss ich zwei Punkte abziehen und weiß für mich, dass ich in Zukunft keine Bücher der Autorin mehr lesen werde. Einfach weil der Schreibstil schon zu zäh und langweilig ist, mal von der Thematik nicht weggesehen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2020

Sektenmord oder doch Serienmörder?

Der Schmerzsammler
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Dieser Krimi hat sich zur Aufgabe gemacht, den Leser mal so richtig an der Nase rumzuführen. Das Buch wird in den meisten Abschnitten von der Profilerin und Sektenexpertin des LKA Düsseldorf, Fran Miller ...

Dieser Krimi hat sich zur Aufgabe gemacht, den Leser mal so richtig an der Nase rumzuführen. Das Buch wird in den meisten Abschnitten von der Profilerin und Sektenexpertin des LKA Düsseldorf, Fran Miller erzählt. Diese ist eine taffe Polizistin, welche im Leben schon so einige Hürden nehmen musste. Wir erfahren von ihrem sehr schlechten Verhältnis zu ihrem Vater und das angeknackste Verhältnis zu Schwester und Mutter. Hier ist die taffe Polizistin sehr kleinlaut, was mir persönlich gar nicht zugesagt hat. Auf der Arbeit ist sie die Expertin und erfreut sich, wenn mal Arbeit reinkommt, die ihr Wissen verlangt. Wobei sie natürlich Mitleid mit den Opfern empfindet. Als man erfährt das es mehrere Messen mit Blut auf dem Friedhof gab, wendet man sich an sie. Die Ermittlungen gelangen richtig in Fahrt, als dann die ersten toten und gefolterten Opfer erscheinen.

Wir lesen aus der Sicht von Lars Rüttgen, dass dieser der Anführer einer Sekte ist und einen weiteren Jungen und zwei Mädels ihm unterworfen sind. Hühner werden geköpft, Blut getrunken und unter Drogen vergewaltigt er eines der Mädchen, damit sie Lucifer austrägt. Er fliegt von der Schule und wird auf Grund der Drohung gegen eine Lehrerin für die Polizei präsent. Aber ist er in der Lage Menschen zu töten und deren Rücken zu markieren?

Aber da ist noch die dritte Person, welche uns unbekannt bleibt, die erzählt was ihr gefällt. Und das ist Fran.

Der Krimi lässt bis zum Ende die Frage offen, wer nun wen getötet hat und ob es alles aufgrund von religiösen Fanatismus passiert ist.

Die Geschichte hat leider ihre Längen und ich fand, es fehlte auch der Biss in der ganzen Zeit. Fran Miller als Charakter war ok, aber nicht herausragend. Besonders nicht, wenn man sich als erwachsene Frau von seinen Vater schikanieren lässt.

Das Ende war dann noch sehr übertrieben und mir tut sie leid, denn da hat man schon übertrieben.

Alles in allem kein Krimi der sich wirklich zu lesen gelohnt hätte.

Veröffentlicht am 31.03.2020

Warum muss Rome böse sein wenn Julia nicht mit der Welt klar kommt

Bad Romeo - Ich werde immer bei dir sein
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Im zweiten Teil erfahren wir wie es weiter geht nach dem der erste mit einem Cliffhanger geendet hat. Gerade die Frage was nun passiert ist das die beiden sich getrennt haben und Cassie sich so sehr verändert ...

Im zweiten Teil erfahren wir wie es weiter geht nach dem der erste mit einem Cliffhanger geendet hat. Gerade die Frage was nun passiert ist das die beiden sich getrennt haben und Cassie sich so sehr verändert hat macht schon neugierig. Selten lese ich den zweiten Teil so schnell nach dem ersten, aber hier musste es einfach sein.

So erleben wir nun die Geschichte aus der Sicht von Ethan. Beim ihm sind die Tagebücher sehr aufschlussreich, um ihn und seine Gefühle zu verstehen. Das was er nicht ausspricht, das schreibt er und wir erleben einen Menschen, der sehr mit sich zu kämpfen hat und mit seinen Dämonen. Die Eifersucht, welche er empfindet und schon oft für Ärger gesorgt hat. Aber auch die unendlich große Liebe die er für Cassie empfindet.

Zugleich sehen wir in der Vergangenheit wie die Zeit an der Schauspielschule weiterging. Hier kann ich ihn schon verstehen, denn Nacktszenen sind schon heftig und vor allem wenn es die eigene Freundin betrifft.

Wir erleben das Hin und Her aus Zusammensein und getrennt, Nähe zulassen und Distanz, einer Affäre, von der niemand wissen soll, weil er der Böse ist der Cassie so kaputt gemacht hat. Hier war ich echt genervt. Sie wurde von ihm nie misshandelt und schlecht behandelt, aber genau so reagiert sie auf alles von ihm und so behandelt die Umwelt ihn. Ich fand es schon derbste übertrieben. Dann die heimliche Affäre, weil sie niemanden davon erzählen wollte. Darauf hätte ich an seiner Stelle keine Lust gehabt.

Leider hat mich Cassie in diesem Band extrem genervt und ich war klar für Ethan. Er geht zur Therapie, er holt sich Hilfe und will an sich arbeiten. Aber sie ist das kleine arme Mädchen was aber meint für Sex reif genug zu sein aber eben nicht so wirkt.

Für mich ein sehr viel schwächerer zweiter Teil, da Cassie die Geschichte zu sehr runterzieht und mir Ethan dauerhaft als zu sehr der Böse dargestellt wurde, obwohl gerade er an sich und an der Beziehung zu Cassie arbeitet.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Die Todsünden sind hier eher banal

Saligia
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Eine Schule für Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Sie verkörpern die Todsünden. Doch die klassischen Teenagersorgen sind mehr im Vordergrund als die speziellen Sorgen

Eine Schule, die Schüler alle ...

Eine Schule für Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Sie verkörpern die Todsünden. Doch die klassischen Teenagersorgen sind mehr im Vordergrund als die speziellen Sorgen

Eine Schule, die Schüler alle Träger der sieben Todsünden und die neue Mitschülerin. Was sich so wunderbar interessant anhört, war leider zum Ende hin dann doch eher medium.

Hauptcharakterin ist die 16jähirge Keira. In ihrer Schule haben alle Angst vor ihr. Bei nur jeder bestehenden Möglichkeit rastet sie aus und gibt ihrer Wut nach. Als „Creepy Keira“ wird sie dort bezeichnet. Was sie nicht weiß ist, dass sie ein Mensch mit der Todsünde Zorn in sich ist. Diese Menschen bezeichnet man als Saligia.

Nach einem Vorfall in einem Park steht am nächsten Tag der unbekannte Elliot an ihrer Schule. Dieser sagt von sich das er ein Sucher ist. Er sucht Menschen wie Keira welche über besondere Fähigkeiten verfügen. Die Fähigkeit Menschen mental zu beeinflussen und dies in Form der sieben Todsünden. Natürlich kann sie dem was er sagt nicht glauben, auch wenn sie seit Kindheitstagen merkt, dass sie anders ist und Leute in ihrer Gegenwart aggressiv reagieren, teilweise auch aus dem nichts heraus.

Da ihr zu Hause aber nur aus sich und ihrer Mutter besteht und hier das Verhältnis auch mehr als gefroren ist, nimmt sie das Angebot an, eine exklusive Shcule zu besuchen, wo es noch mehr Menschen gibt wie sie es ist. Am Eliteinternat der Canterbury School of Excellence (CSE) trifft sie auf weitere Saligia. Dieser Begriff setzt sich aus den sieben Todsünden zusammen, welche leider nur einmal im vorderen Teil des Buches erklärt werden und dann leider in einem letzten Abschnitt zum nachlesen fehlen. Hier kommt sie in ein Zimmer mit fünf weiteren Mädchen, welche jede für sich eine der Sünden wiederspiegelt. Zimmernachbarin Nummer sieben fehlt, aber niemand geht davon aus was passiert sein könnte. Dies ändert sich sehr schnell als das fehlende Mädchen tot aufgefunden wird und Keira sich fragt wo sie da gelandet ist.

Keira als Charakter ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ihre eigentlich sehr umgängliche und freundliche Art ist natürlich ein krasser Gegensatz zum Zorn, welchen sie verkörpert und leider nicht kontrollieren kann. Wir erfahren von einem tödlichen Unfall ihres Vaters, in der heimischen Wohnung bei einem Streit zwischen ihm und seiner Mutter. Die Geschichte ist aber noch nicht abgeschlossen und beinhaltet für sie noch viele offene Fragen. Die Kontrolle über ihre Fähigkeit zu gewinnen ist wirklich wichtig für sie. Den Kontakt zu den anderen Mädchen zu schließen ist natürlich nicht einfach, vor allem wenn diese teilweise noch verbotenerweise mit ihren Kräften spielen.

Zu den Mädels aus ihrem Zimmer kann man leider wenig sagen außer, dass es die anderen Todsünden sind. Alle werden nur oberflächlich und kurz behandelt. Hier und da mal ein Gespräch wo ich überlegen musste welche Eigenschaft dieses Mädchen hatte. Hier war meine Lust immer umzublättern sehr gering, so dass ich auf einen Spickzettel schauen musste. Hier hätte ich mir erneut einen Abschnitt im hinteren Buchende gewünscht wo ich immer mal wieder hätte nachschauen können. Schön fand ich aber, dass hier die üblichen Jugendprobleme, wie Eltern ohne Interesse, Liebeskummer, Schuldruck, mit dabei waren. Den egal welche Sünde man vertritt, die Probleme aller Jugendlichen sind dieselben und natürlich dann noch die speziellen welche hier hinzukommen.

Der Charakter, der einem noch etwas nähergebracht wurde und welcher dann auch seine eigenen Kapitel hatte, war der von Elliot. Über ihm erfahren wir etwas mehr und über ihn auch über Kieras Vergangenheit. Auch solches was sie selbst nicht erfahren hat innerhalb des ersten Buches.

Leider hat die Story im Ganzen dann aber ziemlich viel Tiefschlag. Keira und ihre Sünde als Mittelpunkt des Geschehens waren schon recht gut zu lesen. Jedoch fehlte mir der Bezug zu den anderen Schülern und hier hätte ich mehr von ihnen erfahren, als dass sie nur als Randfiguren genutzt wurden. Ich gehe davon aus das jede noch ihr eigenes Buch bekommen soll, nur dass es so nicht reizt sich ein weiteres Buch zu kaufen.

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