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Veröffentlicht am 23.05.2020

Eine schöne Geschichte, die ich als Abschluss aber nicht gebraucht hätte.

Driven. Verbunden
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Der vierte Band setzt etwa fünf Jahre nach dem dritten Band ein. Der Alltag hat sich bei Colton und Rylee eingespielt, sie führen eine glückliche Ehe, haben Jobs die sie lieben und erwarten endlich ihr ...

Der vierte Band setzt etwa fünf Jahre nach dem dritten Band ein. Der Alltag hat sich bei Colton und Rylee eingespielt, sie führen eine glückliche Ehe, haben Jobs die sie lieben und erwarten endlich ihr erstes Kind. Alles scheint sehr harmonisch und sorgenfrei, bis ein Bekannter aus vergangenen Tagen wieder auftaucht und ihr Leben in einen Albtraum verwandelt.
Ich finde es schön zu sehen wie Colton sich entwickelt hat und das auch die letzten offen gebliebenen Fragen zu seiner Vergangenheit aufgeklärt wurden. Er wirkt in den Buch viel reifer und rennt nicht mehr vor seinen Problemen davon. Er setzt alles daran die Personen die er liebt zu schützen und übernimmt eigentlich Rylees Rolle, indem er versucht alles zusammenzuhalten und Rylee eine Stütze zu sein, wie sie sonst ihm.
Rylee muss sich mit vielen Problemen auseinandersetzen und erleidet einige Rückschläge. Es sollte die glücklichste Zeit in ihrem Leben sein, doch sie versinkt immer mehr in einem Loch und muss sich mehr den je auf Colton verlassen. Sie findet zum Ende des Buches ihre Stärke wieder, aber da vorher ein großer Fokus auf ihren Problem lag, kam mir das Ende etwas zu schnell. Gerade auch die Situation mit Zander hätte durchaus noch mehr Raum verdient und wurde auch ziemlich schnell abgehandelt.
Insgesamt mochte ich auch diesen Band, find ihn aber nicht so gelungen wie die anderen. Er bekommt 4/5 Herzen, weil ich Rylee und Colton liebe, aber ich hätte den Band dennoch nicht als Abschluss gebraucht.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Eine romantische Lovestory

Happy End für zwei
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Ich hatte das Glück das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung zum Buch:
Wir können in dieser Geschichte mitverfolgen ...

Ich hatte das Glück das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung zum Buch:
Wir können in dieser Geschichte mitverfolgen wie Evie sich auf die Suche nach ihrem Mr. Right macht, was gar nicht so einfach ist. In dem Versuch die Liebe wie in einer romantischen Komödie zu finden stößt sie auf verschiedene Widerstände und und löst einige größere und kleinere Katastrophen aus, die einen echt zum lachen bringen. Besonders witzig ist ihre Idee, ihren Mr. Right in einem etwas anderen Buchclub zu finden, von dessen Spezialisierung sie nichts wusste.
Der Schreibstil von Rachel Winters ist sehr angenehm zu lesen und ich mochte die Idee immer kleine Abschnitte einzubauen, die wie ein Drehbuch aufgebaut sind.
Evie ist eine liebenswerte Person, die gerne mal ins Fettnäpfchen tritt und sehr witzig sein kann, aber auch Durchhaltevermögen besitzt und um das kämpft was ihr wichtig ist.
Der Spitzname supernerviger Oberbubi, denn Evies Freunde Ezra verpasst haben trifft seinen Charakter ziemlich gut, allerdings hätte Evie ohne ihn nie ihren magischen Moment oder ihr Happy End bekommen, weshalb ich ihm seine Art verzeihen kann.
Ben und seine Tochter Anette mochte ich sehr, Anette ist einfach super witzig und süß und Ben konnte ich nach einigen Anfangsschwierigkeiten auch richtig ins Herz schließen.
Was mir nicht so gefallen hat, war das einige Stellen zu überspitzt dargestellt waren. Wenn eine Sache schief ging, dann wurde immer direkt eine Kettenreaktion ausgelöst und es entstand ein riesen Drama.
Nichts desto trotz ist es ein witziges und flüssig zu lesendes Buch, dass einen gut unterhält, mir aber teilweise etwas zu kitschig war.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ein interessanter Auftakt, auch wenn ich mit der Protagonistin nicht ganz warm geworden bin

Where the Night Falls (School of Darkness 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Schnell findet man sich im Academy Alltag mit Aurelia/ Auri wieder und verfolgt ihr Leben dort. Ich mochte die Idee des Internats, an dem Nachtwesen und Menschen gemeinsam ausgebildet werden und fand das Setting der Academy auch gut beschrieben, ich hätte mir aber ein wenig mehr zu den Nachtwesen und vielleicht auch zu der Welt außerhalb des Internats gewünscht, aber das kann ja noch in Band zwei kommen.
Aurelia ist die Tochter eines der Lehrer des Internats und lebt seit klein auf dort. Da sie die einzige Magiebegabte ist, die diese nicht kontrollieren kann, ist sie eher eine Außenseiterin und hägt viel mit ihrem Bruder Cal ab. Ich muss leider sagen, dass ich nur bedingt mit Aurelia warm geworden bin, weil sie doch recht weinerlich die meiste Zeit ist. Ich mag meine Protagonistinnen einfach lieber, wenn sie ein bisschen Badass sind. Ihre Gedanken drehen sich wirklich viel darum, dass sie keine Freunde hat, keiner sie mag etc. Sie vergeht oft in Selbstmitleid und Traurigkeit, dass war auf Dauer ein wenig anstrengend (und ja ich weiß sie ist erst 17, aber trotzdem😅).
Die Charaktere um sie herum bleiben da auch ein wenig (für mich) auf der Strecke. Gerade über Cal und auch Nate hätte ich gerne mehr erfahren. Nate bleibt die meiste Zeit des Buches einfach mysteriös, man weiß nicht warum er handelt, wie er handelt und ich habe auch noch ganz verstanden, was Aurelia an ihm findet. Die Rückblicke was sie verbunden hat, waren eher kurz und in der aktuellen Zeit hat mir die Chemie gefehlt.
Der Spannungsbogen wird dazu auch eher flach gehalten, Aurelia, Nate, Cal und Eleanor versuchen herauszufinden, was mit den verschwundenen Mädchen passiert, aber richtig spannend wird es erst zum Schluss.
Insgesamt hat mir die Geschichte zwar durchaus gefallen, es war in Ordnung, dass alles eher Slow Burn passiert und nicht wirklich super spannend ist, aber was mich wirklich gestört hat, war Auri mit ihren ewig kreisenden Gedanken und das keine richtige Entwicklung bei ihr zu erkennen war. Dennoch bin ich gespannt auf Teil zwei, gerade weil am Ende alles durcheinander geworfen wurde und kaum aufgeworfene Fragen bisher beantwortet wurden.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Da möchte ich glatt mal eine Bibliothek mit botanischen Garten besuchen

Botanic Hearts
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist angenehm flussig, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist angenehm flussig, auch wenn ich einen Moment brauchte, um mich auf die Erzählperspektive einzulassen. Was ich ganz cool fand, war die genderneutrale Sprache, die verwendet wurde, ich kann mir vorstellen, dass es einige im Lesefluss behindert, mich hat es zum Glück nicht gestört.
Doch jetzt zur Geschichte. Es geht um Tansy, eine junge Mutter, die durch einen Hurricane plotzlich vor dem nicht steht. Obwohl sie und ihre Tochter bald zurück in ihr Haus können, ist die Bibliothek, von der Tansy die Leiterin ist, nicht so schnell wieder einzugsbereit und so müssen sie und ihr Team kurzzeitig in den botanischen Garten ziehen. Dies bringt natürlich nicht nur einige Hindernisse und Chaos, sondern auch humorvolle Situationen mit, denn Jack, der Leiter des Gartens, ist so gar nicht begeistert von den neuen Untermietern.
Tansy kann man für ihren Mut und ihre Willensstärke nur bewundern. Sie hat schon einige Verluste erlitten und steht immer wieder auf. Auch wie sie für sich und ihre Tochter Briar kämpft, mochte ich sehr. Die Beziehung der beiden war wirklich sehr liebevoll und eines meiner Highlights des Buches.
Jack ist der typische Kandidat für Harte Schale, weicher Kern. Ebenso wie Tansy wird sein Handeln von seiner Vergangenheit beeinflusst. Er hat ebenfalls schon einiges erlebt und versteckt sich hinter seiner abweisenden Art, doch gerade an seiner liebevollen Beziehung zu seiner Halbschwester erkennt man seinen weichen Kern.
Die Beziehungsentwicklung der beiden ist geprägt von Wortgefechten, aber man merkt doch die Spannung und Chemie dahinter, selbst wenn sich die Berge dieser zu Beginn beide noch nicht so recht eingestehen wollen. Leider kamen nur die Emotionen der beiden nicht so richtig bei mir an. Es hat mir einfach ein wenig an Tiefe gefehlt und dadurch konnte ich auch keine komplette Bindung zu ihneb aufbauen, um wirklich richtig mitzufiebern. Einige Punkte hätten durchaus noch näher beleuchtet werden können, aber es blieb alles recht oberflächlich.
Ich fand auch gerade zum Mittelteil und Ende des Buches hin, gab es einige Szenen, die sich schon etwas gezogen haben.
Zudem gab es allgemein auch gar nicht so viel Handlung, da hätte z.B. vielleicht noch ein größerer Fokus auf dem Bibliotheksthema liegen können.
Mein Highlight des Buches war der Schauplatz des botanischen Gartens, ich mochte das Setting sehr und auch die Atmosphare, die geschaffen wurde. Zudem fand ich die Erklärungen zu den verschiedenen Pflanzen spannend.
Insgesamt konnte man das Buch gut lesen und die Thematik rund um die Bibliothek und den botanischen Garten hat mir gut gefallen. Doch ich finde, man hätte einfach noch ein bisschen mehr rausholen können und auch etwas mehr Tiefe hätte der Beziehung von Tansy und Jack gutgetan.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Eine düstere Hexengeschichte mit einer mutigen Protagonistin

Her Dark Power
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und die Mischung aus klassischer Hexengeschichte (mit Kräutern, Besenfliegen und Ritualen) mit modernen und individuellen Aspekten (wie das Crescent College) etc. mochte ich wirklich gerne.
Vielleicht war mir der Anfang im Verhältnis der Geschichte ein wenig zu lang. Es wird sich viel mit Erklärungen zum Worldbuilding und zur Magie aufgehalten, was ich zwar gut und wichtig für die Geschichte finde, aber am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Zeit fehlt, da alles eher hektisch und etwas überstürzt wirkte.
Prinzipiell mochte ich aber die Idee der Geschichte. Edda wächst mit dem festen Glauben auf, bei ihrer Initiationszeremonie eine der drei Gruppen zugeteilt zu werden. Doch anders als bei den anderen Hexen ihres Dorfes, schlummert etwas Dunkles in ihr. Eine Macht, die sie nicht kontrollieren kann und als diese aus ihr rausbricht, wird sie kurzerhand ans Crescent College geschickt, an dem junge dunkle Hexen ihre Magie beherrschen lernen. Es beginnt eine turbulente Zeit, voller Gefahren, Intrigen, Geheimnisse und mitten drin ist da noch Morven, der Eda gleichzeitig fasziniert und ängstigt.
Edda mochte ich grundlegend gerne. Sie ist manchmal etwas sprunghaft und etwas naiv, aber das lässt sich, denke ich, auf ihr bisheriges, doch eher abgeschiedenes Leben zurückführen. Ich mochte, dass sie sich durchschlägt und nicht aufgibt, dass sie Kampfgeist entwickelt und mit allen Mitteln versucht, die Wahrheit über sie und ihre Macht herauszufinden.
Mit Morven hatte ich so meine Probleme. Ich habe kein Problem mit grüblerischen, mysteriösen Protagonisten, aber zu ihm konnte ich keine Verbindung aufbauen. Er ist mir nach wie vor ein Rätsel, da man recht wenig über ihn erfährt und seine Handlungen sind irgendwie auch alles andere als sympathisch.
Deswegen konnte ich auch die Beziehungsentwicklung zwischen ihm und Eda wohl nicht so fühlen. Ich finde es gab recht wenig emotionale Momente zwischen ihnen. Momente, die in die Tiefe gehen und eine richtige Verbindung zeigen. Zudem sind Morvens Motive und Gefühle irgendwie unklar, weshalb ich Eddas Zurückhaltung verstehen konnte.
Wenn ich dagegen total mochte, war Myr die Freundin von Edda, sie ist super unterstützend und herzlich. Sie hat die düstere Stimmung oft aufgehellt.
Das Ende war dann tatsächlich auch nicht wirklich überraschend, ich habe damit gerechnet, dass die Entwicklung in diese Richtung läuft. Nur mit Reik, dem neuen mysteriösen Hexer, habe ich nicht gerechnet. Ob ich das jetzt gut finde soll, dass noch ein zweiter potenzieller Love Interest kommt, wenn ich noch über den ersten so viele Fragen habe, weiß ich nicht so recht, aber ich bin gespannt, wie sich alles in Teil zwei entfaltet.
Insgesamt ein gelungener Auftakt, der mir durchaus gefallen hat vom Worldbuilding und Magiesystem her. Auch Eda mochte ich, nur leider war mir Morven wirklich nicht so sympathisch und auch das Ende war etwas überstürzt. Ich hoffe sehr, im zweiten Band noch mehr über die anderen magischen Wesen zu erfahren und noch mehr zu den nun zwei potenziellen Love Interests.

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