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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2020

Neuartige Zukuntstechnologie

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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„Vortex 1“ von Anna Benning entführt den Leser in eine dystopische Zukunft mit brandneuer Technologie, die so ausgeklügelt und raffiniert ist, dass es es schon fast an Magie grenzt. Der Auftakt einer neuen ...

„Vortex 1“ von Anna Benning entführt den Leser in eine dystopische Zukunft mit brandneuer Technologie, die so ausgeklügelt und raffiniert ist, dass es es schon fast an Magie grenzt. Der Auftakt einer neuen Sci-Fic-Trilogie ist spannend bis zum Schluss und kann durch unvorhersehbare Wendungen bestimmt die hartnäckigsten Geschichten-Weiterdenker unter uns noch überraschen!

Zugegeben: Am Anfang wird man mitten in die Handlung geschmissen und von so vielen Ereignissen überrumpelt, dass man leicht den Überblick verliert. Die fehlenden Infos erhält man auch erst im weiteren Verlauf, somit darf man sich vorerst noch etwas treiben lassen.
Auch die Charaktere hätten mehr Backgroundstorys haben dürfen, was womöglich zu noch ausführlicheren Beschreibungen geführt hätte.
Apropos Beschreibungen: Man merkt sofort, dass die Autorin ein Fable für Momentaufnahmen hat. Ihre detailreiche und bildhafte Sprache versetzen den Leser regelrecht in eine andere Dimension. Zeitweise hatte ich das Gefühl, wirklich im grünen, fruchtbaren Wald zu spatzieren oder mich in der sterilen Großstadt zu befinden.

Mein Fazit: Die Protagonisten hätten sich gerne noch etwas näher kommen können um mich emotional ganz zu packen, dafür konnte die futuristische Kulisse und unglaublich fesselnde Storyline mich ganz für das Buch einnehmen. Ein toller Auftakt in seinem Genre, ich freue mich auf die weiteren Teile und hoffe auch, dass die Gefühle dann etwas tiefer gehen werden!

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Veröffentlicht am 04.09.2020

unterhaltsame Zusammenstellung von Magie und Wirklichkeit

Midnight Chronicles - Schattenblick
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„Schattenblick“ ist der erste Band von der „Midnight Chronicles“-Reihe. Das New-Adult-Fantasy-Abenteuer beginnt mit einer charakterstarken Protagonistin und einer spannungsgeladener Geschichte:
Die Lesereise ...

„Schattenblick“ ist der erste Band von der „Midnight Chronicles“-Reihe. Das New-Adult-Fantasy-Abenteuer beginnt mit einer charakterstarken Protagonistin und einer spannungsgeladener Geschichte:
Die Lesereise beginnt für uns im Londoner Hauptquartier, das in der heutigen modernen Welt zusammen mit Magie, übernatürlichen Wesen und mittelalterlichen Waffen koexistiert. Verborgen durch einen Tarnzauber sind die „Hunter“ dafür zuständig, dass ihr Gebiet vor mysteriösen Kreaturen geschützt wird. Mir persönlich gefällt die Adaption, dass das alles im gleichen Raum mit der Wirklichkeit spielt, jedoch behielt ich von Anfang an ein kritisches Auge auf die Folgewirkungen und Sachbeschädigungen, die durch evtl. Kämpfe verursacht wurden. Dass die normalen Menschen kein bisschen Verdacht schöpfen, obwohl doch so viel um sie herum passiert und sie ja so gewaltig in Gefahr schweben, fand ich ehrlich gesagt leicht unmöglich und nicht ganz logisch.

Apropos Kämpfe: Die aufwändige Ausstattung, mit denen die Hunter auf ihre nächtliche Jagd aufbrechen, war spannungsvoll sehr aufziehend. Als Leser hatte ich immer das Gefühl, jetzt gehts richtig los, das muss ein epischer Kampf werden. Mir gefiel es, dass ich selbst nervös wurde und mich irgendwie beteiligen wollte, mit ihnen gegen das Böse zu kämpfen und für Sicherheit zu sorgen. Obwohl diese Spannung immer steil in die Höhe schoss, flaute es ziemlich schnell wieder ab, da diese Szenen etwas zu kurz gehalten wurden und eine Lösung leicht zu finden war.

Über die Charaktere könnte ich Unmengen schreiben. Ich liebe ihre Zusammenstellung der verschiedenen Figuren, die Harmonie innerhalb eines Quartiers und den Zusammenhalt als Hunter. Trotz einigen Macken, die sie aber umso authentischer machen, ist jede Persönlichkeit individuell und enthält viel Potenzial, mit ihnen zu wachsen und sich zu verwirklichen. Da es noch ganz viele Bände dieser Reihe geben wird, vermute ich mal, dass auch der Fokus auf die Protagonisten sich noch ändern könnte, denn ich finde jeder Hunter aus dem ersten Band sollte seine eigene Geschichte bekommen.

Wer also eine spannungsgeladene New Adult-Serie mit Fantasy-Hintergrund in realer Welt sucht und auch bereit ist, dass sein Leseabenteuer nicht nach dem ersten Band enden wird, der wird den Auftakt „Schattenblick“ lieben!

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Veröffentlicht am 16.07.2020

spitzen Romantasy in der modernen Zeit

Stolen 1: Verwoben in Liebe
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Das Cover von „Stolen 1: Verwoben in Liebe“ ist auf Anhieb ein absoluter Blickfang. Die Kombination aus Schrift und Grafik symbolisiert die eigentliche Thematik des Buches, was mir auch im Laufe des Lesens ...

Das Cover von „Stolen 1: Verwoben in Liebe“ ist auf Anhieb ein absoluter Blickfang. Die Kombination aus Schrift und Grafik symbolisiert die eigentliche Thematik des Buches, was mir auch im Laufe des Lesens immer mehr aufgefallen ist. Dass diese schwarzen Weben, wie sie beschrieben werden, sich ausbreiten sorgt auch ein bisschen für Gänsehaut und ist absolut gelungen!

Dieses war mein erstes Buch der Autorin, Emily Bold, und kann ganz klar sagen, dass mir ihre Art des Erzählens und Worte formen richtig gut gefällt. Der Schreibstil ist locker, aber doch mit etwas Niveau. Gefühle und Empfindungen kommen an den richtigen Stellen rüber und zeilenweise hatte ich das Gefühl, mich mitten unter den Charakteren zu befinden.
Bezüglich der Protagonisten hab ich allerdings einen Punkt einzuwenden, Abby, um die es hauptsächlich geht, ist ein ziemlich schwerer Fall, zumindest lässt das ihre Vergangenheit vermuten. Durch diesen undurchsichtigen Hintergrund, der auch nie aufgeklärt wurde, konnte ich einfach keine Sympathie für sie entwickeln. Auch einer der männlichen Parts war mir etwas Suspekt: Bastian. Ich meine, wieso wundert es keinen wenn ein älterer Junge allein in einem Raum mit Mädchen ist und die da nur überglücklich wieder herauskommen. Wär ich ebenfalls eine Schülerin, dann würde ich mir da schon meinen Teil dabei denken! :P

Nichtsdestotrotz finde ich die Story von „Stolen 1“ super interessant und gut umgesetzt. Ich musste mich vor lauter Spannung kein einziges Mal durch die Seiten abmühen und las es an nur einem Wochenende aus.
Für alle, die Romantasy in der gegenwärtigen, modernen Zeit lieben, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Und auf eine Fortsetzung dürfen wir uns ebenso freuen… =)

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Veröffentlicht am 15.07.2020

gewaltige Erzählkunst

Die Perlenfarm
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„Die Perlenfarm“ von Liza Marklund entführte mich in eine atemberaubende Kulisse zu den Cook-Inseln. Mit vielen Background-Details und stimmungsechten Erlebnissen hatte ich teilweise das Gefühl den körnigen ...

„Die Perlenfarm“ von Liza Marklund entführte mich in eine atemberaubende Kulisse zu den Cook-Inseln. Mit vielen Background-Details und stimmungsechten Erlebnissen hatte ich teilweise das Gefühl den körnigen Sand unter meinen Füßen zu spüren. Das authentische Cover brachte dann noch die fehlende Meeresbrise hinzu – perfekt war das kleine Paradies im Südpazifik. Absolut begeistert war ich von den Sagen und Geschichten, die die Autorin immer mal wieder in ihre Geschichte miteinfließen lies.

Die Story beginnt eher als kleine Liebesgeschichte: Eine mutige junge Frau, die doch in ihrer Tradition gefangen ist um sich völlig frei zu entfalten. Abenteuerlustig und wissbegierig, aber schafft es nicht über ihren Horizont hinaus. Dann ein geheimnisvoller Fremder, der ihr ein Stück der Welt mitbringt, das vielleicht doch lieber in seinen eigenen Zonen hätte bleiben sollen..
Eine unglaublich spannende Geschichte, die sich im Laufe der Seiten immer mehr zu einem Thriller mit politischem Hintergrund verwandelt. Was auch dazu führte, dass ich persönlich in der Mitte eine kleine Leseflaute hatte, die ich zum Glück überwinden konnte.

Das Durchbeißen zahlte sich aus: Ich hatte total perplex das Buch geschlossen und brauchte einen Moment um über das gelesene Nachzudenken. So unscheinbar „Die Perlenfarm“ auch bewirbt, zwischen den Zeilen hängt eine gewaltige Erzählkunst, die ich jeden nur ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 12.06.2020

Charakter übernehmen die Hauptrolle

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
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„Das Buch der gelöschten Wörter“, ist etwas ganz Besonderes. Viele bekannte Figuren aus literarischen Werken bekommen hierbei einen Gastauftritt. Ich persönlich kannte nicht alle Welten und dessen Bewohner, ...

„Das Buch der gelöschten Wörter“, ist etwas ganz Besonderes. Viele bekannte Figuren aus literarischen Werken bekommen hierbei einen Gastauftritt. Ich persönlich kannte nicht alle Welten und dessen Bewohner, zu denen die Portale führten, doch die Autorin schreibt mit so einer bildhaften Sprache, dass alle wichtigen Details zum Verständnis beschrieben werden. Neben ebendiesen Charakteren entwickeln die Protagonisten ein starkes Eigenleben. Fast kommt es mir so vor, als ob vor allem Hope, die Hauptfigur, und ihr Wegbegleiter Rufus, der auf eine liebe Art und Weise mürrisch und stolz ist, die ihnen zugeschriebenen Rollen an sich reißen wollten und der Autorin zu trotz ihre eigene Geschichte gelebt haben.
Die Charaktere stehen das ganze Buch über im Mittelpunkt, da gerät die eigentliche Storyline etwas außer Fokus. Was mich teilweise etwas ermüden und leichte Lesehänger einkassieren ließ. Trotzdem baute die Spannung zu Ende hin wieder auf, man merkte, dass die Autorin die Zügel zu fassen bekommen hat und ihre Art des Erzählens erneut aufblühen lässt.
Ungeachtet ein paar kleinen Einbußen kann ich diese Geschichte allen Bücherwürmen da draußen empfehlen, die ihre Lieblingsfiguren klassischer und moderner Literatur mit neuem Schliff wiedersehen wollen.

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