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Veröffentlicht am 27.12.2020

Hintergründe, Interviews, Anekdoten und Bilder zur Serie!

Feuer kann einen Drachen nicht töten
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Das Cover zeigt den Thron, um den sich alles in der Buchreihe und Serie dreht. Davor in großer Schrift zu lesen „Feuer kann einen Drachen nicht töten“. Wirkt passend zum Inhalt.
Fazit:
In diesem Buch veröffentlich ...

Das Cover zeigt den Thron, um den sich alles in der Buchreihe und Serie dreht. Davor in großer Schrift zu lesen „Feuer kann einen Drachen nicht töten“. Wirkt passend zum Inhalt.
Fazit:
In diesem Buch veröffentlich der Autor und Journalist alles was es so zur Serie zu erzählen gibt – hat er doch die Serie Games of Thrones von Anfang bis Ende begleitet. Er kennt alle Anekdoten und Geheimnisse, die auf dem Set kursierten.

Zusammengefasst in diesem Band mit unzähligen Interviews, nicht veröffentlichten Bildern, einem Poster zum Ausklappen (Schutzumschlag). Er lässt den Autor George R.R.Martin erzählen, wie es von den Büchern zur Serie kam. Wie verschiedene Star ausgewählt wurden und noch viel mehr. Einiges durfte erst nach Serienende an die Öffentlichkeit erzählt werden.

Auch erhält man Einblicke ins Leben des Autors George R.R.Martin, die Kindheit und was ihn prägte. Es war interessant zu lesen – allerdings wird das nicht unbedingt jeden ausführlich interessieren, das wäre der Part, der den Lesern der Reihe bestimmt Spaß macht.

Auf ca. 447 Seiten bekommt der Leser in 32 Kapiteln allerhand geboten. Wir starten passend chronologisch mit "Ein Traum von Drachen" und erfahren, aus erster Hand, wie die Idee zur erfolgreichen Serie überhaupt entstand. Es kommen sowohl Schauspieler, Produzenten, Regisseure sowie auch Mitarbeiter von HBO zu Wort.

Die Illustrationen (Szenen vor und hinter der Kamera) runden das Ganze für mich ab, hätten aber auch ruhig etwas zahlreicher sein können.

Das Buch wird reine Leser der Reihe eher eine Enttäuschung sein und ist mehr für die überzeugten Serienfans gedacht. Unter diesem Gesichtspunkt ist interessant, aufschlussreich und auch ein schönes Nachschlagwerk was bestimmt auch noch in ein paar Jahren Spaß macht in die Hand genommen zu werden. Allerdings: „…. Die offizielle, noch unbekannte Geschichte der epischen Serie“ finde ich unpassend. Den es geht nicht um die eigentliche Geschichte, eine Ergänzung oder etwas gänzlich Neues – eigentlich ist es eine weitere Vermarktung der Serie nach ihrem Ende.

Ich vergebe ich 5 Sterne – für die interessanten Hintergründe.

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Veröffentlicht am 24.12.2020

Magische Begegnungen im Winter!

Von Schneehasen, Lichtkatzen und Winterelfen
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, einfach magisch und zauberhaft.

Das Cover ist weihnachtlich mit grünem Hintergrund, in drei Weihnachtskugel sind Gegenstände zu sehen die sich in den Geschichten wiederfinden ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, einfach magisch und zauberhaft.

Das Cover ist weihnachtlich mit grünem Hintergrund, in drei Weihnachtskugel sind Gegenstände zu sehen die sich in den Geschichten wiederfinden und einen Bezug dazu haben,

Fazit:
Drei wunderbare Winter- und Weihnachtsgeschichten, die zu Herzen gehen aber auch etwas nachdenklich stimmen.

Die Elfe des Winters ist einfach nur zauberhaft und magisch, ihre Beschreibung der Tänze mit Jahreszeitenelfen und ihre Liebe zum Winter. Der wirbelnden Schneeflocken die uns den Zauber von Weihnachten und einem Winter Wonderland schenken, echte Hingabe!

Eine seltsame Begegnung mit einer weißen Katze, immer wieder. An einem ungewöhnlichen Ort – einfach nur wunderbar magisch!

Die Welt in Grau bringt uns einen Hasen, der spricht und sein weißes Fell zurückhaben will. Aber was machen, wenn die Welt schon im Oktober auf einmal Novembergrau ist und man etwas bis Anfang Dezember finden muss – und man weiß nicht was! Dies ist für mich die Geschichte, die mich am nachdenklichen macht!

Drei wunderbare Winter- und Weihnachtsgeschichten, die einen auf ungewöhnliche Art und Weise mal sehr nachdenklich, mal schmunzelnd, dann wieder ernst und auch wieder lachend für sich sprechen und unsere Herzen für das nicht sichtbare öffnen. Eine klare Leseempfehlung von mir für diese magischen Geschichten von einer Autorin, die einem die Welt aus einem anderen Blickwinkel zeigt. Von mir hierfür 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.12.2020

Das Buch Alice im Wunderland, ein fremder Ort und der Todessamen!

Todessamen
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber ich denke für manche Leser auch anspruchsvoll, vielleicht verwirrend – aber mir gefiel es.

Das Cover wirkt am Rand sehr dunkel – schwarz, man ist mitten im Wald ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber ich denke für manche Leser auch anspruchsvoll, vielleicht verwirrend – aber mir gefiel es.

Das Cover wirkt am Rand sehr dunkel – schwarz, man ist mitten im Wald (Grubinger Forst) und in der Mitte ist ein Portal zu sehen. In großer Schrift ist der Romantitel zu lesen und es passt wunderbar zur Handlung im Roman.

Der Klappentext lässt einen neugierig werden auf einen etwas anderen Fantasy Roman

Fazit:
Wir lernen Jessie kennen, die relativ früh ihre Eltern verloren hat. Sie flüchtet sich in eine Fantasiewelt und setzt sich damit der Anfeindung der anderen Kinder aus – sie ihre Fantasiewelt, die sie an Alice im Wunderland erinnert und wird zum Außenseiter. Denn die Beratung ihres imaginären Freundes enden für sie oft nicht gut. Nach einem sehr bedauerlichen Unfall schickt sie ihn in die Wüste. Auch als junge Erwachsene ist sie eher skeptisch und Freundschaften sind Mangelware, eigentlich gibt es nur eine und das ist Jenny. Dann entdeckt sie bei einem Spaziergang am Waldrand ihren imaginären Freund aus Kindertagen und folgt ihm erst in den verbotenen Grubinger Wald und noch weiter in eine fremde Welt. Sie gerät damit in einen Konflikt zwischen Gut und Böse.
Aber ist er so freundlich wie er vorgibt? Ist er echt und nicht nur Fantasy?

Mit dem ersten Buch, das ich von ihre kennen lerne schafft es die Autorin in den Bann zu ziehen. Ihre Art Geschichten zu erzählen – von denen aber nicht alle Leser begeistert sein dürften. Den man muss schon schauen was man liest und wie es bei einem ankommt.

Die Geschichte zeigt wieder einmal das es mehr als schwarz und weiß, Gut und Böse gibt. Das Grenzen nicht immer fest sind, sondern durchgängig und fließend. Es sich immer lohnt hinter die Fassaden zu schauen, auch wenn der schöne Schein so wunderbar ist und passend. Denn manchmal verliert sich das Gute auch im Bösen. Aber auch ein sehr kritischer Blick auf unseren Umgang mit der Umwelt und unserem Konsum verhalten (mit Waren und Lebensmitteln) runden das Ganze noch ab.

Was das Ganze jetzt mit dem Todessamen zu tun hat, das müsst ihr schon selber lesen, denn zu viel will ich euch nicht verraten.

Für mich ein überraschender Roman, eine Mischung aus Fantasy und Psychologischer Tiefe.
Ich bin voll auf meine Kosten während des Lesens gekommen, es war spannend und unterhaltend, und vergebe gerne 5 Sterne hierfür.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Ein geheimnisvoller Schlüssel, vier Handelshäuser und die Magie!

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
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Der Schreibstil ist lebendig, flüssig, spannend und magisch.

Das Cover wird vom Schlüssel an einer Kette beherrscht der einem richtig plastisch wirkt (3D), er spielt eine wichtige Rolle im Roman. Die ...

Der Schreibstil ist lebendig, flüssig, spannend und magisch.

Das Cover wird vom Schlüssel an einer Kette beherrscht der einem richtig plastisch wirkt (3D), er spielt eine wichtige Rolle im Roman. Die Schrift, die hinter dem Schlüssel liegt und den Reihentitel „Der Schlüssel der Magie“ trägt“ wirkt harmonisch und wie aus einem Guss. Ein sehr gelungenes und passendes Cover zum Roman.

Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftakt zu einer Fantasy Trilogie.

Fazit:
Man wird geradezu in die Handlung geworfen – den man landet mit Sancia in einem gefährlichen Auftrag. Ohne großes Brimborium, mit einem großartigen Schreibstil kann man sich direkt auf die Handlung konzentrieren.

Die Hauptprotagonistin Sancia kann mit ihrem sarkastischen Humor überzeugen der gut zu ihre passt. Nur zu viele Emotionen darf man von ihr nicht erwarten. Aber es passt zu dem Charakter und der Rolle der Diebin, den sie im Roman innehat.
Auch ein männlicher Protagonist kann uns ansprechen – ist er doch ähnlich gestrickt wie Sancia – warum will ich nicht vorweggreifen und spoilern.

Die Handlung gefällt gerade in der 2.Hälfte. denn sie ist glaubwürdig, spannend und hält überraschende Wendungen bereit. Aber das wichtigste ist die Magie des Romans, sowie die Wissenschaft, die zum Tragen kommt. Einfach nur super!

Nicht nur das Magiesystem, sondern auch das Setting insgesamt ist grandios gelungen. Die einzelnen Stadtviertel, die Wasserwacht, die Handelshäuser, Historische Ereignisse. Eine Welt, mit der man als Autor wie auch Leser gut arbeiten kann. Interessant, neugierig machend und spannend aufgebaut und wie so oft erfährt man einiges, aber nicht alles. (Wann kommt Band zwei nochmal?)

Wie in vielen Fantasy Roman finden sich auch hier blutige, gewalttätige und erotische Szenen, diese halten sich aber meistens am Rand auf und verdeutlichen damit die schreckliche Welt, in der die Figuren leben und agieren (müssen).

Alles in allem ist der Roman ein gelungener Reihenauftakt, der mit einer Mischung aus Abenteuer und Fantasy überzeugen kann. Und uns gespannt auf Band 2 Der Schlüssel der Magie - Der Meister zurücklässt. Verdiente 5 Sterne für diesen Roman und seine Charaktere.

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Veröffentlicht am 17.12.2020

Naturkatastrophen, Freunde und eine andere Welt!

In einer Welt, gleich nebenan
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, wodurch man sofort ins Geschehen eintauchen kann. Und wird abwechselnd aus der Sicht von Kyra, Tim und Christian geschildert.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick sehr ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, wodurch man sofort ins Geschehen eintauchen kann. Und wird abwechselnd aus der Sicht von Kyra, Tim und Christian geschildert.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick sehr düster, viel grau ist zu sehen. Aber das Genre Dystopie hält meist auch dies für uns Menschen bereit, neben einer ganzen Menge an Herausforderungen und Kampf ums Überleben. Sehr interessant wirkt das Auge mit der Person, die sich daran spiegelt – wer das ist und was es damit auf sich hat – wird nach dem Lesen klar.

Drr Klappentext macht sehr neugierig auf diesen dystopischen Roman und dessen Handlung.

Fazit:
Der Roman zeichnet sich mit einer gewissen Logik der Handlung und auch der Idee dahinter aus – mal kein „nullachtfünfzehn“. Es klingt realistisch und auch umsetzbar also ein echtes Szenario, das macht eine Dsytopie immer sehr spannend. In diesem Fall löst ein merkwürdiger Meteoritenschauer eine starke Mutation der Pflanzen aus, sie wachsen ins unermessliche (wenigstens aus unserer Sicht) und auch totes Holz (Türen, Schränken usw. beginnen zu Leben und bekommen Blätter. Was dies noch für Folgen für uns Menschen hat kann man sich denken – Zusammenbrechen der gesamten Infrastruktur- und des Lebensraums.

Aber nun zu den Protagonisten, allen voran Kyra, sie führt ein einfaches und eigentlich ganz normales Leben wie es viele Leben. Einen Job den man mal mehr mal weniger gerne macht, gute Freunde, eine enge Freundin aus Kindertagen und ein gutes liebevolles (auf Abstand) Verhältnis zu ihrer Mutter. Sie ist Besitzerin eines kleinen Häuschens und lebt mit ihrem Kater dort. Und dann verändert sich ihre Leben innerhalb von Sekunden. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die auch in unerwarteten Momenten einen klaren Kopf behält. Vielleicht weil ihre Mutter ihr viel Beigebracht hat, das sich jetzt als Vorteil herausstellt. Ich fand sie recht sympathisch und mir wäre in so einer Situation so eine Person ganz lieb an meiner Seite.

Aber die Geschichte wird ja nicht nur aus ihrer Sicht erzählt, es gibt da auch noch die jungen Männer Tim und Christian. Dies macht die Geschichte noch interessanter und schenkt noch mehr Einsicht ins Geschehen. Alle Protagonisten machen eine Entwicklung durch und lernt an den Aufgaben, die kommen. Mehr gibt es jetzt nicht mehr verrate ich euch nicht über die beiden (das erfahrt ihr im Roman) außer sie treffen im Laufe der Handlung auf Kyra.

Ich persönlich fand die Handlung weder zu harmlos noch zu brutal – eher ausgewogen und stimmig. Man konnte sich gut in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten einfühlen. Der Spannungsbogen war von Anfang da und stieg kontinuierlich an. Das Ende hat mich allerdings auch als erfahrene Leserin doch ein Stück weg überrascht.

Ein schöner durchdachter spannender Dystopie Roman, eine tolle Idee gut umgesetzt. Mit spannenden Wendungen und Ereignissen. Eine klare Leseempfehlung von mir und 5 Sterne.

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