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Veröffentlicht am 18.10.2021

Das Laberbuch mit Tipps

Magic Cleaning
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Fees Inhaltsbericht

Marie Kondo hat eine „neue Art“ erfunden, wie man aufräumt. Sie erzählt viel von ihren Seminaren und anderen Kunden. Warum und wieso es gut ist, wenn man aufräumt und sich von „Ballast“ ...

Fees Inhaltsbericht

Marie Kondo hat eine „neue Art“ erfunden, wie man aufräumt. Sie erzählt viel von ihren Seminaren und anderen Kunden. Warum und wieso es gut ist, wenn man aufräumt und sich von „Ballast“ trennt.

Fees Meinung

Auf 223 Seiten „labert“ Frau Kondo sehr viel. Sie erzählt viel von Rekorden der Teilnehmer, wie viel Artikel sie von einem Teil hatte und findet das viel. Sie räumt schon auf, seit sie ein Kind war. Das scheint ihr einziges Hobby zu sein. Irgendwie sind wir darin verwandt.

Irgendwie klingt das Negativ und dieses Aufräumbuch hat es trotz allem tatsächlich auf Platz 3 meiner Lieblingsaufräumbücher geschafft. Das Problem ist sie erzählt zu viel, was zwar interessant ist, aber was nicht wirklich wichtig ist. Die ständigen Wiederholungen sind zwar nett, aber es nervt mich wirklich.

Es irritiert mich auch, dass sie so wahnsinnig viel von den misslungenen Ordnungsversuchen erzählt. Und was mich wirklich stört, ist das keine Bilder dabei sind. Erst durch Youtube und die Ordnungsgruppe hab ich verstanden, wie sie ihre Wäsche zusammenlegt, um sie „in den Schrank zu stellen“.

Das mit der Wäsche in den Schrank stellen finde ich einfach klasse. Doof nur, wenn man eine größere Kleidungsgröße hat, oder einen Schrank hat, wo man das nur nach oben hin machen kann, ohne die Möglichkeit weitere Einlegebretter reinzumachen. Und nein, ich will nicht auch noch neue Möbel kaufen. Auch Bekleidung, die zu „dick“ ist, wie meine „kuschelwarme“ Freizeitbekleidung, nimmt auf dem „Stellweg“ wahnsinnig viel Platz weg. Zumal Marie Kondo meint, das sei unnötig. Aber ich finde 2 Freizeitanzüge sollte man haben. Und ich lass mir nicht vorschreiben, was ich haben möchte und was nicht. Diese Freizeitanzüge sagen klar und deutlich: Ich liebe sie, ich ziehe sie – im Herbst-Winter-Frühjahr an und damit gehören sie zu meinem Leben. Ganz wie Marie Kondo sagt. Auch sie findet, man muss alles einzeln in die Hand nehmen und mit dem Kleidungsstück, Erinnerungsfoto oder was auch immer kommunizieren. Dauert lang, aber nur so kann man entrümpeln. Da ist sie sich einig mit anderen Menschen, die Ordnungsbücher schreiben.

Ich finde die Konmari Methode sehr gut, für einige Sachen. Ich kann auch nachvollziehen, dass es der Wäsche nicht gut tut, wenn andere auf ihr liegt. Und meine Socken lieben die Konmari Methode, weil die Bündchen nun ganz sicher nicht mehr oder nicht mehr so schnell ausleiern.

Fees Fazit
Nach wie vor liebe ich Karen Kingstons Buch Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags und es steht immer noch auf Platz 1 meiner Lieblingsaufräumbücher. Aber die Tatsache, dass ich mir die Mühe einer Rezension zu schreiben mache, sagt deutlich, dass hier noch einige Tipps zu finden sind, die ich als Ergänzung zu Karen Kingston finde. Und dass es trotz aller Wiederholungen sehr empfehlenswert ist. Ich finde, man sollte es trotz allem „Gelaber“ lesen. Und die nächste Ausgabe wünsche ich mir mit Bildern. Wie man die Sachen zusammenlegt und wie es danach aussieht.

PS: An Marie Kondo: Ich hätte Sie gerne persönlich kennen gelernt und wünschte mir, dass Sie noch ein anderes Hobby hätten. Vor allem nachdem ich die letzte Seite gelesen habe. Vielleicht sollte man „auf einen Rutsch“ mit „auf jeden Fall dranbleiben“ ersetzen, denn zu viel ist auch nicht Gesund. Achten Sie bitte auf Ihre Gesundheit!

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Veröffentlicht am 12.10.2021

Anders als erwartet

Der Wald ruft
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Moritz Matthies Der Wald ruft Roman dtv 2021

Vorweg, ich bin ein Fan der Erdmännchenserie von Teil 1 bis Teil 5. Dies ist der 6. Teil und die Erdmännchen müssen aus dem Berliner Zoo flüchten, um dann ...

Moritz Matthies Der Wald ruft Roman dtv 2021

Vorweg, ich bin ein Fan der Erdmännchenserie von Teil 1 bis Teil 5. Dies ist der 6. Teil und die Erdmännchen müssen aus dem Berliner Zoo flüchten, um dann in einem Wald zu stranden, wo einige Keiler diese Fremden nicht haben wollen. Es ist ein Roman und kein Krimi mehr und ein paar wichtige Protas fallen weg. Daher muss Rufus ohne Handy und technischen Schnick-Schnack auskommen.

Geschrieben wäre das Buch gut. Inzwischen weiß man auch, dass hinter Moritz Matthies eigentlich zwei Autoren stecken. Es sind Hans Rath und Edgar Rai, von denen ich, außer den Erdmännchen, wahrscheinlich noch nichts gelesen habe,. Also der Schreibstil ist gut, die Idee ist gut, aber die Ausführung hakt. Es ist zwar teilweise spannend, aber es ist nun sehr satirisch und ich finde den Humor nicht mehr gut. Am Anfang hatte ich noch den Anflug eines Schmunzelns im Gesicht. Das verging mir jedoch. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob das etwas mit der C.-Politik zu tun hat oder eher nur mit der Nazizeit. Oder gerade deswegen?

Ich habe mir das Buch selber besorgt. Aber irgendwie hatte ich doch was anderes erwartet, daher bin ich schon etwas enttäuscht. Vielleicht ist das Hörbuch ja besser, denn der Sprecher ist wirklich gut. Zumindest fand ich Christoph Maria Herbst in den anderen Hörbüchern der Erdmännchenserie super.

Das Cover ist passend zum Inhalt. Allerdings würde ich dem Cover dann doch eher 4 Sterne geben.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die Erdmännchen sind nicht mehr die Erdmännchen oder so. Es ist nun eine völlig andere Serie, mit weniger Witz, kein Krimi, eher ein teilweise spannender Roman. Aber für 3 Sterne allemal gut.


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Veröffentlicht am 07.10.2021

K&K ist wie B&B

Morgen, Klufti, wird's was geben
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Eine Katastrophenweihnachtsgeschichte. Jedes Kapitel trägt eine Nummer (24) und dazu Katastrophe. Insgesamt sind es 124 beschriebene Seiten, wenn ich mich nicht verzählt habe. Ein kleines Buch mit wenig ...

Eine Katastrophenweihnachtsgeschichte. Jedes Kapitel trägt eine Nummer (24) und dazu Katastrophe. Insgesamt sind es 124 beschriebene Seiten, wenn ich mich nicht verzählt habe. Ein kleines Buch mit wenig Text. Für 14 Euro. 11,29 Cent pro Seite.

Genau so was gibt’s dieses Jahr schon mal, nur nicht von Klüpfel und Kobr, sondern von Björn und Benny. Statt Buch halt als Musik.

Was soll ich sagen? Kein Krimi, sondern Kluftis Weihnachten, wie sich die beiden Autoren das so vorstellen. Leider wird Kluftinger als dummer Kommissar dargestellt, der nur Blödsinn macht und das noch mit seinem japanischen Joshi (sein Gegenschwieger). Auf den Seiten 132, 133 und 139 konnte ich kurz lachen. Es war aber so leise, dass mein Mann nicht aufgewacht ist. Ich hab das in einem Rutsch gestern Abend durchgelesen. Ich hätte es mir schon denken können, das letzte Werk, das ich gelesen habe, war mit Open End und nun „das“. Hinten auf dem Buchrücken steht: So viel Lametta war noch nie. Meiner Meinung nach schrieb Loriot in einer deutlich höheren Liga.

Der Schreibstil ist wie immer eine 1. Die Handlung ist eine 6. Die Charaktere so unterirdisch, dass ich nicht mehr benoten kann. Das Cover ist hübsch, aber hat für mich nichts mit dem Buch und auch nichts mit Klufti zu tun. Wahrscheinlich Kluftinger als Weihnachtsmann. Lokalkolorit gibt’s nicht. Lachen ist eine 4 (weil zu wenig, zu wenig ausdauernd).

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Nur für Hardcore-Klufti-Fans, die ihr Gehirn ausschalten beim Öffnen des Buchdeckels.



(Ja, ich auch. Sowohl Klufti als auch Abba Hardcore Fan!)

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Vorsicht schlechtes Ende!

Aux Champs-Élysées
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Claire ist die typische Hausfrau und sie erzieht die beiden Mädchen und der Mann bringt das Geld nach Hause. Ihr Mann Philippe hat viele Affären, nun will er seine Frau wegen Isabelle, die einen schwanger ...

Claire ist die typische Hausfrau und sie erzieht die beiden Mädchen und der Mann bringt das Geld nach Hause. Ihr Mann Philippe hat viele Affären, nun will er seine Frau wegen Isabelle, die einen schwanger ist und einen Sohn in sich trägt verlassen. Allerdings hat er es Claire nicht gesagt, die ahnt es allerdings. Daher wird Philippe eingesperrt, im Keller. Ein Jahr lang hat sich Claire vorbereitet.

Es gibt viele kurze Kapitel in diesem Buch, jeweils aus der Sicht von einem anderen Protagonisten.

Das Cover ist nett, aber nicht wirklich passend und kein Highlight für das Buch. Da das Ende auch kein Highlight ist, macht das Cover auch nix mehr aus.

Ein Paris Krimi der eigentlich überall spielen könnte. Es wurde zwar einiges geschrieben, aber der Lokalkolorit kommt nicht rüber.

Die Charaktere sind sehr interessant.
Erst mal Laroche der ermittelnde Kommissar, der eine Affäre mit Claire anfängt. Er bleibt etwas blass.

Dann Isabelle, die Ärztin, die mit Philippe ihr Haus am Friedhof umbaut. Und Philippe hat nebenher gearbeitet und mit Claire den Fitnessraum umgebaut. Woher hatte er denn die Zeit, frage ich mich?

Ich mag Philippe nicht sonderlich und gönne es ihm. Wobei er mir dann leid tut, aber das Ende find ich nicht ok.

Dann Emilie, die schon 80 ist und recht fit. Sie beobachtet Philippe und Claire und schreibt alles auf, was sie sieht. Sie ist echt die neugierigste Nachbarin von der ich je gelesen habe. Es erinnert ein wenig an Alfred Hitchcocks Film: Das Fenster zum Hof.

Immer wenn man denkt, Claire würde jetzt überführt werden, passiert etwas anderes. Was auch ok ist. Aber das Ende ist nicht ok. Das enttäuscht megamässig!

Und ich bin sehr froh, dass die meisten Leser bei Amazon das auch so sehen. Streckenweise ist das Buch sehr gut geschrieben, wobei mich Miss Marple: Emilie sehr enttäuscht.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine tolle Autorin, die ihren eigenen Krimi mit dem Ende zerstört. Sehr schade. Trotzdem empfehlenswert zum Lesen mit 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.09.2021

Früher, ja, da war manches besser oder auch nicht

Die Maus zum Gärtner machen (Ein Mrs.-Murphy-Krimi 24)
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Harry Haristeen kann gerade noch ausweichen, als ein Wagen vor ihr im Straßengraben landet. Und schon ist Harry wieder mitten in einem Mordfall.

Ich hatte ja lange genug auf dieses Buch gewartet und ...

Harry Haristeen kann gerade noch ausweichen, als ein Wagen vor ihr im Straßengraben landet. Und schon ist Harry wieder mitten in einem Mordfall.

Ich hatte ja lange genug auf dieses Buch gewartet und war total enttäuscht, dass die Autorin eine neue Serie begonnen hat, die mir als Katzenfan nicht gefällt.

In diesem Buch, es spielt 2016 und 1784, wurde Altes mit Neuem vermischt. Es geht um Verwandte von Susan, Harrys bester Freundin. Vorn im Buch gibt es – wie immer – ein Inhaltsverzeichnis, was mir immer noch gefällt.

Aber leider ist aus der Serie wohl doch die Luft raus. Alt und Neu sind irgendwie bezugslos. Es passt erst zum Schluss – und dann auch nur – ein bisschen zusammen. Das Ganze ist nicht mehr wirklich spannend und Katzen und Hund kommen auch irgendwie zu kurz. Es gibt auch kein Wiedersehen mit den Pfarrerskatzen. Es dreht sich irgendwie im Kreis und lustig ist es leider auch nicht mehr.

Ich hab das Buch ausgelesen, weil’s halt meine Lieblingsserie ist. Aber glücklich bin ich nicht. Einfach zu wenig Katzen und Hund und auch nur noch zusätzlich Tiere im 18. Jahrhundert, die sich leider nicht getroffen haben. Die Tiere hätten ja Träume von ihren Vorfahren oder so haben können oder so. Die Autorin hat ja sonst viel Fantasie.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wie schon geschrieben: Leider ist wohl die Luft aus der Serie raus. Es war nicht wirklich spannend, für mich vorhersehbar, denn was hätte es sonst sein sollen? Für Fans trotzdem ein Muss und 3 Sterne. Für Leute, die Katzenkrimis mögen, fangt lieber bei Teil 1 an.

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