Zweite Chance für Dom und Val
One-Night-Husband (White Collar Brothers 3)Domenic Mancini wacht in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf und befindet sich in seinem Albtraum: Er hat seine Jugendliebe Valentina geheiratet. Sie einigen sich darauf, sich scheiden zu lassen, aber ihre ...
Domenic Mancini wacht in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf und befindet sich in seinem Albtraum: Er hat seine Jugendliebe Valentina geheiratet. Sie einigen sich darauf, sich scheiden zu lassen, aber ihre italienischen Familien haben etwas dagegen! Dom und Val beschließen vorerst zusammen zu bleiben und es miteinander auszuprobieren. Doch kann es dieses Mal wirklich klappen?
Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und gefällt mir von allen drei Bänden der Reihe am besten! Ich finde es toll, wie gut die drei Bände zusammenpassen und trotzdem auch jeden Bruder repräsentieren.
Der Schreibstil von Piper Rayne hat mir auch hier wieder gut gefallen, war jedoch etwas schwächer als von den Beiden gewohnt. Die Leichtigkeit und der Humor haben mir etwas gefehlt. Trotzdem war der Schreibstil sehr angenehm, leicht und gefühlvoll. Ich habe das Buch gerne gelesen und das Buch nur ungerne zur Seite gelegt.
Dom ist der älteste der Mancini-Brüder und lebt nur für seinen Job. Er will keine Beziehung und ist umso schockierter, als er plötzlich verheiratet aufwacht. Er ist stur, hilfsbereit und liebt seine Familie über alles. Trotzdem will er sich und Valentina zuerst keine Chance geben. Dom hat sich seine Zukunftspläne schon zurechtgelegt und eine Ehe passt nicht dazu.
Val dagegen sieht das etwas anders. Sie ist eine herzliche, engagierte und intelligente Frau, die schon einiges erreicht hat. Allerdings hat sie mit der Ehe auch schon einige schlechte Erfahrungen gemacht. Und mit Dom eben so.
Dom und Val haben eine gemeinsame Vergangenheit, die erst im Laufe der Handlung thematisiert wird. Beide denken sehr ähnlich darüber, wollen es ihrem Gegenüber jedoch nicht eingestehen. Einfach mal ehrlich zu sein und über ihre Gefühle und Wünsche zu sprechen hätte geholfen. Das hat mich irgendwann sehr gestört, denn die Beiden haben sich wie Teenager verhalten und nicht wie Erwachsene Mitte Dreißig.
Was mir gut gefallen hat, war die Einbindung der Familien. Besonders Enzo und Cam mochte ich wieder sehr gerne. Auch die Szenen zwischen Val und ihrer Mutter waren ein echtes Highlight!
Insgesamt mochte ich die Stimmung und den Backround mit den italienischen Familien sehr gerne.
Das Ende fand ich in Ordnung, aber viel Drama um nichts. Es hätte alles so viel einfacher geklärt werden können und wirkte zu konstruiert. An sich hat es zwar auch zu allem anderen gepasst, war aber nicht nach meinem Geschmack.
Den Epilog dagegen mochte ich sehr und er war ein schöner Abschluss für die Reihe!
Mein Fazit:
Dom und Val konnten mich leider nicht völlig überzeugen.
Was ich sehr schade fand, war die fehlende Leichtigkeit und die witzigen Wortgefechte, die ich aus den vorherigen Bänden der Reihe gewohnt war. Für mich war es leider der schwächste Band, denn vieles hätte durch Reden geklärt werden können.