Was an diesem Buch als erstes auffällt sind die tollen Illustrationen und vor allem die ungewöhnliche Farbgebung. Die Geschichte ist spannend und humorvoll. Ganz nebenbei werden auch immer wieder wissenschaftliche ...
Was an diesem Buch als erstes auffällt sind die tollen Illustrationen und vor allem die ungewöhnliche Farbgebung. Die Geschichte ist spannend und humorvoll. Ganz nebenbei werden auch immer wieder wissenschaftliche Fakten eingestreut, sodass die Kinder sogar noch etwas über Physik etc. lernen. Einige Einfälle des Autors fand ich fast ein bisschen zu absurd, aber so bleibt auf jeden Fall die Spannung erhalten.
Das Ende war mir allerdings zu abrupt. Ich hatte nicht bemerkt, dass es der 1. Teil einer Reihe ist und war doch ein wenig enttäuscht, dass so viele Fragen offen bleiben.
Ich finde das Thema Profi-Fußball und Homosexualität total spannend und es wurde hier wirklich sehr gut umgesetzt. Die Charaktäre sind alle sehr sympathisch und durchaus realistisch dargestellt. Ich konnte ...
Ich finde das Thema Profi-Fußball und Homosexualität total spannend und es wurde hier wirklich sehr gut umgesetzt. Die Charaktäre sind alle sehr sympathisch und durchaus realistisch dargestellt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Auch Hagens inneren Kampf mit seiner Homosexualität fand ich super-plausibel und nachvollziehbar. Umso mehr hat mir seine Entwicklung im Laufe des Buches gefallen.
Besonders interessant fand ich auch die Passagen zum Thema Reiki, Meditation etc. Man merkt sofort, dass sich der Autor intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Trotz des ernsten Themas kommt auch der Humor nicht zu kurz. Die Sex-Szenen sind schon ziemlich detailliert, was vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Wer sich daran nicht stört, wird hier eine kurzweilige und sehr unterhaltsame Lektüre finden. Klare Kaufempfehlung.
Ich fand die Idee hinter diesem Buch total spannend. Und zu Anfang wurde sie auch wirklich gut umgesetzt. Man steigt direkt ins Geschehen ein, als Lis erfährt, dass sie vergiftet wurde und in fünf Tagen ...
Ich fand die Idee hinter diesem Buch total spannend. Und zu Anfang wurde sie auch wirklich gut umgesetzt. Man steigt direkt ins Geschehen ein, als Lis erfährt, dass sie vergiftet wurde und in fünf Tagen sterben wird. Am Anfang jedes Kapitels sieht man die Uhrzeit, was ich gut gemacht finde, da es schön verdeutlicht, wie ihre Zeit abläuft. Die Geschichte wird insgesamt nur aus Lis Sicht erzählt, was das Ganze natürlich etwas einseitig macht. Ans Krankenbett gefesselt, versucht sie den Mörder zu entlarven, indem sie überlegt, wer ein Motiv haben könnte.
Man springt hier immer wieder in der Zeit hin und her. Teilweise dreht sich die Handlung darum, was Lis gerade im Krankenhaus erlebt. Dann taucht man wieder in ihre Erinnerungen ein und erfährt, was sie alles mit der Familie Harmann erlebt hat und wer einen Groll gegen die Harmanns hegen könnte.
Leider haben die Verdächtigen für mich meistens nicht wirklich viel Sinn gemacht. Auch die Wahl des Gifts - ein radioaktiver Kampfstoff! - fand ich sehr weit hergeholt. Über die Ermittlungen der Polizei erfährt man kaum etwas, wobei mich verwundert hat, dass bei einem so spektakulären Mord an einer so reichen und vor allem einflussreichen Familie scheinbar nur zwei Polizisten ermitteln.
Lis selbst wirkt nur auf den ersten Seiten annährend sympathisch. Ich fand sie viel zu ich-bezogen und von sich selbst überzeugt. Auch ihr Blick auf die Familie ist alles andere als schmeichelhaft. Ich hatte das Gefühl, die Harmanns sollten um jeden Preis als unsympathisch dargestellt werden. Und zwar durch die Bank.
Warum das Buch als Thriller angepriesen wird, erschließt sich mir leider überhaupt nicht. Stellenweise plätschert es nur so vor sich hin und hat mehr von einer Gesellschaftskritik als einem Krimi. Besonders nervig fand ich die endlosen Auflistungen von Mehr-Gänge-Menüs. Lis ist Sterneköchin. Das hat man als Leser schnell verstanden. Es muss nicht ständig darauf hingewiesen werden. Auch wie scheinbar gleichgültig sie ihr Schicksal akzeptiert hat mich gestört. Da waren zu wenige Emotionen.
Die Auflösung des Mordes bietet einen netten Twist, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte, wirkt aber leider viel zu weit hergeholt. Und das Ende ist einfach nur übertrieben und völlig unglaubwürdig.
Die Idee fand ich super, aber die Umsetzung hat mich hier leider nicht wirklich überzeugen können. Darum vergebe ich nur drei Sterne.
In seinem Buch widmet sich der Autor dem Thema gesundes Altern und verspricht dabei Klartext, statt falscher Versprechungen, Werbelügen oder Modeerscheinungen. Dieses Versprechen zumindest kann er ziemlich ...
In seinem Buch widmet sich der Autor dem Thema gesundes Altern und verspricht dabei Klartext, statt falscher Versprechungen, Werbelügen oder Modeerscheinungen. Dieses Versprechen zumindest kann er ziemlich gut halten. Allzu viel neues präsentiert er dabei allerdings nicht. Vieles ist meiner Ansicht nach auch einfach gesunder Menschenverstand.
Was mir gut gefallen hat war die konsequente Art, wie er Mythen und Werbelügen rund um das Thema ausräumt und alles kritisch hinterfragt. Es gibt auch eine Übersicht über mögliche Anwendungen / Untersuchungen etc. und deren Evidenz. Auch seine kritische Haltung zum Thema Nahrungsergänzungsmittel fand ich sehr gut, da diese manchmal mehr schaden als nutzen können und von vielen Menschen trotzdem geschluckt werden wie Bonbons. Auch den 6-Wochen-Plan am Ende fand ich sehr gut, da er ein hilfreiches Tool sein kann, um die Erkenntnisse umzusetzen.
Der Autor greift Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung auf und gibt auch alltagstaugliche Beispiele dazu. Das ist logisch und fundiert, aber nun wirklich nicht neu. Insgesamt hat mir im Buch ein bisschen die Struktur gefehlt. Die Kapitel erschienen mir doch etwas wahllos gegliedert. Außerdem spiegelt es stellenweise doch sehr stark die persönliche Meinung des Autors wieder. Ich hätte mir hier etwas mehr Objektivität gewünscht.
Alles in allem ist "Longevity - Die Anti-Bullshit-Formel" ein guter Ratgeber für alle, die sich zum ersten Mal mit dem Thema gesundes Altern beschäftigen. Wer sich bereits länger mit dem Thema befasst, wird wenig neues finden, aber vielleicht doch noch das ein oder andere lernen.
Ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. So wirklich umgehauen hat es mich leider nicht. Es hat zwar gute Ansätze, aber die Umsetzung wäre ausbaufähig gewesen.
Wirklich gut fand ich ...
Ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. So wirklich umgehauen hat es mich leider nicht. Es hat zwar gute Ansätze, aber die Umsetzung wäre ausbaufähig gewesen.
Wirklich gut fand ich das Setting an einem abgeschiedenen Frauencollege. Es wird zwar nie erwähnt, zu welcher Zeit der Roman genau spielt, aber anhand der Musik würde ich ihn in den 60ern verorten. Wobei ich mir hier schon etwas mehr Bezug gewünscht hätte. Auch das Collegeleben an sich kommt für mich etwas kurz, ist aber alles in allem gut geschildert.
Die Charaktere dagegen blieben für meinen Geschmack alle deutlich hinter ihrem Potenzial zurück. Sie wirken blass, ihre Entwicklung und Handlungen oft einfach nicht nachvollziehbar. Bei Laura hat mir die innere Zerissenheit gefehlt, die ihr Charakter gebraucht hätte. Diese war für mich einfach nicht spürbar. Carmilla wirkt meistens wie eine verzogene Göre. Sie hat zu wenig Tiefe. Am Schlimmsten war jedoch ihre Lehrerin De Lafontaine. Bei ihr hat mir das Charisma gefehlt. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum ihre Schülerinnen so völlig besessen von ihr sind.
Den Schreibstil fand ich größtenteils sehr angenehm und relativ flüssig, wobei sich manche Passagen etwas ziehen. Überrascht haben mich die doch sehr expliziten Sexszenen. Ich habe mit sowas zwar kein Problem, fand es aber doch etwas sehr viel und auch unnötig. Wer vor (u. a. lesbischen) Sexszenen zurückschreckt, sollte von diesem Buch definitiv die Finger lassen.
Das Ende war recht gut gemacht, auch wenn mir manches zu schnell und zu einfach gelöst wurde. Es bleibt auch eher offen, was ich in diesem Fall aber sehr passend fand.
Im Klappentext wird das Buch als "düstere Dark Academia Neuerzählung von Sheridan Le Fanu's Carmilla" bezeichnet. Das finde ich persönlich sehr irreführend. Meiner Meinung nach gibt es zwischen den beiden Büchern kaum Parallelen. Und der Dark Academia Vibe kam für mich auch etwas zu kurz.