Warum Langeweile nicht langweilig ist
Langeweile ist politisch. Was ein verkanntes Gefühl über unsere Gesellschaft verrätMeine Meinung
Dass Langeweile ein soziologisch, gesellschaftlich und politisch relevantes Thema ist, war mir vor dem Lesen dieses Buches tatsächlich gar nicht so sehr bewusst. Im Nachhinein bin ich aber ...
Meine Meinung
Dass Langeweile ein soziologisch, gesellschaftlich und politisch relevantes Thema ist, war mir vor dem Lesen dieses Buches tatsächlich gar nicht so sehr bewusst. Im Nachhinein bin ich aber wirklich froh darüber, auf dieses Buch gestoßen zu sein, denn einige neue und vor allem interessante Denkanstöße konnte ich aus der Lektüre definitiv mitnehmen.
Was mir direkt zu Anfang sehr positiv aufgefallen ist, waren der sehr angenehm zu lesende Schreibstil und die Argumentationsstruktur. Insbesondere bei Sachbüchern fällt mir immer wieder auf, dass Argumentationsstränge und thematische Ausführungen nicht immer besonders griffig erklärt werden, weshalb ich hier sehr positiv überrascht war. Das Buch liest sich wirklich flott und gut verständlich, regt dabei zum Nachdenken an und rückt gesellschaftlich relevante Themen und Verknüpfungen in den Vordergrund, was die Lektüre auch für Soziologie-Laien angenehm und aufschlussreich gestaltet.
Fazit
Langeweile als Forschungsgegenstand ist definitiv nicht langweilig, was nicht nur die These dieses Buches ist, sondern sich beim Lesen auch bestätigen lässt. Die Argumente sind dabei anschaulich erklärt, logisch aufgebaut und gut nachvollziehbar, was das Lesen insbesondere für ein Sachbuch sehr angenehm gestaltet hat.
Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.