Eine Vampirgeschichte ohne die typischen Klischees
Dead Hearts Can‘t LoveDer Vampir Loan hasst sein Dasein. Er arbeitet in einem Bestattungsinstitut und meidet soziale Kontakte, wo er nur kann.
Alles ändert sich, als er in seiner Stamm-Bar auf die menschliche Sophia trifft, ...
Der Vampir Loan hasst sein Dasein. Er arbeitet in einem Bestattungsinstitut und meidet soziale Kontakte, wo er nur kann.
Alles ändert sich, als er in seiner Stamm-Bar auf die menschliche Sophia trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Leider sieht der Ältestenrat das nicht gern und bald schon muss Loan entscheiden was ihm wichtig ist.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich bin sofort in der Geschichte gewesen. Die Kapitel sind mal aus Loans und mal aus Sophias Sicht geschrieben, so dass man bei beiden einen Blick in die Gedankenwelt werfen kann; etwas das ich persönlich sehr mag. Die beiden Hauptfiguren werden sehr gut beschrieben und ich hatte sowohl von Loan, dem alles hassenden Vampir, als auch von der sehr verunsicherten Sophia sofort ein Bild vor Augen und konnte deren Handlungen und Entscheidungen gut nachvollziehen.
J.M.Weimer räumt mit sämtlichen Klischees auf. Vampir Loan ist weder superstark noch wunderschön, sondern einfach „nur“ ein Blutsauger, der sein „Leben“ hasst.
Sophia ist keine typische Katalog-Schönheit, sondern eine normal gewachsene Frau mit Kurven und einer Schwäche für Kekse.
Das beides ist für sich genommen, schon sehr sympathisch.
Die Tatsache, dass diese Liebesgeschichte im Großen und Ganzen ohne übermäßig viel Kitsch auskommt, ist für mich ein weiterer Pluspunkt.
Das Ende kam mir dann etwas plötzlich und abrupt, was aber am Lesespass nichts geändert hat.
Für jeden, der mal eine etwas andere Vampir-Geschichte lesen möchte, ein schönes Buch für zwischendurch.