Mittelmäßig
Bei Sterne, die im Sommer tanzen handelt es sich um einen Roman in der Kulisse einer klassischen Dorfidylle. Stilistisch gibt es einen Perspektivwechsel von zwei Sprechern, die abwechselnd vorlesen. Positiv ...
Bei Sterne, die im Sommer tanzen handelt es sich um einen Roman in der Kulisse einer klassischen Dorfidylle. Stilistisch gibt es einen Perspektivwechsel von zwei Sprechern, die abwechselnd vorlesen. Positiv gestimmt haben mich die Situationskomik und humorvolle Dialoge. Die Protagonisten kommen zusammen, aber leider ist keine wahre Chemie zwischen ihnen langsam aufgebaut worden. Sie sind einfach nur wegen ihres Aussehens sofort scharf aufeinander. Dabei hätte es so viel Potenzial gehabt mit der Dorfgemeinschaft. Geheime Dates und all die romantischen Orte, die ein Dorf so bietet. Am meisten störte mich aber, dass in wenigen Szenen, Fisher Sages Wünsche und Aussagen übergeht, umdreht und seinen Willen durchsetzt. Frauen sollten aufhören solches Verhalten in Romanen zu pushen und als legitim zu verkaufen. Junge Frauen, die den Roman lesen, sind eventuell dadurch gefährdet, diese Ansicht zu adaptieren.