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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Verlag Federfrei
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Hard Boiled, Roman Noir
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 250
  • Ersterscheinung: 23.04.2026
  • ISBN: 9783990743737
Adrian Schmelzenbart

Dies irae

Tag des Zorns
Neun Jahre nach dem ungeklärten Mord an ihrer Tochter zieht Dolly in das alte Haus ihres Großvaters im abgelegenen Waldviertel, um Frieden zu finden. Doch nachts leuchtet das Baumhaus ihrer Kindheit und ein Mädchen erscheint – blass, still und verstörend ähnlich ihrer getöteten Tochter. Dolly entdeckt das Grab des Kindes Melanie Schweiger und ahnt einen Zusammenhang. Während das Dorf schweigt, wächst in ihr der Zorn. Getrieben von Schmerz und der Hoffnung auf Gerechtigkeit, stellt sie sich der Vergangenheit – und einem Mörder, der mitten unter ihnen lebt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2026

Ein Dorf, das schweigt und eine Mutter, die nach Antworten sucht.

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Das Cover finde ich sehr stark und gut umgesetzt. Die dunklen Wolken und die rote Schrift haben mich neugierig auf die Handlung gemacht.

Ein kleines Dorf in Waldviertel wird zum Schauplatz dieser Handlung. ...

Das Cover finde ich sehr stark und gut umgesetzt. Die dunklen Wolken und die rote Schrift haben mich neugierig auf die Handlung gemacht.

Ein kleines Dorf in Waldviertel wird zum Schauplatz dieser Handlung. Dolly kehrt in das Dorf zurück, genauer gesagt in das Haus ihres Großvaters, dort fand ihre Tochter vor 9 Jahren den grausamen Tod. Sie wurde ermordet und der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt. Doch es scheint, dass auch ein anderes Mädchen, Melanie Schweiger dort unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Dolly entdeckt ihr Grab und bald darauf erscheint ihr das Mädchen. Gemeinsam mit Melanies Schwester beginnen sie die Suche nach dem Täter und treffen im Dorf auf eine Mauer des Schweigens und der Ablehnung. Es gibt viele Verdächtige und alle denken, dass die beiden Frauen sich alles nur einbilden. In einem Heim nahe der tschechischen Grenze sollen ebenfalls Mädchen verschwinden, kann das ein Zufall sein? Nur Oliver hält zu Dolly und möchte sie beschützen und dann ist da noch diese eigenwillige Mann mit Monokel und Spazierstock und niemand schein ihn zu kennen. Wie wird dieser Fall ausgehen? Und ist der Mörder nicht bereits längst aufmerksam geworden?

Das Buch konnte mich sofort fesseln. Der Schreibstil war packend und die eigenwilligen Charaktere haben die Handlung sehr abwechslungsreich gestaltet. Mir hat der mystische Teile sehr gut gefallen. ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Dies Irae

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Ein mehr als hervorragender mystischer Krimi, der mir schon unter die Haut ging. Dollys Tochter wurde vor neun Jahren ermordet, damals, im Haus von Dollys Großvater im Waldviertel. Nun kehrt sie in das ...

Ein mehr als hervorragender mystischer Krimi, der mir schon unter die Haut ging. Dollys Tochter wurde vor neun Jahren ermordet, damals, im Haus von Dollys Großvater im Waldviertel. Nun kehrt sie in das Haus zurück und entdeckt ein Grab, in dem auch ein kleines Mädchen liegt, ebenfalls ermordet. Und dieses Mädchen erscheint ihr öfter des nachts. Sie nimmt Kontakt mit der Schwester des Mädchens auf und die beiden beschließen, den Mörder zu finden. Ein Spießrutenlaufen in dem Dorf beginnt und die Bewohner halten die beidenn jungen Frauen als verrückt. Kann es der Pfarrer gewesen sein, der gerne kleine Mädchen sah oder der alte Simon? Und was ist mit übellaunigen Bauern, in dessen Stadel die tote Schwester gefunden wurde? Dann erscheInt immer wieder bei Dolly ein Herr mit Panamahut, Monokel und Spazierstock und giBt sich sehr geheimnisvoll und den kein Mensch kennt. Einzig allein Oliver, im Gemeinderat aktiv, nimmt sich Dolly an und will sie beschützen. Aber dann wird gemunkelt, das in einem Heim in Tschechien gleich an der Grenze Mädchen verschwinden? Nur die alte Resi Tant, ein Unikum, läßt sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Autor schreibt derart spannend und unheimlich zugleich, dass, was Dolly sieht und erlebt, könnte eigentlich auch der Realität entspringen und müßte überhaupt nicht mystisch sein. Diese eigenwilligen Menschen, sehr gut dargestellt und charakterisiert, machen aus dem Buch etwas ganz besonderes, ganz so kann man sich Leute vorstellen, die weit ab wohnen und das Dorf selten verlassen. Jedes Kapitel hat eine lateinische Überschrift, darunter steht der deutsche Text. Ich bin zuerst etwas vorsichtig an den Krimi herangegangen, aber nach den ersten Seiten war ich von dem Inhalt, dem Schreibstil und der ganzen Art mehr als fasziniert. Das Ende kommt geballt mit voller Wucht und hat eine total andere Auflösung, als erwartet. Dann sitzt man da, denkt nach und kann es nicht fassen. Hochinteressant, spannend, unheimlich, voller Geheimnisse, besser und raffinierter kann kein Krimi sein. Das Cover hat dunkle und düstere Wolken und men sieht das Unheil schon heranziehen.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Ein Mystery-Krimi, der tief unter die Haut geht

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Auch neun Jahre nach dem ungeklärten Mord an ihrer kleinen Tochter Madeleine findet Dolly keinen Frieden. In der Hoffnung, ihrer Trauer zu entkommen und endlich innere Ruhe zu finden, zieht sie in das ...

Auch neun Jahre nach dem ungeklärten Mord an ihrer kleinen Tochter Madeleine findet Dolly keinen Frieden. In der Hoffnung, ihrer Trauer zu entkommen und endlich innere Ruhe zu finden, zieht sie in das alte Haus ihres Großvaters im Waldviertel, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Doch statt Frieden erwarten sie die Schatten der Vergangenheit. Eines Nachts entdeckt sie ein geheimnisvolles Licht im Baumhaus, ihrem einstigen Rückzugsort. Kurz darauf begegnet ihr der Geist eines Mädchens: Melanie Schweiger. Dolly erkennt erschreckende Parallelen zum Schicksal ihrer Tochter und beginnt, nach der Wahrheit zu suchen. Schon bald führt ihre Spur zu einem Mörder, der möglicherweise seit Jahren unerkannt mitten unter den Dorfbewohnern lebt.

Was für eine außergewöhnliche Geschichte!
Eigentlich gehören Krimis mit Mystery-Elementen nicht zu meinem bevorzugten Genre. Umso mehr hat mich dieses Buch überrascht und berührt. Zwar brauchte ich etwas Zeit, um mich an den Schreibstil von Adrian Schmelzenbart zu gewöhnen, doch schon bald entwickelte die Geschichte einen faszinierenden Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte.
Die Atmosphäre ist dicht, düster und von einer beinahe greifbaren Melancholie durchzogen. Immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Übernatürlichem. Manche Szenen wirkten so gespenstisch und unheimlich, dass ich kurz innehalten musste. Ist das wirklich ein Mensch, mit dem Dolly spricht oder doch ein Geist? Diese ständige Unsicherheit verleiht der Geschichte eine besondere Spannung und einen geheimnisvollen Zauber, der sich durch den gesamten Roman zieht.
Besonders bewegt hat mich Dollys Schicksal. Der Verlust eines Kindes gehört wohl zu den schlimmsten Erfahrungen, die ein Mensch erleiden kann, und der Autor vermittelt diesen Schmerz auf eine eindringliche und glaubwürdige Weise. Gerade deshalb geht ihr die Geschichte der ermordeten Melanie so nahe. Ihre Suche nach der Wahrheit wird zu weit mehr als einer Mordermittlung - sie wird zu einem Kampf gegen das Vergessen, gegen das Schweigen und gegen die Dunkelheit, die über dem Dorf liegt.
Je tiefer Dolly gräbt, desto erschütternder werden die Erkenntnisse. Hinter den Fassaden der Dorfbewohner verbergen sich Hass, Ignoranz, Schuld und menschliche Abgründe. Die Geschichte konfrontiert ihre Leser mit schockierenden Wahrheiten und grausamen Taten, die bis ins Mark erschüttern. Gleichzeitig wirft sie die uralte und schmerzhafte Frage auf, die angesichts solcher Tragödien immer wieder gestellt wird: Gott, warum? Wie konnte das geschehen?
Das Ende kam für mich unerwartet und hat mich tief bewegt. Es ließ mich traurig, nachdenklich und für einen Moment sprachlos zurück.

„Tag des Zorns“ ist weit mehr als ein Kriminalroman. Es ist eine düstere, mystische und emotionale Geschichte über Verlust, Schuld, Hoffnung und die Abgründe der menschlichen Seele. Ein unheimlicher Mystery-Krimi voller Gänsehautmomente, der lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt und tief unter die Haut geht.
Eine klare Leseempfehlung!

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