Cover-Bild Starling House
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13,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 16.09.2024
  • ISBN: 9783844552560
Alix E. Harrow

Starling House

Roman - Reese Witherspoon Buchclub-Auswahl
Maximiliane Häcke (Sprecher), Peter Beyer (Übersetzer)

Auf die junge Opal übt Starling House eine seltsame Faszination aus. Der verwunschene Ort am Rande der Kleinstadt Eden, Kentucky, gehörte im 19. Jahrhundert der Autorin des Romans »The Underland«. Als Kind hatte sich Opal in die Geschichte dieses Buchs geflüchtet, nun ist es das verfallende Anwesen selbst, das ihr wie eine Zuflucht erscheint. In Wahrheit lebt sie mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel und hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. Bis ihr Arthur Starling, der unnahbare Erbe von Starling House, eine Stelle anbietet. Alle anderen Einwohner von Eden meiden das Herrenhaus mit dem verwilderten Park, weil es sie an eine alte Schuld erinnert. Albträume und Ungeheuer sollen das Gelände heimsuchen. Sie haben ihren Ursprung in einer Vergangenheit, die wie ein Fluch auf der Stadt liegt ...

Gekürzte Lesung mit Maximiliane Häcke
13h 35min

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2025

Anderes erwartet

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Was für ein ansprechendes Cover. Opal & ihr Bruder Jasper leben in einem Motelzimmer und halten sich gerade so über Wasser. Da kommt das Angebot aus dem Starling House für Opal wie gerufen, oder? Sie lernt ...

Was für ein ansprechendes Cover. Opal & ihr Bruder Jasper leben in einem Motelzimmer und halten sich gerade so über Wasser. Da kommt das Angebot aus dem Starling House für Opal wie gerufen, oder? Sie lernt Arthur Starling & das Hause nach & nach besser kennen. Schon zuvor faszinierte sie dieses Anwesen und alles was sich so an Gerüchten darum herumrankt. Das Werk hat interessante Ansätze, aber insgesamt hatte ich etwas anderes erwartet. Ich würde es als düster, etwas melancholisch bis poetisch bezeichnen. Die Charaktere sind alle etwas wunderlich und ich konnte so einige Verhaltensweisen nicht ganz nachempfinden. Am meisten störten mich die unnötigen Längen & die gefühlten Wiederholungen. Einen roten Faden gab es für mich auch nicht wirklich. Eine Empfehlung daher für Leser die ein eher langsameres Tempo mögen. Für mich war dieses Werk leider nicht so wirklich etwas. Diese gekürzte Hörbuchversion wurde von Maximiliane Häcke synchronisiert, sie hat eine angenehme Erzählstimme & hat sowohl die Gefühle, als auch die schaurigen Momente gut eingefangen. Ins Deutsche übersetzt wurde es von Peter Beyer & erschienen ist es im der Hörverlag.

«In meinem Traum leuchtet es für mich. Im Traum fühle ich mich zu Hause.»

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Nicht meins, aber vielleicht deins?

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Das Cover ist wirklich sehr schön und der Klappentext hat mich beeindruckt und neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Zeitgleich habe ich die gekürzte Version mit der Hörbuch-Sprecherin Maximiliane ...

Das Cover ist wirklich sehr schön und der Klappentext hat mich beeindruckt und neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Zeitgleich habe ich die gekürzte Version mit der Hörbuch-Sprecherin Maximiliane Häcke angehört. Mit der angenehmen Stimmlage von Frau Häcke hat das Hörbuch ganz gut funktioniert.
Ich bin schnell in die Geschichte hinein gekommen. Es wird aus der Sicht von Opal erzählt und lerne Opal schon ein wenig kennen. Opal lebt in Eden einer Kleinstadt in Kentucky und jeder kennt hier jeden.
Sie ist durch ihre Lebensumstände sehr verroht, als Diebin und intelligente Lügnerin ist sie hier unterwegs.
Sie wohnt mit ihrem jüngeren Bruder Jasper in einem Motel und hält mit sich mit Diebstählen über Wasser und kümmert sich dabei liebevoll um ihren Bruder. Jede Münze wird für die schulische Ausbildung ihres Bruders zurückgelegt. Da das Geld immer knapper wird, nimmt sie eine Stellung im Starling House an. Im Gegensatz zu den anderen Bewohnern von dem kleinen Örtchen Eden fühlt sich Opal zu Starling House magisch angezogen!
Alles ist faszinierend an dieser alten Villa und ihrem Bewohner, auch weil dort eine Autorin gewohnt hat, die Opal seit ihrer Kindheit verehrt.
Auch wenn der Schreibstil der Autorin zuerst etwas gewöhnungsbedürftig ist, bin ich gut in dieser Geschichte gelandet. Es wird aus Opals Sicht erzählt und ich bin dadurch Opals täglichen Sorgen und Nöten sehr nahe. Auch wenn Opal durch ihre Lebensumstände verroht ist, kann ich ihr Denken und Handeln hier gut nachvollziehen.
Der Autorin ist hier ein spannender Roman gelungen, die Fußnoten am Ende des Kapitels sind hier zur näheren Erklärung in Ordnung, sonst hätte dieser Roman wohl noch mehr Fülle. Beim Hörbuch fand ich es etwas nervig!
Am Ende kommt noch Fantasy ins Spiel und es wird spooky. Wer es mag, wird mit einer spannenden Geschichte belohnt.
Es war nicht so ganz meins,aber vielleicht deins?

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Veröffentlicht am 09.11.2024

Sehr atmosphärisch, aber Spannung kam für mich viel zu selten auf...

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Meinung:
Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht. Es klang nach einer kleinen Schauergeschichte, genau das richtige für diese trübe, dunkle Jahreszeit.

An sich habe ich viel von dem, was im Klappentext ...

Meinung:
Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht. Es klang nach einer kleinen Schauergeschichte, genau das richtige für diese trübe, dunkle Jahreszeit.

An sich habe ich viel von dem, was im Klappentext beschrieben ist, auch bekommen, wenn auch anders, als ich mir das vorgestellt und gewünscht hätte.

Da ist Protagonistin Opal, die versucht, mit allem, was ihr möglich ist, ihrem Bruder ein besseres Leben zu ermöglichen. Eine Kleinstadt, die sehr verschroben und eingeschworen ist und Charaktere, die sehr speziell, eigenbrötlerisch und negativ gestimmt sind. An sich ist die Stimmung von viel Schwermut geprägt und definitiv sehr atmosphärisch, aber leider hat mir über weiter Strecken einfach Spannung gefehlt.

Hauptsächlich geht es um Opals täglichen Kampf mit den Herausforderungen des Leben, mit ihren Wünschen und Sehnsüchten, die sie nicht zu lässt und ihrer überausgeprägten Sorge ihrem Bruder gegenüber. Die mysteriösen Elemente werden zwar immer wieder angedeutet, aber lange auch einfach so hingenommen und auch wenn es zwar gegen Ende Erklärungen dafür gibt und ich diese auch echt tiefgründig, recht zufriedenstellend und gut erarbeitet fand, war es mir doch insgesamt zu wenig Fokus darauf und der große Wow-Effekt hat einfach gefehlt.

Zum einen liegt es daran, dass ich Opal als Protagonistin etwas schwierig fand. Klar, konnte ich ihre Lage verstehen und hab auch ihren Kampfgeist und ihre direkte Art teilweise bewundert, aber sie ist schon sehr stur und braucht lange, bis sie etwas auftaut. Ihre Entwicklung war gut und glaubhaft dargestellt, aber so wirkliche Sympathien konnte sie nicht wecken. Genauso wenig wie die anderen Figuren.

Gleichzeitig fand ich es etwas blöd, dass mal wieder ein recht großer Fokus auf eine Liebesgeschichte gelegt wurde, die zwar nachvollziehbar gestaltet ist, die ich aber in der Geschichte nicht mit diesem Fokus erwartet und auch nicht gebraucht hätte. Eben lieber mehr von den mystischen, gruseligen Elementen, oder einfach etwas Spannendem.

Und auch das Ende hat mich nicht komplett zufriedengestellt. Selbst wenn die Auflösung gut war, hat es für mich keine überwältigenden Abschlussemotionen hervorgerufen. Es ist irgendwie in dieser schwermütigen Stimmung verblieben und sich damit vielleicht auch selbst treu geblieben, aber mir waren es zu wenig wirklich positiv stimmende Entwicklungen.

Sprecherin Maximiliane Häcke hat für mich gut zu Protagonistin Opal und zur Stimmung gepasst und auch solide gelesen, aber keine besonderen Highlights setzen können.

Fazit:
Ein sehr atmosphärischer Roman, der vor allem die schwermütige Stimmung und die kleinen Lichtblicke darin gut hervorhebt. Jedoch gab es zu wenig von den angedeuteten Schauerelementen und viel zu wenig handfeste Spannung. Gleichzeitig konnten die Charaktere für mich keine großen Sympathien wecken, selbst wenn sich Protagonistin Opal glaubhaft weiterentwickelt. Und auch das Ende hat mich nicht gänzlich zufriedengestellt, selbst wenn ich die Auflösung tiefgründig und gut erarbeitet fand. Jedoch haben mir trotzdem die positiven Abschlussemotionen gefehlt. Dementsprechend kann ich auch nicht mehr als gute 2 Sterne vergeben.

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