Cover-Bild Die Tea Ladies
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 02.06.2025
  • ISBN: 9783426449547
Amanda Hampson

Die Tea Ladies

Tee, Scones und Mord - kein Geheimnis ist vor ihnen sicher! Kriminalroman | Beste Krimi-Unterhaltung zur Tea Time
Sabine Schilasky (Übersetzer)

In diesem hinreißend charmanten und humorvollen Cosy Krimi aus dem Sydney der 1960er-Jahre  treten Die Tea Ladies ins Rampenlicht – und nehmen mit Teetasse und Servierwagen die Ermittlungen auf.

Vorhang auf für Hazel, Betty, Irene und Merl!

Sydney, 1965. Während der Minirock die junge Generation aufmischt, geht das Leben in den Modefabriken der Zig Zag Lane noch seinen angestammten Gang. So auch für Hazel, Tea Lady bei Empire Fashionwear. Pünktlich und mit stets offenem Ohr serviert sie den Mitarbeitern Tee, Scones und Biscuits – von der Poststelle bis zur Chefetage. Diskretion ist dabei ihr oberstes Gebot. 
Doch dann verschwindet eine junge Frau, ein Feuer bricht aus, und bei Empire Fashionwear gibt es einen Toten! Die Polizei tritt auf der Stelle. Also beschließt Hazel, den Dingen selbst auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Tea Ladies Betty, Irene und Merl, nimmt sie die Fährte auf. Und legt sich dabei nicht nur mit russischen Mobstern, sondern auch mit korrupten Beamten an. Aber zum Glück kennt Hazel die Tea Lady des Polizeipräsidiums …

» Die Tea Ladies ist ein großartiges Abenteuer, voller Wendungen, überraschender Entdeckungen … und Scones.«  Better Reads

Diskret, liebenswürdig und voller Eigensinn lüften die Tea Ladies in diesem australischen Kriminalroman selbst das bestgehütete Geheimnis – und lösen nicht nur das Rätsel um eine verschollene Zirkusartistin, sondern auch einen äußerst vertrackten Mordfall!

Zwischen den Swinging Sixtie s und den Good ol‘ days : Die Tea Ladies vereinen ein originelles Setting mit herrlich skurrilen und liebenswürdigen Figuren und bescheren den Leser*innen außerordentlich unterhaltsamen Krimi-Spaß – für Krimi-Fans von klassischen Whodunits zum Miträtseln! 

» Der Donnerstagsmordclub wünschte, er hätte Hazel!« Goodreads

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2025

Mord zum Tee

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Ein ganz wunderbarer Cozy Krimi, der viel mehr Tiefe und Komplexität besitzt als der erste Blick vermuten lässt. Die Tea Ladies, allen voran Hazel, sind wirklich eine Nummer für sich, jede hat ihre meist ...

Ein ganz wunderbarer Cozy Krimi, der viel mehr Tiefe und Komplexität besitzt als der erste Blick vermuten lässt. Die Tea Ladies, allen voran Hazel, sind wirklich eine Nummer für sich, jede hat ihre meist liebenswerten Macken, und sie halten als eingeschworene Gemeinschaft zusammen und stehen füreinander ein, das hat mir sehr gefallen. Hazel ist dabei wirklich eine ganz besondere Frau mit ihrem einzigartigen Gehör, das sofort merkt wenn jemand nicht die Wahrheit sagt. Aber sie ist beileibe keine Superheldin, sondern hat auch Schwächen, wie sich im Laufe der Handlung zeigen soll. Der Kriminalfall, in den sie hineingezogen wird, ist sehr verzwickt und zieht unerwartet weite Kreise, die Hazel und ihre Freundinnen bei ihren waghalsigen Ermittlungsmanövern mehrfach in brenzlige Situationen und echte Gefahr bringen. Dabei wird auch das Zeitkolorit nicht außer Acht gelassen, geschickt werden politische und soziale Umstände der damaligen Zeit eingebunden. Auch Hazels privates Drama bringt noch eine weitere mysteriöse Geschichte ins Rollen, so dass man schon gut aufpassen muss um keinen der roten Fäden. zu verlieren Fazit: Unglaublich spannend und vielschichtig präsentiert sich hier ein echtes Krimi-Highlight!

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Australien von einer ganz anderen Seite

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Die Freundinnen Hazel, Betty, Irene und Merl leben 1945 in Sydney. Sie sind Teedamen, servieren in verschiedenen Firmen zu den Pausen Tee und Gebäck. Hazel arbeitet in der Modefabrik Empire Fashionwear. ...

Die Freundinnen Hazel, Betty, Irene und Merl leben 1945 in Sydney. Sie sind Teedamen, servieren in verschiedenen Firmen zu den Pausen Tee und Gebäck. Hazel arbeitet in der Modefabrik Empire Fashionwear. Sie kennt dort jeden - vom Chef bis zum Fahrer. Hazel ist sehr beliebt, denn sie hat für fast jedes Problem eine Lösung, tratscht aber nicht. Zur Zeit ist Unruhe in der Modewelt. Der Siegeszug des Minirocks verunsichert die Branche. Eines Tages sieht Hazel in einem verlassenen Fabrikgebäude eine junge Frau am Fenster, die offensichtlich Hilfe braucht. Niemand glaubt ihr, doch als dort ein Feuer ausbricht und ein Mord geschieht, sieht Hazel sofort einen Zusammenhang. Mit Hilfe ihrer Freundinnen begibt sie sich auf Spurensuche und so klären sie gleich mehrere Verbrechen schneller auf, als es der Polizei lieb ist.

Amanda Hampsons Roman "Die Tea Ladies" ist ein Krimi aus Australien, spielt aber abseits der sonnenüberfluteten Traumstrände. Stattdessen erlebt man ein Australien, in dem die Menschen teilweise am Existenzminimum leben und hart arbeiten müssen. Man muß schon manchmal innehalten und sich vor Augen führen, daß die Geschichte tatsächlich in Australien spielt. Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Der Krimi ist eigentlich nur eine Geschichte von vielen. Daneben ist das Privatleben der Hauptperson Hazel eine ganz eigene, nicht weniger spannende Geschichte, und auch die Nebenschauplätze geben einen guten Lesestoff her. Die unterschiedlichen Charaktere der Teedamen sorgen in der Handlung für einige Turbulenzen, aber am Ende halten doch alle zusammen. So kann es gern weitergehen!

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Ausgekochte Teedamen

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„… wir sind Teedamen – uns geht alles was an.“ (S. 8)
Sydney, 1965: Jeden Tag treffen sich die Teedamen Hazel, Irene, Betty und Merl in ihrer Pause und besprechen, was in es in ihren Fashionfirmen Neues ...

„… wir sind Teedamen – uns geht alles was an.“ (S. 8)
Sydney, 1965: Jeden Tag treffen sich die Teedamen Hazel, Irene, Betty und Merl in ihrer Pause und besprechen, was in es in ihren Fashionfirmen Neues gibt – und es gibt immer irgendwas, über das es sich zu reden lohnt. Schließlich kommen sie mit ihren Teewägen und Keksen in alle Bereiche der Firmen, kennen die Mitarbeiter und Chefs und deren Vorlieben. Es ist ein ruhiges Leben. Bis sich Hazel eines Tages einbildet, dass sie an einem Fenster in dem leerstehenden Zollgebäude gegenüber eine Frau sieht, die etwas auf die verstaubte Scheibe geschrieben hat. Sie gibt der Polizei Bescheid, aber man glaubt ihr nicht. Doch am nächsten Morgen brennt das Haus und Hazel findet einen Toten. Als dann die Ermittlungen der Polizei im Sande verlaufen, stellen Hazel und ihre Freundinnen eigene Nachforschungen an.

Ich lese sehr gern Cosy-Crimes, aber „Die Tea Ladys“ waren selbst mir zu gemütlich. Die Handlung plätschert vor sich hin und wird von den privaten Problemen und dem Alltag der Freundinnen überschattet. Einzig sie unangenehme Entdeckung, die Hazels Ehemann betrifft, hat mich fasziniert. Ihre Ermittlungen stagnieren immer wieder, man denkt schon, sie haben sie vergessen, da taucht plötzlich von irgendwo ein neuer Hinweis auf.

Deutlich spannender und amüsanter fand ich die Ereignisse in der Firma, in der Hazel arbeitet. Der Familienbetrieb schneidert seit Jahrzehnten die gleichen langweiligen, längst veralteten Modelle. Der Seniorchef und die betagten Designerinnen verstehen nicht, dass jetzt Mini-Kleider in sein sollen. „Ein Kleid und ein paar knochige Knie machen noch keine Revolution.“ (S. 85) Der Juniorchef ist zu nichts zu gebrauchen und die Enkelin, die von der neuen Mode begeistert ist, wird nicht ernst genommen, obwohl die Verkäufe wegbrechen. „Ich denke, Männer wissen besser als Frauen, was Frauen wollen.“ (S. 84)

Mein Fazit: Ein unterhaltsame Zeitreise ins alte Sydney, aber der Krimiteil war mir leider etwas zu langatmig.

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