Cover-Bild Mord mit spitzer Feder
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 11.03.2016
  • ISBN: 9783404173358
Ann Granger

Mord mit spitzer Feder

Ein Fall für Jessica Campbell

Idyllisch liegt das herrschaftliche Glebe House mitten am Fluss. Erst kürzlich ist der Schriftsteller Neil Stewart hier eingezogen. Die Idylle wird jedoch rasch getrübt, als die Leiche einer jungen Frau angeschwemmt wird. Neil kennt sie nur zu gut. Sie war die Bedienung in einer Gaststätte, in der der Autorenzirkel von Weston St. Ambrose das Ende eines Schreibkurses gefeiert hat, eines Kurses, den Neil gehalten hat. Nicht nur ein Mitglied des Zirkels scheint ein Motiv für den Mord zu haben. Verdächtige gibt es viele. Jessica Campbell beginnt zu ermitteln ...

Jessica Campbells vierter Fall

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2017

Englischer Krimi in Bestform

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Nach dem Erfolg der Krimiserie um die Partner Mitchell & Markby macht auch die neue Reihe um Jess Campbell richtig Lesespaß.

In diesem Band sorgt die durch Hochwasser angeschwemmte Leiche einer jungen ...

Nach dem Erfolg der Krimiserie um die Partner Mitchell & Markby macht auch die neue Reihe um Jess Campbell richtig Lesespaß.

In diesem Band sorgt die durch Hochwasser angeschwemmte Leiche einer jungen Frau für Probleme. Ausgerechnet im Bootssteg eines neu aus London zugezogenen Schriftstellers wird der Körper gefunden. Seltsam, dass Neil die junge Frau auch noch erkennt, wo sich doch ihre Leben eigentlich kaum berühren und was ist mit diesem seltsamen Kreis selbsternannter Schriftsteller, die sich regelmäßig treffen?

Ann Granger ist vielleicht d i e Autorin für den klassischen englischen Kriminalroman. Meistens geht es verhältnismäßig unblutig zu, auch wenn es nicht an Opfern mangelt, aber viel wichtiger ist der Autorin die genaue Beschreibung der Menschen und ihrer Umgebung. Oft tun sich im wohlsituierten englischen Landleben Abgründe auf, die Fassaden bröckeln schnell, wenn die Autorin ihre Ermittler auf die Jagd schickt. Dazu kommt das sehr menschlich geschilderte Team um die Kommissarin Jess Campbell, die ich sehr sympathisch und gleichzeitig taff finde.
Der Krimi ist spannend, die Typen so schön englisch exzentrisch vom strickenden Möchtegernschriftsteller bis hin zum Eulenbeobachter und das Ende absolut überraschend.


Veröffentlicht am 17.10.2025

Hier ist nichts, wie es scheint

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In Glebe House ist es derzeit alles andere als idyllisch. Der dort wohnende Schriftsteller leidet schwer an einer Schreibblockade und dann wäre da auch noch das Hochwasser. Tagelanger Regen lässt alles ...

In Glebe House ist es derzeit alles andere als idyllisch. Der dort wohnende Schriftsteller leidet schwer an einer Schreibblockade und dann wäre da auch noch das Hochwasser. Tagelanger Regen lässt alles aufweichen und der naheliegende Fluss ist schon längst im Garten von Glebe House angekommen.

Als die Stewarts Holz für den Winter angeliefert bekommen, findet der örtliche Lieferant eine am Bootssteg eingeklemmte Leiche.

Für das Ehepaar Stewart führt dies zu einer Zerreisprobe, denn nichtsahnend erkennt Neil die junge Frau.

Jessica Campbell, die zu dem Leichenfund hinzugezogen wird, hatte sich das hier anders vorgestellt. Mehr als einmal werden sie und ihr Chef hinters Licht geführt.

Zahlreiche Mordverdächtige tauchen auf und als wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus, dass der schlimmste Verbrecher in der Gegend auch noch der Vater der Toten war. Kurzerhand wird der auf freien Fuß gesetzt und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder seiner Tochter.

An Skurrilitäten hat Weston St. Ambrose genügend zu bieten. Der Schriftstellerclub, allesamt verdächtig, entpuppt sich als harte Nuss.

Jess hat mit ihren eigenen Vorurteilen zu kämpfen und kann sich bei so manchen Schreiberlingen nur haarscharf beherrschen.

Fazit

Hier ist nichts wie es scheint. Um so verstrickter die Sache, um so hartnäckiger ermittelt Jessica Campbell.

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