Der Feind in meiner Bar
Schon der Anfang des Buches las sich für mich sehr interessant und ich war sofort im Geschehen. Eine gestrandete Amerikanerin auf der Suche nach Inspiration und einem Neuanfang. Eine Bar in London und ...
Schon der Anfang des Buches las sich für mich sehr interessant und ich war sofort im Geschehen. Eine gestrandete Amerikanerin auf der Suche nach Inspiration und einem Neuanfang. Eine Bar in London und Rosie trifft das erste Mal auf den attraktiven Gamble. Dabei bekommen sie sich schön in die Haare. Die enemies to lovers tropes waren für mich sowas von spürbar.
Rosies Verhaltensmuster ist zunächst nicht nachvollziehbar. Sie flieht vor etwas und kann sich nicht zu Gamble hingezogen fühlen.
Wunderbar funktionieren für mich die freundschaftlichen Treffen mit Tara, Saoirse und Deepti. Ob beim gemeinsamen quizzen oder bei einem Ausflug. Man lernt die Mädels kennen und lieben.
Die Geschichte über ihre Vergangenheit, die Rosie dann erzählt hat mich sehr überrascht und bewegt. Ich fand sie sehr einfühlsam in das Buch eingebettet und hatte damit auch wirklich nicht gerechnet.
Die sich zwischen den Protagonisten entwickelnde Liebesgeschichte ist einfühlsam und nachvollziehbar zu lesen.
Ich habe mich vom Buch gut unterhalten gefühlt und auch Rosies Abreise gut verstehen können, wenngleich ich meine neuen Freunde nicht ohne ein Wort verlassen hätte.
Ich mochte den lockeren Schreibstil und war sehr begeistert, wieder ein neues Kapitel lesen zu können.
Mit einigem Abstand zum Buch bleiben mir die kleinen Neckereien, die Freundschaften und der Umgang mit der Depression in Erinnerung. Das Cover erweckt einen sehr lebendigen Eindruck, so wie die Story auch ohne Depression ist.