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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2026

Eine Spassbremse und eine Fee

Forever with the Boss
1

Ich war nach den ersten beiden Bossbüchern schon sehr gespannt, wie es um die Biotech-Firmen und ihre CEOs in Boston weitergeht. Sehnsüchtig habe ich also "Forever with the boss" erwartet und in 2 Tagen ...

Ich war nach den ersten beiden Bossbüchern schon sehr gespannt, wie es um die Biotech-Firmen und ihre CEOs in Boston weitergeht. Sehnsüchtig habe ich also "Forever with the boss" erwartet und in 2 Tagen verschlungen.

Ava Coopers Schreibstil ist für mich sehr bildhaft, intelligent und mitreißend. Ich habe viele Szenen irgendwie gefühlt, insbesondere die Meetings, bei denen man den Wölfen zum Frass vorgeworfen wird.

Man hat aus vielen Szenen herausgelesen dass die Autorin die Branche kennt. Das macht für mich auch die Reihe aus und umso authentischer.

Diesmal beginnt alles in einer Bar mit dem direkten näheren Kennenlernen von Olivia und Phil. Die spicy Szenen im Hotel an den Anfang gestellt, haben auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Ein gelungener Einstieg.

Als die beiden sich 5 Jahre später als Boss und Bewerberin gegenüber stehen, schleichen sie umeinander herum wie zwei Tiger auf Paarungsritual. Das gibt dem Buch einen anfänglichen aufregenden Drive und man fragt sich laufend, wer zuerst schwach wird.

Ich mochte Olivias direkte, ehrliche dennoch verletzte Art sehr. Sie gibt ordentlich kontra und lässt Phil oft stehen. Das hat er ja auch irgendwie verdient. Sie ist so ein kreativer, einfühlsamer Mensch. So wünscht man sich eine Teamchefin.

Phil braucht den ein oder anderen Tritt um seine harte Schale los zu werden, irgendwie für mich typisch Kerl. Aber eigentlich will er nur geliebt werden.

Besonders schön fand ich die Szenen in Montana und vor allem Ben hat es mir sehr angetan. Ich habe riesige Angst auf ein Pferd zu steigen, aber beim Lesen wäre ich auch einfach nur mitgaloppiert und hätte mir ein ordentliches Steak gegönnt.

Zum Abschluss kommen auch die Charaktere der anderen Bände ins Spiel, was die Story abrunden.


Zusammengefasst eine sehr gelungene Bossromance.

Vielen Dank dass ich dabei sein dürfte in die Welt von Biovaris und Nextgen einzutauchen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Wunderschöne Sports-Romance-when he falls first

Rival Darling
1

Als Violet gezwungenermaßen zu ihrem Onkelin die Kleinstadt Sunshine Hill zieht, wird sie mit Eishockey konfrontiert, da ihr Freund Jeremy Kapitän des Schulhockey- Teams ist. Leider macht sich Vi so gar ...

Als Violet gezwungenermaßen zu ihrem Onkelin die Kleinstadt Sunshine Hill zieht, wird sie mit Eishockey konfrontiert, da ihr Freund Jeremy Kapitän des Schulhockey- Teams ist. Leider macht sich Vi so gar nichts aus diesem Sport.

Als sie versehentlich bei einem Spiel des rivalisierenden Teams der Stadt landet, trifft sie auf dessen Kapitän Reed und findet für ihn wenig nette Worte.

Nach einer Autopanne hilft ihr ausgerechnet Reed und ist fasziniert von Vi. Als diese entdeckt, dass ihr eigentlicher Freund fremdküsst und sie daraufhin Schluss macht, springt Reed ein um Jeremy davon zu überzeugen, dass es endgültig vorbei ist.

Was für Vi eine fake-Beziehung ist, beginnt für Reed immer mehr ernst zu werden.

Doch wie überzeugt man eine bekennende Eishockey-Nichtliebhaberin und Sportlern-als-Freund-Abgeschworene davon, dass man genau der Richtige für sie ist?

Reed hat so einige Ideen auf Lager. Amüsiert und gerührt wird der Leser in seine Welt hineingezogen und fiebert nun mit. Wir lernen seine Brüder und Familie kennen, wild, chaotisch und doch so liebenswert. Man möchte am liebsten selbst beim Abendessen mit am Tisch sitzen.

Vi bleibt jedoch lange ein Rätsel. Was treibt sie an. Was hindert sie, sich auf einen neuen Kerl einzulassen und wird sie Reeds Anziehung wiederstehen können?

Beide Charaktere werden von Alexandra Moody wunderbar aufgeschrieben. Man liest leicht von Kapitel zu Kapitel und wechselt die Sicht der Protagonisten. Einmal angefangen, möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen. Wünscht man sich doch dass der nervige Exfreund seine Abreibung erhält und die Protagonisten sich finden.

Und die Moral von der Geschicht? Vertrau ungeprüft Gerüchten nicht.

Kann das Buch sehr weiterempfehlen, für Sports-Romance Liebhaberinnen, SlowBurn-Fans und Bad-guy -Good-guy Leserinnen.


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Veröffentlicht am 23.12.2025

Da knistert es im Chemielabor

A Crush on the Boss
2

Beide Protagonisten haben mich von Anfang an verzaubert. Leyla weil sie so einzigartig ist, allein schon durch ihre Erscheinung und Miles weil er eben nicht der typische Boss Boss ist, sondern sehr verletzlich ...

Beide Protagonisten haben mich von Anfang an verzaubert. Leyla weil sie so einzigartig ist, allein schon durch ihre Erscheinung und Miles weil er eben nicht der typische Boss Boss ist, sondern sehr verletzlich und klug, dennoch einfühlsam und romantisch.

Das Buch las sich unheimlich schnell. Die Story mit einigen Wendungen gut erzählt.

Besonders mochte ich die gut ausgearbeiteten Szenen im Labor. Ich konnte die Experimente super nachvollziehen und fand das Thema irre spannend. Ich hätte mich am liebsten dazu gestellt und mit gemischt.
Gefallen hat mir auch, dass beide sich vorsichtig angenähert haben und nicht sofort übereinander hergefallen sind.

Quinn ist ein faszinierender Nebencharakter. Ich mochte sie auf Anhieb, ihre Tiks sind speziell aber sie hat so eine tolle Art.

Auch das Elias und Riley in die Story eingebunden waren und so eine Verbindung zu Band 1 aufgebaut wurde, hat mir gut gefallen.



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Veröffentlicht am 21.11.2025

Wunderbare Heiratsvermittlung

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
1

Wer die Regency Ära mag und mit ihr die doch eigentlich sehr starren Regeln des Verliebens und Verheiratens dieser Zeit, der ist mit Lady Beatrice und den drei Lords of Bayne, Walter, Hugh und Francis ...

Wer die Regency Ära mag und mit ihr die doch eigentlich sehr starren Regeln des Verliebens und Verheiratens dieser Zeit, der ist mit Lady Beatrice und den drei Lords of Bayne, Walter, Hugh und Francis genau richtig. Den um sie entspinnt sich eine romantische Geschichte um die Suche nach der richtigen Frau fürs Leben.

Nachdem die Dowager Marchioness of Bayne immer noch auf eine Heirat ihrer Söhne warten muss, ersinnt sie einen süssen Plan. Dieser ist sogleich gerissen und genial.
Ihr gelingt es auf charmante Weise, die Jungfer Beatrice für dieses Vorhaben als Heiratsvermittlerin zu gewinnen. Diese von einem Unfall mit Narben gezeichnete Lady Bea willigt ein und hat ein gutes Gespür für die jungen Damen der Gesellschaft.

Nur hat sie nicht mit dem cleveren Francis gerechnet, der ihren Plan schnell durchschaut. Es beginnt ein kleines Spiel um wahre Gefühle und vergebliche Versuche, Francis zu verkuppeln.

In diesem Punkt ist das Buch bisher einzigartig und sehr erfrischend. Das Cover stimmt sofort auf die Zeit ein. Das Buch liest sich leicht und beschwingt, greift aber auch ernste Momente auf.

Ich habe mich sofort in das alte London hineingefühlt. Viele Plätze wie das Gunthers kommen mir vertraut vor. Die Geschichte nimmt sofort Fahrt auf und man kann das Buch gar nicht weglegen.

Und eigentlich wissen wir doch alle, dass die Herren aber auch die Ladys nicht alle brav bis zur Hochzeitsnacht gewartet haben, um den Körper und die Lust des anderen zu entdecken.

Für mich ein wunderbar beschwingliches Buch mit einer starken Protagonistin, die Mut zeigt und einem männlichen Hauptdarsteller, der eben nicht nur Äusserlichkeiten wertschätzt. Ein starkes Statement des Buches.

Besonders die Dowager Marchioness war
aeusserst liebenswert und smart.

Ich freue mich auf weitere Geschichten von Freda MacBride aus Mayfair.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Der Feind in meiner Bar

Happy Ending
0

Schon der Anfang des Buches las sich für mich sehr interessant und ich war sofort im Geschehen. Eine gestrandete Amerikanerin auf der Suche nach Inspiration und einem Neuanfang. Eine Bar in London und ...

Schon der Anfang des Buches las sich für mich sehr interessant und ich war sofort im Geschehen. Eine gestrandete Amerikanerin auf der Suche nach Inspiration und einem Neuanfang. Eine Bar in London und Rosie trifft das erste Mal auf den attraktiven Gamble. Dabei bekommen sie sich schön in die Haare. Die enemies to lovers tropes waren für mich sowas von spürbar.

Rosies Verhaltensmuster ist zunächst nicht nachvollziehbar. Sie flieht vor etwas und kann sich nicht zu Gamble hingezogen fühlen.

Wunderbar funktionieren für mich die freundschaftlichen Treffen mit Tara, Saoirse und Deepti. Ob beim gemeinsamen quizzen oder bei einem Ausflug. Man lernt die Mädels kennen und lieben.

Die Geschichte über ihre Vergangenheit, die Rosie dann erzählt hat mich sehr überrascht und bewegt. Ich fand sie sehr einfühlsam in das Buch eingebettet und hatte damit auch wirklich nicht gerechnet.

Die sich zwischen den Protagonisten entwickelnde Liebesgeschichte ist einfühlsam und nachvollziehbar zu lesen.

Ich habe mich vom Buch gut unterhalten gefühlt und auch Rosies Abreise gut verstehen können, wenngleich ich meine neuen Freunde nicht ohne ein Wort verlassen hätte.

Ich mochte den lockeren Schreibstil und war sehr begeistert, wieder ein neues Kapitel lesen zu können.

Mit einigem Abstand zum Buch bleiben mir die kleinen Neckereien, die Freundschaften und der Umgang mit der Depression in Erinnerung. Das Cover erweckt einen sehr lebendigen Eindruck, so wie die Story auch ohne Depression ist.

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