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Veröffentlicht am 04.03.2024

101 beeindruckende Einfamilienhäuser

101 Traumhäuser
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Katharina Matzig vereint in diesem Bildband die 101 beeindruckendsten und interessantesten Einfamilienhäuser, die in den Jahren 2017 bis 2021 im Wettbewerb "Häuser des Jahres" eingereicht und dessen Büchern ...

Katharina Matzig vereint in diesem Bildband die 101 beeindruckendsten und interessantesten Einfamilienhäuser, die in den Jahren 2017 bis 2021 im Wettbewerb "Häuser des Jahres" eingereicht und dessen Büchern gezeigt wurden. In ihrem Vorwort betont sie, wie wichtig es ist, in einem Haus nicht nur einen reinen Wohnort zu sehen, sondern auch die physische und psychische Gesundheit nicht außer Acht zu lassen. Schließlich verbringen wir rund sechzig Prozent unserer Lebenszeit in unserem Zuhause.

Die Einfamilienhäuser sind allesamt grundverschieden und reichen von Wohnflächen von 127 bis hin zu 652 Quadratmetern. Auch die Grundstücke und deren Größen sind alle unterschiedlich. Somit sollten sämtliche Geschmäcker und Ansprüche befriedigt und Ideen für das eigene Haus entdeckt werden. Aufgrund der hochwertigen Fotografien, der Beschreibungen in Text- und Skizzenform und des Lageplans erhält der Leser schnell einen Überblick über das dargestellte Einfamilienhaus.

Jedes Mal von Neuem begeistern mich die qualitativ hochwertigen und inhaltsstarken Bildbände des Callwey-Verlages. Da ich mich schon immer für Architektur interessiere passte dieses Buch perfekt für mich. Gerade die Grundrisse und ganz besonderen Gestaltungsideen der Architekten haben es mir angetan. Sehr gelungen finde ich auch, dass die Projekte nicht nur Neubauten, sondern auch umgestaltete, bereits bestehende Bauten sind. Trotzdem haben mir in diesem Buch die Renovierungs- und Sanierungsobjekte besser gefallen, allen voran "Das Patchworkhaus" und "Das Bauernhaus". Insgesamt ein beeindruckender Bildband, der moderne, traditionelle und einzigartige Einfamilienhäuser vereint!

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Veröffentlicht am 02.03.2024

Ein bezaubernd schönes Pop-up-Bilderbuch!

So wunderbare Ostern! – Mein Pop-up-Überraschungsbuch
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Der kleine Osterhase Ben darf in diesem Jahr das erste Mal alleine die Ostereier verteilen und er macht sich freudig auf den Weg. Allerdings dauert es ein bisschen länger, denn auf seinem Weg hilft er ...

Der kleine Osterhase Ben darf in diesem Jahr das erste Mal alleine die Ostereier verteilen und er macht sich freudig auf den Weg. Allerdings dauert es ein bisschen länger, denn auf seinem Weg hilft er dem Igel beim Blumengießen, er holt dem Hörnchen den Schlüssel herunter und auch das Schweinchen bekommt eine Osterüberraschung von ihm. Doch dann sind seine Ostereier einfach verschwunden.... Gut, dass alle Tiere zusammenhelfen können, um das Osterfest zu retten!

Olga Strobel erzählt die Geschichte von Ben, dem kleinen Osterhasen, der sich nun endlich alleine auf den Weg machen darf, in Reimform. Da die Texte pro Doppelseite immer nur vier Zeilen lang sind, sind sie sehr eingängig und können von Kindern gut verstanden und nach wenigen Wiederholungen auch schon mitgesprochen werden. Die Illustrationen sind farbenfroh und wunderbar kindgerecht. Da immer auf der rechten Seite ein Pop-up-Element enthalten ist, werden die Seiten so zum Leben erweckt und es macht noch mehr Spaß, das Buch anzusehen.

Dieses Bilderbuch ist wunderbar gelungen, denn es weckt die Vorfreude auf Ostern, ist spannend und interessant und dank der beweglichen Szenerien sehr lebendig. Die Verarbeitung, ist wie beim Penguin Junior-Verlag immer, sehr stabil und langlebig. Einfach ein zauberhaft schönes Kinderbuch, das sich auch perfekt als Ostergeschenk eignet!

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Veröffentlicht am 01.03.2024

Eine spannende Reihe findet nun ihren perfekten Abschluss!

Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen (Hafenärztin 4)
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Hamburg, 1911: Die Ärztin Anne van der Zwaan findet unverhofft eine Tote, die im Stehen an ihrer eigenen Wohnungstür verstorben ist. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie zwar seit langer Zeit ...

Hamburg, 1911: Die Ärztin Anne van der Zwaan findet unverhofft eine Tote, die im Stehen an ihrer eigenen Wohnungstür verstorben ist. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie zwar seit langer Zeit große Mengen an Alkohol getrunken hat, aber ihr Todesurteil war das Heroin, das sie durch die Nase konsumiert hat. Diese Art der Berauschung ist neu in der Hafenstadt, denn bisher wird das Medikament Heroin in Tablettenform eingenommen und wirkt sehr gut gegen Husten und andere Erkrankungen dieser Art, nicht aber als Droge. Dem Pathologen sind auch noch weitere Frauen bekannt, die so unverschuldet in den Tod gefunden haben, drei von ihnen hatten auch das gleiche Papierbriefchen in der Tasche wie das letzte Opfer. Anne weiß, dass sie dem weiter auf die Spur gehen möchte. Allerdings lastet auch die nahende Gerichtsverhandlung auf ihr, wo sie als Kronzeugin gehen ihren Vater Roger van der Zwaan aussagen muss. Dieser scheint aber immer noch sehr siegessicher, was Anne einerseits traurig macht, ihr aber auch zeigt, wie niederträchtig und geldbesessen ist Vater eigentlich ist. Unterstützung in ihren Ermittlungen rund um die Heroinbriefchen findet sie auch wieder in Kommissar Berthold Rheydt, der den Kriminellen und ihren Handlangern endlich den Garaus machen möchte. Aber auch Helene Curtius, die Verlobte von Kommissar Rheydt und gute Freundin von Anne, möchte den Menschen helfen. Auf einer Reise nach Berlin hat sich ihre Überzeugung verfestigt, dass eine kranke Seele geheilt werden kann, wenn man ihr richtig hilft.

Henrike Engel hat diesen letzten Band der Reihe rund um die Hafenärztin etwas anders gestaltet. Denn hier steht kein Mordfall im Mittelpunkt, bei dessen Ermittlungen Anne, Helene oder andere Personen in Gefahr geraten, sondern die Heroinverteilung und die Anwendung dieses vermeintlich harmlosen Medikaments. Dennoch ist die Handlung durchgehend spannend, hat keine Längen und verliert sich auch nicht in unwesentlichen Details. In diesem Teil der Reihe werden so einige Ereignisse aus den vorangegangenen Bänden aufgearbeitet, was zeigt, wie eng alles zusammenhängt. Somit eignen sich die Bücher auch nicht unbedingt dazu, einzeln gelesen zu werden.

Ich habe jeden der vier Bände voller Begeisterung gelesen. Anne ist eine unheimlich starke und mutige Frau, die sich weder von bösen Machenschaften, Gefahren oder gesellschaftlichen Konventionen aufhalten lässt. Sie weiß, was richtig ist und verfolgt ihre Ziele. Immer an ihrer Seite hat sie dabei die Polizisten rund um Kommissar Rheydt und ihre Freundin Helene Curtius. Auch sie sind mir ans Herz gewachsen und ich bin nun etwas traurig, dass es keine weiteren Teile der Hafenärztin mehr geben soll... Eine wirklich starke Reihe, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Ein Roman, der jeden, der ihn gelesen hat, aufmerksamer in den Himmel sehen lässt!

Die Wolkengucker
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Matt ist Illustrator und sollte eigentlich gerade einen Eisberg und viele kleine Füchse, Dachse und andere Waldbewohner zeichnen. Aber er kann es einfach nicht. Ihm fehlt die Kraft und die Kreativität. ...

Matt ist Illustrator und sollte eigentlich gerade einen Eisberg und viele kleine Füchse, Dachse und andere Waldbewohner zeichnen. Aber er kann es einfach nicht. Ihm fehlt die Kraft und die Kreativität. Außerdem kümmert er sich alleine um seine achtjährige Tochter Mia, denn vor zwei Jahren ist seine Frau verstorben. Mia liebt den Himmel und die Wolken, die dort vorüberziehen und die lustigsten Formen annehmen können. Deshalb tut er ihr auch den Gefallen und geht mit ihr zum ersten Treffen der Vereinigung der Wolkengucker. Gegründet von fast neunzigjährigen Wilma, die seit dem Tod ihrer besten Freundin Margarete sehr einsam ist. Margarete hat die Wolken geliebt und konnte niemals satt werden, dort hinaufzusehen. Wilma war nie so fasziniert von den Wolken, dennoch löst sie ihr Versprechen ein und gründet die Wolkengucker. Obwohl sie beim ersten Treffen nur zu viert sind, denn Ayla, die Haushaltshilfe, ist ebenfalls noch anwesend, freut Wilma sich über die Abwechslung. Ayla war früher bei Margarete und hat ihr den Haushalt geführt, doch die ist nun überraschend verstorben und so hilft sie nun Wilma. Aber die ist einfach nicht so nett und freundlich und lässt Ayla nicht so sehr an sich heran, wie es bei Margarete der Fall war. Eine ganz besondere Gruppe entsteht, die aus Fremden werden Freunde...

Die Autorin Kristina Günak hat diesen Roman unter dem Pseudonym Kristina Fritz verfasst. Somit war das nicht mein erstes Buch von ihr, aber ich war überrascht, denn nicht nur durch den anderen Autorennamen grenzt sie sich von ihren anderen Werken ab. So ist die Handlung hier teilweise sehr ernst, nachdenklich und berührend. Auch wenn das Ende etwas vorhersehbar war, hat das weder den Lesefluss noch die Neugier auf das weitere Geschehen geschmälert.

Dieser Roman hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und ich war gespannt, was es denn nun mit den Wolkenguckern so auf sich hat. Die Konstellation der Gruppe ist durchweg interessant und bringt so manches Geheimnis ans Licht, schafft neue Freundschaften und vereint Jung und Alt ohne Vorurteile. Voller Vergnügen habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und habe gespürt, wie beim Lesen die Anspannung des Alltags von mir abgefallen ist und ich selbst immer wieder das Bedürfnis hatte, mich einfach in einen Liegestuhl zu legen, die Wolken zu betrachten und einfach mal nichts zu denken.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Der Herbst ist da!

Laterne, Laterne
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Mia und Ben mögen den Herbst sehr gerne, denn dann können sie Drachen steigen lassen, eine Kürbislaterne schnitzen und dem Sankt Martin beim Laternenumzug begegnen.

Diese CD beinhaltet eine bunte Mischung ...

Mia und Ben mögen den Herbst sehr gerne, denn dann können sie Drachen steigen lassen, eine Kürbislaterne schnitzen und dem Sankt Martin beim Laternenumzug begegnen.

Diese CD beinhaltet eine bunte Mischung aus kurzen Geschichten über Mias und Bens Herbstabenteuer und zur Jahreszeit passenden Liedern, wie "Laterne, Laterne", "Ich geh' mit meiner Laterne" oder "Waldbodenfüße". Da die Lieder eingängig sind und die Geschichten nie wesentlich über eine Minute dauern, passt die Altersempfehlung ab zwei Jahren sehr gut.

Meine Tochter liebt den Herbst auch sehr, weshalb sie die CD super findet. Allerdings fand sie die Stimmen von manchen der singenden Kinder nicht so schön. Ansonsten finden wir die Mischung sehr gelungen. Besonders gut gefällt mir das Lied "Waldbodenfüße", das ich bisher noch nicht kannte und mir seit dem ersten Hören als Ohrwurm im Kopf geblieben ist.

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