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Veröffentlicht am 04.12.2021

Pizza in allen Variationen

Pizza
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Dieses Kochbuch widmet sich allein der Pizza. Denn Pizza kann so viel mehr sein, als das, was man sich vom Lieferservice bringen lässt.

"Pizza ist ein Lebensgefühl, man gibt immer ein bisschen was von ...

Dieses Kochbuch widmet sich allein der Pizza. Denn Pizza kann so viel mehr sein, als das, was man sich vom Lieferservice bringen lässt.

"Pizza ist ein Lebensgefühl, man gibt immer ein bisschen was von sich selbst hinein, deshalb sollte jede selbst gemachte Pizza so gut wie möglich sein." (Ein kalabrischer Pizzabäcker)

Mit diesem Zitat beginnt die Einführung in die Kultur der Pizza von Judith Marnet. Sie schreibt über ihre erste Erfahrungen rund um die Pizza, die Legende, die sich um die Entstehung der Pizza Margherita rankt und die gesamte Geschichte der Pizza. So macht sie dem Leser schon Lust auf Pizza bevor er überhaupt die Rezepte und die Fotos der fertigen Gerichte gesehen hat.

Insgesamt sind fünfzig Rezepte im Buch, die in drei Abschnitte unterteilt sind. Zuerst die Grundrezepte, dann die Klassiker und zuletzt die besonderen und außergewöhnlichen Varianten. Natürlich wurde jedes Gericht wunderschön fotografiert.

Dieses Buch hat meiner Familie und mir große Lust auf Pizza gemacht, sodass wir einen Abend damit verbracht haben, Pizza zu machen, im Pizzaofen zu backen und dann in kleiner Runde zu essen. Und ich bin mir sicher, dass wir noch viele schöne Stunden so verbringen werden, denn jeder hatte großen Spaß dabei. Gerade die Grundrezepte für den Pizzateig und die Tomatensauce sind so gelingsicher und lecker, dass sie schon jetzt zu meinen Grundrezepten geworden sind, die ich immer wieder so zubereiten werde. Auch die verschiedenen Beläge für Pizzen haben uns gut gefallen und uns neue Ideen geliefert. Auch die besonderen Rezepte, wie die "Sizilianische Pizza" oder die "Gefüllte Pizza" kamen gut bei uns an. Somit kann ich dieses Kochbuch für jeden empfehlen, denn es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

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Veröffentlicht am 03.12.2021

Viktoria Berg und Christian Hinrichs ermitteln wieder unfreiwillig...

Der tote Rittmeister
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Wir schreiben mittlerweile das Jahr 1913 und Viktoria Berg befindet sich wieder auf dem Weg nach Norderney, um dort wieder ihre Sommerfrische zu verbringen. Allerdings will sie auch ihrer Schülerin Elli ...

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 1913 und Viktoria Berg befindet sich wieder auf dem Weg nach Norderney, um dort wieder ihre Sommerfrische zu verbringen. Allerdings will sie auch ihrer Schülerin Elli besuchen, die im Seehospiz liegt, um ihre schwere Tuberkulose auszukurieren. Doch als sie Elli das erste Mal wiedersieht, ist sie schockiert, denn es geht ihr gar nicht gut und die erzählt viel von Rieke, die seit letzter Nacht verschwunden ist. Viktoria verspricht, nach dem Mädchen zu sehen, weiß aber noch nicht, dass alles viel komplizierter ist, als es auf den ersten Blick scheint. Christian Hinrichs ist derweil auch auf der Anreise, denn auch dieses Jahr möchte sein Redakteur wieder einen Artikel über Norderney und seine Vorzüge für die Sommerfrische. Beide treffen schneller aufeinander als ihnen lieb ist, denn während einem Pferderennen am Strand wird die Leiche eines Rittmeisters gefunden und Christian wird hinzugezogen, um Fotos zu machen und soll dann als Hilfskraft mitermitteln, denn der Badekommissar hat seinen ermittlerischen Spürsinn schnell erkannt. Doch weder Viktoria noch Christian freut sich über ihr Aufeinandertreffen am Tatort, vorallem weil Hinrichs sofort spürt, dass das Fräulein Berg wieder etwas auf der Spur ist und sie sich so wieder in Gefahr begeben könnte...

Elsa Dix hat mit diesem zweiten Teil, der ein Jahr nach dem ersten spielt, eine gelungene Fortsetzung erschaffen. Der Mordfall ist spannend und durch die historische Kulisse sehr interessant. Dieses Mal wird mit mehr polizeilichen Methoden ermittelt, was ein grundlegender Unterschied zum ersten Band ist und deshalb für Abwechslung sorgt. Auch die Beziehung zwischen den beiden "Ermittlern" ist deutlich abgekühlt und immer etwas spannungsgeladen, doch gerade diese Dialoge sind lustig und bringen den Leser zum Schmunzeln.

Ich hätte mir keine bessere Fortsetzung wie diese vorstellen können. Es hat einfach alles gepasst und ich habe keine Kritikpunkte. Ebenso wie der Vorgängerroman hat sich dieser Teil sehr schnell und flüssig gelesen und war dadurch leider auch viel zu schnell zu Ende...

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Veröffentlicht am 02.12.2021

Leckere vegetarische Klassiker

Heimwehküche vegetarisch
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Die beiden Journalisten Madeleine und Florian Ankner haben sich in ihrem neuen Kochbuch ganz den Klassikern gewidmet, allerdings kommen alle Rezepte ganz ohne Fleisch aus. Die Reise geht durch ganz Deutschland ...

Die beiden Journalisten Madeleine und Florian Ankner haben sich in ihrem neuen Kochbuch ganz den Klassikern gewidmet, allerdings kommen alle Rezepte ganz ohne Fleisch aus. Die Reise geht durch ganz Deutschland und präsentiert die lokalen Klassiker, die oft in anderen Regionen gar nicht bekannt sind. Geordnet sind die Gerichte in die fünf verschiedene Kategorien, wie Suppen und Eintöpfe oder Süßes. Aber dieses Buch ist natürlich nicht nur eine reine Aneinanderreihung von Rezepten, sonders es werden zwischen den einzelnen Kapiteln auch Informationen über die Wichtigkeit von Hülsenfrüchten oder Getreide in der Heimatküche präsentiert. Da jedes der siebzig Rezepte mit einem wunderschönen Foto präsentiert wird, bekommt der Leser schon beim Durchblättern Lust auf die Gerichte.

Im gesamten Buch wird die Liebe der beiden Autoren zu gutem Essen deutlich und diese überträgt sich auch auf die Leser. Neben ihrer Arbeit als Journalisten führen die Beiden auch ihren erfolgreichen Blog "Das Backstübchen". Die Erfahrung in der Entwicklung von Rezepten wird auch im Buch deutlich, denn alles ist gelingsicher und die Zubereitungsschritte sind übersichtlich geordnet und einfach formuliert.

Mir hat das Buch von Anfang an gefallen und ich wusste schon nach dem ersten Durchblättern, welche Gerichte es bald bei mir geben würde. Alles ist sehr schön gestaltet und die Rezepte unkompliziert und einfach nachzumachen. So habe ich gleich die Quarkkeulchen nachgemacht, die von mir noch durch eine Rote Grütze mit Früchten aus dem eigenen Garten ergänzt wurden. Meine Kinder, mein Mann und ich haben sie sehr gerne gegessen und sie wurden nun zu meinen familientauglichen Rezepten hinzugefügt. Außerdem gab es noch einen zünftigen Vesper, für den ich den Eiersalat und den Obazda zubereitet habe. Beides war so lecker und innerhalb kürzester Zeit schon alle. Natürlich werde ich noch mehr nachkochen, denn es steht noch einiges auf meiner Liste.

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Veröffentlicht am 01.12.2021

Mord in der Sommerfrische

Die Tote in der Sommerfrische
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Norderney 1912: Die junge Frau Viktoria Berg verbringt vier Wochen auf der Insel, denn es wird ihre letzte Sommerfrische sein, bevor sie ihre Stelle als Lehrerin antritt. Natürlich hegt ihr Vater auch ...

Norderney 1912: Die junge Frau Viktoria Berg verbringt vier Wochen auf der Insel, denn es wird ihre letzte Sommerfrische sein, bevor sie ihre Stelle als Lehrerin antritt. Natürlich hegt ihr Vater auch den Hintergedanken, dass sie dort einen Mann kennenlernt und dann ihre Pläne aufgibt, um zu heiraten und sich ganz der Familie zu widmen. Denn es wird nicht gern gesehen, dass Frauen arbeiten gehen, vorallem wenn es ihnen an Geld nicht mangelt wie Viktoria. Dort lernt sie die ebenfalls gutsituierte Clara von Balow kennen und verbringt viele unterhaltsame Stunden mit ihr. Das ändert sich aber, als sie am Strand einen Mann sieht, der gerade eine Tote aus den Wellen gezogen hat. Er heißt Christian Hinrichs und ist Journalist. Er ist es auch, der entdeckt, dass die Tote ein Hämatom an der Schläfe hat. Diese Entdeckung deckt sich mit dem, was Viktoria über die tote Henny Petersen weiß....

Elsa Dix hat hier einen perfekten historischen Kriminalroman geschrieben. Der geschichtliche Hintergrund und der Mordfall ergänzen sich sehr gut und machen alles noch spannender. Auch die beiden ermittelnden Charaktere sind sympathisch und bieten viel Raum für Schlagabtäusche und Emotionen.

Schon von Beginn an wusste ich, dass ich diesen Roman lieben würde und das war auch bis zur letzten Seite so. Da ich schon immer eine Leidenschaft für historische Romane besitze, die sich hier mit meiner neuesten Leidenschaft, den Kriminalromanen, vereint, war einfach alles perfekt. Zudem ist die Kulisse Norderney sehr passend, da dort nicht nur sonnige Wetterlagen vorherrschen, sondern die raue Nordsee auch ihren Teil beiträgt und die Handlung so zusätzlich beeinflusst wird. Da der zweite Teil der Reihe schon bereitliegt, werde ich nun schnell weiterlesen!

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Veröffentlicht am 29.11.2021

Ein zauberhafter Dezember in der kleinen Ferienhaussiedlung am See

Weihnachtsträume am See
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Ina hat ihren eigenen Marktstand, wo sie Obst, Gemüse und selbst hergestelltes Müsli verkauft. Sie liebt ihre Arbeit und hat auch einige Händlerkollegen, mit denen sie sich sehr gut versteht. Gerade neben ...

Ina hat ihren eigenen Marktstand, wo sie Obst, Gemüse und selbst hergestelltes Müsli verkauft. Sie liebt ihre Arbeit und hat auch einige Händlerkollegen, mit denen sie sich sehr gut versteht. Gerade neben Alex mit seinem Gewürz- und Teestand steht sie gerne. Doch jedes Jahr in der Weihnachtszeit nimmt sie sich vier Wochen am Stück frei und zieht sich in eine Ferienhaussiedlung etwas außerhalb ihrer Heimatstadt Berlin zurück. Meist ist sie es, die als erstes anreist, bevor dann noch ihre Mutter, ihre beste Freundin Klara mit ihren drei Kindern dazustoßen. Außerdem ist Egon immer mit von der Partie, denn er ist der Besitzer und alleinige Betreiber der Ferienhaussiedlung. Dank ihm ist auch noch das ältere Ehepaar Walter und Elisabeth dabei. Für alle ist dies die schönste Zeit im Jahr und sie sind mittlerweile eine eingeschworene Gemeinschaft, die in diesen vier Wochen hauptsächlich Spaß zusammen haben. Aber Ina spürt schon bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Egon, dass dieses Jahr etwas anders ist und als sie schließlich erfährt, was es ist, ist sie tieftraurig....

Kerstin Hohlfeld hat einen schönen Schreibstil und konnte mich schnell fesseln. Die Kulisse für diesen Weihnachtsroman hat sie wunderschön idyllisch gewählt und lässt so an Romantik keine Wünsche offen. Auch ihre Hauptpersonen sind allesamt sympathisch und rundum realistisch.

Ich fand den Roman wirklich schön und kann ihn jedem nur empfehlen, allerdings hätte er für mich noch etwas mehr Tiefgang haben können. Mir gefällt aber sehr gut, dass das Thema Geld und die finanzielle Lage einer Alleinerziehenden mit drei Kindern nicht beschönigt werden und einen Platz im Roman gefunden haben. Gerade wäre ich auch am liebsten in einem der Bungalows mitten im Wald und könnte mit einem Buch vor dem Kamin sitzen und lesen und die Ruhe genießen...

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