turbulente Agentenaction
Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike
Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 ...
Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike
Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 informiert und behauptet den Killer gesehen zu haben, der seinen Onkel seinerzeit umbrachte, glauben sie ihm nicht. Mehr noch, sie streiten vehement ab, dass die Explosion ein Anschlag war, viel mehr schieben sie es auf ein Leck in der Gasleitung.
Alex ermittelt eigenständig und landet bei einem Spieleentwickler, der die Welt auslöschen will. Nur noch Alex steht zwischen der Vernichtung der Welt und einem abgrundtief bösem Plan.
Wird es ihm diesmal gelingen, die Gefahr auszuschalten? Ohne Hilfe vom MI6?
Ich habe die ersten drei Bücher bereits gelesen. Obwohl die Fälle in sich abgeschlossen sind, ist die Hintergrundgeschichte fortlaufend, weshalb ich empfehle die Bücher chronologisch zu lesen.
Der Erzählstil ist einfach gehalten. Die Sätze relativ kurz. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das empfohlene Lesealter liegt ab 12 Jahre. Die Story baut erneut schnell Spannung auf, das Tempo ist hoch, allerdings sind die Gewaltszenen, auch wenn sie nicht detailliert beschrieben sind, schon recht heftig.
Die verschiedenen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Alex muss einige Hürden überwinden, zum einen belastet ihn der Anschlag auf die Familie seiner Freundin sehr, zum anderen hat er diesmal überhaupt keinen Rückhalt aus dem MI6. Auf der Suche nach Lösungen findet er auch ein paar Geheimnisse und das widerum lässt die letzten drei Bücher in einem anderen Licht erscheinen. Ich bin neugierig geworden, wie es nun weitergehen wird. Wird Alex den MI6 mit seinem Wissen konfrontieren?
Es gibt wieder jede Menge Action, genau wie in den vorherigen Büchern.
Die verschiedenen Handlungsorte sind gut beschrieben, die teils düstere, beklemmende Atmosphäre ist gut ausgearbeitet.
Ich habe die Story gern gelesen. Kurzweilig, unterhaltsam und actionreich bietet das Buch ein neues Abenteuer von Alex Rider, einem Spion wider Willen. Diesmal allerdings ohne Unterstützung und ganz auf sich allein gestellt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung
Das Cover ähnelt den Vorgängern, auf dem Cover ist eine Actionszene zu sehen.
Fazit: turbulente Agentenaction. 4 Sterne.