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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

wunderbare Cozy-Romantasy-Story, die mir ein paar schöne Stunden geschenkt hat

Werecat Café
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Lea Melcher – Werecat Cafe

Dorothy und ihre beiden Drillingsschwestern wohnen in Snickerford, in einem kleinen Dorf voller magischer Wesen und Hexen. Dorothy selbst ist Hexe und Tierärztin, und obwohl ...

Lea Melcher – Werecat Cafe

Dorothy und ihre beiden Drillingsschwestern wohnen in Snickerford, in einem kleinen Dorf voller magischer Wesen und Hexen. Dorothy selbst ist Hexe und Tierärztin, und obwohl sie glücklich mit ihrer Familie ist, fehlt ihr zunehmend eine eigene Identität. Also beschließt sie, in die nächste Stadt zu fahren und sich dort eine neue Frisur zuzulegen.
Doch anstatt den Termin wahrzunehmen, findet sie eine ausgesetzte Katze mit einer Adresse und landet im Katzen-Cafe von Elliot, der nicht nur mit seinem Laden, sondern auch mit der Vielzahl der Katzen die darin wohnen, überfordert ist.
Nur ein kurzer Moment reicht aus und das Desaster ist perfekt. Denn Elliot wird von dem Streuner gebissen und trägt nun einen Werkatzenfluch in sich.
Dorothy, die sich dafür verantwortlich fühlt, versucht alles, um Elliot zu helfen und ihn von dem Fluch zu befreien. Allerdings ist das nicht ihr einzigstes Problem, denn derjenige, der den Fluch ínszeniert hat, will das geliehene Geld zurück, dass Elliots Ex-Freundin bereits ausgegeben hat.
Eine Katastrophe reiht sich an die nächste und nicht nur Elliot droht alles zu verlieren, sondern auch Dorothy, die sich in Elliot verliebt.

Ich habe noch kein Buch von Lea Melcher gelesen oder gehört.
Der Erzählstil ist lockerleicht, humorvoll und charmant, weshalb ich mich schnell mit der Geschichte wohlgefühlt habe. Und Gestaltwandler-Bücher sind ohnehin genau mein Ding.
Das Figurenensemble ist relativ groß, durch die vielen verschiedenen Freunde und Familienmitglieder beider Seiten, dennoch hat es nicht lange gedauert, bis ich die Charaktere auseinander halten konnte.
Sowohl Dorothy als auch Elliot waren mir auf Anhieb sympathisch und die Anziehung ist vom ersten Moment an spürbar. Beide bekommen eine gute und glaubhafte Backstory, sie sucht nach ihrer Identität und er will kein Monster werden wie sein Vater. Beide müssen einige Hindernisse überwinden, bevor es zum Happy End kommt. Die Zeit dazwischen ist sehr kurzweilig, charmant und vor allem emotional.

Die Hauptorte, das Katzencafe und Dorothys Zuhause bzw die Tierarztpraxis, sind sehr gut beschrieben, und ich konnte mir ein Bild von den Schauplätzen machen.

Ich habe das ungekürzte Hörbuch, mit einer Laufzeit von ca 10 Stunden 57 Minunten gehört. Eingelesen wurde es abwechselnd von Martha Kindermann und Richard Lingscheidt. Beide Sprecher haben einen guten Job gemacht, wodurch die Handlung aber auch die Charaktere lebendig wurden. Ein bisschen besser hat mir Martha Kindermann gefallen.

Ich mochte die Geschichte. Ein bisschen Cozy Crime, dazu viel Magie, eine fantastische Welt und sympathische Charaktere. Eine Prise Humor und ganz viel Gefühl, was mir sehr gut gefallen hat. Deswegen gibt es von mir sehr gerne eine Hör- oder Leseempfehlung.

Das Cover ist nicht so meins, ich habe nichts übrig für diese Art von Cover, aber es passt zum Inhalt der Geschichte.

Fazit: wunderbare Cozy-Romantasy-Story, die mir ein paar schöne Stunden geschenkt hat. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2026

turbulente Agentenaction

Alex Rider, Band 4 - Eagle Strike
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Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike

Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 ...

Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike

Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 informiert und behauptet den Killer gesehen zu haben, der seinen Onkel seinerzeit umbrachte, glauben sie ihm nicht. Mehr noch, sie streiten vehement ab, dass die Explosion ein Anschlag war, viel mehr schieben sie es auf ein Leck in der Gasleitung.
Alex ermittelt eigenständig und landet bei einem Spieleentwickler, der die Welt auslöschen will. Nur noch Alex steht zwischen der Vernichtung der Welt und einem abgrundtief bösem Plan.
Wird es ihm diesmal gelingen, die Gefahr auszuschalten? Ohne Hilfe vom MI6?

Ich habe die ersten drei Bücher bereits gelesen. Obwohl die Fälle in sich abgeschlossen sind, ist die Hintergrundgeschichte fortlaufend, weshalb ich empfehle die Bücher chronologisch zu lesen.
Der Erzählstil ist einfach gehalten. Die Sätze relativ kurz. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das empfohlene Lesealter liegt ab 12 Jahre. Die Story baut erneut schnell Spannung auf, das Tempo ist hoch, allerdings sind die Gewaltszenen, auch wenn sie nicht detailliert beschrieben sind, schon recht heftig.

Die verschiedenen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Alex muss einige Hürden überwinden, zum einen belastet ihn der Anschlag auf die Familie seiner Freundin sehr, zum anderen hat er diesmal überhaupt keinen Rückhalt aus dem MI6. Auf der Suche nach Lösungen findet er auch ein paar Geheimnisse und das widerum lässt die letzten drei Bücher in einem anderen Licht erscheinen. Ich bin neugierig geworden, wie es nun weitergehen wird. Wird Alex den MI6 mit seinem Wissen konfrontieren?
Es gibt wieder jede Menge Action, genau wie in den vorherigen Büchern.

Die verschiedenen Handlungsorte sind gut beschrieben, die teils düstere, beklemmende Atmosphäre ist gut ausgearbeitet.

Ich habe die Story gern gelesen. Kurzweilig, unterhaltsam und actionreich bietet das Buch ein neues Abenteuer von Alex Rider, einem Spion wider Willen. Diesmal allerdings ohne Unterstützung und ganz auf sich allein gestellt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

Das Cover ähnelt den Vorgängern, auf dem Cover ist eine Actionszene zu sehen.

Fazit: turbulente Agentenaction. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2026

actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel

We Who Will Die
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Stacia Stark – We who will die

Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während ...

Stacia Stark – We who will die

Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während Bran auf ihre Brüder aufpasst und dem Jüngeren die Heilung ermöglicht.
Doch ganz so einfach wird es nicht, denn Arvelle hat bereits auf dem Sand, der legenden Arena gekämpft, und dabei ihre beste Freundin verloren. Außerdem ist sie nicht gut genug in Form.
Das soll sich ändern, als nicht nur Kassias Vater sie trainiert, sondern sie auch das Interesse des Primus auf sich lenkt, den obersten Beschützer des Imperators.
Und weil das noch nicht genug ist, wird sie schmerzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und in der Gegenwart verfolgt Rorrik, der Bruder des Imperators, so ziemlichen jeden ihrer Schritte.

Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich in einem historischen Setting nicht besonders wohl fühle. Dennoch hat mir die komplexe Welt mit Gladiatorenkämpfe, Magie, Vampiren, Menschen und anderen magischen und fantastischen Wesen gut gefallen.
Der Erzählstil ist gut, temporeich und locker. Die Kapitellängen sind angenehm.
Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Arvelle mit, und lernen mit ihr ihre neuen Kräfte kennen, die sie nach und nach zu ihren Zwecken einsetzt. Was dabei auf der Strecke bleibt und mir persönlich nicht ausreichend erklärt wird, ist das Magiesystem, Bronzesigillen, selbiges in Gold und Silber, viele, nicht näher beschriebene mächtigen Fähigkeiten, Leergeborene, da habe ich schnell den Überblick verloren, dazu folgt die Sigillenvergabe für mich keiner Logik, denn sowohl Vampire aber auch Menschen besitzen Sigille. Hier hätte ich mir definitiv eine bessere Einführung gewünscht, auch wenn sich vieles im Verlaufe der Geschichte nach und nach erschließt.
Die Figuren selbst sind lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Arvelle ist langsam und schwach, als sie anfängt, steigert sich und kann mit List und gutem Herzen Kampf für Kampf für sich einscheiden.
Natürlich gibt es einen Liebesplot, da bin ich mir aber noch nicht sicher, wem sie letztendlich ihr Herz wirklich schenken wird, denn das bleibt irgendwie undurchsichtig. Zur Auswahl stehen Rorrik, der ein besonderes Interesse an ihr zu hegen scheint, und Ti bzw Tiernon, die große Liebe aus der Vergangenheit, der sie verlassen hat. Natürlich hatte der einen ganz besonderen Grund sie zu verlassen. Die Liebesgeschichte war mir insgesamt noch zu flach, und Arvelle in dieser Hinsicht zu bedürftig, aber zur Geschichte passte es.
Bei der Vielzahl an Nebenfiguren, die kommen und gehen, und nur selten bleiben, habe ich nach kürzester Zeit nicht mehr durchgeblickt. Ich fand die Beschreibungen der Figuren interessant, musste mich schon bald wieder von ihnen trennen.

Das hört sich jetzt alles schlimmer an, als es tatsächlich ist. Die Geschichte bietet viele Überraschungen und Wendungen, bleibt spannend und kurzweilig, und hat mir wunderbare Lesestunden beschert, trotz der oben genannten Kritikpunkte. Die Autorin wagt einen Blick über den Tellerrand und belohnt uns mit einer guten, komplexen Story. An einigen Stellen hätte ich gern ein zwei Sätze mehr Grundwissen gehabt und natürlich finde ich den Cliffhanger nicht so prickelnd, weil ich nun auf die Fortsetzung warten muss, aber insgesamt hat die Story alles, was ich gerne lesen mag: Spannung, Tempo, Zeit für gefühlvolle Momente, Selbstzweifel, der Wunsch nach Rache, Konflikte und scheinbar unlösbare Aufgaben, dazu eine Liebesgeschichte und undurchsichtige Figuren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das Cover ist ansprechend und passt zur Thematik der Handlung.

Fazit: actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 12.03.2026

gelungener Abschluss der Edelstein-Trilogie

Smaragdgrün
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Kerstin Gier – Smaragdgrün

Gideon und Gwen beschließen endlich hinter die Geheimnisse der Loge zu kommen. Die Fäden von Saint Germain verdichten sich auch zunehmend in der Gegenwart. Die neue Weltordnung ...

Kerstin Gier – Smaragdgrün

Gideon und Gwen beschließen endlich hinter die Geheimnisse der Loge zu kommen. Die Fäden von Saint Germain verdichten sich auch zunehmend in der Gegenwart. Die neue Weltordnung ist schon nah. Doch Gwen, die immer mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt und selbst zur Gejagten wird, muss sich auf ihre Aufgabe vorbereiten. Das sie unkonventionelle Hilfe von Xemerius, ein paar Geistern oder ihren verstorbenen Großvater erhält, ist nur wenig überraschend. Doch es kommt noch schlimmer, denn der Graf und die Loge wollen den zweiten Chronographen. Wie wird sich Gwen entschieden?

"Smaragdgrün" hat mir am besten der Trilogie gefallen. Ich kenne zwar alle Filme, aber ich muss leider sagen, dass die Filme im Gegensatz zu den Büchern erheblich schwächeln. Das einzige was mir in den Filmen besser gefällt ist der Zusammenhalt und die Nähe zwischen Gideon und Gwen, die in den Büchern irgendwie untergeht. Band 3 holt aber in dieser Hinsicht auf.

Auch hier ist der Erzählstil wieder leicht und locker, sodass ich schnell in der Geschichte abtauchen konnte. Mittlerweile ist es wie nachhause kommen, sobald ich das Buch aufschlage. Auch hier wird die Geschichte schnell zum Pageturner, sodass ich keine nennenswerten Pausen einlegen musste.
Die Charaktere werden ebenfalls weiter ausgearbeitet. Während Gwen für das Richtige einsteht, sich mit Paul und Lucy berät, bekommt sie sogar unerwartete Hilfe, was mich dann doch sehr gefreut hat. Ich sage es ja immer wieder, reden hilft um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Gideon bleibt trotz allem wieder etwas distanziert, obwohl ich die Entwicklung aus den vergangenen Büchern durchaus sehe. Vielleicht habe ich in dieser Hinsicht mehr knistern erwartet, aber trotzdem wirkt die Geschichte stimmig und "Smaragdgrün" ist ein guter und schöner Abschluss der Reihe.
Besonders überrascht hat mich Charlotte und Bernhard.

Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden haben mir am besten die verschiedenen Ortswechsel gut gefallen, die die Autorin bildhaft und detailliert ausgearbeitet hat. Ich mag, dass in einem Buch so viele verschiedene Schauplätze vorhanden sind, verschiedenen Epochen, die Vielseitigkeit hat mich beeindruckt.

Auch den dritten Band der Edelstein-Trilogie habe ich gern gelesen. Kurzweilig und unterhaltsam, spannend und leicht, gefühlvoll und abenteuerlich. Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr Romantik-Momente gewünscht, aber insgesamt ist die Story stimmig und rund, weshalb das Jammern auf hohem Niveau ist. Die Botschaft der Geschichte gefällt mir ebenfalls: Man sollte die Macht der Menscheit niemals nur in die Hand einer kleinen Gruppe geben, und die Folgen sind hier gut umgesetzt.
Ich mag die Geschichte, empfehle sie gerne weiter und werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Auch das dritte Cover passt zu den beiden Büchern.

Fazit: gelungener Abschluss der Edelstein-Trilogie. Unterhaltsam und kurzweilig. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.03.2026

gefiel mir besser als der direkte Vorgänger.

Saphirblau
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Kerstin Gier - Saphirblau

Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit ...

Kerstin Gier - Saphirblau

Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit sie nicht unfreiwillig in der Zeit verloren geht. Das sie für ihren Zeitreisepartner Gideon auch noch Gefühle entwickelt ist da nicht gerade hilfreich. Gideon ist zwar zeitweilig nicht mehr ganz so abweisend wie zuvor, verhält sich ihr gegenüber dennoch sehr geheimnisvoll.
Und auch wenn das Treffen mit dem Grafen von Saint Germain nicht unbedingt nach einer Wiederholung schreit, müssen sich Gwen und Gideon zusammenreißen und ihre Aufgabe erfüllen. Das ausgerechnet ihre Vorfahren Lucy und Paul den Chronographen gestohlen haben und sie nun Blutstropfen der vorherigen Zeitreisen einsammeln müssen, ist auf dem ersten Blick keine schwere Aufgabe.
Jedoch gibt es Widersacher, die genau das verhindern wollen.

Mir hat der zweite Band der Edelstein-Trilogie etwas besser gefallen als der direkte Vorgänger "Rubinrot". Es gab etwas mehr Spannung, aber in Sachen Zuneigung und romantische Liebe zwischen den Protagonisten bleibt der Leser in der Luft hängen. Ich verstehe ja, dass man immer wieder kleine Anreize und Konflikte bieten muss, aber bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass die beiden ein wirklich herzliches Miteinander auf die Reihe bekommen. Ich bin also gespannt auf Band 3.
Auch hier ist der Erzählstil der Autorin leicht und modern, die Story lässt sich trotz ihrer 400 Seiten zügig und flott lesen.
Die Spannung wird durchgängig gehalten, das Tempo ist im allgemeinen sehr wechselhaft.
Die verschiedenen Charaktere werden weiter ausgearbeitet.
Auch hier habe ich Gwendolyn wieder sehr schnell ins Herz schließen können, die es gerade mit all ihren Trainingseinheiten und der neuen Lebenssituation nicht sehr leicht hat. Das sie in der Vergangenheit auf interessante Leute trifft und in der Gegenwart Geister sieht, verschweigt sie weitestgehend. Gut gefiel mir ja Xemerius, das hat der Geschichte noch mal eine kleine mystische Note gegeben.
Gideon bleibt für mich etwas unnahbar, mittlerweile finde ich ihn aber nicht mehr so unsympathisch wie zu Anfang von "Rubinrot". Dennoch fehlt mir eindeutig das Knistern, die Zuneigung und die Herzlichkeit über weite Strecken des Buches. Keine Frage, er ist so erzogen worden, aber das hat etwas meine Lesefreude gehemmt. Dennoch, wenn er dann mal freundlich und herzlich war, mochte ich ihn sehr.
Auch Gwens beste Freundin Leslie hat mir gut gefallen. Sie bringt ein bisschen Pfeffer in die Geschichte und ist oft für einen Schmunzler gut, vor allem aber mag ich, wie sie Zusammenhänge herstellt,
Insgesamt wirken die Charaktere lebendig und gut ausgearbeitet.

Auch hier kann die Autorin wieder mit ihren Schauplätzen punkten. Detailliert, anschaulich und bildhaft, hatte ich ein wirklich gutes Kopfkino mit all den verschiedenen Ladys und Lords auf den feinen Gesellschaften. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft habe ich mich mit dem Setting wohl geühlt.

Auch der zweite Band der Edelstein-Trilogie hat mir gut gefallen. Da der zweite Band direkt auf die Geschehnisse aus "Rubinrot" aufbaut, sollte der erste Band auf jeden Fall bekannt sein.
Die Geschichte ist kurzweilig, stimmig und unterhaltsam.

Das Cover hat mir ebenfalls gut gefallen, ähnelt dem vom ersten Band und hat somit einen Wiedererkennungswert. Auch hier sind die kleinen Details ein netter Blickfang.

Fazit: gefiel mir besser als der direkte Vorgänger. 4 Sterne.