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Veröffentlicht am 12.03.2026

gelungener Abschluss der Edelstein-Trilogie

Smaragdgrün
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Kerstin Gier – Smaragdgrün

Gideon und Gwen beschließen endlich hinter die Geheimnisse der Loge zu kommen. Die Fäden von Saint Germain verdichten sich auch zunehmend in der Gegenwart. Die neue Weltordnung ...

Kerstin Gier – Smaragdgrün

Gideon und Gwen beschließen endlich hinter die Geheimnisse der Loge zu kommen. Die Fäden von Saint Germain verdichten sich auch zunehmend in der Gegenwart. Die neue Weltordnung ist schon nah. Doch Gwen, die immer mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt und selbst zur Gejagten wird, muss sich auf ihre Aufgabe vorbereiten. Das sie unkonventionelle Hilfe von Xemerius, ein paar Geistern oder ihren verstorbenen Großvater erhält, ist nur wenig überraschend. Doch es kommt noch schlimmer, denn der Graf und die Loge wollen den zweiten Chronographen. Wie wird sich Gwen entschieden?

"Smaragdgrün" hat mir am besten der Trilogie gefallen. Ich kenne zwar alle Filme, aber ich muss leider sagen, dass die Filme im Gegensatz zu den Büchern erheblich schwächeln. Das einzige was mir in den Filmen besser gefällt ist der Zusammenhalt und die Nähe zwischen Gideon und Gwen, die in den Büchern irgendwie untergeht. Band 3 holt aber in dieser Hinsicht auf.

Auch hier ist der Erzählstil wieder leicht und locker, sodass ich schnell in der Geschichte abtauchen konnte. Mittlerweile ist es wie nachhause kommen, sobald ich das Buch aufschlage. Auch hier wird die Geschichte schnell zum Pageturner, sodass ich keine nennenswerten Pausen einlegen musste.
Die Charaktere werden ebenfalls weiter ausgearbeitet. Während Gwen für das Richtige einsteht, sich mit Paul und Lucy berät, bekommt sie sogar unerwartete Hilfe, was mich dann doch sehr gefreut hat. Ich sage es ja immer wieder, reden hilft um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Gideon bleibt trotz allem wieder etwas distanziert, obwohl ich die Entwicklung aus den vergangenen Büchern durchaus sehe. Vielleicht habe ich in dieser Hinsicht mehr knistern erwartet, aber trotzdem wirkt die Geschichte stimmig und "Smaragdgrün" ist ein guter und schöner Abschluss der Reihe.
Besonders überrascht hat mich Charlotte und Bernhard.

Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden haben mir am besten die verschiedenen Ortswechsel gut gefallen, die die Autorin bildhaft und detailliert ausgearbeitet hat. Ich mag, dass in einem Buch so viele verschiedene Schauplätze vorhanden sind, verschiedenen Epochen, die Vielseitigkeit hat mich beeindruckt.

Auch den dritten Band der Edelstein-Trilogie habe ich gern gelesen. Kurzweilig und unterhaltsam, spannend und leicht, gefühlvoll und abenteuerlich. Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr Romantik-Momente gewünscht, aber insgesamt ist die Story stimmig und rund, weshalb das Jammern auf hohem Niveau ist. Die Botschaft der Geschichte gefällt mir ebenfalls: Man sollte die Macht der Menscheit niemals nur in die Hand einer kleinen Gruppe geben, und die Folgen sind hier gut umgesetzt.
Ich mag die Geschichte, empfehle sie gerne weiter und werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Auch das dritte Cover passt zu den beiden Büchern.

Fazit: gelungener Abschluss der Edelstein-Trilogie. Unterhaltsam und kurzweilig. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.03.2026

gefiel mir besser als der direkte Vorgänger.

Saphirblau
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Kerstin Gier - Saphirblau

Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit ...

Kerstin Gier - Saphirblau

Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit sie nicht unfreiwillig in der Zeit verloren geht. Das sie für ihren Zeitreisepartner Gideon auch noch Gefühle entwickelt ist da nicht gerade hilfreich. Gideon ist zwar zeitweilig nicht mehr ganz so abweisend wie zuvor, verhält sich ihr gegenüber dennoch sehr geheimnisvoll.
Und auch wenn das Treffen mit dem Grafen von Saint Germain nicht unbedingt nach einer Wiederholung schreit, müssen sich Gwen und Gideon zusammenreißen und ihre Aufgabe erfüllen. Das ausgerechnet ihre Vorfahren Lucy und Paul den Chronographen gestohlen haben und sie nun Blutstropfen der vorherigen Zeitreisen einsammeln müssen, ist auf dem ersten Blick keine schwere Aufgabe.
Jedoch gibt es Widersacher, die genau das verhindern wollen.

Mir hat der zweite Band der Edelstein-Trilogie etwas besser gefallen als der direkte Vorgänger "Rubinrot". Es gab etwas mehr Spannung, aber in Sachen Zuneigung und romantische Liebe zwischen den Protagonisten bleibt der Leser in der Luft hängen. Ich verstehe ja, dass man immer wieder kleine Anreize und Konflikte bieten muss, aber bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass die beiden ein wirklich herzliches Miteinander auf die Reihe bekommen. Ich bin also gespannt auf Band 3.
Auch hier ist der Erzählstil der Autorin leicht und modern, die Story lässt sich trotz ihrer 400 Seiten zügig und flott lesen.
Die Spannung wird durchgängig gehalten, das Tempo ist im allgemeinen sehr wechselhaft.
Die verschiedenen Charaktere werden weiter ausgearbeitet.
Auch hier habe ich Gwendolyn wieder sehr schnell ins Herz schließen können, die es gerade mit all ihren Trainingseinheiten und der neuen Lebenssituation nicht sehr leicht hat. Das sie in der Vergangenheit auf interessante Leute trifft und in der Gegenwart Geister sieht, verschweigt sie weitestgehend. Gut gefiel mir ja Xemerius, das hat der Geschichte noch mal eine kleine mystische Note gegeben.
Gideon bleibt für mich etwas unnahbar, mittlerweile finde ich ihn aber nicht mehr so unsympathisch wie zu Anfang von "Rubinrot". Dennoch fehlt mir eindeutig das Knistern, die Zuneigung und die Herzlichkeit über weite Strecken des Buches. Keine Frage, er ist so erzogen worden, aber das hat etwas meine Lesefreude gehemmt. Dennoch, wenn er dann mal freundlich und herzlich war, mochte ich ihn sehr.
Auch Gwens beste Freundin Leslie hat mir gut gefallen. Sie bringt ein bisschen Pfeffer in die Geschichte und ist oft für einen Schmunzler gut, vor allem aber mag ich, wie sie Zusammenhänge herstellt,
Insgesamt wirken die Charaktere lebendig und gut ausgearbeitet.

Auch hier kann die Autorin wieder mit ihren Schauplätzen punkten. Detailliert, anschaulich und bildhaft, hatte ich ein wirklich gutes Kopfkino mit all den verschiedenen Ladys und Lords auf den feinen Gesellschaften. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft habe ich mich mit dem Setting wohl geühlt.

Auch der zweite Band der Edelstein-Trilogie hat mir gut gefallen. Da der zweite Band direkt auf die Geschehnisse aus "Rubinrot" aufbaut, sollte der erste Band auf jeden Fall bekannt sein.
Die Geschichte ist kurzweilig, stimmig und unterhaltsam.

Das Cover hat mir ebenfalls gut gefallen, ähnelt dem vom ersten Band und hat somit einen Wiedererkennungswert. Auch hier sind die kleinen Details ein netter Blickfang.

Fazit: gefiel mir besser als der direkte Vorgänger. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 12.03.2026

guter, fantasievoller Auftakt der Edelstein-Trilogie

Rubinrot
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Kerstin Gier – Rubinrot

Gwendolyn Shepherd ist das schwarze Schaf der Familie Montrose. Während ihre Cousine Charlotte bereits seit ihrer Kindheit auf ihre Aufgabe vorbereitet wurde, durfte Gwendolyn ...

Kerstin Gier – Rubinrot

Gwendolyn Shepherd ist das schwarze Schaf der Familie Montrose. Während ihre Cousine Charlotte bereits seit ihrer Kindheit auf ihre Aufgabe vorbereitet wurde, durfte Gwendolyn ihr Leben leben, obwohl sie von der Familie als nicht "beachtenswert" galt.
Das ändert sich prompt als nicht Charlotte sondern Gwen ungewollt in der Zeit zurückreist und somit bewiesen ist, das sie das Zeitreise-Gen geerbt hat. Völlig unvorbereitet trifft sie nun auf die Loge und ihrem Reisepartner Gideon De Villiers, der sie abfällig und feindselig behandelt.
Er als Diamant und sie als Rubin haben eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und dabei müssen sie sich vertrauen, denn in der Vergangenheit kann jeder Fehler zum Tode führen.

Ich kenne zwar die Filme, aber die Bücher sind nur bedingt miteinander vergleichbar.
Da ich "Vergissmeinnicht" von der Autorin gelesen habe, war ich neugierig auf weitere Bücher der Autorin.
"Rubinrot" hat mir gut gefallen. Ich bin schnell in der Geschichte angekommen und auch hier konnte mich der leichte, flüssige Schreibstil der Autorin überzeugen.
Ich bin zwar insgesamt kein großer Fan von Zeitreisegeschichten, dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich mochte die kleinen Plottwists, den Aufbau der Spannung und das Tempo, in dem die Geschichte gehalten wird.
Die kleinen Ausflüge in der Vergangenheit hielten stets eine unvorhersehbare Überraschung bereit, weshalb das Buch kurzweilig und spannend blieb.
Die Charaktere wurden lebendig ausgearbeitet. Ich konnte mir sämtliche Charaktere gut vorstellen.
Ich mochte Gwendolyn, die ein wenig wie ein Aussenseiter und ein wenig nerdig rüberkam, aber dennoch mit ihren Moralvorstellungen punkten konnte. Sie hat ihren eigenen Kopf und im Gegensatz zu Charlotte, ihrer ach so feinen Cousine, vertraut sie niemanden blind und will mehr über ihre Situation wissen.
Gideon, die andere Hauptfigur hat es mir sehr schwer gemacht, ihn zu mögen. Er ist überheblich und eingebildet, und mit seiner antrainierten Einstellung, das Frauen das zu tun haben, was die Männer sagen, verlor er anfänglich eine Menge Sympathiepunkte, genau wie die Geheimgesellschaft, die sich darauf versteift, den Grafen von Saint Germain wohlgefällig zu sein.
Nach und nach kann aber Gideon ein paar Pluspunkte sammeln, die Dynamik zwischen ihm und Gwen wird dann noch knisterig und es gab ein paar schöne Wendungen.

Sämtliche Schauplätze sind detailliert herausgearbeitet. So konnte ich mir die Orte in der Vergangenheit ebenfalls so gut vorstellen, wie die in der Gegenwart.

Ich habe die Geschichte gern gelesen, werde auch die nächsten beiden Bücher lesen. Die Story bot kurzweilige, fesselnde und fantasievolle Unterhaltung und mit den kleinen Twists und Stolpersteinen auch eine angenehme Spannung.
Ich kann "Rubinrot" auf jeden Fall weiterempfehlen.

Das Cover ist sehr hübsch, in der rosaroten Farbe passt es auch zum Titel, die kleinen Details machen das Cover zu einem Blickfang.

Fazit: guter, fantasievoller Auftakt der Edelstein-Trilogie. Knappe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 28.02.2026

temporeiche, kurzweilige und spannende Urban-Fantasy mit einem guten Schuss Magie

Vollmond für Anfänger
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Deborah Wilde – Vollmond für Anfänger

Um ein Versprechen an ihre verstorbene Zwillingsschwester einzuhalten, arbeitet die Wissenschaftlerin Dr. Raisa Montefiore unermüdlich an einem Serum-Magie-Gemisch, ...

Deborah Wilde – Vollmond für Anfänger

Um ein Versprechen an ihre verstorbene Zwillingsschwester einzuhalten, arbeitet die Wissenschaftlerin Dr. Raisa Montefiore unermüdlich an einem Serum-Magie-Gemisch, dass Brandwunden schneller heilen lässt. Raisa, in ihrer Jugend Red genannt, besitzt selbst eine magische Begabung, und setzt diese auch für ihr Serum ein.
Als ihr Chef und väterlicher Mentor zu einem Spaziergang aufbricht, lässt die Polizei, allen voran Inspector Gideon Stern, das Labor sperren und Akten, auch Raisas Arbeit, beschlagnahmen. Das Labor explodiert und Gideon wird schwer verletzt. Raisa entschließt sich, ihm das experimentelle Serum zu spritzen und erlebt eine böse Überraschung, denn Gideon verwandelt sich in einen Werwolf.
Monate später treffen sich Raisa und Gideon wieder. Er hasst sie für das, was sie ihm gespritzt hat, sie hat Gewissensbisse wegen den Nebenwirkungen, aber nicht das sie ihn gerettet hat.
Gemeinsam tauchen sie ein in geheime Machenschaften, fremde Welten und fiesen Geheimnissen. Dabei kommen sie sich näher als geplant, aber keiner von beiden ist bereit, sein Herz zu verschenken.

Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Und obwohl ich die Jezebel-Files, also die Vorgänger-Reihe, nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu starten, auch wenn ich neugierig geworden bin.
Der Erzählstil ist angenehm, und die Story ist sowohl spannend, twistreich aber auch auf emotionaler Ebene herausfordernd.
Die Charaktere sind lebendig und vielseitig beschrieben und gerade mit Raisa konnte ich mitfühlen, die das Herz am rechten Fleck hat, sich aber distanziert, um nicht erneut verletzt zu werden. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester, wegen ihrer Magie, aber auch wegen der Wandlung von Gideon, obwohl sie es nicht bereut ihn gerettet zu haben.
Gideon war für mich etwas schwerer zu fassen, nicht nur, weil wir die Geschichte aus Raisas Sicht präsentiert bekommen, sondern auch, weil er distanziert ist und selbst Geheimnisse mit sich herumträgt.
Insgesamt ist die Dynamik zwischen den beiden aber interessant und man spürt ganz deutlich Vibes, die zu mehr führen könnten.
Die Nebenfiguren sind ebenfalls interessant und machen neugierig auf mehr.

Die verschiedenen Handlungsorte sind detailliert und bildhaft ausgearbeitet. Da die Geschichte auch einen großen magischen Anteil hat, ergeben sich hieraus spannende Schauplätze.

Eingelesen wird das ungekürzte Hörbuch mit einer Länge von ca 12 Stunden und 29 Minuten von Ann-Kathrin Hinz. Die Sprecherin macht einen sehr guten Job und ich mochte das Tempo, das sie vorlegt. Mit viel Gefühl aber auch Spannung führt sie uns durch das Hörbuch und lässt uns an der Geschichte von Red und dem Werwolf teilhaben. Im Moment scheinen lose Märchen-Adaptionen beliebt, und obwohl es bisher nicht viele Überschneidungspunkte gibt, ist die Story durchaus interessant und konnte mir ein kurzweiliges, temporeiches und gefühlvolles Hörerlebnis bescheren.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das Cover ist ansprechend und passt sowohl zur Geschichte, als auch zum Genre.

Fazit: temporeiche, kurzweilige und spannende Urban-Fantasy mit einem guten Schuss Magie. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 28.02.2026

angenehme Fortsetzung, die gut unterhalten hat

Kein Kuchen für Vampire
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Annette Marie – Kein Kuchen für Vampire

Nachdem Robin überhaupt keine Ahnung von ihrem Familiengeheimnis, und sich ausversehen an den Dämon Zylas gebunden hat, wird sie mehrfach angegriffen und muss das ...

Annette Marie – Kein Kuchen für Vampire

Nachdem Robin überhaupt keine Ahnung von ihrem Familiengeheimnis, und sich ausversehen an den Dämon Zylas gebunden hat, wird sie mehrfach angegriffen und muss das Grimoire ihrer Mutter und dazu ihren Onkel, der ihr das Grimoire vorenthält, finden.
Allerdings muss sie auch sich und Zylas schützen, denn ein illegal geschlossener Dämonenbund ist nicht nur strafbar, sondern höchstgefährlich. Allerdings gibt es nicht nur Dämonen und Gildenmitglieder, die hinter Robin her sind, sondern auch intelligente Vampire, die sich neuerdings in Gruppen zusammentun und jagen.
Wird Robin mit Hilfe von Zylas und ihrer Cousine Amalia ihren Onkel rechtzeitig finden können und endlich Einblicke in ihr Familienerbe bekommen? Vorzugsweise bevor die Vampire sie erwischen oder Zylas sie in den Wahnsinn treibt?

Ich habe den ersten Band im Vorfeld gelesen, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Die Geschichte rund um Waise Robin, die bei ihrem Onkel und seiner Familie notgedrungen unterkommt, bevor sie sich an Zylas bindet und das Haus angegriffen wird, geht hier nahtlos weiter.
Die Ereignisse aus dem ersten Buch werden nur kurz aufgegriffen, bevor es temporeich und spannend weiter geht.
Während Zylas sich immer wieder gegen seine "Gefangenschaft" auflehnt, scheint ihm aber dennoch daran gelegen zu sein, Robin zu beschützen. Vielleicht ergibt sich sogar ein Band zarten Vertrauens, obwohl es zwischen den beiden ständig kriselt.
Der Erzählstil ist angenehm, leicht und ich konnte mich schnell in die Geschichte fallen lassen.
Die bereits bekannten Charaktere werden weiter ausgearbeitet und bekommen so mehr Tiefe. Durch den Gildenwechsel lernen wir weitere Figuren kennen, bei vielen ist die Motivation noch nicht klar erkennbar. Freund oder Feind?
Robin lernt in diesem Buch viel dazu, wird tougher und hat dennoch das Herz am rechten Fleck. In vielen Dingen ist sie noch sehr naiv, aber insgesamt kann man eine positive Entwicklung bei ihr verzeichnen.
Ich mag Zylas, allerdings sollte auch er im nächsten Buch eine Entwicklung durchmachen. Im Moment ist er eher herablassend und wenig zugänglich, was ich schade finde. Ja, es gibt diverse Momente, wo seine Neugier durchschimmert, aber insgesamt ist mir das noch zu wenig, falls es auf eine Liebesgeschichte hinauslaufen soll.

Die verschiedenen Schauplätze sind gut herausgearbeitet und konnten mir einen guten Eindruck für die Geschichte und Atmosphäre bieten.

Ich mochte die Story, aber ich wünsche mir für das nächste Buch etwas mehr Fahrt und vor allem, falls sich eine Lovestory entwickelt, Fortschritte darin. Zylas darf ebenfalls gerne eine Entwicklung durchmachen und nahbarer werden. Ansonsten kann ich das Buch sehr gerne weiter empfehlen und bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Von mir gibt es für die Reihe bisher eine Leseempfehlung.

Das Cover finde ich spannend. Den Titel allerdings irreführend, da es zwar Gebäck gibt aber das wiederum wenig mit den Vampiren zu tun hat.

Fazit: angenehme Fortsetzung, die gut unterhalten hat, aber doch mehr Tempo und Nähe hätte haben können. Knappe 4 Sterne.