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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2020

kurzweilige, gefühlvolle Lovestory mit einer ernsten Geschichte verwoben

Rock Kiss - Ich will alles von dir
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Nalini Singh – Rock Kiss, Ich will alles von dir

Noah St. John ist der Gitarrist der Band „Schoolboy Choire“ und hat ein dunkles Geheimnis. Niemand außer Fox kennt es. Er kann nicht verhindern, dass der ...

Nalini Singh – Rock Kiss, Ich will alles von dir

Noah St. John ist der Gitarrist der Band „Schoolboy Choire“ und hat ein dunkles Geheimnis. Niemand außer Fox kennt es. Er kann nicht verhindern, dass der heiße Gitarrist Nacht für Nacht Groupies aufreißt oder laufen geht, um die Dämonen von sich fernzuhalten.
In einer besonders schlimmen Nacht ist Fox aber mit Molly nicht da, und so ruft Noah Kit an. Er hat sie tief verletzt, als sie ihn dabei beobachten musste, wie er eines dieser leichten Mädels in seinem Hotelzimmer vernascht hat.
Was würde Kit darum geben, wenn sie Noah aus ihrem Kopf bekommen könnte, doch sein flehender Ton, lässt sie weich werden und mitten in der Nacht, trotz des verrückten Stalkers der ihr auf den Fersen ist, fährt sie zu ihm und rettet ihn vor sich selbst.
Schuldbewusst will Noah alles wieder gut machen, aber er will keine Beziehung mit ihr, will nicht mit ihr schlafen und sie nah an sich heran lassen sowieso nicht, denn Kit darf niemals sein dunkles Geheimnis erfahren. Dumm nur, dass die Presse bereits glaubt, dass die beiden ein Paar sind und wenn Noah sich nicht beherrscht, Kits Karriere als ernsthafte Schauspielerin zerstört wird.

Ein tolles Buch, und ich mag es kaum sagen, aber noch besser als die beiden Vorgängerbände, die ich schon total super fand.
Nalini Singh hat es wieder geschafft, eine abwechslungsreiche, spannende, sinnliche und trotzdem traurige Geschichte in ein Highlight zu verwandeln, das mich wieder begeistern konnte.
Kurzweilig geschrieben, mit einigen Überraschungen und Fettnäpfchen, spannend und emotional, temporeich, mit düsterer Grundstimmung, die aber auch durch den humorvollen Schlagabtausch der Charaktere immer wieder aufgelockert wird. Einfach großartig.
Ich durfte die komplette Palette der Emotionen miterleben, hab mit den Charakteren mitgelitten, mich mitgefreut und mitgebangt, war wütend und traurig, aber auch froh, denn die Geschichte hält viel für den Leser parat.
Die Charaktere, die wir in den den beiden Vorgängerbänden „Eine Nacht ist nicht genug“ und „Ich berausche mich an dir“ bereits kennen lernen durften, wurden hier weiter ausgearbeitet, bekamen noch mehr Facetten und die neuen Figuren wurden harmonisch in die Geschichte eingeführt, sodass alles rund und stimmig wirkt.
Diesmal steht Noah der Gitarrist im Vordergrund, aggressiv, chaotisch, nicht immer sympathisch, zerbrochen und doch eine feste Größe in der Band. Ich mochte ihn schon in den Vorgängerbänden sehr gerne, auch wenn wir bereits wissen, was er Kit angetan hat, weil sie es Molly erzählt hat, war jedem wohl klar, das mehr dahinter stecken musste. Seine Geschichte ist bewegend und ich finde gut, wie das Ende des Buches ist, dadurch wird seine Story noch glaubhafter.
Kit Devigny, ich gebe zu,im ersten Band war ich mir nicht sicher ob ich sie mag, konnte mich aber hier komplett überzeugen, klug, tough, schön, hatte es auch nicht immer leicht. Jetzt ist sie berühmt und hat einen Stalker, der sich in ihr Leben mischt.
Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit Molly und Fox, Daniel und Thea, Abe und seiner Ex-Frau.
Die Handlungsorte und die Story selbst sind lebendig und bildhaft beschrieben, sodass ich mir ein gutes Bild machen konnte und mich noch tiefer in die Story hineinfallen lassen konnte.

Auch diesmal passt das Cover wieder zum Inhalt des Buches und natürlich in die Rock-Kiss Reihe.

Fazit: Nalini Singh hat wieder eine kurzweilige, gefühlvolle Lovestory mit einer ernsten Geschichte verwoben, die man einfach lesen muss. Highlight. 5 Sterne, auch wenn ich gerne noch mehr vergeben möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Spannender, komplexer Thriller um Robert Langdon und Dantes Inferno

Inferno
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Dan Brown – Inferno

Der Symbologe und Wissenschaftler Robert Langdon erwacht eines Tages im Krankenhaus. Er kann sich nicht erinnern was in den letzten Tagen passiert, wo er war oder was er ausgerechnet ...

Dan Brown – Inferno

Der Symbologe und Wissenschaftler Robert Langdon erwacht eines Tages im Krankenhaus. Er kann sich nicht erinnern was in den letzten Tagen passiert, wo er war oder was er ausgerechnet in Florenz zu suchen hat. Als die Ärztin Sienna Brooks ihn gerade untersuchen will, wird das Krankenhaus überfallen und Robert muss trotz Gedächtnisverlust, Schusswunde und in seinem geschwächten Zustand mit Hilfe von Sienna fliehen.
Er muss schnellstens in Erfahrung bringen, was passiert ist, denn eins ist sicher, ein gut ausgebildeter Feind scheint hinter ihm her zu sein und seine erste Spur führt zu einer ominösen Botschaft.
Ein Wissenschaftler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vom größten Übel zu befreien - der Menschheit. Alle Hinweise führen zu Dante Alighieri und seiner “Göttlichen Komödie” und so beginnt nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch gegen den bestens ausgerüsteten Feind und die Polizei sowie diverser Geheimdienste.
Werden sie die ultimative Waffe rechtzeitig finden?

Ich kenne bereits einige Bücher des Autoren und wurde bisher immer gut unterhalten. Auch mit “Inferno” hat der Autor wieder einmal einen temporeichen, komplexen, spannenden und kurzweiligen Thriller herausgebracht, gespickt mit einigen wissenschaftlichen und historischen Fakten, die interessant sind und dem Thriller ein paar überraschende Wendungen geben. Wirkliche Längen hatte das Buch trotz seiner Dicke nicht, auch die Erklärungen zu Dante Alighieri, “Die Göttliche Komödie” oder zu den wissenschaftlichen Themen wie Überbevölkerung oder Gensequenzierungen etc. wurden gut eingearbeitet und leicht verständlich in die Story integiert.
Der Erzählstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Handlung bietet viele Sackgassen und überraschende Wendungen, eine temporeiche Jagd nach Puzzleteile, eine fast durchgängige Spannung, viel historisches Wissen und detailliert ausgearbeiteten Schauplätzen.
Die Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben, haben eine angenehme emotionale Tiefe.
Robert Langdon hat es mir diesmal nicht so einfach gemacht, er ist zwar immer noch sympathisch und irgendwie ist die Geschichte mit seiner Mickey-Mouse-Uhr ja auch ein niedlicher Tick, aber diesmal wirkt er chaotischer und wenig strukturierter, was eine gewisse Unruhe in die Geschichte bringt.
Sienne Brooks wurde mir einfach nicht sympathischer, obwohl sie natürlich Robert eine große Hilfe ist, bis zum Ende bleibt sie etwas distanziert, was dem Thriller an sich aber keinen Abbruch tut.
Die übrigen Figuren der Geschichte fügen sich stimmig in die Geschichte ein, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich stände neben Robert und würde mit ihm sein Abenteuer erleben.

Das was ich von der Story erwartet habe, habe ich auch bekommen: einen komplexen Thriller, mit vielen Puzzleteilen, hohem Tempo, viel Spannung, überraschenden Wendungen und eine anschauliche Jagd durch Florenz, Venedig und Istanbul, wobei die verschiedenen Gegenden schön beschrieben sind und ich mich schnell zurecht finden konnte. Historisches Wissen wurde vereinfacht und angenehm in die Story eingebracht.
Der Thriller ist wie immer eigenständig lesbar und hat mit den übrigen Bänden von Dan Brown nichts gemeinsam, außer dem Protagonisten und der Komplexität. Die vielen Handlungsstränge führen am Ende in ein Finale, dass mir persönlich nicht spektakulär genug gewesen ist, aber es passt zur Story und darauf kommt es an.

Von mir bekommt der Thriller eine Leseempfehlung.

Fazit: Spannender, komplexer Thriller um Robert Langdon und Dantes Inferno. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 09.02.2020

kurzweilige aber schöne Romance-Thrill Story, die ich gern gelesen habe

Liebe am Abgrund
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Amelie Duval – Liebe am Abgrund (New Orleans 4)

Jet ist Künstlerin und arbeitet nebenbei in einer Motorradwerkstadt, ist mit Joe verlobt, doch wirklich glücklich ist sie nicht, denn sie ist schon seit ...

Amelie Duval – Liebe am Abgrund (New Orleans 4)

Jet ist Künstlerin und arbeitet nebenbei in einer Motorradwerkstadt, ist mit Joe verlobt, doch wirklich glücklich ist sie nicht, denn sie ist schon seit ewigen Zeiten in einen ihrer besten Freunde, Eric, der mittlerweile aber selbst in einer festen Beziehung steckt, verliebt.
Als ein ausgeklügelter Plan ihrer Freunde dazu führt, das Jet und Eric einen Abend miteinander verbringen, kommen sich die beiden näher und treten somit eine Kette von Ereignissen los, die beide in Gefahr bringt. Eric bekommt schon seit langem Drohbriefe in seine Kanzlei und nun scheint der/die Täter kurz vor der Eskalation zu sein.
Wie weit wird Eric gehen um sich, seine Freunde und vor allem die Frau die er liebt zu schützen?

„Liebe am Abgrund“ ist eine actionreiche, spannende und sinnliche Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich kenne bisher nur „Splitter im Herzen“ von der Autorin, den direkten Vorgänger der „New Orleans“-Reihe und schon seinerzeit war ich begeistert von der kurzweiligen, überraschenden, temporeichen und sinnlichen Story.
Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können eigenständig gelesen werden.
Der Erzählstil ist angenehm flüssig und modern, sodass die Story schnell zum Pageturner wird und sich gut lesen lässt. Die Handlung ist eine gute Mischung aus Thrill, Action und Erotik, wobei die sinnlichen Szenen angenehm ausgearbeitet aber sehr detailliert sind, weshalb hier die Altersgrenze beachtet werden sollte.
Die meisten Charaktere sind lebendig und facettenreich ausgearbeitet, ein wenig mehr hätte ich gern über die Hintergründe des Täters erfahren, aber ansonsten wirken die Figuren stimmig umgesetzt und passen gut in die Story.
Eric hat es mir einfach gemacht und ich mochte ihn recht schnell. Der Anwalt hat zwar auch so seine Geheimnisse, im Großen und Ganzen sagt er aber was er denkt und will. Und er will seine Jugendfreundin Jet. Hier finde ich die innigen Freundschaften zu der übrigen Truppe übrigens gut herausgearbeitet.
Bei Jet hatte ich schon einige leichte Schwierigkeiten, sie wirkt stellenweise richtig zickig und chaotisch, und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob es die Nacht in Las Vegas wirklich hätte geben müssen, gibt der Story aber noch mal eine andere Wendung. Wenn sie allerdings mit Eric zusammen ist, wirkt sie fast schon etwas zu handzahm. Trotzdem zeigt es, dass die Autorin hier eine facettenreiche Figur ersonnen hat.
Die Story selbst ist actionreich, spannend und hat ein hohes Tempo, dafür sind die erotischen Szenen explizit ausgearbeitet. Die eingebauten Twists wirkten überwiegend glaubhaft, vielleicht hätten es nicht so viele auf einmal sein müssen, trotzdem bietet der Roman eine gute Unterhaltung und war kurzweilig.
Ich hätte mir ein wenig mehr New-Orleans-Flair gewünscht, der sehr kurze Einblick in die Welt des Tarots hätte gerne noch mal aufgegriffen werden können. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und bei Gelegenheit werde ich sicherlich auch noch Band 1 und 2 der New Orleans-Reihe lesen.

Das Cover ist genretypisch, hat mich angesprochen.

Fazit: kurzweilige aber schöne Romance-Thrill Story, die ich gern gelesen habe. 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Seichter Kriminalroman. Kommt leider nicht an den Vorgänger heran.

Doggerland. Tiefer Fall
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Maria Adolfsson – Doggerland, Tiefer Fall

Der letzte Fall von Karen Eiken Hornby steckt ihr immer noch in den Knochen, die Tochter ihres Chefs Jounas Smeed, Sigrid, lädt sich ständig selbst bei ihr ein, ...

Maria Adolfsson – Doggerland, Tiefer Fall

Der letzte Fall von Karen Eiken Hornby steckt ihr immer noch in den Knochen, die Tochter ihres Chefs Jounas Smeed, Sigrid, lädt sich ständig selbst bei ihr ein, der ehemals Obdachlose Leo, der nur für einen Urlaub auf ihr Haus aufpassen soll, ist ebenfalls Dauergast und zu Weihnachten hat sich auch noch ihre Familie eingeladen.
Fast schon dankbar beendet sie ihre Arbeitsunfähigkeit und stürzt sich in den neuen Fall, der mit einer Leiche in einer Grube beginnt. Eine kleine Begegnung auf der Fähre zum Tatort soll später noch an Bedeutung gewinnen, und nicht nur die Kollegen bereiten ihr Kopfzerbrechen, sondern auch ein Geheimnis in ihrem Umfeld.
Je mehr Geheimnisse sie aufdeckt, umso lebensgefährlicher wird es für die Polizistin selbst.

Ich kenne bereits das erste Buch aus der „Doggerland“-Reihe (Fehltritt), der mir gut gefallen hat. Damals hatte ich das Hörbuch gehört. Diesmal habe ich das Buch gelesen und muss sagen, dass ich vielleicht hätte warten sollen, bis das Hörbuch erscheint.
Trotz des recht flüssigen Erzählstils, den extra kurzen stenoartigen Sätzen, kam es gerade in der ersten Hälfte zu sehr vielen Längen und die Handlung wurde langatmig und teils sogar langweilig, weil hier das Privatleben von Karen in den Vordergrund gerückt wurde und weniger der Fall an sich, der insgesamt recht unspektakulär und schnell erzählt wurde. Es gab eine gewisse Grundspannung und auch ein paar kleinere Sackgassen, obwohl der aufmerksame Leser sicher schnell weiß, wer der eigentliche Täter ist.
Neben dem Familien“drama“, der immer noch anhaltenden Beschwerden von Karen, die Missachtung der Kollegen (ich bin gespannt, wann sie endlich mal den Mund aufmacht und sich wehrt) hat mir persönlich der eigentliche Kriminalfall zu wenig Raum eingenommen.
Natürlich finde ich es wichtig, dass die Figuren zum Leben erweckt werden, realitätsnah erscheinen und gut miteinander agieren. Das ist der Autorin auch gut gelungen, hätte mir aber gewünscht, das der Fokus breiter gefächert ist. Ich hätte zum Beispiel doch noch mehr zu Leo und anderen Personen erfahren wollen.
Die Schauplätze und Tatorte sind gut beschrieben, ich habe mich gut auf den erdachten Inseln zurecht finden können.

Der Krimi ist gut, aber kommt an den Vorgänger nicht heran und sticht leider auch nicht so wirklich aus der Masse heraus.
Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, konnte das Buch innerhalb kürzester Zeit beenden und hat mich neugierig auf den dritten Band gemacht, den ich sicher ebenfalls lesen werde. Ich denke allerdings, das ich dann wieder, falls vorhanden, die Hörbuchversion vorziehen werde, da diese mir beim ersten Buch besser gefallen hat und die Stimmung genau wie die Spannung besser aufgebaut wurde.
Ich kann den Krimi empfehlen.

Das Cover ist diesmal dezenter in der Farbwahl, genretypisch, aber durch die rote Schrift auch ein Blickfang.

Fazit: Seichter Kriminalroman. Kommt leider nicht an den Vorgänger heran. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 06.02.2020

ein spannendes, berührendes und actionreiches Buch

Black Knights Inc. - Für alle Ewigkeit
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Julie Ann Walker – Black Knight Inc., Für alle Ewigkeit

Jamin „Angel“ Agassi, Agent bei Black Knight Inc., war früher der berüchtigte Schattenprinz, der fast im Alleingang verhindert hat, das ein Land ...

Julie Ann Walker – Black Knight Inc., Für alle Ewigkeit

Jamin „Angel“ Agassi, Agent bei Black Knight Inc., war früher der berüchtigte Schattenprinz, der fast im Alleingang verhindert hat, das ein Land die Atommacht bekommt und das dazu führte, das er die Identität samt Aussehen wechseln musste. Niemand anderes als Lord Grafton alias Spider, ein Superverbrecher hat dies herausgefunden, hält ihn seit zwei Wochen gefangen und fordert eine Gefälligkeit von ihm, um Angel nicht auffliegen zu lassen. Um seine Identität zu schützen, willigt er ein.
Als er plötzlich der ehemaligen Interpool-Agentin Sonya Butler gegenüber steht, wirft ihn, dem sonst so emotionslosen und gefühlskalten Agenten, das aus der Bahn, denn Sonya war vor zehn Jahren seine große Liebe und sie glaubt er sei tot.
Angel muss aufpassen, dass er sich weder bei ihr noch bei Grafton verrät, das ist allerdings nicht so einfach, denn Sonya ist die einzige Frau die er je geliebt hat und lieben wird, doch sein Geheimnis muss er schützen, sein Leben hängt davon ab.

Ich habe in letzter Zeit einige Bücher der Autorin gelesen, von der Black Knight Inc. Reihe kenne ich allerdings nur die letzten beiden, und ich war wieder einmal angenehm überrascht, weil mich die Geschichte trotz diverser Klischees und leicht überzogener Story absolut unterhalten konnte. Nicht alles ist immer nachvollziehbar und es gibt sicher kleinere Logiklücken, dennoch hatte das Buch eine Sogwirkung auf mich, war so charmant, spannend, actionreich und berührend geschrieben, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und die Story schnell zum Pageturner wird.
Hier heißt es einfach „genießen und berieseln“ lassen, mit den Charakteren mitfiebern und mitleiden, hoffen und bangen.
Im Fokus stehen BKI-Agent Angel und Interpool-Agentin Sonya, die beide dazu gezwungen werden, für Lord Grafton zu arbeiten. Spider ist ein berüchtigter Unterweltboss, der u.a. mit Atombomben jongliert und die BKI auf den Radar hat um sie auszulöschen.
Sämtliche Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken insgesamt harmonisch aufeinander abgestimmt, wirken facettenreich und lebendig.
Angel hat mich bereits im letzten Buch fasziniert, der große, düstere und wortkarge Mann schien so eiskalt und kompromisslos zu sein, hier lernen wir ihn aber auch von anderen Seiten kennen, die ihn sehr sympathisch machen.
Sonya wirkt am Anfang ziemlich scheu, fast schon einen Touch zu teilnahmslos und desorientiert, ja sogar feige, obwohl man merkt, dass sie heftig viel Temperament hat, dieses aber unter Verschluss hält. Im Verlauf der Story lebt sie auf und wir bekommen es mit einer schlagkräftigen, toughen und auch fordernden Frau zu tun.
Es gibt genügend erotische Szenen, die allesamt sinnlich und detailliert ausgearbeitet wurden. Einiges ist leicht übertrieben, aber alles blieb geschmackvoll.
Ace und Rusty, zwei sich ständig streitende Kollegen vom BKI wurden ebenfalls in den Fokus gerückt. Mir gefiel, wie die Autorin die Konfliktsituation mit den beiden geklärt hat, deren Anziehungskraft weithin spürbar ist.
Ich konnte mir sämtliche Handlungsorte gut vorstellen, die anschaulich und bildhaft ausgearbeitet wurden.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, sie war stimmig (wenn auch nicht immer logisch), sie hat mich gut unterhalten, es gab ein paar Wendungen, einige Twists, natürlich ein Happy End, eine gute Portion Action, etwas Humor und einige Schockmomente, ich habe mich beim lesen wohl gefühlt und konnte in die Geschichte abtauchen. Man darf nicht alles ernst nehmen, aber die Story hat hohen Unterhaltungswert.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das Cover passt zur Reihe und gefällt mir gut.

Fazit: Leider der letzte Band der BKI-Knight Reihe, aber ein spannendes, berührendes und actionreiches Buch. 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere