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Veröffentlicht am 16.04.2026

sehr schöne Fortsetzung

Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis
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Julia Pauss – Kiss of the Broken, Seine Liebe ist ihre Verdammnis

Um die Stadt Lethia und vor allem Ren, den König mit dem dunklen Geheimnis, zu beschützen, lässt sich die Gestaltwandlerin Scarlett von ...

Julia Pauss – Kiss of the Broken, Seine Liebe ist ihre Verdammnis

Um die Stadt Lethia und vor allem Ren, den König mit dem dunklen Geheimnis, zu beschützen, lässt sich die Gestaltwandlerin Scarlett von Aurelian Calyx, dem Erzdämon aus Tenebria, entühren.
Scarlett ist selbst eine Halbdämonin und konnte einst nur mit sehr viel Geschick aus Tenebria fliehen und eine neue Identität annehmen. Ihr Name ist eigentlich Ophelia Avernus, und ihre Mutter Solanine ist seit Ewigkeiten auf der Flucht vor Aurelian.
Doch auch in Tenebria kann Scarlett Ren nicht vergessen und versucht Wege zu finden, um erneut zu fliehen.
Ren, der den Tod seines besten Freundes und dessen Verrat betrauert, sucht ebenfalls nach Möglichkeiten Lethia zu beschützen und Scarlett zu finden.
Getrennt voneinander müssen sie sich ihre Liebe eingestehen und die Vergangenheit und Gegenwart bewältigen, um ihr Happy End zu bekommen.

Die Fortsetzung setzt nahtlos an "Heart of the Damned" an und muss daher bekannt sein um das volle Potenzial der Geschichte auszuschöpfen.
Postiv hervorheben möchte ich den Rückblick zu Band 1, was ich in vielen Mehrteilern vermisse.
Der erste Band hat mir bereits sehr gut gefallen, und auch wenn die Fortsetzung nicht ganz daran herankommt, hat mir auch diese wieder kurzweilige Lesestunden beschert.
Während wir in Band 1 in Lethia verortet waren, ergibt sich in der Fortsetzung eine neue Welt rund um Tenebria, die so anders ist, als ich sie mir im ersten Moment vorgestellt habe. Hell, freundlich und mystisch wandern wir mit Scarlett durch eine Welt voller magischer Momente, Dämonen unterschiedlichster Art und einer feindlichen Atmosphäre.
Dennoch liegt Scarletts Vergangenheit schwer auf ihr und eine Flucht unter den wachsamen Augen von Aurelian scheint unmöglich.
Die bereits bekannten Charaktere wie Ren und Scarlett werden weiter entwickelt, die neuen Figuren wie Aurelian oder Evadne wurden recht schnell lebendig und greifbar.
Das Figurenensemble ist sehr groß und ich brauchte eine Zeit, um zuzordnen, wer was kann und woher er/sie kommt. Obwohl ich durchaus ein großes Figurenensemble mag, hätte ich mir eine bessere Verortung gewünscht.
Apropos Verortung, eine klarere Definition zu dem Magiesystem und den Dämonenarten wäre auch schön gewesen, da es den Lesefluss etwas gestört hat.
Die Charaktere sind dennoch insgesamt gut und vielseitig ausgearbeitet, und die wichtigsten Figuren haben eine interessante Backstory bekommen.
Die Dynamik zwischen Ren und Scarlett war in diesem Band etwas schwieriger, da sie über lange Strecken getrennte Wege gehen. Natürlich gibt es ein Happy End, auch wenn der Weg dahin wirklich sehr turbulent war.
Insgesamt gab es weniger Überraschungen, als ich gehofft habe, dennoch hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Der Romance-Anteil hätte höher sein können, dafür hätte man den Spice etwas reduzieren können, um die Intensität zwischen Ren und Scarlett zu verstärken, aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau.

Die verschiedenen Schauplätze sind detailliert und anschaulich ausgearbeitet. Besonders gut gefällt mir der Kontrast zwischen Lethia und Tenebria.

Ich mochte die Fortsetzung sehr gerne und obwohl sie etwas schwächer als der erste Band der Dilogie ist, hat sie mir gut gefallen. Es war mir klar, dass es echt schwer ist "Heart of the Damned" zu toppen. Von mir gibt es für diese düstere Fantasy-Romance mit dem unglaublichen Setting und den interessanten Charakteren eine Leseempfehlung.

Das Cover passt sehr schön zum ersten Buch und ist ein absoluter Eye-Catcher.

Fazit: sehr schöne Fortsetzung. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 16.04.2026

kurzweilige Sport-College-Romance

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Avery Keelan – Offside, Rules of the Game

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag wird Bailey von ihrem langjährigen Freund Jake betrogen. Er und Baileys Bruder spielen im selben Hockeyteam, und das bedeutet, ...

Avery Keelan – Offside, Rules of the Game

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag wird Bailey von ihrem langjährigen Freund Jake betrogen. Er und Baileys Bruder spielen im selben Hockeyteam, und das bedeutet, dass sie sich nicht aus dem Weg gehen können.
Nur kurze Zeit später lernt Bailey Chase in einem Club kennen, sie erkennt ihn sofort, denn er ist ein Rivale ihres Bruders. Obwohl Chase den Ruf hat, nichts anbrennen zu lassen, bringt er Bailey an diesem Abend einfach nur nach hause.
Später bemüht er sich um eine Freundschaft, doch schnell wird mehr daraus. Sehr zum Missfallen ihres Ex-Freundes, ihres Bruders und ihrer angeblichen Freundinnen, mit denen sie in einer WG zusammen wohnt.
Baileys Welt bricht zusammen, dennoch steht Chase felsenfest an ihrer Seite.
Wird zumindest ihr Bruder erkennen, dass der wahre Mistkerl nicht Chase, sondern sein Team-Kollege Jake ist, der Bailey immer wieder anfeindet?

Ich habe von der Autorin noch kein Buch gelesen, war aber neugierig auf die Story, da ich sehr gern Sport-Romance lese.
Die Autorin hat einen angenehmen, leichten Erzählstil. Eher untypisch für dieses Genre ist die Dicke des Buches. Mit 700 Seiten für ein Romance Buch ist das schon ein ordentlicher Wälzer, wo die meisten Bücher aus diesem Genre mit ca der Hälfte der Seitenzahl auskommen.
Meine Befürchtung lag darin, ob die Autorin eine durchgängige Spannung aufrecht erhalten kann, aber zum Glück wurden meine Bedenken zerstreut.
Hätte man das eine oder andere kürzen oder straffen können? Ja, bestimmt, dennoch hatte ich ein kurzweiliges Leseerlebnis mit viel Gefühl, ein bisschen Stalker-Feeling und ganz viel Spice.
Die Charaktere waren angenehm ausgearbeitet, boten eine gute emotionale Tiefe und sowohl Bailey als auch Chase konnten mich beide schnell von sich überzeugen.
Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich hier um eine College-Romance handelt, das heißt, die möglichen Dramen die aufgebauscht werden, sind für diese Altersgruppe vollkommen normal und dennoch agieren Chase, aber auch Bailey im Gegensatz zu manchen Nebenfiguren bereits sehr erwachsen.
Müsste ich etwas kritisieren, dann die unendlichen spicy Gedanken und Taten, die schon etwas von der Hauptstory abgelenkt haben, aber anders herum, warum nicht?

Die verschiedenen Handlungsorte sind detailliert und anschaulich beschrieben.

Ich mochte die Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Kurzweilige Spannung mit viel Gefühl und einer ordentlichen Portion Spice, dazu eine Found-Family-Situation und ein bisschen Rivalitäts-Feeling, insgesamt verpackt in einer interessanten Geschichte mit einem breiten Figurenensemble. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das Cover passt zur Geschichte und zum Genre.

Fazit: kurzweilige Sport-College-Romance. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.03.2026

wunderbare Cozy-Romantasy-Story, die mir ein paar schöne Stunden geschenkt hat

Werecat Café
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Lea Melcher – Werecat Cafe

Dorothy und ihre beiden Drillingsschwestern wohnen in Snickerford, in einem kleinen Dorf voller magischer Wesen und Hexen. Dorothy selbst ist Hexe und Tierärztin, und obwohl ...

Lea Melcher – Werecat Cafe

Dorothy und ihre beiden Drillingsschwestern wohnen in Snickerford, in einem kleinen Dorf voller magischer Wesen und Hexen. Dorothy selbst ist Hexe und Tierärztin, und obwohl sie glücklich mit ihrer Familie ist, fehlt ihr zunehmend eine eigene Identität. Also beschließt sie, in die nächste Stadt zu fahren und sich dort eine neue Frisur zuzulegen.
Doch anstatt den Termin wahrzunehmen, findet sie eine ausgesetzte Katze mit einer Adresse und landet im Katzen-Cafe von Elliot, der nicht nur mit seinem Laden, sondern auch mit der Vielzahl der Katzen die darin wohnen, überfordert ist.
Nur ein kurzer Moment reicht aus und das Desaster ist perfekt. Denn Elliot wird von dem Streuner gebissen und trägt nun einen Werkatzenfluch in sich.
Dorothy, die sich dafür verantwortlich fühlt, versucht alles, um Elliot zu helfen und ihn von dem Fluch zu befreien. Allerdings ist das nicht ihr einzigstes Problem, denn derjenige, der den Fluch ínszeniert hat, will das geliehene Geld zurück, dass Elliots Ex-Freundin bereits ausgegeben hat.
Eine Katastrophe reiht sich an die nächste und nicht nur Elliot droht alles zu verlieren, sondern auch Dorothy, die sich in Elliot verliebt.

Ich habe noch kein Buch von Lea Melcher gelesen oder gehört.
Der Erzählstil ist lockerleicht, humorvoll und charmant, weshalb ich mich schnell mit der Geschichte wohlgefühlt habe. Und Gestaltwandler-Bücher sind ohnehin genau mein Ding.
Das Figurenensemble ist relativ groß, durch die vielen verschiedenen Freunde und Familienmitglieder beider Seiten, dennoch hat es nicht lange gedauert, bis ich die Charaktere auseinander halten konnte.
Sowohl Dorothy als auch Elliot waren mir auf Anhieb sympathisch und die Anziehung ist vom ersten Moment an spürbar. Beide bekommen eine gute und glaubhafte Backstory, sie sucht nach ihrer Identität und er will kein Monster werden wie sein Vater. Beide müssen einige Hindernisse überwinden, bevor es zum Happy End kommt. Die Zeit dazwischen ist sehr kurzweilig, charmant und vor allem emotional.

Die Hauptorte, das Katzencafe und Dorothys Zuhause bzw die Tierarztpraxis, sind sehr gut beschrieben, und ich konnte mir ein Bild von den Schauplätzen machen.

Ich habe das ungekürzte Hörbuch, mit einer Laufzeit von ca 10 Stunden 57 Minunten gehört. Eingelesen wurde es abwechselnd von Martha Kindermann und Richard Lingscheidt. Beide Sprecher haben einen guten Job gemacht, wodurch die Handlung aber auch die Charaktere lebendig wurden. Ein bisschen besser hat mir Martha Kindermann gefallen.

Ich mochte die Geschichte. Ein bisschen Cozy Crime, dazu viel Magie, eine fantastische Welt und sympathische Charaktere. Eine Prise Humor und ganz viel Gefühl, was mir sehr gut gefallen hat. Deswegen gibt es von mir sehr gerne eine Hör- oder Leseempfehlung.

Das Cover ist nicht so meins, ich habe nichts übrig für diese Art von Cover, aber es passt zum Inhalt der Geschichte.

Fazit: wunderbare Cozy-Romantasy-Story, die mir ein paar schöne Stunden geschenkt hat. 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2026

turbulente Agentenaction

Alex Rider, Band 4 - Eagle Strike
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Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike

Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 ...

Anthony Horowitz – Alex Rider, 4, Eagle Strike

Nach dem letzten Fall erholt sich Alex Rider, seine Freundin und ihre Familie vom Stress. Doch eine Explosion stört die friedliche Idylle. Als Alex den MI6 informiert und behauptet den Killer gesehen zu haben, der seinen Onkel seinerzeit umbrachte, glauben sie ihm nicht. Mehr noch, sie streiten vehement ab, dass die Explosion ein Anschlag war, viel mehr schieben sie es auf ein Leck in der Gasleitung.
Alex ermittelt eigenständig und landet bei einem Spieleentwickler, der die Welt auslöschen will. Nur noch Alex steht zwischen der Vernichtung der Welt und einem abgrundtief bösem Plan.
Wird es ihm diesmal gelingen, die Gefahr auszuschalten? Ohne Hilfe vom MI6?

Ich habe die ersten drei Bücher bereits gelesen. Obwohl die Fälle in sich abgeschlossen sind, ist die Hintergrundgeschichte fortlaufend, weshalb ich empfehle die Bücher chronologisch zu lesen.
Der Erzählstil ist einfach gehalten. Die Sätze relativ kurz. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das empfohlene Lesealter liegt ab 12 Jahre. Die Story baut erneut schnell Spannung auf, das Tempo ist hoch, allerdings sind die Gewaltszenen, auch wenn sie nicht detailliert beschrieben sind, schon recht heftig.

Die verschiedenen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Alex muss einige Hürden überwinden, zum einen belastet ihn der Anschlag auf die Familie seiner Freundin sehr, zum anderen hat er diesmal überhaupt keinen Rückhalt aus dem MI6. Auf der Suche nach Lösungen findet er auch ein paar Geheimnisse und das widerum lässt die letzten drei Bücher in einem anderen Licht erscheinen. Ich bin neugierig geworden, wie es nun weitergehen wird. Wird Alex den MI6 mit seinem Wissen konfrontieren?
Es gibt wieder jede Menge Action, genau wie in den vorherigen Büchern.

Die verschiedenen Handlungsorte sind gut beschrieben, die teils düstere, beklemmende Atmosphäre ist gut ausgearbeitet.

Ich habe die Story gern gelesen. Kurzweilig, unterhaltsam und actionreich bietet das Buch ein neues Abenteuer von Alex Rider, einem Spion wider Willen. Diesmal allerdings ohne Unterstützung und ganz auf sich allein gestellt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

Das Cover ähnelt den Vorgängern, auf dem Cover ist eine Actionszene zu sehen.

Fazit: turbulente Agentenaction. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2026

actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel

We Who Will Die
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Stacia Stark – We who will die

Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während ...

Stacia Stark – We who will die

Um ihren jüngeren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Blutbund mit einem Vampir ein. Sie kämpft in der Arena, und wird nach den Gladiatorensiegen den Imperator töten während Bran auf ihre Brüder aufpasst und dem Jüngeren die Heilung ermöglicht.
Doch ganz so einfach wird es nicht, denn Arvelle hat bereits auf dem Sand, der legenden Arena gekämpft, und dabei ihre beste Freundin verloren. Außerdem ist sie nicht gut genug in Form.
Das soll sich ändern, als nicht nur Kassias Vater sie trainiert, sondern sie auch das Interesse des Primus auf sich lenkt, den obersten Beschützer des Imperators.
Und weil das noch nicht genug ist, wird sie schmerzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und in der Gegenwart verfolgt Rorrik, der Bruder des Imperators, so ziemlichen jeden ihrer Schritte.

Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich in einem historischen Setting nicht besonders wohl fühle. Dennoch hat mir die komplexe Welt mit Gladiatorenkämpfe, Magie, Vampiren, Menschen und anderen magischen und fantastischen Wesen gut gefallen.
Der Erzählstil ist gut, temporeich und locker. Die Kapitellängen sind angenehm.
Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Arvelle mit, und lernen mit ihr ihre neuen Kräfte kennen, die sie nach und nach zu ihren Zwecken einsetzt. Was dabei auf der Strecke bleibt und mir persönlich nicht ausreichend erklärt wird, ist das Magiesystem, Bronzesigillen, selbiges in Gold und Silber, viele, nicht näher beschriebene mächtigen Fähigkeiten, Leergeborene, da habe ich schnell den Überblick verloren, dazu folgt die Sigillenvergabe für mich keiner Logik, denn sowohl Vampire aber auch Menschen besitzen Sigille. Hier hätte ich mir definitiv eine bessere Einführung gewünscht, auch wenn sich vieles im Verlaufe der Geschichte nach und nach erschließt.
Die Figuren selbst sind lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Arvelle ist langsam und schwach, als sie anfängt, steigert sich und kann mit List und gutem Herzen Kampf für Kampf für sich einscheiden.
Natürlich gibt es einen Liebesplot, da bin ich mir aber noch nicht sicher, wem sie letztendlich ihr Herz wirklich schenken wird, denn das bleibt irgendwie undurchsichtig. Zur Auswahl stehen Rorrik, der ein besonderes Interesse an ihr zu hegen scheint, und Ti bzw Tiernon, die große Liebe aus der Vergangenheit, der sie verlassen hat. Natürlich hatte der einen ganz besonderen Grund sie zu verlassen. Die Liebesgeschichte war mir insgesamt noch zu flach, und Arvelle in dieser Hinsicht zu bedürftig, aber zur Geschichte passte es.
Bei der Vielzahl an Nebenfiguren, die kommen und gehen, und nur selten bleiben, habe ich nach kürzester Zeit nicht mehr durchgeblickt. Ich fand die Beschreibungen der Figuren interessant, musste mich schon bald wieder von ihnen trennen.

Das hört sich jetzt alles schlimmer an, als es tatsächlich ist. Die Geschichte bietet viele Überraschungen und Wendungen, bleibt spannend und kurzweilig, und hat mir wunderbare Lesestunden beschert, trotz der oben genannten Kritikpunkte. Die Autorin wagt einen Blick über den Tellerrand und belohnt uns mit einer guten, komplexen Story. An einigen Stellen hätte ich gern ein zwei Sätze mehr Grundwissen gehabt und natürlich finde ich den Cliffhanger nicht so prickelnd, weil ich nun auf die Fortsetzung warten muss, aber insgesamt hat die Story alles, was ich gerne lesen mag: Spannung, Tempo, Zeit für gefühlvolle Momente, Selbstzweifel, der Wunsch nach Rache, Konflikte und scheinbar unlösbare Aufgaben, dazu eine Liebesgeschichte und undurchsichtige Figuren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das Cover ist ansprechend und passt zur Thematik der Handlung.

Fazit: actionreiches, bildgewaltiges Fantasy-Spektakel. 4 Sterne.