Cover-Bild Meeresleuchten
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Wachholtz
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Lyrik, Poesie
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 05.11.2024
  • ISBN: 9783529087028

Meeresleuchten

100 Gedichte aus Schleswig-Holstein
Heinrich Detering (Herausgeber)

"Meeresleuchten" von Heinrich Detering ist Deutschlands schönstes Regionalbuch 2025 in der Kategorie Literatur/Belletristik.

Wer Schleswig-Holstein lesend erfahren will - als Land zwischen den Meeren, zwischen den Ländern und Sprachen, zwischen den Zeiten - kann dies am besten in der vielsprachigen Poesie tun, die hier seit der Barockzeit entstanden ist. In einer Vielfalt der Töne, der Sprachen und Kulturen werden sie hier hörbar: die herbe Melancholie der Westküste, die Ostküste mit ihren lieblichen Förden und Buchten, die Ufer der Eider und der hohe Himmel an der Kieler Förde, die ostholsteinische Gutslandschaft und die Moore der Geest. Von Lebensfeier und Sterbensmüdigkeit ist in den hundert Gedichten von Heinrich Deterings Auswahl die Rede, vom menschlichen Makel und dem Trost des Glaubens, vom Gang der Jahreszeiten und den Freuden der Freundschaft.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2025

Wunderschöne poetische Entdeckungen

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In dem zauberhaft gestalteten Gedichtband 'Meeresleuchten – 100 Gedichte aus Schleswig-Holstein' lässt der Herausgeber Heinrich Detering, der auch die Auswahl der Gedichte getroffen hat, Poeten auch aus ...

In dem zauberhaft gestalteten Gedichtband 'Meeresleuchten – 100 Gedichte aus Schleswig-Holstein' lässt der Herausgeber Heinrich Detering, der auch die Auswahl der Gedichte getroffen hat, Poeten auch aus fünf Jahrhunderten zu Wort kommen. Sie geben der landschaftlichen Ausstrahlung in ihrer Veränderlichkeit von Licht und Meer Ausdruck, beschreiben den Wandel kultureller Eigenheiten im Laufe der geschichtlichen Entwicklung, zeigen in wohlgefassten Worten ihre Bewunderung für die Region Schleswig-Holstein und fangen die Atmosphäre der herben Schönheit einfacher Lebensumstände ein.
Neben so bekannten Dichtern wie Theodor Storm, Hans Christian Andersen oder Siegfried Lenz, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, kommen auch mir unbekannte Dichterpersönlichkeiten zu Wort. Es ist der Mix aus vielen wertschöpfender Gedanken, der zum Verweilen, zum Genießen und zum Nachdenken einlädt.
Eine schöne Zugabe befindet sich im Anhang des Buches, wo kurzbiografische Eckdaten der Kunstschaffenden festgehalten sind.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Gedichte im Land zwischen den Meeren

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Heinrich Detering hat in „Meeresleuchten“ 100 Gedichte aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen zusammengetragen, die alle eins gemeinsam haben: Schleswig-Holstein. Bekannte und weniger bekannte ...

Heinrich Detering hat in „Meeresleuchten“ 100 Gedichte aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen zusammengetragen, die alle eins gemeinsam haben: Schleswig-Holstein. Bekannte und weniger bekannte Gedichte, von heiter bis melancholisch, manche mit eindeutigen Bezug zum Land, bei anderen eine Überraschung, welche Verbindung zu Schleswig-Holstein besteht - alles ist hier (neu) zu entdecken.
Der türkisfarbene Halbleinen als Einband und die gleichfarbige Schrift auf dem Cover stellen einen schönen Bezug zum Titel und zum Inhalt her. Leider ist der Einwand aus Pappe ohne Hülle, so dass die Ecken schnell leicht angestoßen aussehen.
Fazit: ein schöner Geschenksband für Gedicht-Liebhaber, die Schleswig-Holstein lyrisch erkunden wollen.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Meer oder nicht Meer

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Was macht den hohen Norden aus? „Meeresleuchten“ nimmt uns mit nach Schleswig-Holstein und gleichzeitig auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Region und seiner Bewohner.
Die Verfasser der Gedichte ...

Was macht den hohen Norden aus? „Meeresleuchten“ nimmt uns mit nach Schleswig-Holstein und gleichzeitig auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Region und seiner Bewohner.
Die Verfasser der Gedichte dieser Anthologie sind dort geboren oder haben dort gelebt, auch einige Dänen, wie Hans Christian Andersen, finden sich in der illustren Runde wieder. Doch begegnet sein können sie sich nicht allesamt, denn die Ältesten unter ihnen sind im 17. Jahrhundert gestorben, während andere heute noch am Leben sind.
Die sachdienlichen Hinweise des Herausgebers bieten eine hilfreiche Einordnung, denn manches Gedicht gibt seine geographische Einordnung nicht direkt zu erkennen. Geht es um Liebe oder Glaube, hätte dies im Prinzip überall so stattfinden können.
Und dann gibt es eben die typischen Texte, die auf die Landschaft anspielen („O, so grüß‘ mir meinen fernen Kühlen Meeresstrand!“, Theodor Storm: In die Heimat) oder gar in Plattdeutsch verfasst wurden („Aanten int Water, Wat værn Gesnater!“, Klaus Groth: Aanten int Wader) und somit für mich den besonderen Reiz dieser Sammlung ausmachen.
Schön ist es auch, hier bekannte Werke wiederzufinden, die bisher ganz ohne örtliche Verknüpfung auf mich gewirkt hatten (Matthias Claudius: Abendlied oder Christian Adolf Overbeck: An den Mai).
„Meeresleuchten“ wartet mit einer überraschenden Vielfalt von Poesie auf, die mal mehr, mal weniger ihren Ursprungsort offenbart. Das mit Leinen und Folie gestaltete Büchlein ist auch äußerlich eine Bereicherung für das Lyrikregal.