[Rezension von Dezember 2016]
In den letzten Tage hat sich bei mir einfach keine Weihnachtsstimmung breit machen können, so dass ich gehofft hatte, dass eine weihnachtliche Lektüre die richtige Atmosphäre ...
[Rezension von Dezember 2016]
In den letzten Tage hat sich bei mir einfach keine Weihnachtsstimmung breit machen können, so dass ich gehofft hatte, dass eine weihnachtliche Lektüre die richtige Atmosphäre schaffen wird. Ich habe schon eine Zeit lang keine Krimis mehr gelesen und war deshalb sehr gespannt auf die Kurzgeschichten von Simon Beckett, Sebastian Fitzek & Co.
Allgemein lässt sich sagen, dass in Tödliche Gaben elf Kurzgeschichte von relativ bekannten Autoren abgedruckt sind. Im vorderen Teil befindet sich ein Inhaltsverzeichnis mit Name der Autoren und den Titeln. Das Buch endet mit Kurzbeschreibungen der Vitae der verschiedenen Autoren.
Dass ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, wisst ihr, seit ich "Omi" (hier) oder "Ausgezeichnete Morde" (hier) gelesen und rezensiert habe, aber der Weihnachtstrubel hatte mich in den letzten Wochen so im Griff, dass ich mich auf die Kurzgeschichten doch gefreut habe. Schließlich bin ich in letzter Zeit kaum zum Lesen gekommen.
Leider war das Buch recht enttäuschend. Simon Becketts Geschichte mit seinem bekannten Protagonisten David Hunter war mir persönlich viel zu kurz und zu langweilig; auch Sebastian Fitzek konnte mich nicht wirklich überzeugen, weil mir seine Geschichte sehr vorausschaubar erschien. Die einzigen beiden Kurzgeschichten, die ich wirklich gut fand und die mich überzeugen konnten, war "Wo es dem Verbrecher schmeckt" von Friedrich Ani und "Wichteltod" von Lindwood Barclay, wobei ich die von Friedrich Ani leider schon aus "Ausgezeichnete Morde" kannte.
Dafür, dass das Cover mit "spannendsten Weihnachtskrimis" wirbt, waren mir persönlich zu wenige Weihnachtselemente präsent und einige Geschichten doch recht kurios oder langweilig. Leider fand ich nur wenige ansprechend. Schade, da hatte ich einfach viel mehr erwartet.