Schreibstil hat mich begeistert
Nach dem Lesen des Klappentextes war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwartet. Und was für eine Überraschung! In einem Feuerwerk aus Bildern und Episoden erlebt man hautnah, wie es um die eigene ...
Nach dem Lesen des Klappentextes war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwartet. Und was für eine Überraschung! In einem Feuerwerk aus Bildern und Episoden erlebt man hautnah, wie es um die eigene Gedankenwelt steht, wenn man seine Medikamente nicht nimmt. Neben der “wahnsinnigen” Welt, die vollkommen auf Beteigeuze ausgerichtet ist, blitzen immer wieder Fakten über das Leben der Protagonistin Theresa auf. Ihre Vorfahren, ihr Zusammenleben mit Freund Josef, die Ratschläge des Therapeuten Schaller – all das erscheint kurz zwischen der Obsession für Beteigeuze. Die Autorin versteht es wunderbar, mit kurzen Sätzen Bilder zu erschaffen, die einen staunen lassen. Dass der Plot dabei überschaubar bleibt, tut dem Ganzen keinen Abbruch, da es hier um die Atmosphäre und die Gedankenwelt ohne Medikamente geht. Mich hat der Schreibstil restlos begeistert. Ein wunderbares Buch – wärmste Empfehlung!