Cover-Bild Der Oktobermann
Band der Reihe "Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)"
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
7,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Zeitgenössisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Ersterscheinung: 20.09.2019
  • ISBN: 9783423436007
Ben Aaronovitch

Der Oktobermann

Kurzroman
Christine Blum (Übersetzer)

›Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland ...

... denn auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse! Das deutsche Pendant zu Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten, sprich: Magie). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon Hunderte von Jahren alt ist. Selbstverständlich hat in dieser Gegend auch die Mosel ein Wörtchen mitzureden, wenn es magisch wird.
 

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2019

Magischer Kurzroman!

0

Inhalt
Mysteriöse – oder sollten wir lieber sagen abstruse – Dinge geschehen in den Weinbergen bei Trier. In der Mosel gibt es Aufruhr und obendrein gibt es auch noch einen Toten. Auch vor Deutschland ...

Inhalt
Mysteriöse – oder sollten wir lieber sagen abstruse – Dinge geschehen in den Weinbergen bei Trier. In der Mosel gibt es Aufruhr und obendrein gibt es auch noch einen Toten. Auch vor Deutschland macht die Magie keinen Halt und Tobias Winter wird kurzerhand heraus aus seinem Urlaub und hinein in einen neuen Fall geholt. Zusammen mit Vanessa Sommer (kein Spaß!) ermittelt er – und kommt dabei einer Geschichte auf den Grund, die schon Jahrhunderte alt ist.


Meinung
Die Freude war RIESIG, als ich gesehen habe, dass einer meiner absolut liebsten Autoren einen neuen Kurzroman herausbringt. Und als ich dann gelesen habe, dass das neue Buch von Ben Aaronovitch in Deutschland spielen soll, war ich hin und weg.

Genauer gesagt geht es um Tobi Winter, der das deutsche Pendant zu Peter Grant ist und den ich mindestens genauso sehr mag. Mit viel Witz und Durchschlagskraft begleiten wir ihn durch diesen Fall. Er ist ähnlich witzig wie sein Zauberkollege aus London, aber doch ganz anders.

Es wird sehr gut in das Buch in die (mehr oder weniger) neuen Gegebenheiten eingeführt. Natürlich ist die ganze Welt der Zauberei nichts neues mehr für bekennende Peter Grant Fans. Aber wenn man die anderen Bücher aus der “Flüsse von London” Reihe überhaupt nicht kennt, dann kommt man wahrscheinlich auch hier gut mit und kann den Gegebenheiten gut folgen.

Das Buch hat nicht diesen klassischen Krimi-Spannungsbogen, ist aber trotzdem teilweise auch sehr erschreckend und durchaus gemacht zum Mitfiebern. Ich mochte auch hier wieder alle Figuren sehr gerne, der Autor versteht sich einfach sehr gut darin, verschiedene Persönlichkeiten mit wenigen Worten nahe zu bringen. Und generell kann ich auch hier wieder nur sagen, dass ich den Schreibstil dieses Mannes unglaublich gerne habe. Ich finde ihn super amüsant und trotzdem auch sehr bildlich. In meinen Augen gehört diese komplette Reihe mit all ihren Bänden und Kurzromanen zu meinen absoluten All-Time-Favorites – und ich habe wirklich schon viele Bücher gelesen. Die Kombination aus Krimi und Magie ist unschlagbar, auch in diesem kurzen Roman.

Fazit
Ein wunderbar magischer Roman vom Meister der Ironie. 🙂 Sehr gelungener Auftakt um einen neuen zaubernden Ermittler – diesmal mitten in Deutschland anstatt in London. Ich hoffe sehr, dass von Tobi und Vanessa noch mehr kommt!

5 von 5 magische Buchherzen ♥♥♥♥♥

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2019

Netter Auftakt um Tobi Winter und seine magischen Ermittlungen

0

Tobi Winter arbeitet beim BKA und ist dort für komplexe und diffuse Angelegenheiten zuständig. Als in einem Weinberg eine Leiche gefunden wird, führt er mit seiner Kollegin Vanessa Sommer die Ermittlungen ...

Tobi Winter arbeitet beim BKA und ist dort für komplexe und diffuse Angelegenheiten zuständig. Als in einem Weinberg eine Leiche gefunden wird, führt er mit seiner Kollegin Vanessa Sommer die Ermittlungen durch, dabei wird schnell klar, dass hier Magie im Spiel war.

Ich habe schon länger mit "Die Flüsse von London" geliebäugelt, aber bin irgendwie noch nie dazu gekommen die Bücher zu lesen. Nun habe ich "Der Oktobermann" voller Erwartungen gelesen und muss doch leider sagen, dass ich ein wenig ernüchtert bin.

Das Buch ist leichtgängig und flüssig zu lesen, doch obwohl ich recht zügig das Buch lesen konnte, hat es mich nie so richtig gefesselt. Es gibt einen Mord, es wird ein wenig ermittelt und es gibt ein paar magische Wesen und Magie, aber interessant fand ich nur wenige Figuren.

"Der Oktobermann" ist der erste Teil der Tobi-Winter-Reihe, allerdinge hatte ich beim Lesen immer unterschwellig das Gefühl, dass mit etwas fehlt. Vielleicht ein wenig Vorwissen aus den anderen Büchern? Natürlich kann ich das jetzt schlecht vergleichen, der Kriminalfall an sich ist aber ohne Vorwissen gut zu verstehen, auch wenn ich mir mehr Rätselgefühl gewünscht hätte.

Nette Lektüre, aber ich habe mir doch mehr versprochen. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen. Ich vergebe hier 3 Sterne.