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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

Mir hat hier irgendwas gefehlt, um mich richtig überzeugen zu können

Schwarz und Blau
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Joan verliebt sich Hals über Kopf in Nick, dieser ist allerdings Mitglied eines undurchsichtigen Motorradclubs. Dabei wirft sie komplett ihr Leben über den Haufen und bringt ihren Abschluß als Tierärztin ...

Joan verliebt sich Hals über Kopf in Nick, dieser ist allerdings Mitglied eines undurchsichtigen Motorradclubs. Dabei wirft sie komplett ihr Leben über den Haufen und bringt ihren Abschluß als Tierärztin in Gefahr, doch sie kann sich Nicks Anziehungskraft einfach nicht entziehen.

Die Geschichte fand ich ganz interessant, allerdings konnte sie mich nicht wirklich packen. "Schwarz und Blau" ist eines dieser Bücher, bei denen für mich die Grundvoraussetztungen passen, aber ich gar nicht so genau festmachen kann, warum sie mich nicht ganz überzeugen können. Irgendwie hatte ich mir Schwierigkeiten mir Joan und Nick als Paar vorzustellen. Ich hatte manchmal den Eindruck, als wenn die Geschichte selbst nicht so ganz genau weiß, wohin sie gehen soll. Liebesgeschichte oder nicht? Ich glaube sogar, dass ich ohne die Liebesgeschichte glücklicher gewesen wäre. Der Schreibstil war allerdings recht angenehm, nur fehlte mir immer ein wenig der gewisse Anreiz, der neugierig auf den weiteren Verlauf macht.

Nicks Verhalten konnte ich selten nachvollziehen. Gehört er wirklich zum Motorradclub oder nicht bzw, warum? Da habe ich nie so ganz den Bezug zu bekommen. Und auch Joan bin ich nie wirklich nahe gekommen, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird.

Am Ende gibt es von mir 3 Sterne, da mir hier irgendwas gefehlt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2020

Eher ein Roman mit einer missgünstigen Nachbarschaft und vielen Geheimnissen

Das Gift deiner Lügen
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Vor einem Jahr starb Erica Spencer während einer Halloweenparty. Mittlerweile ist im englischen Villenviertel Severn Oaks der Alltag wieder eingekehrt, bis zu dem Moment, in dem ein Podcast die Runde macht. ...

Vor einem Jahr starb Erica Spencer während einer Halloweenparty. Mittlerweile ist im englischen Villenviertel Severn Oaks der Alltag wieder eingekehrt, bis zu dem Moment, in dem ein Podcast die Runde macht. Stück für Stück will der Ersteller den Mord an Erica aufdecken. Schnell bröckelt die Fassade in der Nachbarschaft und jeder hat Angst der Nächste im Podcast zu sein.

Das Buch hat mich gleich an die Serie "Desperate Housewives" erinnert und die habe ich sehr gerne gesehen. Leider hat es hier doch recht lange gedauert, bis ich mich in das Buch so richtig reingelesen habe. Das lag größtenteils an den Figuren, zu denen ich nur schwer Zugang fand und deren Konstellation mir irgendwie Schwierigkeiten bereitet hat. Der Schreibstil ansich war leicht zu lesen und die Kapitel recht kurz gehalten, trotzdem empfand ich einige Stellen als ein wenig langwierig.

Mir fehlte hier eindeutig die Spannung, um mich richtig an das Buch zu fesseln. Das Buch ist meinen Augen kein Psychothriller, eher ein Roman mit einer missgünstigen Nachbarschaft mit vielen Geheimnissen. Man merkt hier sehr schnell, dass alles mehr Schein als Sein ist.

Von mir gibt es 3 Sterne aufgrund der mangelnden Spannung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

Opfer oder Täter? Ein spannender Psychothriller

The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung
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Julie ist davon überzeugt, dass ihr Mann Matt sie betrügt und so setzt sie alles daran, dieser Affäre ein Ende zu bereiten.

Derweil ist Matt um seine psychisch labile Frau besorgt, die glaubt an einem ...

Julie ist davon überzeugt, dass ihr Mann Matt sie betrügt und so setzt sie alles daran, dieser Affäre ein Ende zu bereiten.

Derweil ist Matt um seine psychisch labile Frau besorgt, die glaubt an einem Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Zur gleichen Zeit wird die Polizistin Mel zu einer Frauenleiche gerufen, erschreckender Weise sieht die aus, wie die erste Frau von Matt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Julie und Mel erzählt, so ist man immer dicht am Geschehen und kann das Verbrechen Stück für Stück mitaufklären. Ich war so gespannt darauf, wer hier Opfer oder gar Täter ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Auch wenn es an manchen Stellen ein wenig verworren ist, kann man der Handlung immer sehr gut folgen und so kann man hier wunderbar eigene Theorien erstellen. Es gibt immer wieder ein paar unerwartete Wendungen, die neue Spannung in das Buch bringen. Der Thriller kommt ohne Brutalität und Blutvergießen aus, was ja leider nicht immer der Fall ist.

Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und ich könnte mir gut vorstellen noch mehr von der Autorin zu lesen.

Ich fand diesen Thriller wahnsinnig spannend und empfehle ihn gerne weiter. Für "The wrong girl" gibt es von mir 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

Bei diesem Buch darf sich jeder ein wenig mitgruseln

Dana Mallory
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Dana soll die Ferien bei ihrer Tante Meg verbringen und ist alles andere als begeistert. Was soll sie bloß in diesem alten Gemäuer? Tante Meg ist irgendwie unheimlich und Dana möchte nur noch weg. Aber ...

Dana soll die Ferien bei ihrer Tante Meg verbringen und ist alles andere als begeistert. Was soll sie bloß in diesem alten Gemäuer? Tante Meg ist irgendwie unheimlich und Dana möchte nur noch weg. Aber als dann komische Dinge passieren, wird ihre Neugier geweckt und sie macht sich auf, um hinter das Geheimnis von Mallory Manor zu kommen.

Ich habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen. Die Autorin Claudia Romes hat es verstanden ein Kinderbuch für jede Altersklasse zu schaffen. Hier gibt es jede Menge Spannung und auch leichte Gruselmomente, dabei ist alles locker leicht zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Der Schreibstil ist richtig lebendig und erschafft eine eigene Welt voller fantastischer Wesen und Geheimnisse. Manchmal muss man so mit Dana mitfiebern, dass einem fast die Luft wegbleibt.

Mit etwas Glück, darf man sich auf eine Fortsetzung freuen und wenn nicht, dann ist das Ende trotzdem rund.

Ich empfehle diese Buch sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

Eine geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen

Die Tochter des Blütensammlers
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Sydney, 2017:
Anna hat das Haus ihrer Großmutter geerbt, bei Renovierungsarbeiten findet sie ein altes Tagebuch und eine geheimnisvolle Schatulle mit Pflanzensamen. Sie begibt sich auf eine Reise in die ...

Sydney, 2017:
Anna hat das Haus ihrer Großmutter geerbt, bei Renovierungsarbeiten findet sie ein altes Tagebuch und eine geheimnisvolle Schatulle mit Pflanzensamen. Sie begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um mehr über ihre Familie zu erfahren.

Cornwall, 1886:
Die junge Elisabeth begeistert sich für die Welt der Pflanzen. Nach dem Tod ihres Vaters reist sie nach Chilie um die geheimnisvolle Teufelstrompete zu finden.

Die Geschichte wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir besser gefallen hat, denn beide fand ich sehr spannend. Elisabeth ist mutig und unabhängig, allein ihre Geschichte hätte noch viel mehr Seiten füllen können. Anna wirkt etwas kühler, aber hinter ihrer Art verbirgt sich eine sehr verletzliche Frau.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, die Abschnitte in Chile haben mich dabei förmlich in eine andere Welt mitgenommen. Beim Lesen hat man fast das Gefühl sich mitten zwischen Blüten, Pflanzen und Düften zu befinden und die Suche nach einer Pflanze erweist sich als enorm spannend.

Am Ende bleibt eine Frage: Gibt es eine Fortsetzung? Ich würde mir es sehr wünschen!

Mir hat die geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen sehr gut gefallen und so gibt es 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
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